Warum ist das Schreienlassen immernoch so verbreitet?

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Beitrag von charlienchen174 19.05.10 - 21:39 Uhr

Hallo zusammen,

eigentlich hört man doch heutzutage von vielen Seiten, dass man ein Baby nicht schreien lassen soll und ich würde das auch niemals tun. Aber im Freundes-und Verwandtenkreis gibt es trotzdem so viele, die es machen oder gemacht haben, und die einem dazu raten. Erst gestern eine Freundin hat mir erzählt, sie wollte es nicht bei ihrer Tochter so machen, aber ihre Nachbarin hat ihr dazu geraten und da hat sie es ausprobiert.

Finde ich irgendwie traurig, dass man sich damit gar nicht weiter auseinandersetzt, sondern es einfach macht. Und die Babys tun mir leid.

Wie kommt es, dass die Leute sich nicht darüber informieren, was das anrichten kann, oder ihnen das egal ist?

LG

Beitrag von angel2110 19.05.10 - 21:41 Uhr

Hallo.
Ich kann das auch nicht nachvollziehen.
Meine Süße tut mir immer total leid wenn sie anfängt zu schreien (was äußerst selten ist) und ich nicht gleich reagieren kann (weil ich eventuell grad im Bad bin).
Mir zerreist es das Herz.
LG angel

Beitrag von majasophia 19.05.10 - 21:43 Uhr

ich kanns auch nicht nachvollziehen und ich könnte es auch nicht durchziehen- das würd ich gar nicht aushalten!

aber diese schreienlassen hält sie genausogut wie viele andere dinge und vor allem bei älteren leuten, z.B. butterkekse und löffelbiskuits geben, mit 3monaten beikosteinführen, in die milchflasche reisflocken und karottensaft reinmischen usw usw.

letztendlich ist jeder für sein kind selbstverantwortlich

Beitrag von snak77 20.05.10 - 12:23 Uhr

Was hast Du denn gegen Löffelbiskuit und Butterkekse? #kratz

Beitrag von julibraut 19.05.10 - 21:44 Uhr

Ich denke, es kommt einfach auf die Situation an.
Unser Kleiner motzt sich tagsüber eigentlich immer in den Schlaft. Da wird erstmal 10 Minuten rumgemotzt und geheult und auf einmal ist er dann eingeschlafen. Da lasse ich ihn dann auch, da ich eben mittlerweile weiß, dass er das zum Einschlafen braucht.
Es kommt halt immer darauf an, wie alt das Kind ist und wie lange und in welcher Situation es schreit.
Unser Kleiner (fast 7 Monate alt) schreit auch mal, wenn er nicht sofort an ein Spielzeug kommt. Da lasse ich ihn dann auch mal eine Weile selbst probieren und setze ihm das Spielzeug nicht direkt vor die Nase. Wie gesagt es kommt ganz auf die Situation an.

Beitrag von yarists 19.05.10 - 21:57 Uhr

Hallo#winke
na da sind wir ja nicht die einzigen#zitter
Colin#verliebt ist auch immer am motzen wenn er tagsüber versucht zu schlafen.
Er hat auch so ein Spielbogen wenn ich ihn drunterlege motz er weil er nicht an das Spielzeug kommt was dranhängt;-).Da helfe ich auch nicht sofort.Er soll ja mal versuchen selbst dran zukommen;-)
lg Anika#Colin#verliebt

Beitrag von serina74 19.05.10 - 22:13 Uhr

Hallooooooo#winke

leyla und ich handhaben das genauso
schließlich gibt es ja einen unterschied zwischen schreien und motzen...oder quengeln...
leyla motzt auch viel:-D:-D vorallem wenn sie müde ist:-)

Beitrag von yarists 19.05.10 - 22:25 Uhr

Hallo#winke
ja da hast du recht;-)
So richtig schreien lassen kann ich ihn auch nicht.Ich sag immer wenn seine Lippe in einsatz ist dann ist schluss#zitter.Das sieht aus er lässt die dann so hängen #schmoll und dann zittert sie und dann gehts los so ein bitteres weinen da Blutet das Herz.So was hab ich noch nicht gesehen.Dann muss ich sofort hin und ihn ganz fest halten#liebdrueck.Oh man eine Liebeserklärung.Bin ja soooooooooooooo Verliebt#verliebt ach mein schönster#verliebt
lg Anika#Colin#verliebt

