Bitte um eure Meinung... in welches Krankenhaus soll ich gehen?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mone-melone 20.05.10 - 21:47 Uhr

Hallöchen!

Für mich stehen zwei Krankenhäuser für die Geburt zur Auswahl. Einmal das Universitätskrankenhaus und das Katholische.

Als ich mir in der Uni die Entbindungsräume angesehen habe, dachte ich nur "nee... hier will ich net mein Baby kriegen!" Die Räume waren irgendwie kühl und ich fühlte mich nicht so recht wohl.
Allerdings war ich auch schon etwas voreingenommen weil ich über das Katholische schon sehr viel gutes gehört habe und mich im Vorfeld schon zu 80% dafür entschieden habe. Andererseits bin ich und vor allem mein Baby in der Uni bestens medizienisch versorgt.

Denn im Katholischen sind nicht rund um die Uhr Kinderärzte da und wenn etwas sein sollte müssten Ärtze aus der Uni geholt werden. Das ist zwar um die Ecke und würde nicht lange dauern, aber... #kratz wenn wirklich was ist, ist in der Uni gleich jemand zur Stelle.
Dennoch hatte ich im Katholischen ein besseres Gefühl und wenn ich, was ich ja hoffe, eine normale Geburt habe und alles glatt läuft, dann würde ich lieber im Katholischen entbinden.

Was würdet ihr tun?

Danke für eure Antworten!

LG

Beitrag von bibuba1977 20.05.10 - 21:51 Uhr

Hi,

ich hab mich fuer ein "einfaches" und schoenes KH hier vor Ort entschieden. Haette es Komplikationen waehrend der SS gegeben, haette ich meine Entscheidung immer noch aendern koennen.
Diesmal werde ich es wieder so machen. Hab mich dort super aufgehoben gefuehlt.

Das KH bei uns mit Kinderklinik soll wohl oft wie ein Taubenschlag sein... Keine schoene Vorstellung fuer mich.

LG
Barbara

Beitrag von datlensche 20.05.10 - 21:53 Uhr

wenn mit mir und dem baby alles gut ist/wäre würde ich NIE in einem uni-KH entbinden! ich bin doch nicht krank...und genau das was du beschreibst finde ich ganz schrecklich: dieses sterile, kühle...

naja, wer die sicherheit braucht ist da wohl gut aufgehoben aber ich denke, wenn man sich wohl fühlt sinkt auch automatisch das risiko, dass etwas passiert ;-) aber ich geh ja auch ins geburtshaus...

lg, lena + kilian *10.07.07 & #ei ET-5

Beitrag von thalia72 20.05.10 - 22:03 Uhr

Hi,
ich stand vor der gleichen Entscheidung, das Uni-KH war sogar direkt vor der Tür. Ich bin aber auch in das andere KH gegangen, allerdings hatte mein FA mich da auch beraten.
Frag doch mal deinen FA/FÄ.

vlg tina + justus 17.06.07 + #ei19.SSW

Beitrag von malix81 20.05.10 - 22:05 Uhr

Hallo!

Ich habe auch in unserem kleinen Krankenhaus entbunden. Die Entbindungsstation wurde gerade neu renoviert und war sehr schön. Es gab dort auch keinen Kinderarzt vor Ort geschweige denn nen Gynäkologen! Die beiden Gynäkologen haben abwechselnd Rufbereitschaft, und kommen dann zum Ende der Entbindung,d.h. man entbindet dort "nur" mit der Hebamme. Mir ging es dort sehr gut, alle waren nett und freundlich und ich fühlte mich dort gut aufgehoben. Ich hatte aber auch eine absolut unkomplizierte schwangerschaft und hatte keine Angst, dass etwas schief geht. Warum auch? Aber das muss man halt für sich entscheiden, wenn ich nun keine Zwillis bekommen würde, dann würde ich sogar zu hause entbinden und da ist auch kein Arzt und so weiter da! Meine Schwägerin hingegen würde das niemals machen, sie findet das unverantwortlich!

Laos, wenn alles Ok ist dann gehe doch ins katholische KH!

Gruss Malix

Beitrag von jurbs 20.05.10 - 22:08 Uhr

ich bin ein Vernunftmensch - natürlich die Uni!

Beitrag von binecz 20.05.10 - 22:12 Uhr

Ich stand vor einer ähnlichen Entscheidung.
Habe mich jetzt gegen das Herz und für die Vernunft entschiede. Ich leide unter starkem Übergewicht und habe jetzt auch schon immer mal mit etwas hohem Blutdruck zu kämpfen. Daher gehen wir in die UniKlinik damit mein Löwenmädchen und auch ich bestens versorgt werden FALLS was ist.

Wäre ALLES ok mit mir und der Kleinen, dann wäre es die andere Klinik geworden!

