ins Bett gehen-->sie steht ständig auf! Welche Konsequenz?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von viki82 20.05.10 - 18:27 Uhr

Hallo,

in letzter Zeit treibt mich Adriana in den Wahnsinn.
Ich bringe sie abends ins Bett, dann wird vorgelesen und anschließend verlasse ich das Zimmer.
Das haben wir schon immer so gemacht.

Seit ca. 2 Wochen steht sie aber ständig auf, das geht ungefähr 30 Min. bis eine Stunde so #schwitz
Meistens weckt sie damit auch ihre Schwester auf :-[

Welche Konsequenz würdet ihr bei diesem Verhalten für angemessen halten?
Früher ins Bett gehen funktioniert nicht, weil sie noch nicht so das Zeitgefühl hat...#kratz

#danke
Viki

Beitrag von innchik 20.05.10 - 19:16 Uhr

Hallo Viki,

warum steht sie denn auf? Braucht sie vielleicht jetzt weniger Schlaf?

Würde es etwas nützen, wenn du bei ihr bleibst, bis sie schläft?

LG innchik

Beitrag von lilly7686 20.05.10 - 20:47 Uhr

Hallo!

Ja, das Problem hatten wir auch.
Ich hab meine Tochter dann einfach später ins Bett gebracht. Meist klappts jetzt besser. Zeitweise steht sie dennoch weiter auf "Hab Durst", "Muss aufs Klo", sie findet immer was. Aber meist ist das dann, wenn wir an einem "Sauwetter-Tag" nicht viel draußen waren und sie einfach noch nicht allzu müde ist.

Versuch mal, deine Tochter ne halbe Stunde später ins Bett zu bringen!

Liebe Grüße!

Beitrag von chaosotto0807 20.05.10 - 20:54 Uhr

hallo,

mir fällt da was ein wegen dem aufwecken...das hatten wir bei unseren beiden auch, da sie sich ein zimmer teilen müssen.....einschlafen tun sie nun getrennt und ich bringe den kleinen dann später in sein bett ;-).

ansonsten kann ich auch nur empfehlen..entweder abends bissel später zu bett bringen oder evtl mittags das nickerchen verkürzen (sofern sie noch schläft ;-)). vielleicht bring das ja was.

lg

Beitrag von tauchmaus01 20.05.10 - 21:00 Uhr

Tja, wenn die eine mit ihrem Aufstehen oder Geräusche machen verhindert dass die andere einschläft, dann darf das Kind welches gestört wird noch etwas wachbleiben bis der "Stänkerfritze" eingeschlafen ist:-p

Da aber weder die eine noch die andere das mag, ist im Grunde immer sofort Ruhe.

Unsere Regel ist einfach: Abends im Bett nach dem Lesen LEISE sein. Ich hab nichts gegen flüsternde Gespräche, aber selbst Schuld wenn sie laut sind;-)

Beitrag von 20girli 20.05.10 - 21:05 Uhr

Hi,

ich kenne das von meinen nur zu gut. Um wieviel Uhr geht sie denn ins Bett?
Ich denke zwar nicht das es daran liegt das sie zu früh ins Bett geht...aber evtl. kann man Sie früher ins Bett schicken. Und zwar aus dem Grund um für sich selbst die Ruhe zu haben sie immer wieder zurück in Ihr Bett zu bringen und sie dann zur Ruhe kommt wenn sie eigentlich eh ins Bett müsste.

Ich mache das immer so. Ich sage es nur einmal was ich möchte und dann bringe ich meine Kinder ohne ein Wort wieder ins Bett. Evtl. sag ich noch Ich liebe Dich gute Nacht. aber das wars dann auch schon.
Das machen Sie max. 2 mal dann geben sie auf...weil sie wissen sie kommen nicht damit durch - und dann ist es mir auch völlig egal ob sie schreien und toben. Darauf reagiere ich nicht.