Beitrag von kathrincat 20.05.10 - 11:57 Uhr

ja das hatten wir auch eine zeitlang, wenn ich dann auf den arm genommen habe oder so, wurde dann richtig geschrien, auch die kleinen wollen mal meckern

Beitrag von koerci 19.05.10 - 21:45 Uhr

Und SELBST WENN es keine Schäden anrichten würde, ich würde es überhaupt nicht übers Herz bringen meine Maus weinen zu lassen.

Kann auch nicht verstehen, wie man das als Mama machen kann.

LG
koerCi

Beitrag von tweetyengel 19.05.10 - 21:48 Uhr

Hallo,

weil viele gar nicht wissen das es Alternativen gibt.
Bei meinen Bekannten gehört die "Mein Kind schreit sich in den Schlaf-Phase" dazu wie das Laufen lernen.
Ich wohne ländlich und einige wohnen mit den Großeltern in einem Haus und da wird diese "Erziehung" weitergegeben.
Und das schlimmste ist ja, daß es wirklich funktioniert. Leider zu einem sehr hohen Preis.
Etliche Leute haben mir JKKSL empfohlen und ich hatte schon zahlreiche Diskussionen über dieses Thema.
Du glaubst nicht wie erstaunt die Leute sind wenn ich erzähle das meine Tochter mit 11 Monaten noch bei uns im Bett schläft und noch teilgestillt wird.

Beitrag von schnabel2009 20.05.10 - 11:50 Uhr

Hier genau so!! Ich habe letztens beim Pekip echt mit den Ohren geschlackert--ALLE (!!) 8 Mütter fanden es völlig normal und legitim die Babys alle schreien zu lassen bis sie pennen.....und das im PEKIP KURS!
Die Leiterin und ich haben dann versucht das Wesen der Babys ein bißchen zu erklären, aber das wollten die garnicht hören....

LG schnabel

Beitrag von kula100 19.05.10 - 21:50 Uhr

Hallo,

ja besonders schlimm ist das wenn man dadurch eine dicke Diskussion in der Familie hat. Ich bin ja schon als Öko Tussi verschrieen weil ich meinen Sohn stille, Beikost selber koche und ihm keine Fruchtzwerge zum essen gebe. Und das ich ihn dann noch nicht mal schreien lasse würde ich ja schon merken wenn er mir irgendwann auf der Nase rumtanzen würde. Naja dann lass ich mir lieber auf der Nase rumtanzen als mir das Geschrei von meinem Sohn anzuhören. Er schreit eh nur aus zwei Gründen (Hunger oder müde) und warum soll ich ihm das nicht geben? Ich erwarte doch auch das jemand für mich da ist wenn ich ein Problem hab oder?

lg kula100

Beitrag von gussymaus 20.05.10 - 09:51 Uhr

ich bin auch ,so eine glucke #rofl und meine kinder die mir sicher bald auf der nse rum tanzen sollten sind heute sehr hilfsbereit und sozial immer sehr reif, in keinster wise ihren altesgenossen unterlegen.... also kann das so verkehrt nicht sein ;-)

ich werde weiterhin versuchen jedes problem meiner kinder zu lösen, auch das "hilfe ich bin alleine in meinem bett" mit 2monaten, genauso wie das "wieso bin ich älter als mein bruder" oder andere so scheinbare banalitäten eines grundschülers... denn nur weil ich das problem kleine finde, kann es für mein kind ein drama darstellen, und da bin ich da, auch wenn das manchmal nervt.

meine kinder sollen jederzeit wissen "mama hilft mir wenn sie kann" auch wenn das problem ein ncihst ist, oder wenn es nur ein blödes gefühl ist, das weggetröstet werden muss. so, jetzt hab ich pipi inne augen, und geh wäsche machen, damit ich heute mittag zeit hab dass sich meine zwerge bei mir ausheulen können! #verliebt

Beitrag von yorks 19.05.10 - 21:51 Uhr

Heute fragte mich auch jemand ob ich mein Baby schon mal hab schreien lassen, also so richtig???!!!!! Gehts noch???

