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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von reitkugel 20.05.10 - 08:16 Uhr

Als erstes ein herzliches Hallo, an alle hier!

Auch wenn ich nicht weiß, ob ich hier richtig bin, da ich wohl mehrfache Kategorieauswahl hatte und mein Problem nirgendwo so wirklich unterbringen konnte. Auch weiss ich nicht, ob mir irgendwer helfen kann, aber es sich von der Seele schreiben hilft auch manchmal :(

Eine kleine Vorgeschichte ...

Im Jahr 2002 wollte ich mit meinem jetzigen Ex-Partner unbedingt eine eigene kleine Familie. Da sich nach absetzen der Pille nicht die gewünschte schwangerschaft eingestellt hat, wurde mir durch meine FÄ zur Basalttemperaturmessung geraten. Darauf folgten Blutuntersuchungen, Hormongaben, bis hin zu monatlichen Spritzen die den Eisprung auslösen sollten. Diese ganze Procedure zog sich über 3 Jahre hin. Ohne Erfolg. Dann, nach einer Laparoskopie der niederschmetternde Befund - ENDOMETRIOSE. Alle Hoffnungen auf eine Schwangerschaft waren mit einem mal wie weggeblasen :( Neben Hormonspritzen, die mich in eine Art künstliche Wechseljahre versetzt haben (Zeitraum 6 Monate) habe ich, Anti-Depressiva bekommen, da ich nur sehr schwer mit der situation klar kam. Wollten doch ein Baby :( Im Jan 2006 hatte ich dann eine 2. Bauchspiegelung, wo der Befund wieder alle Hoffnungen aufblühen liess ... Eileiter waren durchgängig und einer Schwangerschaft stände nix mehr im wege. Die Freude war groß, aber da sich nach 9 monaten noch immer kein Erfolg zu verbuchen war, wurden wir in die Kinderwunschklinik überwiesen. DOrt wurden an meinem ehemaligen und an mir tests durchgeführt, wo ein erneuter niederschmetternder Befund (dieses Mal für meinen EX) folgte. Meine Hormone waren super, aber bei meinem Freund war das Spermiogramm alles andere als gut. Auf natürlichen Wege wäre eine Empfängnis ausgeschlossen. Da war der Weg für mich beendet, da ich wohl erst zu diesem Zeitpunkt, als es dann um heirat etc. ging festgestellt habe das ich zu verbissen ein Baby wollte, aber dabei erst später mitbekommen hatte, das ich mit dem Mann schon keine Zukunft mehr wollte. (nicht falsch verstehen, aber ohne den Ki-Wu hätte die Beziehung schon ein früheres Ende gehabt.

Jetzt (2010) bin ich wieder über beide Ohren verliebt und habe nun in meinem Freund die Liebe des Lebens gefunden. Seit über 1 Jahr sind wir jetzt ein Paar und reden sogar mehr denn je über HEirat und Familienplanung. Mein Freund selbst hat schon 2 Kinder, wobei der Kleine durch ihn nicht geplant war, da er eigentlich schon an Trennung gedacht hatte. Nun ja ... Neue Liebe, neues Glück und das Glück was uns noch fehlt ist ein gemeinsames Kind. Das scheint sich schon eingenistet zu haben (letzte Periode 01.04.2010, 3 positive SS-Tests, Fruchthülle von 0,67 cm auf US am 10.05.) Meine Gefühle schwanken zwischen Freude und Angst. Freude, weil es trotz meiner Endmetriose und Diabetes (seit Jan 2010) geklappt hat (was ich für unmöglich hielt, da keiner wirklich sagen konnte, wie ausgeprägt die Endo ist und mir auch gesagt wurde das bei diabetes eine schwangerschaft geplant sein muss, da der zucker ordentlich eingestellt sein muss, und der körper, sollte dies noch nicht der fall sein eine ss abstößt oder nicht entstehen lässt. Pille habe ich seit September nicht mehr genommen, da ich diese nicht mehr vertragen habe und sicherlich, was die endo und diabetes anbelangt nicht wirklich an eine ss geglaubt habe. Im Gegenteil. Nun aber auch die andere Seite ... Angst ... Ich habe im Februar 2010 meinen befristeten Arbeitsvertrag unterschrieben, wo lt. Personalchefin einer Verlängerung nix im wege steht. Arbeite seit 2007 in der Firma (über Zeitarbeit) und nun sind all meine Träume in Erfüllung gegangen und ich bin was den Job angeht mehr als glücklich, weil mir nicht nur die arbeit spass macht, sondern auch das ganze umfeld passt. Und jetzt die Schwangerschaft :( Durch die Diabetes müsste ich auf Insulin eingestellt werden, was bedeutet, das ich mind. 1 Woche krank einschieben müßte und in Schichten dürfte ich auch nicht mehr arbeiten. Hatten doch so viele Pläne und ich befürchte, sollten am 28.05. zum FA-Termin beim Ultraschall Herztöne zu verzeichnen sein und der Embryo gewachsen ist ... ich vor einem riesenproblem stehe. Abtreibung kommt nicht in Frage, wünsche mir doch ein Baby. Auf der anderen Seite, wäre es mir lieber Burzelchen würde sich noch 1 Jahr gedulden und sich dann erst ankündigen. Auf der anderen Seite, wenn dann doch nur eine leere Hülle da wäre, ist das zwar für die Zukunft an und für sich besser, aber ich würde mich auch schlecht fühlen, da es ja irgendwie eine art FG wäre. Ich steh total zwischen den stühlen und weiß nicht, was ich wie? wann? und überhaupt tun soll! Mein Freund steht so oder so hinter mir, auch wenn er, aufgrund meines derzeitigen Gemütszustandes auch der Meinung ist, das mir mein Job wichtiger ist. ICh weiss nicht weiter! Fühle mich auch manchmal nicht mehr so richtig schwanger, da ich mehrere Tage (Nachtschicht und leichtes Fieber) nachdem die Fruchthülle zu erkennen war, keinerlei SS-ANzeichen mehr verspürte. Sprich, das Ziehen im Unterleib war verschwunden, die Übelkeit war ebenso verschwunden und das Ziehen in den Brüsten wurde auch weniger. Ab und an verspüre ich noch ein Ziehen aber es ist bei weitem nicht mehr so extrem wie vorher.

