Ablehnung E-Rollstuhl

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von zigeuner-8. 19.05.10 - 10:15 Uhr

mein mann ist parkinson-patient und besitzt seit 12/08 einen e-rollstuhl durch die AOK genehmigt - nun haben wir auf die IKK sachsen/Dresden gewechselt und sie will meinem mann den rollstuhl wegnehmen - begründung nicht fahrtauglich - was nicht der realität entspricht - er hat keine geistige einschränkung ist nur körperlich behindert mit 90 %
ohne e-rollstuhl kann er die wohnung nicht verlassen, da wir im gebirge wohnen - es würde bedeuten er wäre in der wohnung eingesperrt ohne möglichkeit an die frische luft zu kommen geschweige andere unternehmungen wir ausflug oder urlaub zu tätigen - krankenkasse ist der meinung, dass er keinen anspruch auf normales leben als kranker hat.
wir wollen jetzt vor das sozialgericht -

Beitrag von connie36 19.05.10 - 16:16 Uhr

hi
warum wechselt ihr nicht wieder zurück zur anderen krankenkasse?
warum habt ihr denn überhaupt gewechselt, ohne sich vorher über alles zu informieren?
hoffe ihr bekommt recht gesprochen beim sozialgericht, kann ja auch nicht angehen, das er kein anrecht auf ein normales leben haben sollte.
lg conny

Beitrag von funnymammi 19.05.10 - 18:31 Uhr

Hallo,

erstmal Wiederspruch einlegen!!!
Drohen dass ihr Kasse wechselt und den VDK einschalten !!

Liebe Grüße und viel Glück
Nina

Beitrag von katjahdd 19.05.10 - 20:57 Uhr

Wenn ihr die Chance habt wieder zur AOK zu wechseln macht das.
Meine Mama sitzt seit 12 Jahren im Rollstuhl und ist auch auf andere Hilfsgegenstände angewiesen und hat diese immer von der AOK genehmigt bekommen.

Beitrag von littledream 20.05.10 - 10:32 Uhr

Hey,

also ich wüßte .. mit dem Satz würde ich an die Presse oder ans Fernsehn gehen .. denn meiner Meinung nach verstößt das gegen das Grundgesetz, denn da steht nicht, dass nur gesunde Menschen ein Recht auf freie Entfaltung haben. Mal ganz vom Art. 1 [Schutz der Menschenwürde]:

"(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt" abgesehen.


alles gute
dream

Beitrag von parzifal 21.05.10 - 15:33 Uhr

Ich frage mich auch warum ihr gewechselt habt?

Ihr hattet eine Krankenkasse die hohe Kosten für Deinen Mann zahlt und mit der ihr anscheinend zufrieden gewesen seit und wechselt dann zu einer anderen Krankenkasse. Weshalb macht man das?

Beitrag von arkti 25.05.10 - 00:38 Uhr

Warum wechselt man die Krankenkasse wenn man vorher alles hatte was man brauch?