Fieber trotz Antibiotika vorsicht lang

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von mama04092005 19.05.10 - 21:13 Uhr

Hallo,

ich mach mir langsam arge sorgen um meine Tochter. Ich fang mal von vorne an:

Sie bekam letzte Woche Dienstag morgens bis Freitag plötzlich hohes Fieber (38,8) steigend bis nachmittags auf 39,6. Dieses Hohe Fieber ging bis auf 40,4 hoch und konnte nur bedingt mit Fiebersaft (auf 38,5) gesenkt werden.
war daraufhin am Mittwoch bei einem Kinderarzt (war nicht zuhause). Der meinte es liegt an einem Virusinfekt (meine Tochter hatte noch nie so hoch so lange Fieber), sie hatte nur ganz leicht mal nen Husten, was aber nicht vergleichbar mit dem einer Erkältung ist. Schön und gut. Also hat meine Tochter bis Freitag brav Fiebersaft bekommen damit es ihr halbwegs gut geht. Freitag dann endlich "nur" noch bei 38,3. Dazu kam noch ein Ausschlag. Dachte an das Dreitagefieber bis ich erfuhr, dass im Kindergarten ihre beste Freundin das pfeifferische Drüsenfieber hat.
Also ab in die Kinderklinik, wollte, dass Blut genommen wird. Die Sahen sich dafür nicht bereit. Sah eher nach Scharlach aus (Test negativ). Sie tippten dann aber auch eher auf einen Virusinfekt.

Am Wochenanende hatte meine Tochter nur noch 37,5 Temp. Ging am Montag in der Kindergarten und kam mit Ohrenschmerzen heim. Wieder zum Arzt. Gestern wurde dann mal Blut untersucht - Entzündungswerte erhöht. Daraufhin nimmt sie nun Antibiotika. Leider schlägt das wohl nicht an. Ihr Fieber stieg gestern wieder bis 39,3 und heute auf 39 an.
Ich habe fast die Befürchtung das es doch das pfeifferische Fieber ist.

Wer hat ähnliches mit Antibiotika durchgemacht....Kenn das so nicht. Normalerweise ging es ihr nach einem halben Tag fieberfrei gut.

LG Sylvi

Beitrag von .nefur. 19.05.10 - 21:26 Uhr

Hallo Sylivi,

ich bin keine Arzt. Die Antibiothika helfen nur bei bakteriellen Erregern. Eigentlich müsste man rigendwie einen abstrich machen, damit man eine klare Diagnose hat.

Ich würde die behandelnden Ärzte solange fragen, bis ich sie in ihrer Behandlungswahl verstanden habe.

Mein einjähriger hatte neulich Brochitis udn der Arzt verschrieb Antibiotikum ohne Abstrich etc. Ich habe es ihm nicht gegeben. auch keine fiebersenkenden Mittel. Es hat gut funktioniert. Er hatte über 4 Tage vor allem beim schlafen Fieber. Aber er schlief bei mir und ich deckte ihn dann auc, gab ihm zu trinken etc.

Ich weiß nicht, aber ich finde, man kann Fieber auch zulassen.

Ich wünsche euch jedenfalls alles gute! Ihr armen.

Beitrag von mama04092005 19.05.10 - 21:34 Uhr

Hallo,

bei ihr wurde 2 x ein Strep A (Scharlach) Test sowie Bluttest gemacht. Der ergab ja erhöhte Entzündungswerte. Ich senke auch erst das Fieber ab 39. Aber dieses mal ist es einfach zu heftig. Sowas kenn ich gar nicht.

mal sehen was morgen beim Doc rauskommt. Da wird dann aufgrund der nicht vorhandenen Besserung ein großes Blutbild gemacht.

Beitrag von .nefur. 19.05.10 - 21:37 Uhr

Alles Gute!

Beitrag von dani.m. 19.05.10 - 21:28 Uhr

Mein Großer hatte bei seiner letzten Angina 3 Tage lang Fieber trotz AB. Dabei war es sonst immer schon nach spätestens 1 Tag weg.
Bin zwar kein Arzt, aber ich würde erst mal auf einen Virus tippen, der dann eine Bakterieninfektion nach sich gezogen hat.
Mit Drüsenfieber kenne ich mich (zum Glück) nicht so aus. Hatte mal eine Bekannte während der Lehre. Aber Keinen von uns angesteckt.
Trotzdem: Gute Besserung der Maus #klee

Beitrag von anja96 20.05.10 - 09:54 Uhr

Hallo,

als ich 16 war hatte ich das Pfeiffersche Drüsenfieber - mein Hals war so dick, daß kein Übergang mehr vom Kopf zu sehen war. Die Ärztin hat es auch nicht erkannt und mir innerhalb 1 Woche 2 verschiedene Antibiotika verschrieben, die nicht halfen. Nachdem nach 1 Woche das Fieber nicht weg war und es mir immer noch extrem schlecht ging, hat meine Mutter mich ins Krankenhaus gebracht. Dort wurden mir mittels Not-Operation die Mandeln entfernt und danach gings bergauf. Leider bekam ich dann noch eine Penicillin-Allergie - trotzdem gings mir aber nach der OP besser.

Würde doch nochmal ins KH gehen - nach Deiner anfänglichen Schilderung dachte ich auch erst an Scharlach, aber wenn der Test negativ war.... Allerdings müßte eine Kultur angelegt werden vom Abstrich - so wurde es bei meiner Großen und mir letztens gemacht als meine Kleine Scharlach hatte. Über Nacht sind dann in der Kultur beim Abstrich meiner Tochter doch noch Streptokokken gewachsen obwohl der Erstabstrich negativ war.

Alles Gute und LG, Anja