Was erwartet Ihr von nem Auto für 1000 €?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von vwpassat 18.05.10 - 22:09 Uhr

Die Frage steht schon in der Überschrift, ich bin gespannt.


Der Thread ist aus aktuellem Anlass, da ich generell etwas an der Erwartungshaltung mancher Interessenten zweifle und nachfolgende Anfrage heute per PN bekam:






Hallo xxxxxxxx,

du bist doch hier bei Urbia bekannt für deine Autokenntnisse und hast schon manchen geholfen. Heute hätte ich auch mal eine Frage: Stimmt es, das Händler keine Garantie mehr auf ein Gebrauchtauto geben, welches ich kaufen würde? War da nicht mal eine 2 Jahresgarantie?
Es handelt sich um einen xxxx, ich weiß ich sollte besser bei dir kaufen, du wohnst aber leider viel zu weit weg. Schade, denn du hörst dich immer absolut ehrlich an. Worauf sollte ich bei einem 10Jahre alten Ford achten, der 1000,-€ kosten soll?

Wäre lieb wenn du mir Hilfestellung geben könntest.


Lg xxxxxxxxx

Beitrag von tragemama 18.05.10 - 22:12 Uhr

Mhm - bei einem Wagen für 1000 Euro würde ich hoffen, dass er noch eine TÜV-Saison gut packt, ohne größere Reparaturen.

Aber der Händler wird doch nicht im Ernst im eigenen Namen diesen Wagen verkaufen, oder?

Andrea

Beitrag von 4mone 18.05.10 - 22:15 Uhr

Bei 1000 Euro würde ich hoffen, dass der Wagen den Weg von der Garage zum Schrottplatz schafft....

Beitrag von mami05-08 19.05.10 - 12:20 Uhr

Das ist wohl etwas übertrieben...

Beitrag von 4mone 22.05.10 - 13:54 Uhr

Nein, finde ich nicht.
Mein jetziges Auto hat 5000 gekostet und läuft mehr schlecht als recht - und dafür habe ich mich von meinem A3 getrennt - ich bin so blöd!
Für 1000 Euro kann man meiner nach echt nicht viel erwarten.

Beitrag von grafzahl 18.05.10 - 22:34 Uhr

Wäre schon toll, wenn es nicht rein regnet.

Wir haben von drei Jahren unseren 13 Jahre alten Toyota Carina (ca. 130.000 km und 1,5 Jahre Rest-TÜV)) für 2.000 € an einen Im- und Export-Ali verkauft.

Und da hatte ich schon das Gefühl, ich sei zu billig gewesen. Aber ich hatte keinen Bock auf langes orientalisches Gefeilsche.

Beitrag von dani.m. 18.05.10 - 22:36 Uhr

Von einem Händler? Nicht viel! Gebrauchtwagengarantie gibt es ja, aber ich würde (gerade bei Ford :-p) erwarten, dass sämtliche Verschleisteile, die von der Garantie ausgeschlossen sind, schnellstmöglich gewechselt werden müssen. Wenn dem Unkundigen nicht sogar weitere Schäden (z.B. Unfälle) verschwiegen werden.
Und wenn der Händler die Garantie von vornherein ausschließen will, würde ich von dem Wagen gar nix mehr erwarten!
Ich hab von Privat schon einige Autos zu so einem Preis gekauft, die waren alle noch okay. Aber ein Händler will ja auch was verdienen ;-) von daher würde ich da die Finger von lassen!

Beitrag von skbochum 18.05.10 - 23:24 Uhr

Ich erwarte:

- Rest-Tüv
- fahrtüchtig
- Unfälle werden mir mitgeteilt

Beim Händler würde ich ein 1000 Euro Auto allerdings nicht kaufen.

Beitrag von arienne41 18.05.10 - 23:43 Uhr

Hallo

Erstmal die Sitze ansehen und die KM Leistung sehen.

Er darf keinen Rost haben.

Er muß mindestens noch 18 Monate Tüv haben wenn nicht würde ich zum TÜV fahren.

Dann muß er Servo Lenkung haben und so ein kram was keiner braucht.

Reifen müssen auch Top sein.

Er muß noch 10 Jahre halten. Das man Verschleißteile mal wechseln muß ist klar sowas wie Bremsen und so.

