Immer wieder sind Kinder nicht angeschnallt...oder ohne richtigen Sitz

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von tauchmaus01 20.05.10 - 08:55 Uhr

Ich sehe es immer und immer wieder. Kinder die nach der Schule abgeholt werden und sich nicht anschnallen. Kinder die nach der Kita ohne passenden Sitz transportiert werden.
Hatte schon mit dem ADAC Kontakt und hab mir Prospekte zuschicken lassen die in der Schule verteilt wurden.
Einmal hab ich die Polizei informiert weil eine Familie nach dem Skifahren ihr Kind (ca. 7) auf dem Schoß der Mutter mitnehmen wollten weil das Auto voll war.
Ich hatte ein Gefühl der Ohnmacht....hab die Leute angesprochen und gemeint dass sie das Leben des Kindes in Gefahr bringen..die haben nur gelacht, als ich dann die Polizei anrief, das Kennzeichen durchgab und diese sich auf den Weg machte, konnten sie schnell noch Freunde organisieren die noch Leute mitnahmen....

Ich versteh das nicht, warum denn nur? Und ja, es geht alle was an, wegschauen ist wie unterlassene Hilfeleistung dem Kind gegenüber.

Was denkt ihr darüber? Schaut ihr weg? Ist manchen das Leben der Kinder vielleicht sogar gar nicht so wichtig? Ist es Thema bei Euch?

Mona

Beitrag von musikerin 20.05.10 - 09:06 Uhr


Guten Morgen Mona,

ich bin Italienerin und in Süd-Italien ist dies gang und gebe, dass die Kinder auf dem Schoß der Mutter sitzen. Dass soll nicht heißen, dass ich es toleriere, sondern eben nur, dass ich diesen Anblick kenne.

Ich wohne in der Nähe von Hamburg und habe selber 2 Kinder, die immer in ihrem Sitz angeschnallt sitzen. Das bin ich doch meinen Kindern "schuldig", den bestmöglichsten Schutz zu bieten.

Ich bin auch neulich auf der Autobahn unterwegs gewesen und da ein leichter Stau ansetzte, konnte ich in den Wagen vor mir sehen, dass ein kleineres Kind auf der Rückbank herumturnte. Ich habe dann auch die Polizei angerufen und das Kennzeichen durchgegeben. Was die Polizei dann daraus macht, weiß ich nicht.

Nur speziell an der Schule oder dem Kindergarten ist es mir noch nicht aufgefallen, dass Eltern ihre Kinder nicht ordnungsgemäß im Auto anschnallen. Ich sehe nur des öfteren, dass die Kindersitze vorne auf dem Beifahrersitz angebracht sind, ich hoffe nur, dass der Airbag dann auch ausgeschaltet ist. Denn im Falle eines Unfalls kann der Airbag bei dem Kind starke Verletzungen auslösen, weil die Kinder einfach zu niedrig sitzen.

In diesem Sinne, sei nicht ganz versteift auf diese Sache. Du tust was Du tun kannst. Andere Menschen zu erziehen ist schwierig. Vielleicht sollte im Kinderkarten und in der Grundschule bei der Verkehrserziehung dieses Thema "Sitzen und Anschnallen im Auto" mit aufgenommen werden. Denn Kinder können sich oft schon sehr gut "durchsetzen".

LG Claudia mit Gianluca 7 Jahre + Chiara 2,5 J.

Beitrag von tauchmaus01 20.05.10 - 09:16 Uhr

Hallo Claudia,

Ich war leider schon mehr als einmal Ersthelfer bei Autounfällen, einmal in einem vollgestopften Kleinwagen einer Familie.
Alle Kinder waren nicht angeschnallt, das Baby auf dem Schoß der Mutter.
Die Frauen haben geschrien, eine stand unter Schock und das Blut lief ihr unter ihrem Kopftuch raus und die Kinder......die haben keinen Mucks gemacht.

Gott sei dank haben sie gelebt, aber sie waren beide bewußtlos, das Kleinkind war recht schnell wieder "da", das Baby weiß ich nicht. Alle kamen ins Krankenhaus. Ich bin da also echt heute noch geschockt von, Schule war übrigens ein Taxi welches eine rote Ampel überfuhr und in den Kleinwagen raste der schon auf der Kreuzung war.
Der KW wurde seitlich erwischt.

