Ich brauche mal dringend ein Rat....

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von bunny16 19.05.10 - 08:37 Uhr

Hallo,
ich bin grad echt etwas nervös.... und zwar hab ich gestern eine Rechnung von unseren alten Stromanbieter bekommen mit einer dicken Summe, und da steht dann noch das sie Versorgung dann einstellen wollen, wenn ich das nicht bis zum 26.05. überweiße =( Aber wir haben doch seit Anfang das Jahres einen anderen Stromanbieter, können die anderen das den trotzdem machen das der Strom weg ist????
Gas wird von unseren Vermieter bezahlt, hat das dann mit uns was zu tun?? nicht das wir dann ohne Gas stehen =(.....

Ach ja die Rechnung ist wohl die Schlussrechnung, dass wäre der Restbetrag, steht da noch mit bei.

Ich brauche echt ein Rat von euch!

LG Sunny

Beitrag von gh1954 19.05.10 - 08:40 Uhr

Wieso brauchst du einen Rat? Wenn du noch Stromkosten schuldig bist, musst du diese wohl bezahlen.

Oder wolltest du Tipps, wie du darum herumkommst?? #kratz

Beitrag von bunny16 19.05.10 - 08:44 Uhr

Klar bezahl ich das, nur ich hab gestern die Rechnung bekommen das dass noch offen wäre und wenn ich das nicht bezahle klemmen die Strom ab, obwohl ich bei einen anderen Anbieter bin, können die das??

Ich will nur wissen, wenn ich das nicht bis zum 26.05 schaffe komplett zu bezahlen, kommen die dann und machen den Strom weg??
Und Gas? läuft aber über Vermieter....

Beitrag von skbochum 19.05.10 - 08:48 Uhr

Egal ob sie es können oder nicht, ich würde den alten Stromanbieter anrufen und meine Bereitschaft zu zahlen bekunden.

Dann fragst du einfach nach einer Ratenzahlung und einigst dich. Das finden die meisten Firmen spitzen und du kannst deine Schulden in Ruhe zahlen.

GrussGruss

Beitrag von bunny16 19.05.10 - 08:51 Uhr

Ich hab da grade angerufen und auch gesagt das ich das bezahlen will, aber ich kann das nicht alles auf einmal =( und auf eine Ratenzahlung lassen die sich nicht ein =( und jetzt?

Oh man mir geht es echt mies =(

Beitrag von curlysue1 19.05.10 - 09:00 Uhr

Warum lassen sie sich nicht auf eine Ratenzahlung ein?

Wann kam die erste Rechnung? Wann eine Mahnung?

Beitrag von skbochum 19.05.10 - 09:03 Uhr

Googel mal nach Strom abstellen und so, da sind 1000 Erfahrungsberichte, vielleicht kanns du da was finden.

Beitrag von windsbraut69 19.05.10 - 09:41 Uhr

Ja klar, das kommt dabei raus, wenn man wechselt, um Forderungen zu umgehen.

Du hast aber garantiert nicht gleich mit der (Endab)rechnung die Ankündigung der Abklemmung bekommen.

Beitrag von motte1986 19.05.10 - 09:51 Uhr

guten morgen!

dann liegts aber definitiv bei dir!


wir haben unsere stromnachzahlung für letztes jahr auch auf 2x gesplittet.

hat mich einen anruf gekostet und die sache war erledigt. die waren alle immer sehr freundlich und haben sofort einer ratenzahlung zugesagt.

also stimmt ja irgendwas nicht vonwegen "aufeinmal wollen die was!"...

gruß

Beitrag von nick71 19.05.10 - 19:34 Uhr

Wie hoch ist denn der Betrag und welche Rate hast du angeboten? Darauf, dass du jetzt ewig abstotterst, wird der Versorger sich natürlich nicht einlassen. Und es besteht auch kein rechtlicher Anspruch auf Ratenzahlung...ich würde es an deiner Stelle aber ggf. noch mal mit einer höheren Rate anbieten.

Beitrag von curlysue1 19.05.10 - 08:51 Uhr

Aber Du müsstest doch schon eine Rechnung oder Aufforderung bekommen haben, die schalten nicht so kurzfristig den Strom ab.

Natürlich kann der Hauptanbieter den Strom abdrehen.

Ruf an und vereinbare Ratenzahlung.

Beitrag von gh1954 19.05.10 - 09:13 Uhr

Du hast eine Rechnung bekommen, bevor die massiv vorgehen, müssten Mahnungen kommen.

