Kigawechsel ja oder nein??? Vorsicht lang.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von miniwe07 20.05.10 - 15:43 Uhr

Hallo Ihr Lieben!

Ich weiß die Frage wurde schon oft gestellt aber ich wollte mal meine eigene Situation schildern.

Ich hatte unsere Maus damals mt einem Jahr im Kiga hier im Ort angemeldet. Hatte mich vorher erkundigt wann man die Kids anmelden sollte und hab die Info erhalten das es voll und ganz langen würde mit einem Jahr.
Das war ein Fehler. Wir wollten das sie mit zwei Jahren geht. Wir haben also gewartet und vom Kiga kam gar nichts. Also weder Ab noch Zusage. Wir haben dann selber nach gefragt und bekamen zur Antwort, "Also das wird dieses Jahr nichts. Und wann es was wird können wir ihnen auch nicht sagen."
Tolle Aussage was? Ich hab zu dem Zeitpunkt schon wieder ein halbes Jahr gearbeitet.

Mein Mann hat sich dann an den Regionalleiter gewandt um die Sache zu klären.
Der verwies uns dann an den Kiga im Nachbarort. Dort haben wir eine direkte Zusage bekommen und 3 Wochen später ging die Eingewöhnug los.

So nun zum eigentlichen Problem. Dieses Jahr im August könnte sie nun in den Kiga hier im Ort wechseln.

Und da fängt unser Problem dann an. Sollen wir sie wechseln lassen oder nicht?
Hier im Ort haben wir nur die Zusage für einen Halbtagsplatz und keine Aussicht auf einen Ganztagsplatz. Ich bin wieder schwanger und weiß nicht wann ich wieder arbeiten gehen werde.
Das Baby kommt genau dann wenn sie den KIGA wechseln würde. Habe somit Angst das sie Probleme mit 2 Umstellungen hat.

Wir sind sehr zufrieden mit unserem jetztigen Kiga. Er ist echt schön, das Konzept stimmt und die Maus hat sich sehr gut eingelebt. Wir können ab Sommer einen Ganztagsplatz haben. Sie bekommt da Frühstück von der Einrichung und Getränke brauchen wir auch keine mitbringen.
Der Kiga ist 2 km von uns entfernt, mein Mann bringt sie morgens mit dem Auto hin und ich hole sie mittags wieder ab. Ist gut mit Bus und auch zu Fuß erreichbar. Haben aber auch 2 Autos.

Ich weiß nur nicht wie es dann mit dem Baby sein wird, ich meine vom Händling.

Der Kiga hier am Ort ist 500 meter die Straße runter. Ist ja ein Pluspunkt.
Nunja, der Kiga ist sehr klein ( Räumlichkeiten) klar kann der Kiga nichts für, aber dann 25 Kinder in einer Gruppe. Puuh ist echt voll. Die Leitung kann ich nicht leiden, ( war als Kind selber dort und hab mit 4 1/2 gewechselt). Hoffe die geht bald in Rente.
Aber da er hier im Ort ist könnte auch mal jemand anders die Kleine im Notfall holen und man müsste nicht immer mit dem Auto fahren.

Oh, mann ich merke gerade selbst wie durcheinander das alles ist. Hoffe ihr könnt mir ein wenig folgen. Ich weiß echt nicht was wir machen sollen.
Haben uns vorgenommen bis Ende Mai in den Kigas bescheid zu geben damit ein anderes Kind nach rücken kann. Hilfe??

Lg Miniwe07

Beitrag von egi76 20.05.10 - 15:56 Uhr

Hallo!

Also, so wie du die Situation beschreibst, würde ich beim jetzigen Kiga bleiben!

Der einzige Vorteil, den der andere Kiga hat, ist die wenigere Entfernung zu euch. Aber ich finde 2 km jetzt auch nicht soooo viel, und du schreibst ja selber, dass er gut zu Fuß oder mit dem Bus zu erreichen ist ( also daher auch mal von Dritten im Notfall zu erreichen ist!).

Liebe Grüße
Egi

Beitrag von nakiki 20.05.10 - 16:46 Uhr

Hallo!

Ich würde eine Entscheidung nicht allein von der Entfernung abhängig machen. Unsere Kita ist 2 km entfernt, es fährt kein Bus und wir haben kein Auto. Ich (und mittlerweile meine Tochter auch) fahre immer bei Wind und Wetter mit dem Rad.
Blöd waren die Situationen, wenn ein Kind krank ist bzw. wenn meine Tocher krank war, dann musst der Kleine zwangsläufig auch zu Hause bleiben. Dies ist bei dir ja noch nichtmal der Fall, da ihr ein Auto zur Verfügung habt.

Bleibt bei eurer jetzigen Kita, wenn es euch da besser gefällt.

Gruß nakiki

Beitrag von babe26 20.05.10 - 16:50 Uhr

hallo,

wir ziehen jetzt auch um und da stand die frage des wechels auch im raum. tobi hat sich sooo super eingelebt, das konzept stimmt. alles ist prima. habe mir den anderen kiga angeschaut und da stand fest, dass wir da bleiben, auch wenn es mehr aufwand ist.
mit baby bekommst du das gut hin. mach dir keine gedanken. ist einfacher, als man denkt:-)

Beitrag von sandra1610 20.05.10 - 19:21 Uhr

Also so wie du das Ganze beschreibst, würde ich nicht mal im Entferntesten dran denken zu wechseln!
Du bist doch mit dem jetzigen Kiga voll zufrieden! Warum willst du deiner Kleinen einen Wechsel antun, wenn sie sich dann auch noch gleichzeitig an ein Baby im Haus gewöhnen muß. Eine Riesen-Umstellung reicht doch.
Und bitte, was sind schon 2 km ??? Das ist doch keine Entfernung! Ist auch mit einem Baby null Problem. Ich muß auch immer Hannahs Schwester mitschleppen, wenn ich sie vom Kiga abhole. Obwohl unser Kiga im gleichen Ort ist, fahre ich meistens mit dem Auto, weil es zu Fuß 15 Minuten sind und das schaffe ich nicht immer, wenn ich vorher koche oder einkaufen muß. Naja, egal - bei mir sind es jedenfalls auch in etwa 2 km, vielleicht sogar mehr, weiß nicht so genau. Und das ist ja nun echt kein Problem. Schon gar nicht wenn ihr zwei Autos zur Verfügung habt.