Und dann sehe ich Menschen die mit dem Leben ihrer Kinder spielen und meinen das ihnen nichts passieren wird......

hab heute dann dieses Video gesehen und alles kommt hoch:

http://www.youtube.com/watch?v=DO596QcInEg&feature=related

Man kann da echt nur die Polizei anrufen wenn Eltern so uneinsichtig sind...dann gibt es noch die die mit Ausreden kommen wie:

Man darf hinten ein Kind ohne Sitz transportieren wenn da kein 3. Sitz hinpasst......HAHA!

Ach man.....die Kinder können ja nichts für ihre Eltern....

Mona

Beitrag von 3wichtel 20.05.10 - 10:15 Uhr

Das mit dem dritten Kindersitz hinten stimmt wirklich. Dabei müssen aber folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- Alle Plätze im Auto müssen besetzt sein (auch Beifahrersitz)
- Hinten passen keine 3 Kindersitze nebeneinander
- Der mittlere Sitz darf dann ohne Kindersitz bleiben
- das grösste mitfahrende Kind muss dann auf diesem Platz sitzen.

Sehr schön auch auf der Seite des ADAC nachzulesen:

http://www1.adac.de/Recht_und_Rat/verkehrsrecht/verkehrsvorschriften_deutschland/kindersicherung/default.asp?ComponentID=6522&SourcePageID=55231&teaserTitle=Kindersicherung&teaserURL=%2FVerkehr%2Fsicher%5Funterwegs%2FKindersicherung%2Fdefault%2Easp&location=teaser&referer=%2FVerkehr%2Fsicher%5Funterwegs%2FKindersicherung%2Fdefault%2Easp#atcm:8-72552

Stichwort: Familienprivileg

Beitrag von anja96 20.05.10 - 11:02 Uhr

Ah, das wußte ich bisher nicht! Hab dann immer gesagt, es ist kein Platz im Auto für einen dritten Sitz und daher kann niemand mehr mitfahren.

LG, Anja

Beitrag von butler 21.05.10 - 13:07 Uhr

Ja Du hast Recht.
Es gibt aber auch Situationen wo nunmal kurzfristig kein Sitz zur Verfügung steht.
Ich habe immer noch 1 Sitz 9-36Kg als Reserve für meine Neffen, Freunde vom Zwerg....-
Jedoch ist auch mir das schon passiert, meine Neffen ohne Sitz abzuholen. Ich war unterwegs mit meinen kindern , Bruder rief an das er einen Unfall hatte und die Kinder dringend aus dem Hort abgeholt werden müssen. Wir wohnen in verschiedenen Dörfern.

Beitrag von manavgat 20.05.10 - 09:51 Uhr

Dumme gibt es immer und überall.

Unfälle passieren immer nur den anderen, sind ja nur ein paar Meter und was Du da nicht alles hörst.

Wenn das Kindeswohl gefährdet ist und Du die Polizei informierst, dann ist das o.k. Ob du noch zu irgendwas anderem kommst, wenn Du das immer so hälst, weiß ich nicht.

Ich habe immer wieder Schüler die mit dem Fahrrad in die Schule kommen, keinen Helm tragen. Die Räder sind oft nicht verkehrssicher, haben kein Licht, etc. Highlight war ein Unfall, der Junge hatte das Rad des Bruders genommen. Bremsen defekt, kein Helm, Bordsteinkante: Überschlag über das Rad. Gesichtsverletzungen, Schläfe stark blutend, Schock, Gesicht aufgeschürft. Glücklicherweise hatten wir 2 Lehrer im Einsatz, so dass einer den Jungen ins Krankenhaus fahren konnte. Wenn Du glaubst, die hätten danach was geändert: Fehlanzeige.

Ich hatte die Diskussion mit meiner Tochter bei der letzten Skifreizeit wegen des Helms. Fahren mit Helm sei uncool. Letzten Endes hat sie sich mit 2 Freundinnen abgesprochen, dass sie mit Helm fahren. Die meisten der Gruppe haben es nicht gemacht. Da frage ich mich: wie kann ein Lehrer es verantworten, eine Skifreizeit zu organisieren und nicht die Helm-Regel aufzustellen?

Du kannst Dich aufregen, aber bei vielen Leuten kannst Du genauso nem Ochs ins Horn petze (wie wir Hessen sagen).

