Unterstützung für Erstausstattung-ja oder nein?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von turtlebear 18.05.10 - 21:47 Uhr

So Mädels, jetzt muß ich doch mal was fragen. Ich habe mich nie mit dem Thema Erstaussttungsunterstützung befasst, ist mir nie in den Sinn gekommen. Jetzt muß ich da aber nächste Woche zur Pro Familia hin, nicht wegen mir selbst, sondern um einer Bekannten zu helfen, die kaum Deutsch spricht.
Ich selber hab schon ein Baby und bin zum 2. Mal schwanger. Jetzt hab ich hier mal so geschaut im Forum und gelesen, daß total viele Unterstützung beantragen, die jetzt nicht zu den absolut Niedrigverdienern gehören. Das verwirrt mich nun doch.
Mein Mann verdient jetzt auch nicht besonders viel, aber es wär mir trotzdem nicht eingefallen, um Unterstützung zu bitten, da ich denke, daß ein Baby ja nicht soviel benötigt. Vor allem nicht beim 2. baby, da wir ja schon Maxi Cosi, Kinderbett haben. Ich würde mir da irgendwie vorkommen, als würde ich was erschleichen wollen.
Bin ich jetzt zu verklemmt, um da für mich selbst nachzufragen? Oder ist mein Standpunkt richtig?

Verwirrte Grüße.

Beitrag von petitange 18.05.10 - 21:51 Uhr

Es kostet ja nichts, sich über die Voraussetzungen zu informieren. Entweder, du hast eben Anspruch darauf, oder nicht. Erschleichen würdest du ja nur, wenn du eure finanziellen Verhältnisse falsch darstellst.

Beitrag von zicke1120 18.05.10 - 21:53 Uhr

Kann dich verstehen.

Es steht jeden zu. Wird allerdings von den Einnahmen errechnet. Und einige Ausgaben ab gezogen.

Wenn man gering verdient kann man es ruhig beantragen.

Geht aber glaub ich nur bis zur 20. SSW.


Wie alt ist dein erstes Kind denn ?

Klingt zwar jetzt blöd, aber mit nehmen was man bekommen kann. Man braucht viel mehr als man denkt.

Beitrag von turtlebear 18.05.10 - 21:55 Uhr

Sie ist 2. Hm, also ich bin wirklich verwirrt, danke für die Antwort.

Beitrag von emmamausi 18.05.10 - 21:54 Uhr

wenn ein partner arbeitet aber nicht viel verdient um ein baby zu ernähren (hört sich doof an) steht dir auch so eine unterstützung zu..weis net genau wo die grenze liegt aber beantrage es doch einfach..ich meine es gibt soooo viele die echt überall geldrausschlagen wollen aber das muss man ja nicht unterschreiben. ich musste es auch beantragen weil mir im moment keine andere möglichkeit bleibt. finde deinen standpunkt im allgemeinen gut aber wenn es dir zusteht versuch es doch einfach.l

Beitrag von turtlebear 18.05.10 - 21:57 Uhr

Ja, also ich bin deshalb verwirrt, weil ich eigentlich dachte, daß man so eine Unterstützung bekommt, wenn man nicht mehr weiß, wir man sein Kind ernähren kann oder ihm nix zum Anziehen kann, also wenn man auf dem absoluten Nullpunkt ist. Aber dem scheint wohl nicht so zu sein?

Beitrag von sandee222 18.05.10 - 23:09 Uhr

Hi!
Ich glaube gelesen zu haben,dass man einen Zuschuss bekommt,wenn man unter 1.200 euro netto? liegt...nagel mich aber nicht drauf fest.#kratz
Du kannst auch zur Caritas gehen,die machen das auch mit den Anträgen.Aber du kannst so einen Antrag nur einmal stellen,dass mußt du auch schriftlich bestätigen.
(so war es bei mir)
Ich finde es ok,wenn man in den Bereich fällt,dann sollte man das Geld auch beantragen-gleiches "Recht" für alle#stern
(Recht in Anführungsstrichen deswegen,da es keinen Rechtsanspruch auf diesen Zuschuss gibt.)
lG,sandee

Beitrag von windsbraut69 19.05.10 - 07:28 Uhr

Ich finde Deinen Standpunkt völlig richtig und normal.

Diese Unterstützung ist für Menschen in unverschuldeter Not gedacht, nicht, um eine bewußte Familienplanung zu unterstützen.

Ich finde es erschreckend, wie niedrig die Hemmschwelle geworden ist, sich möglichst bedürftig darzustellen, um Kohle abzugreifen.
Mich würde es große Überwindung kosten, caritative Unterstützung beantragen zu MÜSSEN, das kann doch nicht erstrebenswert sein!
Außerdem sind die Mittel aus diesem Topf begrenzt und man nimmt mit dem Antrag womöglich dem nächsten wirklich Bedürftigen damit die "Butter vom Brot"...

LG