Muß ich eine Hebamme fürs Wochenbett haben?

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von dassmarti 20.05.10 - 14:32 Uhr

Hallo!
Also, bei meinem ersten Sohn fand ich die Betreuung mit Hebamme nach der Geburt extrem nervig und nicht nötig.
Alles was ich wissen wollte, habe ich mir angelesen oder war bei Ärzten oder habe anderen Mamas vertraut.
Die Hebamme kam immer, wenn ich hätte mal kurz schlafen können und mir war es peinlich, daß es bei uns so chaotisch aussah, da mein Kind fast nie mehr als zwei Stunden am Stück schlief rund um die Uhr.
Ich war nach der Geburt so froh, daß mein Körper endlich wieder nur mir gehört, da wollte ich nicht noch ständig begutachtet werden.
Die Hebamme war nett, aber sie hat mir echt nichts gebracht.

So, jetzt steht in sieben Wochen voraussichtlich mein zweiter Kaiserschnitt an, zweites Mal Beckenendlage und diesmal noch ne dünne Narbe dazu.
Als ich Geburtsvorbereitung hatte, haben alle außer mir gesagt, daß sie ne Hebi haben- ich sagte nichts. Eine Frau meinte, daß man ja sonst nicht entlassen würde aus dem Krankenhaus nach Kaiserschnitt.#kratz
Stimmt das?
Die können mich doch nicht dabehalten wenn ich heim will,oder?
Ein paar Tage wollte ich ja eh im Krankenhaus bleiben, aber so am fünften Tag nach Hause.
LG, Marti

Beitrag von dunklerort 20.05.10 - 14:43 Uhr

Nein man muss keine haben!
Wäre ja auch schlim wenn#schock

Ist bei mir genauso, beim ersten Kind hatte ich eine, und die hat wirklich nur genervt.

Bei den anderen Kindern hatte ich keine, hab ich auch nicht gebraucht, diesemal hab ich auch keine.

Liebe Grüsse

Beitrag von susanne23 20.05.10 - 15:11 Uhr

Hallo Marti,

du musst dir keine Nachsorgehebamme nehmen, wenn du das nicht möchtest! Mich hat niemand im Krankenhaus bei der Entlassung gefragt, ob ich eine Hebamme fürs Wochenbett habe!

Für zwei Dinge war ich aber sehr froh, dass ich eine Hebamme hatte: sie hat sich sehr gut um den Nabel gekümmert, der immer wieder geblutet hatte und sie hat mir den "Draht" aus meiner Kaiserschnittnarbe gezogen und ich musste deshalb nicht gleich wieder zum Frauenarzt rennen. Allerdings war meine Hebamme nie lange da! Und dass es bei Familien mit Babys nicht perfekt aufgeräumt ist, zeigt doch, dass du Prioritäten richtig setzen kannst ;-)!

LG
Susanne

Beitrag von happinette82 22.05.10 - 10:48 Uhr

Hallo Susanne,

lese hier gerade das Dir die Hebi den "Draht" aus der Narbe gezogen hat, wie meinst du denn das? Habe nämlich ein Problem mit meiner Narbe und trau mich nicht ins KH, da ich denke das sie die Narbe wieder öffnen würden. Die haben irgendwie gepfuscht, da ca. 4-5mm blauer Faden aus meiner Wunde rausschaut. Traue mich aber wie gesagt nicht wirklich ins KH... Vll können mir ja auch andere helfen die vll das gleiche Problem hatten.... gehört zwar nicht hierher, aber da ich das mit dem Draht gelesen habe...
Bin dankbar für jede Antwort!

LG Annette

Beitrag von susanne23 22.05.10 - 11:17 Uhr

Hallo Annette,

ich weiß ja nicht, wie bei dir die Narbe genäht wurde, aber bei mir wurde sie so genäht, dass meine Hebamme nur Anfang und Ende des blauen "Drahts" abgeschnitten hat und dann konnte sie auf einen Schwung alles rausziehen.

Wie lange ist dein KS her? Bei mir hat sich nach meinem ersten KS auch ein kleines Stück aus der Narbe gearbeitet. Ich denke, dass das aus der inneren Narbe kam.

Ich würde aber trotzdem an deiner Stelle einen Arzt fragen! Auch wenn du sagst, dass du dich nicht traust, solltest du ihn einfach mal draufschauen lassen. Wenn sie wirklich gepfuscht haben, dann muss es ja dennoch wieder in Ordnung kommen!

LG
Susanne

Beitrag von blinki.bill 20.05.10 - 17:42 Uhr


hallo marti,

man bracuht nur eine nachsorgehebamme wenn man ambulant entbinden möchte...

da ist dies voraussetzung, sonst darfst du nicht gleich wieder heim...

aber beim kaiserschnitt habe ich das noch nie gehört...

lg

dani

Beitrag von blume82 20.05.10 - 21:03 Uhr

HAllo,

müssen nicht, aber manche Kliniken melden dem JA wenn keine Hebi da ist.

Ich würde ohne meine Hebi nicht mehr leben, denn ich hättte das Wochenbettfieber erstmal auf eine Erkältung geschoben die mein großer da hatte.

LG

Beitrag von ninjap 21.05.10 - 07:26 Uhr

hallo,

darüber würde ich gern mehr wissen, da ich mir das irgendwie nicht wirklich vorstellen kann.

du sagst, dass manche KHs das jugendamt informieren würden, wenn eine frau sich keine nachsorge-hebi genommen hat?

welche KHs sind denn "manche", welche verfahren denn so?

und was würde das JA dann mit dieser info anfangen wollen?

das hat die doch gar nicht zu interessieren. zudem besteht doch keine auskunftspflicht darüber seitens der frischgebackenen mutter.

ich erinnere mich nicht daran, im kh nach meinen plänen mit baby zu hause gefragt worden zu sein. ob ne hebi habe oder alles über den Kia mache, wollte dort keiner wissen.

lg, ninjap

Beitrag von blume82 21.05.10 - 08:27 Uhr

Hallo,

in den ersten Bundesländern ist so das das JA sowieso die Eltern besucht. Und in eineigen Bundesländern ist es ja auch so das die U-Untersuchungen Pflicht sind. Und wennd u keine Hebi hattest du auch nicht zur U gehst, das der Verdacht da ist dass du was verheimlichen willst

Beitrag von nordseeengel1979 21.05.10 - 10:13 Uhr

Hallo,

also bei uns ist das so, dass wenn men keine Nachsorge-Hebamme hat dann muss man nach einem Kaiserschnitt 7 Tage im Krankenhaus bleiben, ansonste kann man schon nach 3 Tagen gehen.
Und bei einer normalen Geburt muss man 3 Tage bleiben, ansonsten kann man sofort gehen wenn man eine Hebamme hat.

Ich denke das ist auch richtig so :-)

Ich hatte eine Hebamme, aber da wars genauso wie bei Dir, hätte ich mir auch schenken können, werd ich auch nicht nochmal machen.

Lg Nordseeengel & Kira Marie 8 Wochen