Gruß

manavgat

Beitrag von tauchmaus01 20.05.10 - 09:58 Uhr

Hallo manavgat,

na, ich komm noch zu genug anderem und wenn man sowas sieht und wegschaut, dann hätte man statt dem wegschauen auch was sagen können.
Das mit dem Helm kenn ich auch. Durfte ich auch neulich erste Hilfe leiten ( ich bin da echt ein Magnet für#zitter)
Kind auf Cityroller ohne Helm, fällt hin weil die Räder bei einem Stein blockierten, fällt aufs Gesicht.

Schramme an der Stirn, beginnendes Brillenhämathom#schock, Schock, kaum ansprechbar.

Ich also (mal wieder) dabei die Erstversorgung zu machen (hab das ja gelernt#aha) und dann kam die Mutter. Kind kam ins Krankenhaus und hatte eine schwere Gehirnerschütterung, das Brillenhämathom kam GSD nicht von einer Schädelverletzung sondern von der gebrochenen Nase#schwitz

2 Wochen später hol ich mein Kind wiedermal von der Schule ab...was seh ich..die Schwester des Mädels OHNE Helm#klatsch auf dem Roller.

Naja, ist sicher mein nächstes Erste-Hilfe-Opfer:-p

Nein, man kann nicht viel ausrichten, aber wenn von den Leuten die man anspricht nur einer Einsichtig ist, dann hat man schon was erreicht, oder?

Mona

Beitrag von bezzi 20.05.10 - 10:11 Uhr

"Gesichtsverletzungen, Schläfe stark blutend, Schock, Gesicht aufgeschürft. Glücklicherweise hatten wir 2 Lehrer im Einsatz, so dass einer den Jungen ins Krankenhaus fahren konnte"

Wow, wass die Lehrer da gemacht haben, war aber mindestens genau so kurzsichtig und leichtsinnig #schwitz

Da kann doch nicht einfach ein Lehrer das (ziemlich schwer verletzte) Kind ins Privatauto packen #klatsch
Was, wenn sich bei dem Schüler unterwegs die Symptome stark verschlimmern, er erbricht und bewusstlos wird ?
Was macht dann der Lehrer hinterm Steuer ?
Nix !
Der baut entweder selber einen Unfall oder das Kind erstickt oder beides !

Das war wirklich SEHR, SEHR gefährlich !



Beim nächsten mal die 112 wählen und die Profis machen lassen !

Beitrag von manavgat 20.05.10 - 10:50 Uhr

Das dauert hier bei und zu lange, bis da jemand kommt. Sowohl Krankenhaus und Polizei sind in der nächsten Stadt.

Gruß

Manavgat

Beitrag von bezzi 20.05.10 - 12:43 Uhr

Sorry, diese Begründung kann ich nicht so stehen lassen.

In Deutschland sollte JEDER FLECK (!) innerhalb von 10 Minuten nach Alarmierung durch die 112 von einem Retter (wenn auch "nur" durch einen sogenannten "First Responder") erreicht werden können.
Das muss kein Notarzt oder Rettungswagen sein. In ländlichen Gebieten kann das auch ein diensthabender Hausarzt, ausgebildeter Rettungssani, freiwilliger Feuerwehrmann mit Saniausbildung u.s.w. sein..
Diese Leute haben in jedem Fall wesentlich bessere Möglichkeiten zur Erstversorgung als der normale Ersthelfer.

Das Argument mit der Zeit lasse ich also nicht gelten. Wie lange dauert es denn, bis ein Lehrer im Privatauto, der sich an die Verkehrsregeln halten und bei roten Ampeln anhalten muss, in der Klinik ist ?
Wie lange dauert es, bis er einen Parkplatz hat, mit seinem Patienten zur Notaufnahme gelaufen ist, sich dort angemeldet hat....dann erst mal Platz nehmen und warten darf weil gerade ein Rettungswagen reingekommen ist.... #aha
Was macht er, wenn wegen der Aufregung selber einen Unfall baut ?
Das zahlt keine Versicherung der Welt, im Gegenteil, der Lehrer bekommt da noch mächtig Ärger obendrein.

Was aber wirklich noch viel schlimmer ist: Das Risiko, dass es dem Verunfallten auf der Fahrt ins Kkh plötzlich schlechter geht ist hoch. Sehr hoch sogar ! (innere Blutungen, Hirnverletzung u.s.w sieht man als Laie nicht und können schlagartig lebensgefährliche Situationen auslösen). Der Lehrer im Auto kann dann wenig bis nichts machen und sitzt allein mit seinem Schüler in der Falle.

