Risiko LV wer kann mir mal helfen bitte

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Beitrag von sternenengel2000 20.05.10 - 14:33 Uhr

Hallo

Seit längerer Zeit habe ich vor eine Risiko LV abzuschließen, aber irgendwie vergesse ich es immer #schein

Nachdem die Oma von meinem Mann vor 10 Tagen verstorben ist...mache ich mir jetzt so meine Gedanken...

Ich bin 35 Jahre alt und habe natürlich nicht vor so schnell zu sterben;-), aber manchmal... gehts halts "schneller" als gedacht und ich möchte, das mein Mann mit den 3 Kindern "abgesichert" ist, im Fall der Fälle. Ich wäre es, wenn meinem Mann etwas passieren würde....

Es gibt ja verschiedene Rechner...habe mal geschaut...
Rauer...Nichtraucher...
Ich bin Nichtraucherin und will es auch bleiben, aber wer weiß, was so passiert #schwitz sagen wir mal, ich fange in 20 Jahren an zu rauchen und vergesse es der Versicherung mitzuteilen. Was passiert dann? Muß man dann da sagen,oh vergessen...oder mein Mann bekommt nichts,falls ich ablebe?

Und dann, wenn ich zb 25Jahre abschließe, Kinder sind aus dem Haus...was passiert mit dem Geld, was ich eingezahlt habe und ich lebe noch :-p

Wer kann mir da weiterhelfen?

Lg Tanja

Beitrag von swety.k 20.05.10 - 14:43 Uhr

Hallo Tanja,

wie das mit dem Rauchen ist, weiß ich nicht.

Mit dem Geld, was Du eingezahlt hast, passiert gar nichts. Das ist weg, jedenfalls bei einer Risikolebensversicherung. Dafür ist die aber auch ziemlich preiswert. Das kann man ein bißchen vergleichen mit einer Haftpflichtversicherung. Da bekommt man ja auch kein Geld zurück, wenn nichts passiert.

Wenn Du eine kapitalbildende Lebensversicherung abschließt, erhältst Du eine Menge Geld, wenn Du nicht vor Ablauf der Versicherung stirbst.

Fröhliche Grüße von Swety

Beitrag von tinaschatzi 20.05.10 - 15:05 Uhr

Hallo Tanja,

also das Geld für eine Risiko-LV ist natürlich weg, wenn du nicht stirbst, aber ist ja eine Risiko-Versicherung, das ist nun mal so.

Mein Mann hat auch eine, die hat er erstmal auf 10 Jahre abgeschlossen, wenn die rum ist, kann er alles anpassen und eine neue abschliessen. Wir haben das auch, um die ETW abzusichern, wenn er als Meistverdiener ind Gras beissen muss.

Das mit dem Rauchen weiss ich nicht, müsstet du direkt mal anfragen bei dem Anbieter.

LG
Tina

Beitrag von manavgat 20.05.10 - 15:23 Uhr

Ich würde gleich für 20 oder 25 Jahre abschließen.

Wird sie krank (Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes oder oder oder), dann bekommt sie nachher keine mehr oder nur mit Ausschluss.

Gruß

Manavgat

Beitrag von liesschen_1980 20.05.10 - 15:15 Uhr

Hallo,
zum Rauchen kann ich vielleicht etwas sagen:
Als wir unsere Risiko LV abgeschlossen habe, wollten sie nur wissen, ob man in den letzten 12 Monaten geraucht hat.
Ich habe dann dort angerufen (war mir nämlich auch etwas unschlüssig) und habe gesagt, dass ich vor der ersten Schwangerschaften Raucherin war und ich aber nun auch nicht sagen kann, dass ich nun für immer Nichtraucherin bleibe.
Man sagte mir, dass nur das zählt, was zum Vertragsabschluss Fakt war. Und da zählten nur die vorangegangen 12 Monate.
Wobei ich mich auch frage, wer das denn überhaupt nachprüft #gruebel
Setzten die sich mit dem Hausarzt in Verbindung?
Naja, wie dem auch sei, frag am besten nach.
LG Anne

Beitrag von miau2 20.05.10 - 18:05 Uhr

Hi,
im Versicherungsfall wird das sicher nachgeprüft. Z.B. durch das In-Verbindung-Setzen mit dem Hausarzt. Ich habe jetzt die Bedingungen für die RLV nicht mehr komplett im Kopf, aber i.d.R. entbindet man zwangsweise den Arzt von der Schweigepflicht bei Nachfragen durch den Versicherer im Schadensfall. Na ja, man kann es wohl verweigern, bekommt dann aber keinen Vertrag.

Und wenn da dann steht, dass du im Jan. 2010 zur Untersuchung warst und der Arzt dir geraten hat, mit dem Rauchen aufzuhören, und du angegeben hattest, im Mai 2010 schon 12 Monate rauchfrei zu sein würde das im Endeffekt wohl darauf hinauslaufen, dass nicht gezahlt wird.

Es WIRD nachgeprüft, sobald irgendein Verdacht besteht, dass evtl. die Unwahrheit gesagt wurde. Und der Verdacht kommt schnell...

Ich wurde z.B. 2004 an der Schilddrüse operiert, und meine Jahre zuvor abgeschlossene Zusatzversicherung hat nachgefragt, wann die erste Diagnose eines SD-Problems kam (die kam nach der Unterschrift, die Übernahme der Kosten war überhaupt kein Problem, ich hatte natürlich keine falschen Angaben gemacht).

Ich würde mich schon darauf verlassen, dass im Fall der Fälle sehr genau nachgeprüft wird, ob die Angaben richtig waren, und entsprechend eben natürlich keine falschen Angaben machen.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von manavgat 20.05.10 - 15:22 Uhr

Du zahlst kein Geld ein, mit dem irgendwann etwas passiert. Du versicherst nur das Risiko.

Ich würde Dir eine absteigende Versicherung empfehlen, die Cosmos direkt hat sowas im Angebot.

Dein jüngstes Kind ist 3, also brauchst Du 20 Jahre. Bei 3 Kindern, die noch Schule/Studium vor sich haben musst Du pro Jahr und Familienangehörigen 50000 Euro versichern. Das wäre eine Anfangsversicherungssumme von 200.000 Euro im ersten Jahr, im zweiten 190.000, im dritten 180.000 usw. Die Prämien sind dann entsprechend geringer und im letzten Jahr wären es nur noch 20.000 Euro. Wenn Du eine höhere Prämie bezahlen kannst, dann geht natürlich auch mehr.

Wenn Du überlebst und Dir nichts passiert, dann hast Du nichts verloren. Du zündest ja auch nicht Dein Haus an, damit sich die Feuerversicherung lohnt, oder?

Gruß

manavgat

Beitrag von lisasimpson 20.05.10 - 23:35 Uhr

zum thema rauchen (o.ä.) :
wichtig sind die angaben, die abgefragt werden (bist du JETZT nichtraucher, extremspprtler...)
was du danach machst ist das risiko der versicherung- es gibt einige versichrungen, die nach ablauf von 12 monaten nach abschluß sogar eine selbsttötung mitversichern..

lisasimpson