Beikost Frage - wie füttert Ihr ???

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sonne0702 19.05.10 - 12:04 Uhr

Hallo Ihr Lieben !

Wir fangen in zwei Wochen an beizufüttern mit den ersten Gläschen ....
Jetzt stellt sich mir die Frage wie ich fütter , meine Tochter kann ja noch nicht sitzen ?? Wie macht Ihr das wodrin ? Habt Ihr alle Eure Kleinen im Arm ???
Danke für Antworten..
Lg Julia

Beitrag von dragonmother 19.05.10 - 12:06 Uhr

Dein Baby ist jetzt 3 Monate...sorry...aber das ist etwas früh...NACH dem 4. Monat sollte man frühestens anfangen.

Mein Sohn hat mit 6 Monaten Brei bekommen, da hab ich ihn für die Zeit in die Wippe und diese ein wenig aufgerichtet.

Lg

Beitrag von sonne0702 19.05.10 - 12:08 Uhr

Unsere Tochter ist in einer Woche 16 Wochen alt und wenn ich in zwei Wochen anfange ist das nach dem 4 Monat , da mache ich doch alles richtig oder ?

Beitrag von dragonmother 19.05.10 - 12:10 Uhr

Darf ich fragen warum du schon brei geben willst?

Beitrag von sonne0702 19.05.10 - 12:14 Uhr

Ja, klar darfst Du ;-)
Unser Kinderarzt meinte man solle nach dem vierten Monat anfangen damit , da die Milch nicht mehr genug Nährstoffe enthalte und Kinder aber mehr bräuchten ....
Zudem ist die Kleine auch schon sehr weit , sie war 8 Tage überfällig und ist schon gut dabei : 7500 Gramm ....
Geben auch schon die 1 er Milch da die pre nicht mehr reichte ....

Beitrag von dragonmother 19.05.10 - 12:18 Uhr

Komischer Kinderarzt...sorry...

Du kannst Flaschenmilch genau so mind. 6 Monate ohne Brei geben.

Wichtiger ist, das dein Baby bereit ist für Brei oder dergleichen. Und ich fürchte in dem Alter ist sie das einfach noch nicht.

Klar...sie sieht dir vielleicht beim Essen zu, aber in dem Alter ist alles interessant.

Ich an deiner Stelle würde noch weiter die Milch geben. Das Verdauungssysthem der Kleinen ist noch nicht so reif für Brei...das kann einfach später wirklich zu Problemen führen.

Beitrag von sonne0702 19.05.10 - 12:23 Uhr

Sorry , aber das verstehe ich nicht .....??
Mein Kinderarzt hat Medizin studiert und wird doch wohl wissen , ab wann das Verdauungssystem ausgereift ist ??? Warum soll er das sonst sagen ??
Ich bin total zufrieden mit ihm

Beitrag von dragonmother 19.05.10 - 12:26 Uhr

Die meisten Ärzte kennen sich mit Krankheiten aus...aber was Babyernährung betrifft haben sie null infos.

Sie lernen das zwar, aber Fortbildungen werden nicht gemacht oder sich informiert was es neues zu dem Thema gibt.

Früher war es so, das man früh mit Brei angefangen hat...ja...aber das war auch vorwiegend so, da die damalige Babymilch wirklich weniger Nährstoffe hatte. Heut ist das wiederum total anders.

Es hat sich viel verändert.

Beitrag von lissi83 19.05.10 - 12:27 Uhr

Kinderärzte haben ihre Schwerpunkt aber nicht im Bereich Ernährung!
Ich hab ne nette Kinderärztin im Haus wohnen...sie hat selbst zu mir gesagt, dass man im Studium nur einen kleinen Teil davon mitbekommt und nicht all das Wissen hat was Ernährungsexperten haben! Sie sind nicht darauf spezialisiert!

Beitrag von qrupa 19.05.10 - 12:35 Uhr

Hallo

Kinderärzte sind experten für das erkennen und behandeln von Krankheiten. das ist ihr Fachgebiet, darin sind sie gut. Aber Ernährung macht nur einen wirklich winzigen Teil des Studiums aus udn die meisten Fortbildungen zu dem Thema werden von Onkel Hipp und Tante Alete gesponsort. Und da ich selbst studiert habe weiß ich leider dass auch ein Studium nicht bedeutet, dass man immer auf dem neusten Stand der Dinge ist. Eion Professor mit veraltetetn Ansichen und schon lernt man das Halbwissen von vor 30 Jahren, wenn man sich nicht selbst ordentlich dahinter klemmt und aktuelle Informationen beschafft. Dein KiA ist sicher gut in seinem fachgebiet, aber das was er da zum Thema ERnährung von sich gibt ist einfach wissenschaftlich betrachtet unhaltbarer Blödsinn.