Ich hab dann gefragt warum ich das tun sollte, sie meinte naja sonst tanzen einem die Kinder auf der Nase rum.

#schock Ich habe ihr erklärt, dass Louis ein Schreibaby war und immer nur auf meinem Arm eingeschlafen ist und ich wochenlang nur im Sitzen geschlafen habe und er jetzt von heute auf morgen ganz alleine in seinem Bettchen einschläft ohne Druck sonder einfach mit viel Liebe und Geduld.

Sie konnte es nicht glauben und hat einfach nichts mehr dazu gesagt.

Danach meinte sie das sie mal auf Louis aufpassen möchte...nein Danke.

Beitrag von schildi0701 19.05.10 - 21:58 Uhr

Also ich persönlich halte davon auch garnichts...

Wenn unsere Maus meint das sie mal meckern muss, dann darf sie das gern mal machen, aber wenn unsere Süßen schreien oder weinen, dann bin ich der Meinung das sie irgendein Bedürfnis haben das gestillt werden muss...

Außerdem denke ich, dass unsere Kinder irgendwann das Vertrauen in einem verlieren wenn man nicht für sie da ist...

Beitrag von saval090606 19.05.10 - 21:54 Uhr

Hi!

Also ich bin weder dafür noch absolut dagegen!!!

Ich habs nicht ganz so krass gemacht, wie in den Buch "jedes Kind kann schlafen lernen". Meine "Schreizeit" hat glaub ich nicht mal 2 Minuten gedauert! länger wollte ich sie nicht schreien lassen!!!
Aber ich kann an einer Hand abzählen, wie oft diese "Schreizeit" war!!!

Meine Süße ist immer wieder aufgestanden und hat halt geschimpft :-p
Ich wieder rein, und sie hingelegt! Gute nacht gesagt, Spieluhr eingeschaltet, wenn nötig Flascherl wieder gegeben und wieder raus!!!
Klar, dieses Spiel wurde oft 5-6 mal gemacht, aber da ja ihre Schlafenszeit war, durfte sie auch nicht mehr raus und sie wusste das!!!


Ich würde sie auch NIE IM LEBEN 7 Minuten schreien lassen, da wäre das letzte was ich tun würde!!! so verzweifelt kann ich nicht sein!!!

Es gibt eben Kinder, die zum schlafen Mama oder Papa brauchen. Mein Großer geht nur ins Bett, wenn jemand neben ihm liegt, na und?? Ich machs gerne, weil ich weiß er braucht das und solange er will, dass ich mit ihm gehe, tu ich das auch, auch wenns manchmal nervig ist. Aber irgendwann kommt die Zeit, wo er das alles nicht mehr will.
Und dann kann ich zurückblicken und in erinnerungen schwelgen!!!

lg sandra

Beitrag von julibraut 19.05.10 - 21:56 Uhr

Wenn du mich meinst mit dem "Schreit sich in den Schlaf", dann hast du das falsch verstanden. Er schreit dann nicht richtig, sondern quengelt und motzt nur herum. Ich habe da auch schon meine Hebamme gefragt und die meinte, es gäbe solche Kinder, die das vor dem Einschlafen brauchen um überhaupt in den Schlaf zu finden. Abends schläft unser Kleiner problemlos und zufrieden lächelnd ein. Wenn er wirklich schreien würde, würde ich ihn natürlich nicht liegen lassen. Das ist doch ganz klar. Das würde ich auch nicht übers Herz bringen. Als er vor kurzem nach dem Impftermin nachts weinend aufgewacht ist (das hatten wir bisher noch nie) durfte er auch mit ins Elternbett.

Beitrag von kleenerdrachen 19.05.10 - 22:53 Uhr

Sten meckert sich auch in den Schlaf, er erzählt noch und manchmal schimpft er auch, wenn etwas war, er braucht das auch ;-)
Lass dich nicht angehen, jeder findet seinen Weg und das ist in Ordnung. Für Sten ist Elternbett nur noch Partyzone- obwohl er im ersten halben Jahr am liebsten bei uns geschlafen hat...