Wenn mein 3 jähriger Sohn abens noch einmal aufsteht passiert es nur dann wenn er Mittags zu lange geschlafen hat und wirklich noch nicht müde ist. Aber er steht nicht sofort auf sondern versucht erst zu schlafen...meist ist es so 20 min. später das er dann mit Kissen und decke raus kommt. Lässt sich dann aber nach max. 45 min. wieder ins Bett bringen.

Also was ich damit sagen will ist...wenn nicht wirklich ein wichtiger Grund besteht lass ich meine Kids damit nicht durchkommen...aber reden und diskutieren hilft nicht.
Gestern erst sagte mir mein 3 jähriger noch---Mama ich steh nicht auf ....weil sein Bruder 5 jahre mal wieder ärger machen wollte :-) die beiden teilen sich nämlich ein Zimmer.

Wenn sie versucht nicht ins Bett zu müssen und du mit ihr redest --dann bleibt sie ja auf- das ist ihr ziel...ganz gleich ob sinnvoll oder nicht.
Wenn sie von ihrem Spiel nichts mehr hat..weil du nicht mehr reagierst sondern sie wortlos ins Bett zurückbringst...wenn sein muss auch 40mal hintereinander...dann wird sie es in 3 tagen gar nicht mehr versuchen.
Denn sie hat ja nichts davon. Noch nichteinmal eine reaktion von dir - das ist ihr dann zu langweilig.

So funktioniert es bei uns - ohne Konsequenz geht gar nichts. Meine Kids. auch der 3 jährige legen sich sogar schon alleine hin und warten bis wir kommen zum vorlesen oder singen etc.

Sich auf den Kampf eines Kindes einzulassen ist sinnlos- denn damit hat man ihn schon verloren...:-)

Lg Kerstin

Beitrag von viki82 20.05.10 - 21:37 Uhr



danke erstmal für eure Antworten!

Es hat definitiv nichts mit der Uhrzeit zu tun; sie ist hundemüde, wenn ich sie ins Bett bringe (reibt sich die Augen und gähnt)
Ich habe auch schon die Zeiten von 18 bs 20 Uhr variiert; macht keinen Unterschied!

Auch Malena kann ich nicht später ins Bett bringen; eher früher, aber das wär dann 17 Uhr und das ist mir dann doch zu früh ;-)

Grad heute habe ich ihr nach dem zweiten Mal Aufstehen gesagt, dass sie das nächste Mal, alleine zurück ins Bett muss...als es dann soweit war, hat sie total den Aufstand gemacht, weil sie nicht alleine zurück wollte...und hat Malena aufgeweckt#schmoll

Tja, letztendlich habe ich geschimpft, vielleicht ein wenig zu sehr, und sie ist dann eingeschlafen, aber halt "im Streit" und das finde ich total blöd!

Ich werde mal versuchen, es einfach wortlos zu machen in Zukunft, vielleicht gibt sie dann eher auf...

Vielen Dank nochmal

Viki

Beitrag von seidenbast 20.05.10 - 21:54 Uhr

Huhu,

das ist gaaaanz normal;-) Kennst du das Mama-Lied von Rolf Zuckowski?
"Meine Mama, die ist wirklich nett - jeden Abend bringt sie mich ins Bett - aber dreimal komm ich wieder raus, denn ich weiß, das hält sie spielend aus!" Ich glaube, es gibt kaum eine Mama, die von dieser Marotte verschont geblieben ist! Kein großes Theater machen, ruhig wieder ins Bett schicken, iiiiiirgendwann (in ferner Zukunft) wird das Spielchen langweilig!

Alles Gute! :-)

Beitrag von lisasimpson 20.05.10 - 23:03 Uhr

was ist die Konsequenz wenn sie wieder aufsteht?
sie wird wieder reingebracht, oder?!
Versteh die frage glaub ich nicht recht...

meine beiden schlafen wirklich prima ein- und rauskommen war bisher kein Thema bei uns.
Bis heute hatte der große sein babyphone an um mit uns zu kommunizieren 8er ist im 3. stock, wir im erdgeschoß- wenn er also noch was wollte, konnte er es uns sagen und wir haben über ne sprechfunktion die Möglichkeit zu antworten.