Allerdings würde ich mir keinen Ford kaufen.

Beitrag von mariella70 19.05.10 - 01:04 Uhr

Dass ich ihn zumindest rückstandsfrei aus der Garage fegen kann, wenn der finale Tüv-Termin naht...
Mehr als nen Tausi bin schon ich los, wenn meine Vertragswerkstatt Inspektion plus neue Bremsen gemacht hat, den Bordcomputer zum Schweigen brachte und mir der Meister zum Abschied die Hand lächelnd drückte.
:-)
Mariella

Beitrag von sassi31 19.05.10 - 02:05 Uhr

Ich würde erwarten, dass er noch min. 1 Jahr TÜV hat und hoffen, dass der Wagen so lange durchhält und mir gößere und teure Reparaturen erspart bleiben.

Beitrag von bi_di 19.05.10 - 05:51 Uhr

*lach* also wenn ich nicht wüsste, das unser alter Ford noch nicht den Weg in die Autoanzeigen geschafft hat...

Aber der wird wahrscheinlich auch in den Export gehen. Nichtmal der Autohändler, bei dem wir einen jüngeren Gebrauchten kauften, wollte den haben. Weil nämlich bei Autos > 9 Jahre die Versicherung, die die Händler wegen der Gebrauchtwagengarantie haben, nicht mehr greift. Geben sie trotzdem Garantie, dürfen sie alles was dann anfällt, selber zahlen. Kann u.U. ein sehr mieses Geschäft werden.

Bei unserem Ford würde ich sagen: Er KÖNNTE es noch ein paar Jahre schaffen, er KÖNNTE vielleicht sogar nochmal TÜV bekommen. Er KÖNNTE aber auch nächste Woche mit einem finalen Motorschaden liegenbleiben.
Wäre ich mir in Punkt 1 und 2 sicher, würde er mehr kosten als 1000€. Das bietet uns der Exporteur dafür.

Grüsse
BiDi

Beitrag von mamavonyannick 19.05.10 - 07:37 Uhr

Hallo,

dass kommt darauf an, was für ein Mangel es ist und wann dieser Mangel an dem Fzg auftritt. Grundsätzlich erwarte ich TÜV für eine gewisse Zeit, die Verkehrstüchtigkeit und Fahrbereitschaft, dass nicht alle naselang irgendein Verschleissteil kaputt geht und die Aussicht besteht, dass er noch eine Weile durchhält. Auf keinen Fall erwarte ich, dass er kurzfristig kaputt geht und der Händler mir sagt: "Was erwarten Sie denn... das Fzg hat nur 1000€ gekostet."
Grundsätzlich denke ich, dass derjenige, der dich angeschrieben hat, einfach falsch imformiert ist und Gewährleistung und Gebrauchtwagengarantie durcheinander bringt. Das ist für einen Laien auch nicht schlimm und ich denke, du als Experte wirst diesen Irrtum aufklären können. Und zwar so, dass beim Käufer ein Aha-Effekt entsteht und er selbst bemerkt, dass er falsch lag.

http://www.wer-weiss-was.de/theme107/article1698858.html

m.

Beitrag von nisivogel2604 19.05.10 - 07:46 Uhr

Bei 100 € kann man durchaus erwarten das das Auto noch 2 Jahre mit Tüv fährt und keine riesen Reperaturen nötig sind.

Meine Schüssel hat 300€ gekostet. Inklusive 2 jahre Tüv, neuer Reifen, neuer Scheibenwischer, Ölwechsel, neuen Bremsbelägen. Lief aber auch privat über einen Freund vom Chef meines Mannes.

Beitrag von nisivogel2604 19.05.10 - 07:49 Uhr

bei 1000€ hab ich gemeint #klatsch

Beitrag von windsbraut69 19.05.10 - 12:58 Uhr

Ja, wenn der Verkäufer nicht rechnen kann, sind solche Schnäppchen drin.
Ich würde ein Auto allerdings eher auf den Schrott geben als es für 300 Euro zu verkaufen, nachdem ich 500 Euro reingesteckt habe!

