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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von schnuppelag 20.05.10 - 00:10 Uhr

Hallo.

Wir sind seit 8 Wochen Eltern ... und wohnen auch seit ungefähr 10 Wochen zusammen ... wir haben uns vor 2 Jahren kennen gelernt und sind vor einem Jahr zusammen gekommen.
Wir beide haben unsere Freiräume sehr genossen - vor der Schwangerschaft.
Mein Freund ist Sportler. Mindestens zweimal in der Woche ist er abends beim Sport (Basketball, Fußball) ... und einen Abend auch in der Spätvorstellung im Kino (Sneak Preview); sprich: an mindestens drei Abenden hat er abends "Ausgang". Ich hingegen bin fulltime fürs Baby da (muss dazu sagen: der Kleine kommt tagsüber stündlich, mag keine Flasche und keinen Schnuller - ich muss also wirklich allzeit zugegen sein oder ihn mit mir herumtragen). Der Haushalt und die Verköstigung werden natürlich größtenteils von mir geschmissen, weil ich ja nunmal auch den ganzen Tag Zuhause bin. Mein Freund ist auch einer von der Sorte "stehen und liegen lassen"... manchmal hat er allerdings Phasen, in denen er auch seine Hinterlassenschaften aufräumt. Prinzipiell kann ich mich nicht beschweren und bin an und für sich glücklich. Ich liebe unseren kleinen Sohn und mein Freund versucht schon mir viele Wünsche von den Augen abzulesen und ist auch recht verständnisvoll.

Gestern gab's allerdings Knatsch. Da reagierte ich doch etwas empfindlich... Es ging darum, den Kleinen zu wickeln. Ich fragte meinen Freund, ob er das mal übernimmt... und er meinte daraufhin "ich hab ihn doch gestern 2x hintereinander gewickelt" ... Irgendwie kam ich mir da doch recht dämlich vor (hat mal einer gezählt, wie oft ich das schon gemacht habe?). Ich hab's erstmal geschluckt und hab unseren Süßen dann selbst gewickelt... aber danach gab es dann eine größere Diskussion, bei der sich heraustellte, dass mein Freund eben grad keine Lust gehabt hätte, den Kleinen zu wickeln. Ich fragte dann, ob mich mal einer fragt, ob ich Lust habe, nachts aufzustehen und zu stillen (manchmal auch zu wickeln)... oder ob ich Lust habe, den ganzen Tag quasi ans Kind gefesselt zu sein und nicht mal eben ins Kino oder auf Party gehen zu können...
Manchmal vergisst mein Freund, dass er seine drei Abende in der Woche hat, an denen er ganz unabhängig rumstreunern und seinen Hobbys nachgehen kann, während ich mit dem Kleinen Zuhause bin (ist ja nicht so, dass ich permanent Zuhause hocke - ich treffe mich auch hin und wieder mit Freundinnen, die ebenfalls Kinder haben) und meine Hobbys erstmal auf Eis geschoben habe.


Wie ist das denn bei euch nach der Geburt gewesen?
Habt ihr da von euren Partnern eingefordert, sie sollen ebenfalls Zuhause bleiben, weil ihr ja auch kaum Möglichkeiten habt, auszugehen? Oder habt ihr sie nach wie vor ihr Ding drehen lassen?

Beitrag von immer, immer 20.05.10 - 00:22 Uhr

Immer der gleiche Sermon.
Da wird ein Kind in die Welt gesetzt, kaum, dass man sich richtig kennengelernt hat.
Was nutzt es dir, wenn dein Freund zu Hause rumsitzt, nur weil du nicht wegkannst?
Wenn er da ist, sollte er sich aber auch um das Kind kümmern, ohne sich bitten zu lassen.
Das sind Dinge (wie oft geht noch Sport, wenn das Kind da ist), die sollten besprochen sein, bevor ein Kind gezeugt wird.