Beitrag von mia-julie 20.05.10 - 22:27 Uhr

Ich würde, wenn ich könnte, in einem Krankenhaus "mit Herz" entbinden, so wirkt die Beschreibung des Katholischen Krankenhauses jedenfalls...
Bei uns wäre es das Kreiskrankenhaus, traumhaft schöne Entbindungsräume, nette Schwestern und Hebammen, Babybaybetten (!) usw - zum Wohlfühlen.

Aber leider nimmt mich kein Krankenhaus der Welt - nur die Uniklinik...

Da ich ein wunderbares Forschungsobjekt mit meiner angeborenen Blutgerinnungsstörung bin? Nein, vor allem, weil nur die Uniklinik erfahren ist mit Geburten unter diesen Bedingungen, weil jedes andere Krankenhaus die Kosten und die Risiken scheut.

Und ich denke, für diese Fälle ist ein Uniklinikum da, für Mütter mit irgendwelchen besonderen Risikofaktoren, wenn die Babys Krankheiten, Fehlbildungen haben (so wie unser ungeborener Sohn) und optimale ärztliche Betreuung notwendig sein wird, evtl Nachbehandlungen usw...

Wenn Du gesund bist, Dein Kind offensichtlich auch, und es auch noch gut liegt, nicht zu groß für Dein Becken ist... dann ist doch ein schönes Krankenhaus optimal für eine positive Geburt.

Ich beneide Dich ein wenig...

Alles Gute für Dich und Deine Geburt,
LG Mia

Beitrag von kleenerdrachen 20.05.10 - 22:28 Uhr

Hör auf deinen Bauch, eine Entbindung ist so ein bleibendes Ereignis, da sollte man sich so wohl wie möglich fühlen und in den wenigsten Fällen brauchst du wirklich nen Kinderarzt.
Ich habe in nem kleinen KH entbunden und da gibt es auch keine Kinderstation oder nen Kinderarzt, aber das familiäre war für mich ausschlaggebend.

LG Steffi

Beitrag von angel2110 20.05.10 - 22:47 Uhr

hallo.
mir ging es damals genauso.
hatte mich innerlich schon für das kh im nächsten ort mit kinderstation entschieden. meinem freund zuliebe hab ich mir noch ein anderes kh (ohne kinderstation) angeschaut.
nach der kreissaalführung war ich unentschlossen weil ich bei beiden vor- und nachteile gesehen habe.
ich war früh dran mit der besichtigung so dass ich das erstmal 4 wochen habe sacken lassen und mir dann beide häuser nochmal angeschaut habe.
nach der 2. besichtigung war es sofort und eindeutig klar. hab mich für das 2. haus ohne kinderstation entschieden. fand es dort gemütlicher, friedlicher, weniger krankenhaus-atmosphäre.
hab auch mit meiner ärztin darüber gesprochen. es gab keine anzeichen dass mein baby einen arzt brauchen würde (trotz meinem hohen blutdruck am ende).
ich hab die entscheidung nicht bereut.
im gegenteil, in dem anderen kh hätten sie wahrscheinlich nicht erst noch versucht meinen blutdruck zu senken weil ich keine einleitung wollte.
hör auf dein gefühl und wenn es dir und deinem baby vorab gut geht dann geh in das katholische.
lg angel mit isabell (6 monate und 6 tage)

Beitrag von mone-melone 21.05.10 - 07:16 Uhr

Vielen, vielen Dank für eure Antworten #liebdrueck

Jetzt weiß ich was ich mache! Ich werde nochmal mit meinem Frauenarzt reden, da meine kleine schon sehr schwer ist. Wenn er meint das es kein Problem darstellt geh ich auf jeden Fall ins Katholische.

LG:-D

Beitrag von laboe 21.05.10 - 11:01 Uhr

Ich gehe diesmal auch in ein eher "klinisches" Haus, d.h. größer und nicht so "familiär". ABER: Ich habe diesmal eine Beleghebi, das ist das A und O. Mir ist es fast egal, in welchen Räumen ich entbinde, wenn nur die BEtreuung stimmt.

Bei meiner 1.Geburt war ich in einem angeblich familienfreundlichen KkH, evangelisches Haus, und man dürfte meinen, mit individueller und einfühlsamer Betreuung. HA HA HA Leider war dem nicht so und ich würde da nie wieder hingehen wollen.

Von daher entscheide ich diesmal selbst, welche Hebi mich betreut.

Such dir doch auch eine Beleghebi, dann ist es wie gesagt, fast egal, wo du dein Kind zur Welt bringst.

Nur so als Tipp#liebdrueck

Letztlich weißt du erst hinterher, ob es das richtige Haus war.

Laboe (27.SSW), die unheimlich beruhigt ist, dass sie weiß, wer mit in die Geburt geht