Pachterholungsgarten für 500 Euro im Jahr oder Nutzgarten für 70 Euro?

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Beitrag von tweety0312 18.05.10 - 21:04 Uhr

Hy

ich fang mal von vorn an

Mein Freund , unsere 2 kleinen Mädels und Ich suchen ein schönen Garten wo de Kids rumrennen können und wir uns Erholen ( naja soweit es mit 2 klein möglich ist lol)

Letztes Jahr waren wir in den Garten vom Opa ( von mein Freund) . Der Garten ist ein Nutzgarten ein Kleingärtenverein. Das heißt man darf dies und das nicht und muß anbauen und jährliche Sitzungen usw.

Der Garten soll dann wenn die Großeltern nicht mehr können auf uns geschrieben werden. Da würden wir ihn in alter Familientratition weiterführen ...Kostet 70 euro etwa im Jahr plus Strom u Wasser halt.

Leider sind die dort bissl Pinglig. Ein Teich wie ich ihn mir mal vorgestellt hab is da wohl nicht drin zb. Oder ein Pool... Wohl eher auch nicht.


Wie gesagt die wollen eig das man es als Erntegarten auf gut deutsch nimmt. Aber so ist der schön. Leider aber verbaut durch beete und wenig Platz dann mal für Spielzeug ( und die haben so viel lol)

Der Garten ist 500 qm groß.

Wie gesagt da der in Opa gehört wäre er sicher sauer wenn wir den nicht nehm und ein andern dafür. Aber es ist ja unser Leben . Ihr wisst schon.

Also zusammengefasst der Garten ist klein aber fein. Bissl verbaut und man darf sich net so entfalten wie ichs mir eig vorstell ( man will ja auch ken Stress).
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Ich erfuhr aber noch von anderen Gärten...

Garten Nr. 2 gehört einer alten Dame noch die ihn aber abgeben muß weil sie es nicht mehr schafft. Aber erst im Herbst dann wohl . Wäre aber egal da sind wir dieses Jahr noch beim Opa und würden dann nächstes Jahr losstarten. Dieses Jahr ist Elaine auch noch so klein da muß ich eher Baby aufpassen statt Garten schicki zumachen.

Der Garten ist doppelt so groß 1000 qm ( schön Platz für meine ganzen Ideen hihi)

Diese Gärten sind auch dort in der Nähe ( 2 Minuten etwa ) , sind aber Erholungsgärten. Sprich man darf dort wohl sein Ding machen. Also Teich ( mein Traum) großßßße Sitzecke und alles mögliche, keine Pflicht gewisse Anzahl zu pflanzen usw.

ABER der Preis ist hier leider vielll höher.

Eig würde der Garten im Jahr 1000 Euro kosten aber es ist noch DDR Vertrag von der guten Dame und daher 500 Euro.

Klar ist e ganz schöner Unterschied aber man muß hier wohl auch seine Vorteile sehen.

Ich weiß leider noch nicht was da nun anders ist. Also ob man da wirklich machen kann was will. Vielleicht kann man den ja später in paar Jahren auch mal kaufen ( manche sind gekauft) und darf mal bauen aber sicher nicht. Naja es geht in erster Linie um ein Garten für uns vier um aus der Wohnung rauszukommen.
Weiß Auch nicht wie die Leute dort sind. Bei uns gehts ja auch nun durch die 2 lauter zu. Ob das gut ist bei den Erholungsgärten?! Keine Ahnung ob dort welche Kids haben...

Die Gärten sind 4 km Autofahr entfernt. Also ein Dorf weiter weg aber das stört nicht. Möchten später auch gern dort schlafen im Sommer.

Was aber wohl nicht drin wäre in Garten Nr. 1 da die Laube pupsig ist und auch nicht groß sein darf...



Naja ich bin unsicher was machen.
Der Preisunterschied ist halt auch auch so e Ding.

Was würdet ihr tun???


Liebe Grüße


Bin gespannt auf eure Antworten

Beitrag von thea21 18.05.10 - 21:08 Uhr

EINDEUTIG den für 500!!!

Wenn ihr absehen könnt, das ihr pro Monat durchschnittlich 50 Euro weglegen könnt, rein an Pacht, los gehts!

Beitrag von tweety0312 18.05.10 - 21:13 Uhr

Hy

Na das ging ja flot ;-)

Und kannst du mir noch sagen warum du den nehm würdest?

50 Euro im Monat weglegen habe ich mir auch so gedacht. Das wäre dann vielleicht wie do Urlaub für andere und wir Inverstieren es eben in Garten. Sind leider auch nicht so dicke mit den Geld. Ich kauf so gern ein...vorallem für de Mädels ;-) Aber 500 und 70 ist halt auch so extremer Unterschied mmm

Hab auch Angst wegen Opa. Der Köpft uns wohl dann. Ich denk nicht das die älteren das verstehen würden warum nicht den Garten nehm von Familie und da lieber ein so teuren fremden.Das ist auch noch die Sorge...