Beitrag von schnuppelag 20.05.10 - 00:42 Uhr

Wouh, "danke" für diese Antwort ...
Unser Huschel war nicht geplant, aber nur weil wir uns vor der Schwangerschaft "erst" ein Jahr kannten war das für mich kein Grund zum Abtreiben... falls dein harscher Ton darauf hinaus laufen sollte.
Wir konnten uns dementsprechend auch nicht vor der Zeugung über solche Themen einigen - weil die Zeugung nicht geplant war.

Natürlich haben wir aber vor der Geburt über diese Themen gesprochen - aber man kann noch so viel reden, wenn man selbst noch nie in der Situation war, auch Eltern zu sein. Manche Dinge/Ansichten ändern sich eben, wenn dann der Ernstfall eingetreten ist.
Ich weiß, wie wichtig meinem Freund sein Sport ist - also kann er dem natürlich auch nachgehen. Und das haben wir vor der Geburt schon vereinbart und daran wird sich nichts ändern.

Beitrag von immer, immer 20.05.10 - 01:06 Uhr

Ihr wart als Paar einen Monat zusammen, als du schwanger wurdest, nicht schon ein Jahr. Kennen kann man viele Leute, zig Jahre, ohne sie wirklich zu kennen.
Wo ist dein Problem, wenn ihr alles vor der Geburt vereinbart habt?

Beitrag von schnuppelag 22.05.10 - 09:39 Uhr

Ich habe auch nirgends geschrieben, dass wir ein Jahr vorher schon zusammen waren... aber letztendlich kannst du darüber nicht urteilen, denn du weißt ja nicht, wie unsere Paar-Geschichte zustande kam ;)

Mein Problem hab ich bereits im Eröffnungsposting geschrieben... und wie ich bereits auch schon schrieb: man kann vor der Geburt über alles reden und über alles mögliche Vereinbarungen getroffen haben ... aber wenn dann die Realität eintritt, kann sich immer noch so einiges ändern. Wie es ist, mit Kind zu leben hat sich nunmal erst herausgestellt, als unser Huschel da war.

Beitrag von steppi75 20.05.10 - 07:43 Uhr

ich finde deine antwort ziemlich daneben...also vor der geburt besprechen ,wie das leben mit kind aussehen soll? wer welche aufgaben übernimmt usw.? ich wusste vorher auch nicht, wie stark sich das leben mit kind verändert, das das leben sich verändern wird ..klar..und das ich von meinem partner unterstützung erwarte auch klar...aber wie das leben mit kind so richtig aussieht, weiß man erst, wenn das kind da ist!
bei den beiden läuft einiges nicht richtig, keine frage, aber solche antworten braucht keiner und verurteilen geht immer schnell! man kann auch freundlicher antworten und nicht immer gleich drauf hauen!
lg steffi

Beitrag von thyme 20.05.10 - 08:14 Uhr

"ich wusste vorher auch nicht, wie stark sich das leben mit kind verändert"

Genauso ist es.

LG thyme

Beitrag von mysterya 20.05.10 - 09:41 Uhr

*lol* Wie bist du denn drauf? Als wenn ein Leben mit Kind planbar wäre. Natürlich ist es selbstverständlich, dass man darüber redet, aber man kann wohl schlecht planen was man in 1nem jahr für Bedürfnisse, zeit und Hobbys hat...Also ich könnte das nicht. Natürlich hat der Typ sich um sein Kind zu kümmern...aber wann wer ausgehen darf....regel ich net 1 1/2 Jahre im Voraus...vielleicht noch per Unterschrift...mit Siegel #rofl

Beitrag von gunillina 20.05.10 - 06:43 Uhr

Ihr müsst euch da erst hineinfinden in die neue Rolle, die ihr nun innehabt.

Er als Vater, du als Mutter, ihr beide als Partner.

Sicher soll jeder seine Freiräume haben, aber jeder muss auch zu der neuen Verantwortung stehen. Darüber solltet ihr euch im Klaren sein.