ICh bange nun dem 27.05. entgegen!

Sorry, für die vielen verwirrenden worte, aber ich musste es mir von der seele schreiben und vielleicht hat jemand ermutigende worte!

LG

Beitrag von howgh 20.05.10 - 08:19 Uhr

Hehe,
die worte sind aber süß :-) Ich halte dir auf deinem weiteren Weg alles GUTE!!! Das wird ein süße baby sein .-)

Beitrag von hexe201184 20.05.10 - 08:44 Uhr

Also ich versteh dich ja, da ich zu beginn meiner ss ein super jobangebot hatte, was sich dann aber erledigt hatte. Denn ich hatte mich für meinen krümmel entschieden und gegen die neue stelle in einer anderen klinik, obwohl da wahrscheinlich mein traum in erfüllung gegangen wäre.
Was ich aber nicht verstehe, warum setzt du die pille ab und verhütest nicht anders? Das es da zu ner ss kommen könnte war doch klar auch mit deiner vorgeschichte.
Ich an deiner stelle würde mich nochmal mit meinem freund zusammen setzen und darüber reden und nach ner lösung schauen.
Ich wünsch dir alles gute.
Lg nicole

Beitrag von maikaefer86 20.05.10 - 08:36 Uhr

Hallo,

also ich habe seit 12 Jahren Diabetes Typ I, d.h. ich spritze seit anfang an. Ich erwarte grad mein 2. Kind und alles sieht gut aus. Auch die SS von meiner "Großen" ist gut gegangen!
Eine Freundin von mir (ebenfalls Diabetiker) ist Krankenschwester, sie ist also auch im Schichtdienst tätig!
Es wird von dir einiges an Disziplin abfordern und du musst auch streng mit dir sein aber es lohnt sich!
Als ich bei meiner "Großen" die SS feststellte, war ich grade 3 MOnate in einem 2-JAhres-Vertrag in meinem Traumjob tätig. Mir war es egal! Hab die SS durchgezogen und hab dann noch 8 Monate Elternzeit angehängt und...mein Arbeitsvertrag wurde nach den 2 JAhren enfristet!
Also ich bin der Meinung man schafft alles wenn man nur will- also Kopf hoch!
Wenn du Fragen hast kannst mich auch gerne unter VK anschreiben!

LG
Maikaefer86+ Emmi 2 Jahre + #ei 16+6

Beitrag von blackcat9 20.05.10 - 08:56 Uhr

Mensch. Da haste ja auch schon was hinter Dir. Wünsch Dir erstmal viel Kraft.

Ich denke, dass, wenn Dein Freund und Du das Baby wirklich wollt, dann ist das alles zu schaffen. Klar, der Zeitpunkt ist nicht ganz ideal, aber wann ist der das schon? Als ich damals ungeplant schwanger wurde, hatte ich gerade mal 5 Monate in meiner Firma gearbeitet. Begeistert waren sie nicht. Und es hatte leider auch zur Folge, dass sie mich nach dem Jahr Auszeit rausgeekelt haben. Aber ich bin so froh, dass ich meinen Spatz habe. Vom Vater bin ich seit Sommer 09 getrennt, aber es klappt.

Wenn Ihr zusammenhaltet, dann ist das alles schaffbar, auch, wenn es viel Disziplin von Dir/Euch verlangt. Aber geht den Weg, den Ihr für richtig haltet. Das Baby ist ein Geschenk.

LG
Franzi mit Colin und den Stiefkids Niklas und Justin

Beitrag von reitkugel 26.05.10 - 17:20 Uhr

Dieses Warten und Bangen ...

Hab mich nun voll auf die Schwangerschaft eingestellt und würde sogar das Insulin-Spritzen in Kauf nehmen, was mir ja nicht erspart bleibt. Freue mich schon auf meinen Nachwuchs der so lange auf sich warten lässt und bin mir nunmher sicher die Zukunft irgendwie zu bewältigen.

Aber die Angst, Angst das etwas nicht stimmt. Bin nun, laut eigener Rechnung in der 8. SSW und bis auf Beschwerden beim Atmen, die ja nicht unbedingt auf eine SS zurückzuführen sind geht es mir blendend. Was mcih mehr und mehr beunruhigt. Kein Spannungsgefühl in den Brüsten, kein Ziehen im Unterleib, keine Übelkeit. Im gegenteil. Scheint alles wie eh und je zu sein, nur nicht auf eine Schwangerschaft hinweisend. Nun habe ich Angst das mein Burzelchen aufgegeben hat und morgen beim Ultraschall keine Herztöne, kein Embryo zu sehen sind.

Vielleicht kann mir jemand die Angst nehmen. Weiss grad nicht wie ich den Tag morgen bis zum Termin am späten Nachmittag überstehen soll *heul*