Beitrag von thea21 18.05.10 - 21:22 Uhr

Naja,

ich kenne es aus eigenem Verwandtenkreis, das diese "Nutzgartenscheisse" eben wirklich doll einengend ist.

Machst du dies und jenes nicht, gibts Zoff...stellst was auf, was nicht okay ist, gibts Zoff...

Wenn ich schon für Erholung und Co. einen Garten miete/pachte, will ich wenigstens weitgehend selbst entscheiden dürfen.

Entscheidung liegt bei euch.

Wenn ich aber wüsste, ich könnte 50 Euro pro Monat nehmen und dort rein investieren, würde ich es tun, für die Idylle, Ruhe, eigenen Garten ect.

70 Euro ist arg günstiger, keine Frage. Aber unterschätz nich den Aufwand eines solchen Nutzgartens...

Beitrag von gisele 18.05.10 - 22:14 Uhr

den 2.garten;-)
für mich wären diese ganzen auflagen auch gar nichts#schock
lieben gruss,nadine

Beitrag von knutschka 18.05.10 - 22:16 Uhr

Hallo,

ich würde wohl auch zum 2. tendieren. Allerdings ist so ein Garten nicht immer nur ein Zuckerschlecken: selbst wenn es nur Rasen dort gäbe: auch der will gemäht werden... Und da ist der 2. nunmal doppelt so groß wie der erste.

Außerdem: Ein Pool ist nicht gerade günstig in der Unterhaltung. Wenn es dir nun schon schwerfällt, 50€ pro Monat für die Pacht beiseite zu legen, würde ich mir das ernsthaft überlegen...

Einen Teich hätte ich mit kleinen Kindern auch nur sehr ungern. Selbst Zäune sind ja keine wirkliche Barriere.

Und zu guter Letzt: Kläre erstmal ab, ob ihr den Garten wirklich für 500€ übernehmen könnt. A) Wird sie ihn sicher nicht verschenken. Hier kosten selbst brauchbare Nutzgärten auf Pachtland zwischen 3000 und 10000€ (und dann eben noch die jährliche Pacht). Und B) denke ich, dass ihr einfach einen neuen Vertrag bekommen werdet, in dem die Pacht an die heutigen Verhältnisse angepasst ist (Denn: wenn ich zum Beispiel die Wohnung einer Mieterin übernehme, die noch einen DDR-Vertrag mit DDR-Preisen hat, dann kann ich den auch nicht einfach übernehmen, sondern bekomme einen neuen...).

Mach dich am besten erstmal schlau, bevor du dich zu früh freust!

Aber insgesamt hätte ich lieber einen Erholungsgarten als einen Nutzgarten.

LG Berna

Beitrag von tweety0312 18.05.10 - 22:21 Uhr

Hy

Ja das wären die Ideen für später mal...wenn gräßer sind.

Ich hab mit der Frau telefoniert die das macht alles auf der Stadt sie sagte das wir den alten DDR Vertrag bekommen...

Lg

Beitrag von knutschka 18.05.10 - 22:31 Uhr

Okay, dann wäre nur noch zu klären, was in der Anlage tatsächlich möglich ist und was die gute alte Dame, der der Garten jetzt gehört noch haben möchte und dann rein ins Vergnügen.

Den Nutzgarten würde ich ablehnen, weil es echt zuviel Arbeit ist, die meist auch nicht warten kann (Gießen, Ernten, Heruntergefallene Früchte entfernen - das sind ja alles Dinge, die man nicht endlos aufschieben kann...). Das wäre für mich nicht der Idealzustand mit ner kleinen Familie.

LG Berna

Beitrag von sassi31 19.05.10 - 02:22 Uhr

Hallo,

da stimme ich zu.

Erkundigt euch lieber vorher und fragt nach Details. Meine Schwester hat einen Garten gepachtet und auch in der Kleingartenanlage gibt es reichlich Auflagen und Vorschriften. So ganz frei entfalten kann man sich da nicht.

Gruß
Sassi

Beitrag von parzifal 19.05.10 - 09:23 Uhr

Wieso "auch" in der Kleingartenanlage gibt es reichlich Auflagen und Vorschriften?

"Gerade" in der Kleingartenanlage gibt es reichlich Auflagen und Vorschriften wäre doch richtiger.

Beitrag von sassi31 19.05.10 - 13:50 Uhr

Ja, das stimmt wohl. Die Formulierung passt besser.

