Neurodermitis

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von mondfluesterin 19.05.10 - 13:57 Uhr

Meine Tochter hat seit dem 5. Lebensmonat (obwohl sie voll gestillt wurde) Neurodermitis. Im Augenblick (sie ist jetzt acht Monate alt) betrifft es vor allem den Hals, die Achseln und eine Armbeuge. Wer hat Ähnliches bei seinem Baby festgestellt und kann mir sagen, wie es im Kleinkindalter aussieht? Und welche Creme nehmt Ihr? Die Atopikersalbe von der KiÄ hilft nicht besonders gut. Freue mich über jede Antwort...

Beitrag von li123 19.05.10 - 14:08 Uhr

Huhu

unsere Ina hat auch dieses atopische Ekzem (Neurodermitis). Im Gesicht, an Handgelenken und Hals.

Ich habe jetzt schon diverse Cremes ausprobiert. Jetzt versuche ich gerade die neue von Dr. Hauschka Med. Bin selber Hauschka Nutzerin, deswegen begeistert.

Aber die für Ina nehmen wir erst ein paar Tage. Kann also noch nichts dazu sagen.

Ich habe gemerkt, dass es sich mit Jucken etc. in Grenzen hält, wenn man 3 mal täglich (!) eincremt.

Wir hatten bisher immer aus der Apotheke die "3M Medica". Die war ziemlich gut. Aber da ich von Hauschkas Konzept begeistert bin (regt die Eigenproduktion der Haut an), dachte ich, ich probier es mal damit.

Ina hatte übrigens letzten Sommer überhaupt keine Hautprobleme. Es kam erst im Winter wieder.:-(

LG

Li

Beitrag von fbl772 19.05.10 - 14:10 Uhr

Unser Kleiner hat das auch seit seinem 3. oder 4. Lebensmonat, trotz Vollstillens und ohne dass Mama oder Papa irgendwelche Allergien oder Hautprobleme oder sowas hätten.

Anfangs hiess es im ersten Jahr ist die Haut oft noch empfindlich. Die damals angerührte Creme half nix.
Er bekommt das bislang nur im Winter. Immer bei Kälteeinbrüchen kamen weitere Hautareale hinzu (zuerst nur Stelle Oberarm, dann dazu Oberschenkelfalten, dann Brust, dann Rücken, dann Bauch). Die Stellen waren bislang nicht entzündet und er hat sich auch nicht gekratzt. Diesen Winter sind wir dann zum Hautarzt gegangen und der hat dann ND diagnostiziert. Sein Ratschlag, cremen (wir benutzen Eucerin und Physiogel aus der Apotheke) - im Sommer einmal täglich und nach dem Baden und im Winter bei Schüben entsprechend häufiger diese Hautareale. Badeöl nutzt seiner Meinung nach nichts. Nicht zu häufig baden, dann ohne Zusätze - kein Weichspüler verwenden und sensitives Waschmittel. Das tun wir. Im Sommer hat er aber auch keine richtigen Schübe, ausschließlich im Winter. Wenn die Stellen entzündet sind keine Fettcreme drauf.

Wegcremen geht leider nicht. Welche Creme deine Kleine verträgt bekommst du leider nur durch Versuchen raus. Wir hatten vorher eine ND-Creme, da hat er Ausschlag bekommen.

VG
B

Beitrag von nana141080 19.05.10 - 14:17 Uhr

Hallo,

die Apothekercremes kannst du knicken. Viel zu viele Zusätze meist mit drin.

Wichtig ist vorallem das du alles außerhalb genauso mit Bedacht verwendest wie Cremes.
Atopische Ekzeme haben zur Folge das der Haut etwas fehlt.
bei meinem Sohn ist dies anscheinend Harnstoff. Denn er reagiert am allerbesten auf Eucerin 5% Urea Handcreme und 10% Urea lotion. Am Anfang als ich sie gekauft habe hab ich sie 4 Wochen lang jeden Tag verwendet, irgendwann wurde es echt toll und ich reduzierte es auf alle 2 Tage.

Ich benutze als normale Pflege und baden nnur die Rossmann Babydream sensitive Produkte. Da mit rein gebe ich jeweils 50 Tropfen pures Nachtkerzenöl.

In den letzten 2 Jahren brauchte ich erst 2x ganz kurz Cortison für Jamie.

Sei beruhigt, je früher es kommt, desto eher geht es meist auch wieder. Bei Jamie war es im 2.Lj schlimmer als jetzt, vermutlich auch wegen den Zähnen. Beim zahnen und wenn er krank war, war es schlimmer.