Beitrag von perserkater 19.05.10 - 22:05 Uhr

http://www.eltern.de/kindergarten/erziehung/tyrannen.html

Fehlende Empathie ist wohl der Hauptgrund würde ich sagen. Und das Einmischen vom Außen.

LG

Beitrag von kleenerdrachen 19.05.10 - 22:46 Uhr

Weil es leider in vielen Köpfen noch nicht angekommen ist. Es gab hier bei urbia mal nen Artikel dazu, dass das Ganz auf nem Buch aus Hitlers Zeiten beruht, "Die deutsche Mutter und ihr Kind" oder so ähnlich- das Buch wurde selbst in den 80er Jahren noch verlegt und die Theorien wie Schreien lassen oder auch der Vier-Stunden-Rhythmus beim Stillen gehen auf die Kappe der Autorin.
Außerdem ist es ja nunmal einfach so, dass das Schreien lassen auf Dauer dazu führt, dass die Kinder irgendwann ruhig bleiben, weil sie gelernt haben, dass es eh nichts bringt. Welche Mutter das allerdings dauerhaft übers Herz bringt, kann ich auch nicht nachvollziehen.

Und dann kommt noch dazu, dass viele junge Eltern sehr unsicher sind und sich schnell von ihren Eltern oder anderen Bezugspersonen einreden lassen, was sie tun sollen und sich dann auf diese Ratschläge einlassen. Ähnlich ist es ja mit ZWieback in Fencheltee aufgeweicht, dass das Kind satt wird, weil die Milch ja so dünn ist #augen

Naja, man kann nur hoffen, dass es auf Dauer besser wird. Dass Eltern in Zukunft wieder lernen auf ihr Gefühl und ihr Herz zu hören und nicht auf ach so schlaue Ratgeber aus längst verstaubten Zeiten. Blöd gesagt, wenn du heut jemandem sagst, dass man einen Juden aufgrund seiner Religion ächten soll, dann wirst du für rassistisch und bescheuert erklärt, aber die Erziehungsgrundsätze aus jener Zeit- die genauso bescheuert sind- die werden immer noch gepredigt.

Am Ende ist das Wichtigste, dass wir selbst unsere Kinder mit mehr Liebe erziehen und sie nicht schreien lassen. Denn du kannst nur etwas Großes ändern, wenn du im Kleinen bei dir anfängst!

LG Steffi

Beitrag von mausmadam 19.05.10 - 23:46 Uhr

Ich glaube, viele von euch haben einfach keine Ahnung, wovon sie hier schreiben.

Also, ich habe Zwillinge, 6 Monate alt, davon einer krank und wurde bereits operiert, dann noch meine Tochter (3) und ich bin in der Woche Tag und Nacht alleine.

Meine kleine Tochter liebt ihr Abendritual. Sie freut sich schon, wenn ich damit anfange. Dann lege ich sie ins Bettchen und sie schläft ein.

Wunderbar.

Aber: Mein Sohn macht das nicht.

Ich habe wirklich alles durch, zusammen mit Kinderarzt und Hebamme. Ich habe ihn gepuckt, bis nachts um 3 Uhr durch die Gegend getragen, da ich nicht stillen konnte, habe ich ihm verschiedene Milch gegeben, vorgesungen, durch die Gegeng geschuckelt im Maxi Cosi und Kinderwagen, im Schnuffeltuch gegeben und und und

Oft hat er noch die beiden Mädchen mit seinem Gebrüll geweckt, die waren dann auch nörgelig und und und

Einige von euch haben meine verzweifelten Beiträge vielleicht noch in Erinnerung

Bis mir auffiel: je mehr ich gemacht habe, desto schlimmer wurde sein Gebrüll. Ich war absolut am Ende, konnte nicht mehr, war kurz vorm Zusammenbruch, denn ihr glaubt nicht, wie das zerrt.