Beitrag von hexlein77 19.05.10 - 10:15 Uhr

Es MUSS gar keine Mahnung kommen!

Grundsätzlich ist eine Mahnung nicht Voraussetzung für die EInleitung eines Mahnverfahrens. Sie ist aber dringend zu empfehlen.

§286 BGB bestimmt, dass der Schuldner mit einer Mahnung in Verzug kommt. § 288 BGB bestimmt, dass ab dem Eintritt des Verzugs Verzugszinsen gefordert werden können. Daher ist eine Mahnung zu empfehlen, um nachweisen zu können, dass der Schuldner in Verzug ist und die Zinsforderung berechtigt ist. Ferner ist die Mahnung Voraussetzung dafür nachweisen zu können, dass der Schuldner Anlass für ein gerichtliches Mahnverfahren gegeben hat.

Wie oft muss man Mahnen?
Es gibt keine Vorschrift, die bestimmt, dass und wie oft gemahnt werden muss. Der Schuldner kommt mit der ersten Mahnung in Verzug. Damit reicht die erste Mahnung aus. Weitere Mahnungen und Fristen sind Zugeständnisse an den Schuldner, die freiwillig gewährt werden.

Ist allerdings in der Rechnung ein Zahlungsziel angegeben und diese Frist verstreicht, gilt der Schuldner dann auch ohne Mahnung in Verzug und es können ab diesem Tag Verzugszinsen geltend gemacht werden!

:-) Also, ein Unternehmen MUSS nicht mahnen, das wird aus Kulanz gemacht!

Beitrag von snowy 19.05.10 - 11:06 Uhr

Ja genau und der § 33 Abs. 2 AVBEltV wird auch völlig überbewertet.#gaehn







Beitrag von hexlein77 19.05.10 - 21:17 Uhr

Darum ging es doch in meiner Antwort gar nicht und sollte auch so sein! :-)

Ich habe lediglich auf den Thread über mir geantwortet!

Beitrag von snowy 19.05.10 - 10:06 Uhr

Hi,
also was der Anbieter darf und was er machen könnte sind immer versch. Dinge.

Normalerweise ist hier das AVBEltV §33 Abs. 2 anzuschauen.

Ich würde eine vernünftige Rate anweisen, schriftlich dem Anbieter mitteilen dass man zahlungswillig ist und nochmals mit dem Beleg der ersten Rate einen Antrag auf Ratenzahlung bei ihm stellen.

Sollte er einstellen, was etwa schwierig ist wenn du nun einen anderen Anbieter hast solltest du dir Hilfe bei einer Verbraucherzentrale holen.


Ich persönlich denke er wird schon seine Gründe haben warum er nicht auf eine Ratenzahlung eingeht. Wärst du immer noch bei ihm Kunde würde die Lage wohl etwas anders aussehen. Überlege dir gut was du als Nächstes machst, denn es kann schnell passieren dass du wieder auf ihn zukommen musst, weil dein andere Anbieter dir aus "eigenartigen Gründen" kündigt.

Kleiner Tip noch: Es ist immer wichtig ehrlich an die Sache heran zu gehen. Das fängt schon bei der einfachen Fragestellung an.

#snowy

Beitrag von dropsi_2 19.05.10 - 11:51 Uhr

Hallo,

ich hab durch Bekannte, für die ich Verhandlungen mit dem Stromanbieter übernommen hatte, so kennen gelernt, dass die Anbieter sich nur auf Raten einlassen, wenn innerhalb von 6 Monaten alles bezahlt ist.

Die Erklärung dazu ist die, dass die Wahrscheinlichkeit, nicht mehr zahlen zu können, bei längerer Laufzeit, zu hoch ist. Du hast ja dann Deine Rate + den Abschlag zu zahlen, also Doppelbelastung. Macht Sinn für mich.

Ich gehe also erstmal davon aus, dass der Rückstand bei euch so hoch ist, dass er innerhalb von 6 Monaten nicht auszugleichen ist.

Das Vorgehenen, wie oben beschrieben, muss aber nicht überall das Gleiche sein.

Bezieht ihr ALG II? Falls ja, besteht meines Wissens die Möglichkeit auf ein Darlehen, ich würde nachfragen, denn ohne Strom zu sitzen, ist sicher nicht so witzig. Musst aber Gas geben, mit dem Antrag und Rückzahlungsvereinbarung.

LG