Sprich mit deinem Freund, damit er versteht, was gerade passiert. Ihr seid jetzt kein Paar mehr, ihr seid jetzt eine Familie.
Da muss jeder Elternteil Abstriche machen. Und ganz bestimmt wird da nicht aufgerechnet, wer wie oft das Kind wickelt...

L G
G (das war das schwerste, fand ich. Sich in die neuen Rollen einzuleben...#schwitz Aber es ist machbar!)

Beitrag von amory 20.05.10 - 06:44 Uhr

hallo,

unser Kind war auch nciht geplant, wir waren eigentlich shcon länger zusammen, dann aber kurz getrennt und wieder zusammen.
2 monate später ist sie passiert....
wir sind auch wegen des kindes erst zusammengezogenu nd mein partner hat sich zwar von anfang an gekümmert, ist aber immer noch abends um die häuser gezogen und ich war viel alleine.

wir haben dann klare absprachen getroffen.
er durfte weggehen, musste aber im zweifel trotzdem morgens auftsehen.
das hat dazu geführt, dass er irgendwann zwar noch wegging, aber früher nach hause kam. heute ist unsere kleine 2,5 jahre alt und es hat sich ausgeglichen.

anfangs ist es sehr schwierig, weil der papa das kind nunmal nicht stillen kann. bringt also nix, wenn er nachts aufsteht...

ihr müsst einen klaren kompromiss finden:
er will zum sport: das würde ich ihm lassen.
dafür kannst du evt. in ein paar monten auch wieder damit anfangen, z.b. einmal pro woche für eine stunde ins schwimmbad oder joggen oder sowas.

er will ins kino: das geht dann eben nur alle 2 wochen. oder besser: ihr kauft euch einen beamer und nehmt ein ikea-rollo als leinwand.
das haben wir gemacht udn alden jetzt immer freunde zum filmabend ein.

lasst euch etwas zeit.
die umstellung am anfang ist schwer und männer können das oft weniger nachvollziehen als frauen, weil sie eben nicht so gebunden sind.

sprecht darüber, findet kompromisse und du wirst sehen: wenn das kind etwas älter ist habt ihr euren weg gefunden.

alles gute!

amory

Beitrag von hezna 20.05.10 - 07:17 Uhr

Vor allem darf man nicht beginnen, aufzurechnen.

Ich wickel aber 20 Mal am Tag, du nur zwei.

Sowas geht nicht gut.

Eltern zu werden ist einfach, Eltern zu sein sehr schwer.
Männer finden sich noch weniger in die Rolle, da sie ja anfangs kaum involviert sind.

Frau stillt, er kann nix machen. Frau wickelt dazwischen schnell, er hat keine Aufgabe. Mit Baby kann man (noch) nicht viel anfangen, da zieht sich Mann zurück.

Für ihn beginnt also nach kürzester Zeit wieder sein normales Leben, das Baby ist halt da und fertig.

Die Frau ist in der Regel die, die erstmal alles, wirklich alles am Bein hat.

Selbstverständlich tut man das gern, der kleine Wurm hat es ja nun auch verdient, das man sich kümmert.

Nervt dich aber nun, das du zu nichts mehr kommst, bleibt wirklich nur das Gespräch und fest verteilte Aufgaben.

Dein Freund geht vermutlich arbeiten. Dann sag, das du selbst weiterhin die Nächte übernimmst, aber wenn er von der Arbeit kommt, den Kleinen bespaßen und wickeln darf.

Ich gehe jetzt davon aus das du stillst...solltest du mit der Flasche füttern, umso besser. Dann kann er auch füttern, während du dich mal wohlig in die Wanne legst und eine halbe Stunde Fellpflege betreibst.

Bitte dir auch einen Abend aus, an dem du tust, was du willst.

Auch wenn er drei Abende hat, an denen er entspannen darf.

Ein Kind ist Verantwortung und das zuvor geführte Leben ist nunmal auf dem Abstellgleis gelandet.
Trauere nicht der Zeit hinterher, als du noch getan hast, was gerade angesagt war. Ihr seid nun Eltern und müßt euch in eine neue Rolle finden. Das dauert oft länger als acht Wochen.

