Umfrage:Wieso sind vieleFrauen zu nett i.B.auf Arbeiten/Kollegen

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von maikiki31 19.05.10 - 13:50 Uhr

Hey,

ich möchte es doch jetzt mal wissen;-)

Liegt es am zarten, netten Wesen von uns Frauen, das wir uns sooft von Kollegen, Chef etx. hin und her schieben lassen?

Das viele Schwangere nicht an sich und ihr Kind denken sondern an den Chef oder die Kollegen?

Männer sind da anders...#cool Die ziehen meist knallhart IHR Ding durch.

Ich kann ja verstehen das man Rücksicht auf Kollegen nehmen will, aber HEY IHR SEID SCHWANGER!!!! wenn es einem echt schlecht geht und der FA einen womöglich sogar krank schreiben will,, dann nehmt doch das BITTE um himmelwillen an!!!
(Fast) keine Kollegen danken es Euch sonder verlangen von Euch einfach vollen Einsatz und was ist wenn diese dann ss sind oder krank oder einfach nur Urlaub wollen....#schwitz

Ich finde das sehr nett von Euch allen aber ich kann das nur bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen...
mir schenkt doch auch keiner was....!!! obwohl ich immer für Kollegen da bin und so, aber wenn mir angeboten wird, auch vom Chef/ Kollegen zu gehen und mich zu schonen, dann mache ich das und habe keine Angst das meine Kollegen jetzt zuviel zu tun haben...es geht ja um mein Kind.#ole

So, sorry musste das mal loswerden bzw. fragen...!#winke

LG Maike 22 SSW

Beitrag von cess 19.05.10 - 13:56 Uhr

*gg*

Ja, was du schreibst stimmt ja auch.

Ich denke, das liegt bei mir auch an der Erziehung, meine Mutter hat uns sehr pflichtbewusst erzogen. Und mich macht es verrückt, wenn ich weiß, dass jemand anderes meine Arbeit machen muss oder gar liegen bleibt.

Außerdem bin ich schwanger und nicht krank :-) und eine Schwangerschaft ist doch eigentlich etwas ganz Normales.

Ganz liebe Grüße,

cess + #ei 9 ssw

Beitrag von luro 19.05.10 - 13:58 Uhr

Hallo
Du hast recht aber leider war oder bin ich auch so warum weiß ich nicht aber mir wurde es genommen wo ich das Beschäftigungsverbot bekommen habe und seid dem sehe ich das auch sooooo.Aber bis dahin war esa ein langer weg .Viele verstehen uns Schwangeren nicht sie sagen nur du bist nur ss und nicht krank vielleicht deswegen. Bei mir war es auch so immer bekam ich zu hören bist nur ss und nicht krank und im überigen hast du schon drei gesunde Kinder . u.s.w. Aber wo ich hörte das mein vertrag nicht verlängert wird war ich am boden zerstört und fragte mich für wen ich mir so den A...... aufreiße . Da ich in der Kühlung gearbeitet habe und immer schwer heben mußte und es da keinen interresierte weder den Chef noch den Koleginnen habe ich mir nur meine Gedanken gemacht. Meine FÄ sah es nicht ein das ich meinen und die gesundheit meines Kindes aufs spiel setze und sprach das Beschäftigungsverbot aus . So nun häötte ich noch zwei monate wo ich hätte Arbeiten gehen hätte können aber ich bin zu Huase und mache mir so manchmal meine gedanken ob das so ok war .Aber ändern kann ich es ja eh nicht mehr .Na ja so sind wir Frauen halt ;-);-);-);-)

Beitrag von ilka24 19.05.10 - 14:03 Uhr

Hi,

kann das so nicht bestätigen.

Mein Mann denkt in Zeiten der Wirtschaftskrise nicht an sich, sondern auch an seine Kollegen. Ist eines unserer Kinder krank, dann wird es eher von seiner Mutter betreut als das er mal Zuhause bleibt, wenn sie in der Firma unterbesetzt sind.

