*Freu* Nils ist nicht mehr auf der Intensiv....& Refluxfrage ?

Archiv des urbia-Forums Frühchen.

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von twix08 20.05.10 - 08:33 Uhr

Guten Morgen !!!

Nils liegt seit dem 17.05.10 nicht mehr auf der Frühchenintensiv sondern auf der normalen Frühchenstation... #huepf
Er hat nur noch die Sauerstoffbrille nötig und hat gestern die 1000Gramm-Marke geknackt... Ich freu mich soooooo.

Seine Schwester Emma hatte gestern 994Gramm, aber sie kämpft noch ein wenig...
Sie hat einen starken Reflux und bekommt dadurch immer wieder Probleme mit der Atmung, es wird aber besser.
Hatte jmd. auch bei seinem Muckel ein Refluxproblem ? Wie wurde behandelt ? Emma bekommt die Muttermilch jetzt kontinuierlich über die Magensonde und einen Perfusor, dabei liegt sie mit dem Oberkörper hoch.

Wäre für eure Erfahrung dankbar !

GLG und ein schönes langes WE #sonne
Steffi mit Emma & Nils#blume

Beitrag von maja0009 20.05.10 - 08:43 Uhr

Hey Steffi,

na das sind ja tolle Neuigkeiten, freu mich für euch.

Die beiden sind wirklich tapfere Kämpfer und es ist wirklich schön zu lesen, dass sie so brav zunehmen und sich so gut machen ;-)

Mit dem Refluxproblem kann ich dir leider nicht weiterhelfen, sorry.

Ich wünsche euch weiterhin alles erdenklich Gute und hoffe, bald wieder von euch zu lesen.

Lg Sara mit Dominic & Elias, die auch verlegt wurden und nun im Wärmebettchen liegen #verliebt #verliebt

Beitrag von para77 20.05.10 - 10:52 Uhr

Hallo Steffi,
toll dass sich die beiden so gut machen!

Wg. Reflux wurde bei meinem Stefan die Muttermilch mit Nestargel eingedickt, damit sie besser unten bleibt. Leider hatten wir durch das Nestargel große Probleme mit der Verdauung und Blähungen so dass dadurch der Reflux erst wieder verstärkt wurde und wir das Nestargel wieder wegließen. Ist aber zumindest einen Versuch wert.

Nachdem Stefans Reflux extrem war und auch massive Probleme (sprich Entzündung der Speiseröhre) verursachte gab man ihm dann Nexium (ist ein Protonenpumpenhemmer der die Magensäure "neutralisiert bzw. abschwächt" damit die Kleinen dann zumindest keine Schmerzen haben). Kommt halt immer auf die Stärke und Problematik des Reflux an.

Ich kann dich aber insofern beruhigen, als ein Reflux bei Kindern sehr oft vorkommt und sich meist relativ bald wieder bessert (spätestens bei der Beikosteinführung ist er normalerweise vorbei).

Ich kann dir allerdings empfehlen, dir bei einem Refluxkind ein Tragetuch zu besorgen (ist Gold wert).

Falls du wg. Reflux noch was wissen möchtest, kannst du mich gerne anschreiben. Gibt auch einen tollen Club hier "Refluxkinder" die geben immer sehr gute Tipps und ist auch ein ganz guter Erfahrungsaustausch.

Alles Gute deinen beiden und lg

Sandra

Beitrag von inoola 20.05.10 - 11:33 Uhr

hallo,
oh, ist das schön von dir zu lesen. #herzlich

supi das deine süßen so brav zu nehmen :) ich denk so oft an euch.
emma zieht bestimmt bald nach.

es ist ganz toll das du solche kampfmäuse hast :)

alles gute weiterhin.

lg inoo

Beitrag von connie36 20.05.10 - 17:45 Uhr

hi
meine mäuse waren zwar keine richtigen frühchen, 1 ss bis 38. woche , 2. ss bis 36. woche, aber sie hatten beide reflux probleme. während die grosse trotzdem gut zunahm, war bei der kleinen alles viel schlimmer. sie spuckte alles sofort wieder aus, nahm kaum zu. sie bekam auch dadurch atemaussetzer, wie beim trockenen ertrinken. dh. sie lief blau an, bekam keine luft mehr, dann lag sie auf der säuglingsintensiv. es war so, das die flüssigkeit beim hochlaufen, die lunge veranlasst hat, dicht zu machen, da mit dort nix reinläuft.
wir mussten ihre milch (sollte nicht mehr stillen) mit einem gel andicken, udn ihr bett war haben wir so manipuliert das der lattenrost bei einem winkel von 35% befestigt war. haben dann das stillkissen rechts und links an den stäben festgebunden, damit die kleien mit ihrem hintern im stillkissen lag, und nicht wie bei einer rutsche bis nach unten druchrutschte.
so lag sie nciht waagrecht wenn sie spuken musste und ihre mahlzeiten hatten mehr probleme den weg nach draussen zu finden, da sie bergauf mussten;-)
nach ca 8 oder 9 monaten wurde es besser, so das nichts operiert werden musste.
diagnose lautete, das der magenpförtner nciht schliesst, die op stand eine zeitland im raum. aber mit dem schrägen bett und der angedickten nahrung wurde es ja etwas besser, so das die kleine eule auch mal mehr wie nur 10 g weise zunahm.
lg conny