Ich war beim Kia etc, habe ihn durchchecken lassen, aber er war soweit ok.
Dann sagte mir der KiA, dass manche Kinder mit allabendlichem Gebrüll den tag verarbeiten und es sie nur noch mehr stresst, wenn man sie dann mit weiteren Reizen überflutet

Also habe ich ihn eines abends ins Bett gelegt - und schreien lassen. Und es tat mir so leid, mein Herz hat geblutet. Aber nach 10 Minuten war Ruhe.
Die nächste Nacht wieder.
Inzwischen brüllt er ca 2-3 Minuten, manchmal 5 - und dann schläft er tief und fest.

Für mich war das eine völlig neue Situation: 20 Uhr und alle Kinder am schlafen. Das kannte ich nicht, hatte ich monatelang nicht.

Es tut meinem Mutterherz weh, glaubt mir.

Aber was soll ich machen?

Ich habe hier so viele Tipps und Links bekommen und glaubt mir, ich habe alles ausprobiert und über mehrere Tage ins Abendritual eingebunden.
Bei meinen Töchtern klappt das super, bei meinem Sohn nicht.


Also beschimpft und verurteilt mich.

Aber mein Sohn ist aufgeweckt, sehr fröhlich, tagsüber nur am lachen und brabbeln, in seiner Entwicklung schon weit, keinerlei Schäden vom allabendlichen Gebrüll. Er verarbeitet so seinen Tag.

Beitrag von susi321 20.05.10 - 05:45 Uhr

hey..

alos ich denke dass hier eher die Eltern "verurteilt" werden, die ihre Babys absichtlich schreien lassen.. so nach dem Motto:

"So klein ... es ist 7 Uhr...zeit ins Bett zu gehen.." legen das Kleine ins Bettchen, verlassen den Raum.. das Kind brüllt schreit verzweifelt usw. aber Mama sagt..

"Ne.. da muss er/sie durch damit sie lernt allein zu schlafen weil mit allem anderen verzieh ich ihn/sie"
oder es nicht erwarten können zum pc oder fernseher zu kommen...

Wenns wie bei dir ist wird dich wohl kaum jemand niedermachen wenn du sogar schon mit Experten arbeitest!

glg Sarah mit Lara#verliebt und #baby Isabell #verliebtganz fest an der Hand und #sternchen ganz tief im Herzen

Beitrag von mrslucie 20.05.10 - 12:17 Uhr

Hallo,

ich finde auch, dass man das nicht einfach über einen Kamm scheren kann. Viele Leute wissen einfach nicht, was ein wirklich anstrengendes und forderndes Baby bedeutet, das abends zwei Std zum Einschlafen braucht (oder, wie im Falle von unserer Tochter damals, nicht abends, sondern nie vor Mitternacht) und dann nach 20 min das erste Mal wieder schreit. Die ganze Nacht.

Und den ganzen Tag.

Daher finde ich auch, dass man diese Methode nicht einfach verdammen kann. Sicher, es gibt hier Leute, die es ernsthaft stört, wenn Ihr Kind abends seine Zeit fordert, weil sie dann nicht mehr fernsehen können oder so. Aber darüber muss man nicht reden.

Wir hatten damals auch ALLES durch, von Homöopathie über Trageberatung zu Osteopathie bis hin zur Schreiambulanz. Und man kann nicht mehr, es geht nicht um einen ruhigen Feierabend, sondern nach vielen Monaten des puren Chaos' um so etwas wie Wäsche zusammenlegen oder kochen...

Wüsnch Dir weiterhin alles Gute!
Lucie

Beitrag von howgh 20.05.10 - 02:17 Uhr

Ich finde dieses thema in solchem Forum als eine Art Provokation.

und würde an einer Stelle bitte niemals nie sagen..Es existieren Situation, zu denen z.B. ein Schreikind gehört, da kannst du nicht anders..

und ein gesunder Mensch würde unte normalen Umständen eigenes Kindn icht längere Zeit schreien lassen...außer man meint weinen und meckern.

Ich glaube, dass man bei einem Rat meistens nicht unterschiedet, dass es bei solchem ausdruck nicht nur um Schreien geht aber auch um meckern und um weinen..

Man braucht sich unter normalen Umstöndn nicht informieren, weil sowas spürt man..

TROTZDEm, da ich diese Erfahrung machen dürfte...sage niemals NIE..

Howgh

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