LG
qrupa

Beitrag von sonne0702 19.05.10 - 12:39 Uhr

Wichtig ist doch nur, ob es nicht tragbare Schäden hinterlässt ? Wenn der Darm das nicht verkraften könnte dürften die ganzen Hersteller es bestimmt nicht auf die Gläschen schreiben ???

Beitrag von snoopy86 19.05.10 - 12:45 Uhr

Hallo.

Lass dich nicht verunsichern.
Mach alles nach deinem Gefühl. Ich kenne sehr sehr viele die schon mit 3 Monaten damit anfangen. Und heute sind sie gesund, keine Allergien etc.

Beitrag von sonne0702 19.05.10 - 12:47 Uhr

Nein , ich lasse mich nicht verunsichern , danke :)

Beitrag von snoopy86 19.05.10 - 12:47 Uhr

Bitte.

Beitrag von 96kati 19.05.10 - 12:49 Uhr

Das hier oftmals angepriesene Bauchgefühl der jungen Mütter, nicht wahr? #rofl

Beitrag von snoopy86 19.05.10 - 13:06 Uhr

Das hat mit junge Mütter ganz sicher nicht zu tun!

Ich finde nur, jeder sollte das tun was er für richtig hält.
Und es kommt ganz auf die Reife des Baby´s drauf an.

Ich hab mit Beikost angefangen, da war mein Sohn knapp 7 Monate alt. Bis dahin bekam er nur Pre!

Beitrag von carrie23 19.05.10 - 14:34 Uhr

Sorry aber du hast zwar recht: Kinder entwickeln sich unterschiedlich aber mit der Darmreife hat das nix zu tun.

Beitrag von snoopy86 19.05.10 - 16:12 Uhr

Das mit dem Darm stimmt auf alle Fälle.
Ich mein auch ob das Baby Beikostreif ist.

Beitrag von carrie23 19.05.10 - 16:20 Uhr

Eben, Bekostreif ist ein Baby aber erst wenn der Darm auch soweit entwickelt ist die Beikost ohne Probleme zu verwerten

Beitrag von 96kati 19.05.10 - 12:47 Uhr

Kannst du denn mit Gewissheit ausschließen, dass es keine "tragbaren Schäden" hinterlässt?

Wozu die Eile? Dein Baby ist doch gerade erst zur Welt gekommen!

Beitrag von qrupa 19.05.10 - 12:59 Uhr

Hallo

glaubst du wirklich dass das so einfach ist? Dann wären hunderte nachgewiesen schädlicher Sachen verboten (bestes Beispiel Zigaretten: null Nutzen, haufenweise schädliche Nebenwirkungen, trotzdem an jeder Ecke legal zu kaufen).
Und die Ernährungswissenschaftler versuchen das seit langer Zeit durchzusetzen, aber Nestle und Co sind einfach ein starker Gegner mit riesen Lobby.

LG
qrupa

Beitrag von susasummer 19.05.10 - 13:29 Uhr

Drauf steht aber nach dem 4.Monat.
Und nicht mit 3 Monaten.
Ich vermute sowieso,das dein Kind dir alles wieder raus schiebt oder entgegen spuckt.Dann hat es sich sowieso erstmal erledigt.
lg Julia

Beitrag von brautjungfer 19.05.10 - 13:55 Uhr

nicht unbedingt, es gibt Mütter die ignorieren das und schieben noch mehr Essen ins Kind

Beitrag von lissi83 19.05.10 - 12:24 Uhr

Die MIlch hat immernoch genug Nährstoffe! Solange dein Kind gut zunimmt und gut drauf ist, ist das ein Zeichen dafür, dass alles i.O. ist!

Im übrigen, da man ja langsam mit Beikost beginnt und es schon ne kleine Weile dauert, bis man zu einer vollen Mahlzeit kommt, ist das eh quatsch, was dein Kia erzählt....!

Eine Milchmahlzeit, einthält viel mehr Kalorien, Nährstoffe und Vitamine, als eine Breimahlzeit bestehen aus Gemüse und Kartoffeln und so!

In Milch ist ALLES drin was ein Kind braucht

Beitrag von carrie23 19.05.10 - 14:26 Uhr

Machs bitte nicht, dein Kinderarzt hat null Ahnung.
Die Muttermilch passt sich mti den Nährstoffen dem Kind an und nicht umgekehrt.
Ich habs bei meinem Sohn auch gemacht, hätte ich nie tun sollen denn extreme Bauchschmerzen folgten so dass ich mit der Beikost wieder ausgesetzt habe und es bei meiner Tochter gleich richtig gemacht habe.
Bitte auch nicht mit dem Argument kommen die Kleine sieht euch aber immer beim Essen zu und schmatzt dabei.
Meine Kinder findens genauso interessant wenn sich jemand eine anraucht oder der Opa mal ein Bier trinkt-deswegen würde ich ihnen aber trotzdem sowas nicht geben.
Kinder haben an ALLEM Interesse was die Erwachsenen machen.
Ist nur ein Tipp, aber ich hoffe du nimmst ihn an.