Begräbnis, 39.SSW? Was meint ihr?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lilly7686 19.05.10 - 07:55 Uhr

Guten Morgen ihr Lieben!

Ich hab gerade einen Anruf erhalten, dass mein Großvater gestern verstorben ist.
Nun, das Verhältnis war nicht perfekt. Mein Großvater war ein sehr "eigener" Mensch. Aber darauf will ich jetzt nicht näher eingehen.

Auf jeden Fall war ein mein Großvater und es steht zwar noch kein Begräbnistermin fest (nun ja, zumindest wusste meine Stiefmutter keinen, die den Mann übrigens nicht mal gekannt hat; sie hat von meinem Bruder vom Tod erfahren, der es von unserem Cousin weiß; nicht mal meine Mutter wusste es...).

Nun ist es so, dass ich heute 37+3 bin und ich vermute mal, nachdem ich in der Altenpflege tätig war und mich etwas mit Begräbnisterminen auskenne, dass das Begräbnis irgendwann nächste Woche nach Pfingsten sein wird. Da werd ich dann in der 39.SSW sein.

Ich würde gern hingehen. Aber ich kann leider absolut nicht mehr lange gehen oder stehen. Mein Opa hat in einem kleinen Dorf gewohnt, und soweit ich weiß, findet normalerweise eine Messe in der Kirche statt, und anschließend gehen dann alle hinterm Sarg auf den Friedhof. Das sind nicht ganz 2km. So weit kann ich auf keinen Fall mehr laufen!!!

Jetzt ist die Frage, soll ich nur in die Kirche mitgehen? Oder besser doch gar nicht hingehen? Was meint ihr? Wie würdet ihr das machen?

Beitrag von puschel80 19.05.10 - 07:57 Uhr

Hallo,

ja ich finde du solltest in die Kirche auf jeden Fall gehen soweit es dir möglich ist.

Wenn du nicht über beide Ohren mit ihm zerstritten warst dann solltest du ihm diese letzte Ehre erweisen.

Meine Meinung.

Lg Katja

Beitrag von skbochum 19.05.10 - 08:00 Uhr

So würde ich es auch machen!

Grüße

Beitrag von kitty71 19.05.10 - 08:05 Uhr

Ich würde auch versuchen, den Gottesdienst zu besuchen. 2 km weit auf den Friedhof "pilgern" würde ich aber nicht mehr. Besteht vielleicht die Möglichkeit, dass du mit dem Auto auf den Friedhof nachkommst? Wenn nicht, dann hast du mit dem Gottesdienstbesuch auch dein Möglichstes getan.
LG
Kitty

Beitrag von lilly7686 19.05.10 - 08:08 Uhr

Hallo!

Also von Streit kann gar keine Rede sein!!! Es war eher meine Mutter, die mit ihm zerstritten war.
Ich wurde nur leider oft ausgeschlossen aus der Familie meiner Mutter. Einfach weil das Verhältnis zwischen meiner Mutter und der Familie total mies war.

Ich hab ja auch von seinem Tod nur durch die Frau meines Vaters erfahren. Also einer Frau, die meinen Opa weder gekannt hat, noch in irgendeiner Weise mit ihm verwandt war! Mein Cousin hat meinen Bruder angerufen, der meinen Vater und der hats meiner Stiefmutter gesagt, die mich angerufen hat. Und ich hab meine Mutter angerufen, die natürlich auch noch nichts wusste.

Es war ja vor zwei Monaten dasselbe, als meine Oma einen Unfall hatte und ins KH musste.
Ich sollte meinem Opa dann Insulin spritzen. Bin mehrmals täglich 20km pro Richtung gefahren und hab ihm Blutzucker gemessen und gespritzt.
Ich habe im Grunde nur von ihrem Unfall erfahren, weil man mich gebraucht hat. Weil ich die einzige in der Familie bin, die 1. in der Altenpflege arbeitet und somit sich ein bisschen auskennt, und 2. die einzige, die Zeit hatte (hatte von Beginn der SS an BV).

Nun, aber das ist egal, mein Opa kann da nichts dafür.
Meine Mutter hat nächste Woche Urlaub und wird den sicher nicht absagen. Wird also nicht zum Begräbnis gehen (was ich für sehr unverschämt halte, er war immerhin ihr Vater; aber ich versteh meine Mutter schon seit einigen Jahren nicht mehr...).


Nun gut, dann werd ich mal sehen, ob ich überhaupt erfahre, wann denn das Begräbnis stattfinden wird. Und wenn, dann werd ich hingehen.

Danke für deine Antwort!

Beitrag von nsd 19.05.10 - 08:16 Uhr

Geh in die Kirche und fahre mit dem Auto zum Friedhof. Ich denke es ist nicht übersehbar, dass du hochschwanger bist. Ich würde es machen.

Beitrag von hoffnung2010 19.05.10 - 08:21 Uhr

hi lilly,
also ich würde (schon anstandshalber, auch wenn der kontakt nich so dolle war...) mit in die kirche gehen und mich dann verdrücken....

bin ne knappe woche vor dir von der zeit her und auch ich könnt keine 2 km mehr laufen #schock - das wird dir auch keiner übel nehmen, denk ich mal.

lg hoffnung

Beitrag von alisea. 19.05.10 - 08:51 Uhr

Ich würd in die Kirche gehen und dann vor Ort weiter entscheiden. Auf keinen Fall würd ich nicht gehen.

Beitrag von brille09 19.05.10 - 09:23 Uhr

Auf Beerdigungen gibt es ja immer mehr Leute, die nicht mehr so gut zu Fuß sind. Ich kenn das halt so, dass diese dann einfach mit dem Auto zum Friedhof fahren. Evtl. geht man dann halt kurz vor dem Schlusssegen oder es gibt noch einen anderen Weg "außenrum" oder man kommt dann halt ein bisschen später ans Grab. Bist bestimmt nicht die einzige, die den Weg mit dem Auto fährt.

Beitrag von maus4000 19.05.10 - 09:34 Uhr


Hallo!

Also ich würde auch sagen das du hingehen solltest!

Als ich vor 7 Jahren zu meinem Sohn schwanger war ist meine Oma am 10.Mai gestorben und ich hatte am 19. Mai den berechneten GEburtstermin.
WIr hatten ein gutes Verhältniss und es war nicht einfach. Ich dachte zuerst das ich direkt von der Kirche ins Krankenhaus muss. ABer unser Sohn hat sich noch ein paar tage zeit gelassen. Und ich bin froh das ich das durchgezogen habe und dabei war.

Auch wenn ihr nicht so ein gutes Verhältniss hattet würde ich hingehen. SOnst geh halt nur in die Kirche. Und sonst fahr mit dem Auto zum Friedhof. Das wird jeder verstehen wenn du hochschwanger bist!!

Alles Liebe
Maus