Die Punkte zum Kiga in eurem Ort sind doch alle negativ - kleine Räume, die doofe Leiterin, kein Ganztagsplatz, deine Maus muß sich völlig neu eingewöhnen. Der einzige "Plus-Punkt" ist die Entfernung - und die zählt in eurem Fall nicht wirklich, wie ich finde, weil der andere Kiga ja auch nicht weit weg ist.

Also - für mich ein GANZ klarer Fall: lass deine Maus dort wo sie ist!

Lg, Sandra

Beitrag von schnulli2007 21.05.10 - 06:33 Uhr

Hallo Miniwe,

ich glaube, die Entfernung spielt eigentlich keine Rolle. 2 km sind, wie auch schon andere geschrieben haben, wirklich kein Problem.

Bei uns war es so, dass wir einen Platz in einem Betriebskindergarten hätten haben können - wäre superpraktisch, da ich die Kleine mit zur Arbeit genommen hätte und sie auch wirklich nur dann dort gewesen wäre, wenn ich arbeiten bin. Aber dann ist uns klargeworden, dass das bedeutet, dass die Maus mit 6 Jahren in die Grundschule am Ort wechselt, wo sie dann so gut wie kein Kind kennt - sie war ja in einem Kiga 35 km entfernt. Und da das bei meinem Mann damals genauso war, und er sich noch heute daran erinnern kann, dass es schrecklich gewesen ist, in eine Schule zu kommen, wo jeder jeden kannte, nur er war ein "Fremdling", haben wir uns dagegen entschieden. Ab Sommer geht sie nun in einen ortsansässigen Kiga, auch ca. 2 km entfernt, auch wenn es für mich bedeutet, dass ich größere Umstände habe.

lg

schnulli

Beitrag von blackcat9 21.05.10 - 10:21 Uhr

Hi Miniwe07,

ich würde Deine Maus in der jetzigen KiTa lassen.

Zum einen ist die Zukunft in der neuen KiTa ungewiss. In der jetzigen hast Du schon einen Gnaztagsplatz sicher. Was auch sehr sehr wichtig ist: Deine Maus fühlt sich in der jetzigen sehr wohl. Das würde ich nicht risikieren. Lass sie in der vertrauten Umgebung.

Kurz zu meiner Situation:
Colin ist mit einem Jahr in die KiTa gekommen. Er und ich sind im Herbst 09 zu meinem Lebensgefährten in die Nachbarstadt gezogen. Ich hatte überlegt, ob ich Colin in die KiTa gleich neben der neuen Wohnung anmelden soll. Zum einen stehen die Chancen bis heute sehr schlecht, obwohl der große Sohn von meinem Lebensgefährten hingeht. Zum Anderen fühlt sich aber sein Sohn nicht wirklich wohl dort. Im Gegensatz zu Colin. In seiner KiTa hat er viel Freude, lernt viel, hat seine Spielkameraden, die Erzieher sind lieb und lassen sich immer etwas neues einfallen. Ich werde ihn dort nicht rausreißen. Ich habe also einen Antrag gestellt, dass Colin im alten Kindergarten bleiben darf, weils sonst Probleme mit der Gemeinde gibt wegen der Kosten. Da die KiTa-Leitung das voll unterstützt hat, darf Colin bleiben. Die jetzige KiTa ist mit dem Auto in 7 Minuten erreicht, aber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bin ich gute 40 Minuten pro Strecke unterwegs. Aber es geht alles.

Wir wollen bald ein Baby haben und klar wirds schwer mit Baby und größerem Kind die Strecke zu bewältigen, vor allem im Winter. Aber mein Sohn ist glücklich dort. Das ist sicher und er darf bleiben. Bessere Voraussetzungen gibt es nicht. :-)

LG
Franzi mit Colin und den Stiefkids Niklas und Justin

Beitrag von nudelmaus27 21.05.10 - 13:45 Uhr

Hallo!

Also dein Text klingt so, als ob es nur an der Entfernung liegen würde.

Überlege doch mal, wenn beide Einrichtungen nebeneinander liegen würden, wo du dein Kind dann hingeben würdest? Dort wo sie jetzt ist oder in die andere Einrichtung?

Du würdest sie da lassen stimmts? Dann lass sie, ich sehe keinen wichtigen Grund, sie da raus zu nehmen. Es wird schon schwer genug für sie dann nicht mehr halbtags sondern ganztags da zu sein und zudem noch jemanden zu akzeptieren, der ihren Mittelpunktsrang wegnimmt.

Wir haben auch einen reichl. Kilometer zu Fuß bis zur Kita und es geht, wir haben auch nur ein Auto! Allerdings gebe ich meine Maus mit voller Absicht erst einige Monate nach Ankunft unseres 2. Kindes länger in Betreuung, nicht das sie nachher noch denkt, sie wird wegen des Babys abgeschoben. Ich will mir die Längerbetreuung einfach als Option offenhalten, damit ich nicht so knapp losrennen muss, wenns Baby mal zickt oder gar Strafgebühren zahlen muss, wenn ich mal 15 Minuten zu spät bin.

Lieben Gruß,
Nudelmaus