Auch wenn ein gesetzlicher Anspruch z.B. wegen Krankheit des Kindes besteht, gleiches gilt für die Elternzeit. Würde er schon gern nehmen, aber sein Chef sorgt gerade dafür, dass die derzeitigen Teilzeitkräfte alle versetzt werden (andere Filialen) und mit Elternzeit braucht mein Mann ihm gar nicht kommen.

Also dann lieber ein gesichertes Einkommen ...

Ich bin mit Nr. 3 schwanger und muss sagen, ich bin bei den ersten beiden Schwangerschaften immer brav zur Arbeit erschienen und tu dies nun auch. Aber ich habe auch sehr nette Kollegen und eine Chefin, die Rücksicht nehmen, soweit es nötig ist.

Gruß

I.

Beitrag von felizitas07 19.05.10 - 14:12 Uhr

Ich bin jetzt in der 29. SSW und seit der 24. SSW im Beschäftigungsverbot (habe davor Vollzeit als Controllerin gearbeitet und habe zudem eine 2jährige Tochter).

Die Arbeit war mir einfach zu stressig geworden. Es geht da nicht um faul oder fleissig, sondern einfach darum, dass ich in der SChwangerschaft nicht mehr so konfliktstark und durchsetzungsstark war. Mich haben einfach viele Situationen belastet. Und mein FA meinte dann, keine gute Aufgabe für eine SChwangere und wollte mich rausnehmen. Habe dann noch 3 Wochen gebraucht und weiter gearbeitet, bis ich das Beschäftigungsverbot angenommen habe.

Jetzt bin ich sehr froh, bin total entspannt und dem Baby geht es prima. Ich denke, es ist auch gut, ausgeruht in die Geburt zu gehen. Hoffe auch dadurch auf ein entspanntes Baby. Ich bin auch etwas stolz auf mich, dass ich den Absprung trotz Zweifeln und Gewissensbissen geschafft habe.

Hey - es sind nur ein paar Wochen, die ich zusätzlich zu Hause bin. Nach einem Jahr Elternzeit warten dann weitere 35 Jahre Berufstätigkeit auf mich....

Beitrag von berry26 19.05.10 - 14:44 Uhr

Hi Maike,

da muss ich dir mal absolut zustimmen.

Ich war auch immer eine nette und absolut hilfsbereite Kollegin. Bin von vorn bis hinten immer ausgenutzt worden. Das ist meine Erziehung (Danke Mama) Meine Kollegen haben sich krank schreiben lassen oder Urlaub eingetragen wann sie wollten ohne auch nur einen kleinen Gedanken an mich zu verschwenden. Denn die "Olle" kann auch gut und gerne mal 2 Kollegen vertreten. Ich bin krank in die Arbeit gegangen um alles Recht zu machen usw. Als ich das erste Mal schwanger wurde, habe ich relativ schnell bemerkt das es wirklich niemanden gibt, der darauf Rücksicht nehmen würde. Es wurde einfach nur Leistung erwartet und keiner nahm Ernst das ich so und so oft wegen Bluthochdruck und vorzeitigen Wehen beim Arzt war und mich eigentlich "schonen" sollte. Irgendwann hat es dann auch bei mir mal "Klick" gemacht.

Meine Kollegen und auch mein Chef mussten damit leben, das ich nur noch Dienst nach Vorschrift mache, mich Krank schreiben lasse wenn es mir nicht gut geht und einige Arbeiten abgegeben habe. Ab der 28. SSW war ich trotz allem dann im KH und konnte nicht mehr arbeiten gehen.
Ich habe 4 Monate nach der Geburt wieder angefangen stundenweise zu arbeiten. Nach einem Jahr auch wieder Vollzeit. Seitdem habe ich meine Einstellung zur Arbeit auch etwas geändert. Man kann durchaus Kollegial sein, ohne selbst auf der Strecke zu bleiben.

LG

Judith