Dieses Verhalten und Deine Begründung ist in etwa vergleichbar mit einem Hochhausbrand, wo die Leute in den Aufzug steigen, um schneller raus zu kommen...
Auf den ersten Blick plausibel...
Auf den zweiten Kamikaze...

Denk mal darüber nach..





Beitrag von marion2 20.05.10 - 13:49 Uhr

aha

"In Deutschland sollte JEDER FLECK (!) innerhalb von 10 Minuten nach Alarmierung durch die 112 von einem Retter (wenn auch "nur" durch einen sogenannten "First Responder") erreicht werden können.
Das muss kein Notarzt oder Rettungswagen sein. In ländlichen Gebieten kann das auch ein diensthabender Hausarzt, ausgebildeter Rettungssani, freiwilliger Feuerwehrmann mit Saniausbildung u.s.w. sein..
Diese Leute haben in jedem Fall wesentlich bessere Möglichkeiten zur Erstversorgung als der normale Ersthelfer. "

Der diensthabende Hausarzt ist manchmal Chirug ohne Ortskenntnis. Er fährt erst 20 km nach rechts und danach 40 km nach links, verfranst sich wegen Ortsunkenntnis und kommt nach ner Stunde dann endlich an.

Wenn du Glück hast, hat er das passende Instrument in seinem Köfferchen um den Patienten zu untersuchen - oder er improvisiert einfach. Glücklicherweise spricht er inzwischen Deutsch und versteht, dass das Baby ein Antibiotium braucht, weil es einen Herzfehler hat.

Noch mehr Glück hast du, wenn die diensthabende Apotheke im Ort und nicht 20 km entfernt ist.

Mit dem Auto in die Klinik? Wäre schneller gegangen.

Beitrag von bezzi 21.05.10 - 12:57 Uhr

"Der diensthabende Hausarzt ist manchmal Chirug ohne Ortskenntnis. Er fährt erst 20 km nach rechts und danach 40 km nach links, verfranst sich wegen Ortsunkenntnis und kommt nach ner Stunde dann endlich an."

Ich glaube, das verwechselst Du mit dem ärztlichen Notdienst.

Beitrag von 3wichtel 20.05.10 - 14:09 Uhr

<<In Deutschland sollte JEDER FLECK (!) innerhalb von 10 Minuten nach Alarmierung durch die 112 von einem Retter (wenn auch "nur" durch einen sogenannten "First Responder") erreicht werden können<<

Stimmt so leider aber in den meisten Gegenden Deutschlands nicht (mehr).
Wartezeiten von mehr als 30 min. sind durchaus keine Seltenheit.

Habe hier im Ort lange in einer Notfallpraxis gearbeitet, da kommt es natürlich häufig vor, dass wir einen RTW oder wenigstens "normalen" Krankentransport von der Praxis ins KH brauchen.
Nicht selten kommen da Antworten der Rettungsleitstelle wie: "In Hamburg ist heute extrem viel los. Alle unsere verfügbaren Wagen helfen da schon aus. Wir können eine Wagen aus Lüneburg holen, die sind aber heute auch überlaufen.
Zusagen kann ich ihnen einen Wagen in 2 Std. #schock"

Beitrag von bezzi 21.05.10 - 12:55 Uhr

Was Du schreibst ist nicht vergleichbar.
Bei Dir ist der Verunfallte bereits in einer "Notfallpraxis". Er wird also fachgerecht versorgt.
Ein Krankentransport von A nach B hat in der Tat keine Prio.

Beitrag von anja96 20.05.10 - 10:16 Uhr

Hi Mona,

ich rege mich auch täglich deswegen auf. Ich sehe ständig Kinder und Babys vorne auf dem Beifahrersitz auf dem Schoß der Mutter oder hinten mit Schulranzen auf dem Rücken unangeschnallt oder ohne Kindersitz oder oder....

Ich verstehe es auch nicht und habe es auch schon beim Elternabend mal angesprochen. Es sind nicht nur ausländische Familien, sondern sehr viele Spätaussiedlier, denen die Sicherheit der Kinder egal ist, aber auch viele ganz normale Deutsche. So habe ich letztens auch einen Bekannten angesprochen, wieso sein Kind nicht im Kindersitz sitzt und da hieß es, ist ja nur ne kurze Strecke!