Gruß,

W

Beitrag von nisivogel2604 19.05.10 - 13:02 Uhr

wäre logisch. Ich hab mich trotzdem gefreut #schein

lg

Beitrag von nordlaender 19.05.10 - 09:05 Uhr

Für 1000 EUR würde ich erwarten:

- fahrbereit
- >1 Jahr TÜV
- Reifen dir noch nicht an der Grenze sind und noch so 20.000 km schaffen
- Bremsen die das eine Jahr noch durchhalten (>20.000 km)
- keine offensischtlichen Mängel und Unfallschäden
- kleinere Unfallschäden werden aufgezeit und genannt

Beitrag von kruemlschen 19.05.10 - 09:19 Uhr

Hallo,

bei einem Auto für 1000€ würde ich erwarten, dass er noch mindestens 1 Jahr TÜV hat und auch noch so lange fährt ohne großartige Reparaturen durchführen zu müssen, auch Reifen & Bremsbeläge sollten noch soweit i.O. sein um 1 Jahr ohne Probleme durchzustehen.

Gruß Krüml

Beitrag von bruchetta 19.05.10 - 09:51 Uhr

Vorab, einen Ford würde ich nicht (mehr) kaufen.

Ich habe mir letztes Jahr einen Opel Corsa für € 700,-- gekauft, bis jetzt keine Probleme, alles schick.

Er muß nun aber zum TÜV, wobei mein Mann so einiges selbst beheben kann. Schaun wir mal...

Beitrag von averna_doreen 19.05.10 - 10:17 Uhr

Okay, ich bin verwöhnt.

Meinen Fiesta Bj. '92 habe ich vor 7 Jahren für 800€ gekauft und er läuft immernoch tadellos.

Aber realistisch erwarten würde ich, dass ein solches Auto *frisch* durch die HU ist und dass ich im ersten Jahr keine (größeren) Reparaturen habe.

Beitrag von manavgat 19.05.10 - 13:32 Uhr

für diese 1000 Euro würde ich eine Menge Ärger und Verdruss erwarten.

Ergo: würde ich nicht kaufen.

Gruß

manavgat

Beitrag von chibimoon 19.05.10 - 14:25 Uhr

Hallo,


also wir haben uns jetzt vor 2 Monaten einen Renauld Scenic für 900 Euro gekauft. Wir haben auf folgendes geachtet :

- Tüv/AU
- Rost
- typische Modellkrankheiten
- Wann Keilriemen etc. gewechselt wurde
- Km-Laufleistung

Wir haben eine lange Probefahrt gemacht um wirklich genau zu schauen ob alles in Ordnung ist .
Der Wagen ist sehr gepflegt und hat so gut wie keine Mängel !! Aber ich denke das da etwas Glück im Spiel war. Normalerweisse ist es schwieirg einen guten gebrauchten für um die 1000 Euro zu bekommen.

Einen 10 Jahre alten Ford würd ich nur mit einem Fachmann anschauen gehen, da die meist sehr viele Probleme mit Rost und Ölverlust haben , und man das als Laie nicht unbedingt erkennt .

Generell würd ich immer nen KFZ Mechaniker mitnehmen oder eine Probefahrt zur Werkstatt machen und drauf schauen lassen.

Beitrag von vwpassat 19.05.10 - 15:30 Uhr

Also die Meinungen gehen ja bisher weit auseinander, was ja auch nicht wirklich verwunderlich ist.

Warum reden hier eigentlich einige gleich von Ford???

Ich hab zwar XXXX geschrieben, aber es steht nirgendswo, dass es sich zwangsläufig um eine Automarke mit 4 Buchstaben handelt! Käm ja z.B. auch Fiat oder Opel in Frage.......

Also allgemein, Bitte!

Was erwartet Ihr für 1000 € bzw. ein unterdurchschnittliches Monatsgehalt?

Beitrag von ayshe 19.05.10 - 15:41 Uhr

doch hast du ;-)
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Es handelt sich um einen xxxx, ich weiß ich sollte besser bei dir kaufen, du wohnst aber leider viel zu weit weg. Schade, denn du hörst dich immer absolut ehrlich an. Worauf sollte ich bei einem 10Jahre alten Ford achten, der 1000,-€ kosten soll?
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du hast es einmal zu streichen vergessen.
für das allgemeine ist es nun zu spät.

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