Genieß diese Zeit, auch wenn der Lütte anstrengend ist. Im Nachhinein ist diese Zeit so schnell vorbei und du wirst auch wieder ausgehen können.

Trefft klare Absprachen und ansonsten laß deinen Freund seine freien Abende genießen.

Gruß Hezna #klee

Beitrag von thyme 20.05.10 - 07:22 Uhr

Wie heissts so schön: Eltern werden ist nich schwer, Eltern sein dagegen sehr....

Ja, das ist es. Man lernt sich und den Partner absolut neu kennen und muss sich seinen Platz in der FAMILIE neu finden. Und genau das passiert jetzt bei Euch.Ihr müsst lernen, euch gegenseitig zu unterstützen, aber auch dem anderen auch seine Freiräume lassen. Lass ihm den Sport, aber sag ihm, wenns dir zu viel wird.
Und auch du musst dir deine Freiräume schaffen damit dir das Ganze nicht über den Kopf wächst. Du kannst Milch abpumpen und einfrieren, dann kannst du auch ein paar Stunden was für dich alleine tun. Und das solltest du auch unbedingt tun.

Und das mit dem "keine Lust zum Wickeln" kann er sich ab sofort streichen. Sein Leben wird nun von anderen Faktoren als von Lust oder Unlust gesteuert. Und das gilt auch fürs Aufräumen Zeit, erwachsen zu werden:-p

Beitrag von mareliru 20.05.10 - 08:58 Uhr

Ich hätte das Kind in der Situation nicht gewickelt, ist auch seines und wenn er weiss, dass Du es letztendlich abnimmst wird er nicht zu seiner Verantwortung stehen müssen.
Das erste Jahr mit Baby ist hart. Sei geduldig mit Euch dreien.
Rede mit ihm und nimm' Dir Zeit für Dich. Wir machen das so, dass wir uns am WE abwechseln, einen Tag steht er mit den Kindern auf, einen ich. Das geht auch mit Baby, gestillt und dann "hier Schatz ich schlafe noch eine Runde". Dazu kannst Du in 3-4 Wochen mal an zwei Stunden Sport an einem Abend die Woche denken und das dann durchziehen. Die Papazeit wird Eurem Baby gut tun, auch wenn er die Sachen anders machen wird als Du.
Ich würde Deinen Partner nicht auffordern zu Hause zu bleiben, was bringt das? Er mault und Ihr habt schlechte Stimmung. Ihr habt immernoch einen Abend zusammen und das Wochenende nachmittags und Abends. Das ist nicht so viel wie vorher, aber "vorher" ist nun halt vorbei und Ihr nicht mehr nur Paar, sondern Familie.
Alles Gute, Mare

Beitrag von xbienchenx 20.05.10 - 10:28 Uhr

Ganz ehrlich? So etwas bespricht man vor der Geburt des Kindes. Schon da wird besprochen wer was macht.

Mein Mann hätte nie im Leben so etwas gemacht. Denn hier gehts nicht darum ob man Lust hat oder nicht.Es ist ein Muss!

Aber du hast ihm gegenüber gut reagiert.Was sagte er denn dazu?Im Übrigen hätte ich ihm das Baby in die Hand gedrückt und gesagt das er gefälligst sein Sohn wickeln soll. Du bist weder Kindermädchen noch seine Putze! Und auch du hast dir mal eine Aus Zeit verdiehnt. Nutze für dich die Woche auch mal ein paar Stunden, in den er auf das Baby aufpassen muss und zuständig fürs kochen ist. So sieht er mal wie schwer es sein kann.