Jetzt ist es nur noch am Handgelenk manchmal oder am bein eine trockene Stelle:-).

VG Nana

Beitrag von maike.171 19.05.10 - 18:30 Uhr

stell die ernährung um!
ich weis ja nicht was genau dein kind alles schon ist!aber lass säurehaltige früchte weg!
und zb dunkle schokolande und kakao sind tabu!
außerdem soll deine tochter wenig mit waaser in berührung kommen!
ich selber hab neurodermitis und hab sone johanniskraut salbe!die soll auch gegen den juckreis helfen...weis allerdings nicht ob die auch für kinder geeignet ist!
habe auch viele bekannte die gute erfahrungen mit nem heilpraktiker haben!vll holste dir da mal einen termin wenn alles andere nicht hilft!

lg maike

Beitrag von mejemiigiz 19.05.10 - 23:42 Uhr

Hallo,

ich hab auch gute Erfahrung mit Silberwasser Creme.

LG

Beitrag von luzie2 20.05.10 - 00:03 Uhr

Hallo,
bei unserem Sohn fing es nach dem 3. Lebensmonat an. Ganz schlimm war es im Gesicht auf den Bäckchen. Teilweise waren die Stellen sogar am nässen. Es sah schlimm aus. An den anderen Körperteilen war die Haut extrem trocken, manchmal etwas schuppig. Gekratzt hat er sich nie. Wenn es sehr schlimm war, haben wir Cortisonsalbe nehmen müssen, ansonsten habe ich fast nur Mandelölcreme (wird auf Rezept des Kia in der Apo hergestellt) benutzt. Mehrmals täglich. Mit zunehmendem Alter ist es immer besser geworden. Nun ist Mika 2,5J. und es ist kaum noch etwas vorhanden. Manchmal wird die Haut im Gesicht und an den Beinchen etwas rötlich-fleckig und trocken wenn sich das Wetter umstellt. Also ich meine Herbst/Winter, Frühling/Sommer...Das gibt sich aber ganz schnell wieder. Auch als die Zähne durchbrachen wurde es teilweise wieder etwas stärker, ging aber genauso schnell wieder vorbei. Andere prophezeite Begleitallergien haben sich bisher zum Glück noch nicht eingestellt. Allerdings hatte er mit ziemlich genau einem Jahr den ersten Krupp-Husten während einer starken Erkältung. Seitdem wird aus jedem Husten eine Bronchiale Erkrankung, leider. Dies hat sich noch nicht geändert. Soll aber auch besser werden.
Die Ernährung hat bei ihm keine entscheidende Rolle gespielt. Ich habe damals mehrere bestimmte Nahrungsmittel (Kuhmilch, Eier, Zucker, bestimmte Obstsorten....) weggelassen, was aber zu keiner Verbesserung geführt hatte.
Unser Kinderarzt und auch der Hautarzt hatten mir damals bei der Diagnose der Neurodermitis ebenfalls die Hoffnung gemacht, dass bei einem so frühen Auftreten der Erkrankung, diese relativ früh wieder "verschwinden" wird. Toi, toi, toi bis heute ist es so.
LG Kiki

Beitrag von tjana 23.05.10 - 00:25 Uhr

Unser Sohn (11 Monate) hat auch ND - fast seit Anfang an. Außer dem reagiert er auf Milch, Ei und Erdnuss, alles über die Muttermilch. Ich würde dir empfehlen, in eine Hautklinik bzw. zu einem guten Hautarzt zu gehen. Dort sollte ein Allergietest gemacht werden und es wird eine Salbe speziell für dein Kind verschrieben, evtl. individuell angemischt.

Wir haben inzwischen abgestillt (mit 8 Monaten) und unser Bub bekommt Spezialmilch aus der Apotheke. Wir cremen 3 x täglich mit unserer Basiscreme und abends wenn nötig die schlimmsten Stellen mit einer ganz leichten Kortisoncreme. Seit der Umstellung der Milch und dem regelmäßigen Cremen hat sich die Haut wesentlich verbessert.

Sehr viele Kinder vertragen keine Kuhmilch und Eier zu Anfang. Das legt sich aber in den ersten Jahren bei fast allen. Bei unserem Bub haben wir letztens ein paar Tropfen Kuhmilch auf den Arm geschmiert, er bekam nach 10-15 Minuten eine Quaddel. Ein einfacher Test der bei uns funktioniert hat, keine Ahnung ob das generell so ist?

LG und alles Gute,
Tjana