jetzt wollte er ab heute ein "großer " sein, der kein babyphone mehr braucht und wir haben ihm gesagt, er müsse dann halt runter kommen, wen nwas was..
gesagt getan- nach 10 minuten stand er also a und meine "sein finger sei fast kaputt"- was auch immer das für ne Geschichte war...
er wollte halt ausprobieren, ob dieser "kanal" genauso gut funktioniert als Kommunikationskanal- ob wir noch da sind und ob dringende Bedürfnisse noch befriedigt werden können.
als das klar war ist er ins bett getigert und ward nicht mehr gesehen...

ich denke, es ist sinnig dem kind zu verstehen zu geben, daß es jederzeit kommen kann, wenn etwas dringendes ist- daß es aber beruhigt im bett bleiben kann, wenn nichts dringendes ist.
also alles abfragen (trinken, stofftieren, warm, kalt, fenster auf-zu..) was vorher zu klären ist und dann klar machen, aß wenn etwas dringendes ist, sie LIESE rauskommen kann.

ich denke, das ist völlig normal und ja auch kein drama wenn ein kind noch ein, zwei mal rauskommt, sich noch mal vergewissert, ob alles in orndung ist und dann wieder ins bett geht..

lisasimpson

Beitrag von bine3002 21.05.10 - 09:48 Uhr

Ich würde einfach noch etwas bei ihr bleiben. Oftmals ist dieses Aufstehen ein Zeichen dafür, dass die Kinder noch mehr Aufmerksamkeit benötigen. Da Du zwei Kinder hast, ist das ja auch naheliegend.

Versuch ihr das Bett so gemütlich und kuschelig wie möglich zu machen. Vielleicht mit einer Wärmflaschen anwärmen, eine schöne Kuscheldecke mit reinlegen usw. Einfach so, dass es zu gemütlich wird, um aufzustehen. Leg dich noch dazu, streichele sie bis sie richtig schläfrig ist, oft hilft das schon. Wenn sie dabei nochmal aufdreht (was vorkommt), dann bring sie mit ruhiger Stimme wieder runter: "Nee, jetzt nicht zappeln. Beruhig mal deine Arme und Beine, deinen Bauch, deinen Mund..." streichele die Körperteile dabei.

Beitrag von marion2 21.05.10 - 10:39 Uhr

Hallo,

du verlässt das Zimmer, also kommt sie zu dir.

Lass sie doch gleich bei dir. *schulterzuck*

LG Marion

Beitrag von janaleinchen 21.05.10 - 11:34 Uhr

Kommentarlos zurückbringen.
Kurzer Blickkontakt, damit sie merkt dass Du sie wahrgenommen hast und dann ohne Gespräch ins Bett und gut ist.

Beitrag von ug2712 21.05.10 - 13:13 Uhr

Wenn sie aufstehen möchte, kann sie aufstehen - aber nur das.
Sie darf dann still im dunkeln neben ihrem Bett stehen.
Was meinst du, wie schnell sie wieder in ihrem Bett war?

Beitrag von engelchen28 21.05.10 - 15:42 Uhr

hallo viki!
es ist ganz einfach, bedarf aber ein paar nerven. bringt sie wie immer ins bett. kommt sie raus, nimmst du sie wortlos (aber auch nicht böse) an die hand / auf den arm und legst sie zurück in ihr bett. kein wort. tür zu. kommt sie wieder, dasselbe spiel. bloß nicht auf unterhaltungen einlassen (hab nochmal durst, muss nochmal, wo ist der papa...). ich lege meine hand dafür ins feuer, dass nach 5 tagen ruhe ist, weil ihr das spiel zu doof wird.
haben meine beiden mädels durch die phase.
lg
julia

Beitrag von irina76 22.05.10 - 08:54 Uhr

ich kann nur schreiben wie ich es mache. Das mit dem Vorlesen ist eine gute idee. Danach Schmuse ich mit meiner Leonie. Meist Schläft sie dabei ein. Versuch es doch mal damit. Das Sie jetzt testen will wie weit Sie gehen kann, ist doch normal. Ich kenn das auch ;-) .

Glg Irina