Beitrag von petra1982 20.05.10 - 10:30 Uhr

Gebt mir den kleinen, wir wünschen uns seit jahren kinder und können keine bekommen, ihr habt euren freiraum wieder und müsst nicht rumdiskutieren wer lust hat oder das keiner lust hat....Mein Gott

Beitrag von ?!?!?!?!?!?! 20.05.10 - 12:24 Uhr

Es geht doch nur darum,dass ihr Freund schon seinen Freiraum hat und wenn er dann zu Hause ist auch mal den kleinen Wickeln kann.
Man weiß schließlich,vorher was auf einem zu kommt.
Ok bei den beiden war es nicht geplant aber er hatte 9 Monate Zeit um sich darauf vorzubereiten.

Ich wäre an ihrer Stelle auch etwas sauer,denn sie macht alles und er macht nichts.Er kann ihr ja wohl mal ein bisschen helfen es ist schließlich auch sein Kind!!!!

Beitrag von schnuppelag 21.05.10 - 17:39 Uhr

Sorry, aber diese Antwort ist völlig daneben.
Ich trauere nicht meiner nicht mehr vorhandenen Freizeit hinterher, ich bin glücklich mit meinem Kind und gebe es um nichts auf der Welt her.
Bevor du, die leider keine Kinder bekommen kann, deinen Frust an mir ablässt, weil ich - die ein Kind kriegen konnte - auch mal Probleme hab, geh bitte nochmal tief in dich und überlege dir, ob das wirklich nötig ist.

Beitrag von manavgat 20.05.10 - 12:30 Uhr

Ich hätte auf diese zweite Kind keine Lust und würde ihn vor die Tür setzen.

Was Du machst, musst Du wissen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von silly16 20.05.10 - 17:30 Uhr

"(muss dazu sagen: der Kleine kommt tagsüber stündlich, mag keine Flasche und keinen Schnuller - ich muss also wirklich allzeit zugegen sein oder ihn mit mir herumtragen)"


"(hat mal einer gezählt, wie oft ich das schon gemacht habe?)"

"Ich fragte dann, ob mich mal einer fragt, ob ich Lust habe, nachts aufzustehen und zu stillen (manchmal auch zu wickeln)... oder ob ich Lust habe, den ganzen Tag quasi ans Kind gefesselt zu sein und nicht mal eben ins Kino oder auf Party gehen zu können..."

Wolltest Du es nicht so?

Warum Dein Kind rumgetragen muss, verstehe ich jetzt nicht......

Was Du Deinem Freund vorwirfst, kann ich aus Erfahrung schon ein bisschen nachvollziehen.... Aber so ein Trara darum zu machen, verstehe ich jetzt nicht mehr.

Wie schon geschrieben wurde, so richtig sieht man den Partner erst, WENN das Kind da ist.

Schade!

Andersrum sieht er Dich jetzt aber auch womöglich mit anderen auge. Schon mal danach gefragt??

LG,

die Silly

Beitrag von evaundpaul 21.05.10 - 11:11 Uhr

Wenn zwei das gleiche tun ist es noch lange nicht dasselbe.
MEINE Meinung: Gewöhn Dich dran, wenn Du voll stillst, geht es halt nicht anders. Auch Deine Zeit kommt wieder, irgendwann.
Bitte doch Deinen Freund, demnächst mal zu verzichten, dass Du ein besseres Gefühl hast. Er kann doch alle paar Wochen mal verzichten und dann soll er sich mit Dir zuhause verabreden...;-)
Ansonsten bin ich ganz altmodisch eingestellt und vertrete die Einstellung: Frau zuhause (ich in Teilzeit), Mann geht arbeiten. ABER: Ich halte meine Männer an, Ihr Zeug nicht liegen zu lassen, bzw. haben die Buben mittlerweile kleine Aufgaben. Rasenmähen und Reparaturen sowie Kickschuhe säubern, mach ich auich nicht, Kleinigkeiten, aber was solls.
Ich hatte ab uns zu auch damit Schwierigkeiten, aber ich bewundere mich dann einfach selbst und erfreue mich an dem, was ich tue. Klarer Vorteil: Wenn die Sonne scheint, dann arbeite ich einfach zuhause nichts und lass alle 5 gerade sein, das kann mein Mann nicht.
LG, Eva