Beitrag von schullek 18.05.10 - 22:31 Uhr

hallo,

wir haben einen pactgarten im kleingartenverein. mittlerweile den zweiten, wenig größer mit bewohnbafrer laube.
wir zahlen so 150 euro im monat.
ich wusste vorher, dass ein garten viel arbeit macht, aber es ist dennoch mehr, als ich dachte! und da mein mann unter der woche gar nicht kann und wir am wochenende ja nicht nur im garten sein wollen, bleibt das allermeiste doch an mir hängen. und das neben kind, haushalt und vollzeituni ist schon nicht zu verachten. klar müssen wir ne gewisse zahl anbauen. aber ist nicht di welt. ich hab immer 2-3 beete, ausserdem seit diesem jahr beerensträucher. ausserdem zählen auch bäume und die sind ja fast überall dabei. von dahe rist das nicht so schlimm und für kidner ist das anbauen schon auch was schönes. wir haben ne mittelgroße rasenfläche und für den sommer nen pool, der den sommer über steht, aber kein fester. das reicht für uns völlig, da wir ja auch in achwimmbad gehen und an den see, und sind wir mal ehrlich, so viel sommer haben wir ja auch nicht.
ergo: wenn ihr nicht beide genug zeit habt und du deine ansprüche etwas runterschrauben kannst, würde ich den vom opa nehmen. wenn ihr aber zeit habt, das geld gut aufbringen könnt ohne zu viel zu kalkulieren und du die einschränkungen nicht hinnehmen willst, dann nimm den zweiten.

lg

Beitrag von sylviee 19.05.10 - 07:13 Uhr

Hallo,

ab nächster Woche haben wir auch einen Garten. Dieser ist in einem Kleingartenverein. Im Jahr werden ca 450 € auf uns zu kommen. Allerdings zahlen wir an den Vorgärtner noch 6500 €, da eine richtige Laube mit Bad und Küche dazugehört.

Der Garten hat 730 m², also sehr viel Rasen mit Obstbäumen, einige Sträucher und Beete und sogar eine Outdoor-Dusche.

Ich würde eher zu Garten 2 tendieren. Allerdings auch nur wenn ich 500 € im Jahr zahlen müsste. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr automatisch den DDR Vertrag weiterführt. Meistens wollen die Vorgärtner auch eine Abschlagszahlung. Habt ihr euch diesbezüglich erkundigt? Wenn das alles geklärt ist und ihr euch das leisten könnt, würde ich Garten 2 nehmen.

LG Sylviee

Beitrag von 1familie 19.05.10 - 08:32 Uhr

Hallo,

auch ich würde den 2. Garten nehmen, aber wie schon jemand sagte - 1000qm sind eine Menge Arbeit und das erst recht, wenn man es fast nur am WE macht.
Wenn man Haus und Garten hat ist das was ganz anderes, man kann jeden Tag ein bisschen machen.

Auch finde ich 500€ im jahr überhaupt nicht teuer.

Gruss

Beitrag von isi-maus 19.05.10 - 09:52 Uhr

Hallo,

auch wenn viele anderer Meinung sind: Ich bin für den ersten Garten!!!

1. Die Größe ist überschaubar - du wirst sehen, wie viel du auf 500 qm anstellen kannst...

2. Der Preis ist fast unschlagbar - 70 Euro im jahr sind halt doch deutlich weniger als 500...

3. Du musst doch nicht den gesamten Garten bewirtschaften, sondern nur einen Teil. Den Rest kannst du doch mit Rasen/Sitzecke gestalten.

4. Strom und Wasser sind da, und aus der Laube lässt sich doch bestimmt etwas machen (Renovieren, evtl. Schlafboden einziehen...).

5. Opa ist zufrieden (Was natürlich kein ausschlaggebender Punkt für euch sein sollte #hicks)

Ich würde auf jeden Fall beim Gartenverein genau nachfragen, welche Auflagen zu erfüllen sind und ob es tatsächlich verboten ist, einen Pool aufzustellen. Es gibt doch diese Pools, die man nur im Sommer stehen lässt. Und für die Kleinen reicht ja vielleicht auch erstmal ein Planschbecken.

Wir haben auch einen großen Gemüsegarten und meine Kinder finden es toll, mir (vor allem natürlich beim Ernten) zu helfen.
Ich pflanze halt anspruchslose Gemüsesorten wie Zucchini, Kürbis, Stangenbohnen - die machen wenig Arbeit und bringen viel Ertrag. ;-)

Außerdem kannst du gut einige Beerensträucher setzen - Stachelbeeren, Johannis- oder Kulturheidelbeeren - und schon hast du deine "Anbaupflicht" erfüllt.

Ich muss sagen, 500 Euro wären mir echt zu viel, man kann ja eh nur einige Monate des Jahres im Garten verbringen.
Und kostenlos würdet Ihr den Garten wohl auch nicht bekommen, oder???

Na, dann wünsche ich dir auf jeden Fall schon mal viel Spaß beim Gärtnern!

Liebe Grüße
Isi

Beitrag von bezzi 19.05.10 - 10:13 Uhr

Das mit dem Teich würde ich mir abschminken, solange das jüngste Kind nicht mindestens 6 - 7 Jahre alt ist.
Alles andere wäre viel zu gefährlich.

Insofern täte es Opas Garten die nächsten Jahre locker.