Letztens sollte ich eine Freundin meiner Tochter mit zu einer Veranstaltung nehmen und sagte noch, sie soll einen Sitz mitbringen. Sie kam natürlich prompt ohne Sitz. Ich habe dann gesagt, so nehme ich sie mit und sie meinte, hinten dürfe sie schon ohne Sitz sitzen (wohlgemerkt ihr Vater ist Polizeibeamter!!!). Da sie aber weder 12 ist noch 1,50 m groß habe ich darauf bestanden, daß sie einen Sitz holen geht.

Meine 9jährige Tochter weiß genau, wie gefährlich es ohne Kindersitz ist und daß sie nicht ohne fahren darf. Sie erzählt mir auch oft ihre Beobachtungen vor der Schule, wenn kinder ohne Kindersitz fahren.

Wir haben in beiden Autos richtige Kindersitze - auch für die 9jährige - nicht nur Sitzerhöher.

LG, Anja

Beitrag von susi.k 20.05.10 - 11:22 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=search&bid=-1&s=angeschnallt

LG,
Susi

Beitrag von nusch 20.05.10 - 12:42 Uhr

Deswegen ist das Thema nicht weniger aktuell - und vielleicht bringen immer wiederkehrende Diskussionen dazu einige Leute zum Nachdenken!

Beitrag von landmaus 20.05.10 - 12:13 Uhr

Hallo,

wir sind da auch immer sehr besorgt und mischen uns häufig ein.

Das schlimmste, was wir je gesehen und auch der Polizei gemeldet haben, war auf einer holländischen Autobahn. Der Fahrer eines Vans hatte sein etwa 6-8 Jahre altes Kind bei 120 km/h auf dem Schoss und liess es lenken, während er sich eine Zigarette anzündete. Wir fuhren rechts daneben, wurde also von diesem Auto überholt und hatten uns schon gewundert, wieso der so schlingert...

Liebe Grüße

Beitrag von nusch 20.05.10 - 12:43 Uhr

Ganz prima ist auch, wenn dazu Mutti oder Vati auch noch rauchend im Auto sitzen.

Beitrag von katzeleonie 20.05.10 - 15:22 Uhr

Hallo,

Kinder gehören in einen geeigneten Kindersitz ohne Frage und Diskussion.

Ist das Kind es den Eltern nicht wert, ist es nicht meine Sache mich darum zu kümmern. Ich entscheide für mein Kind.

Und Leute die sich so verhalten wie Du, finde ich nicht toll und vorbildlich, sondern einfach nur ätzend. Sorry.

Anja

Beitrag von tauchmaus01 20.05.10 - 15:52 Uhr

Leute die wegschauen sind ätzend. Das Kind kann die Gefahr nicht einschätzen in die es gebracht wird. Ich finde es ist unterlassende Hilfeleistung dem Kind gegenüber wegzuschauen, denn im Falle eines Unfalls ist das Kind im schlimmsten Fall tot!
Ein Freund, mittlerweile Notarzt, hat früher als Rettungsassistent gearbeitet. Besonders die Unfälle in denen Kinder verwickelt sind, sind extrem schlimm. Noch schlimmer dann wenn sie ungesichert unterwegs waren.

Leute wie Du die meinen dass das Leben anderer Kinder nicht schützenwert ist, die sind ätzend!

Mona

Beitrag von katzeleonie 20.05.10 - 16:33 Uhr

Ich mag Leute nicht, die alles am allerbesten wissen, sich in fremde Dinge einmischen.Du kannst die Welt nicht verändern, nur Deinen Bereich. Polizei anrufen, Du würdest mir Spaß machen.#rofl

Ist Dir langweilig, hast Du irgendein anderes Problem? Geltungsdrang?? Bist Du Mutter Theresa? Wieviel Kinder gibts bei Euch am Ort? Willst Du die alle beschützen? Nein tut mir leid, ich finde Dein Verhalten ätzend. Hypermutter vermutlich.

Willst Du die kompl. Welt ins richtige Lot bringen??
Wildfremde Kinder gehen mich nichts an - ende.

Und da wir nicht einig werden, bleibt jeder bei seiner Meinung.

Anja

Beitrag von tauchmaus01 20.05.10 - 17:28 Uhr

Genau, schau ruhig weg!

Nichthelfen schafft Freizeit!

Mona

Beitrag von katzeleonie 20.05.10 - 20:02 Uhr

Und Du spiel weiter Mutter Theresa und Hypermama, ich könnt kotzen echt, widerlich. Hoffentlich machst Du alles richtig, IMMER.#contra

Anja

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