Mumps im Babyalter

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Beitrag von iceheart 20.05.10 - 19:16 Uhr

Hallo,
leider wurde bei meiner mutter mumps diagnostiziert. sie hatte seit 2 wochen schon damit zu tun und erst jetzt fand man im blutbild mumps.
leider hatte sie die ganze zeit immer mittags mit meiner kleinen (5 monate alt) gespielt und ich hab angst, dass sich die kleine angesteckt hat. die impfung kann man ja erst später bekommen und deswegen ist sie nicht imun.
kennt jemand babys die unter einem jahr schon an mumps erkrankten oder haben sie einen besonderen schutz?
habe sie mit 4 monaten abgestillt, also hat sie auch von mir keinen schutz mehr.

lg
kati

Beitrag von schullek 20.05.10 - 19:56 Uhr

hallo,

ich kann mir vorstellen, dass du dir jetzt sorgen machst. vor allem, weil in unserer gesellschaft eine solche panik vor diesen erkrankungen gemacht wird, dass mütter automatisch glauben, sie würden ihrem erzfeind gegenüber stehen. informier dich mal bissl. mumps wird längst nicht so heiss gegessen, wie es gekocht wird und ich finde die panik größtenteils unbegründet. klar, bei jungen ab der pubertät besteht eine erhäöhte chance auf hodenentzündung und daraus resoltuerend wieder eine möglichkeit der unfruchtbarkeit.
aber zum einen hast du ein mädchen und zum anderen noch weit von der pubertät entfernt.
ich würde sie beobachten. eventuell zum arzt gehen und den befragen, auf was du achten sollst und dann engmaschig kontrollieren lassen.

da die impfung, wie bei einigen mumpsepedimien erwiesen mehr schlecht als recht wirkt, und die impfnebenwirkungen auch nicht gerade von der hand zu weisen sind, brauchst du jetzt auch nicht mit dir hadern, das sie noch zu klein für diese impfung ist.

hier mal was dazu:

http://www.impf-info.de/index.php?option=com_content&view=article&id=119:mumps-die-impfung&catid=50:impfungenmumps&Itemid=298

wenn es mein kind wäre, würde ich gar nicht so unglücklich sein und später bei impfwunsch nur noch masern einzeln impfen lassen. also nicht masern mumps röteln. in bezug auf die röteln würde ich dann zu beginn der geschlechtsreife den titer bestimmen lassen und das dann ggf. nachimpfen lassen. wenn du glück hast hat sie die rel. harmlosen röteln bis dahin auch gehabt und ersparst ihr ne menge impferei für den rest ihres lebens.

lg

Beitrag von kleenerdrachen 20.05.10 - 20:14 Uhr

Hallo Kati,
ich würde auch sagen, dass du die Kleine gut beobachtest, Mumps geht mit ner typischen Schwellung einher, die Kinder bekommen dicke Backen (es heißt ja auch "Ziegenpeter") und Ausschlag.

Und beim geringsten Verdacht zum Kinderarzt, auch wenn es normalerweise harmlos ist, kann es trotzdem bei allen Kinderkrankheiten Komplikationen geben.

LG und viel Glück, dass die Kleine nichts abekommen hat!
Steffi