Kleinkind und Hund der Oma

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von jumarie1982 20.05.10 - 23:47 Uhr

Hallo!

Ich habe eine Frage und ein Bitte...vielleicht könnt ihr mir helfen.

Unser Sohn ist gerade ein Jahr geworden. Er läuft seit ein paar Tagen frei und ist also inzwischen mobil #schwitz

Nun waren wir gerade wieder ein paar Tage bei seiner Oma zu Besuch. Sie hat eine 9 Jahre alte Jack-Russel/Beagel/Border-Collie-Mischlingsdame, die sehr lieb zu Menschen und auch Kindern ist. Zu anderen Hunden ab und zu zickig, aber darum geht's hier nicht ;-)
Die Oma versucht seit unser Kind auf der Welt ist einen Kontakt zwischen ihm und dem Hund herzustellen, was mir nicht so ganz recht ist. Erade jetzt, wo er krabbelt und läuft, sich aber bei weitem noch nicht behaupten könnte, möchte ich einfach noch ne klare Linie zwischen den beiden wissen und diese nicht durch erzwungenen Kontakt durchbrechen.

Man muss dazu sagen, dass die Hundin sich nicht für unseren Kleinen interessiert und er sie durch unser Eingreifen auch vollkommen in Frieden lässt.
Er zeigt ab und zu auf sie und ruft DA DA, aber das war's. Es gibt kein Hinterhergerenne, kein Gewurschtel mit den Spielsachen des Hundes und kein Streitigmachen des Schlafplatzes etc.

Was denkt ihr?
Muss da unbedingt ne "Freundschaft" erzwungen werden, wie es die Oma gern hätte? Oder ist zur Zeit einfach das komplette Tabu noch sinnvoller?

Allein zusammen in einem Raum sind die beiden natürlich sowieso NIE!

Sagt mir doch mal, was man davon unte Experten hält?
Und vielleicht habt ihr ja sogar n paar Links...für die Oma #augen

LG
Jumarie

Beitrag von little-bigfoot 21.05.10 - 00:33 Uhr

hmm Ahnung hab ich keine, denke aber auch eher, je weiter der Hund vom Kind entfernt ist, um so besser und sicherer ist es für das Kind.

Wenn die Zwei Interesse aneinander haben zeigen die das doch auch von selbst. Ich denke verkuppeln ist da überflüssig.

Beitrag von aussiegirl600 21.05.10 - 08:00 Uhr

Die beiden haben kein Interesse aneinander - das ist okay. Wenn eine der beiden Parteien Interesse zeigen würde, dann müsste man die zweite Partei bis zu einem gewissen Punkt daran gewöhnen. Aber in deiner Situation: kein Interesse an Spiel, aber auch weder Angst noch Aggression Ich würde alles lassen wie es ist.

Beitrag von clarks31 21.05.10 - 08:16 Uhr

Hallo,

das muss glaube ich jeder selbst entscheiden. Wenn du es noch nicht gut findest, das muss das die Oma akzeptieren.
Bei uns war es etwas anderes. Unsere Oma hat auch schon immer Hunde und als die Kinder geboren wurden war die Hündin 7 Jahre alt und kleine Kinder bzw. Babys gar nicht gewohnt. Die Hündin war sehr ruhig und lieb, aber Kindern gegenüber eher ängstlich. Meine Kids fanden Hunde schon immer toll und so haben wir Hund und Baby auch sanft aneinander gewöhnt, von Anfang an. Die Hündin durfte immer schnuppern und als die Babys etwas größer waren durften sie die Hündin auch streicheln, unter Aufsicht natürlich. Alles hat sich mit den Jahren super entwickelt. Die Kinde lernten viel über das Verhalten des Hundes und wann sie ihn in Ruhe zu lassen haben. Richtig gespielt hat diese Hündin nicht mit den Kids, aber sie hat immer ihre Nähe gesucht. War also eher der Kuschel- und Schmusehund. Der jetzige Hund ist mit den Kids aufgewachsen und geht auch anders mit Ihnen um. Die Kids können super mit ihr spielen oder versuchen kleine tricks beizubringen. Alles auch hier immer unter Aufsicht, denn die Hündin ist sehr temperamentvoll und manchmal muss man die Aktionen auch unterbrechen bevor das Spiel von Kind und Hund zu wild wird. Ich hätte ein generelles Verbot den Hund anzufassen nicht durchziehen können und wollen. Aber wie schon erwähnt muss das jeder selbst entscheiden und die Entscheidung haben die Hundebesitzer zu akzeptieren.

LG
Clarks

Beitrag von pizza-hawaii 21.05.10 - 10:31 Uhr

Ich bin zwar kein Experte, denke aber das man es so lassen solle.

Man kann weder den Hund noch das Kind zu irgendwas zwingen. So lange sie kein Interesse aneinander zeigen würde ich es auch dabei belassen, das ist für beide Seiten entspannter!

pizza

Beitrag von petra1982 21.05.10 - 10:51 Uhr

Hallo,


ich denke wenn der Hund sich nicht interessiert und dein Sohn ihn in ruhe lässt sehe ich kein zusammenführen für notwendig, der Hund scheint ihn ja zu aktzeptieren ;-) Ich denke das nervt den Hund mal und er reagiert vieleicht deshalb garstig mal .....

Beitrag von pechawa 21.05.10 - 13:29 Uhr

Als meine älteste Tochter geboren wurde, hatten meine Eltern einen ca. 8 Jahre alten Pudelmischling, der Kinder hasste (er war uns im Alter von ca. 1 Jahr zugelaufen, wir wussten nichts über seine Vergangenheit). Dieser Hund lief schnappend hinter Besucherkindern hinterher, allerdings ohne zu beißen. Natürlich hatte ich Angst, als unser Kind geboren wurde, was dann aber unbegründet war, denn der Hund schnupperte an dem Neugeborenen und das war's. Als sie älter war, waren wir immer dabei, wenn Kind und Hund Kontakt hatten. Es ist schon richtig, dass man als Hundebesitzer diesen Kontakt fördern sollte, da aber dein Kind keinerlei großes Interesse zeigt, ist die halbe Miete schon getan ;-) Für einen Hund ist es sehr schlimm, wenn er Kinder nicht gewöhnt ist und dann kommen welche und laufen schreiend hinterher, aber das ist bei euch nicht der Fall und bringt deinem Sohn Pluspunkte, denn der Hund "weiß", dass er vom Kind nichts zu befürchten hat. Eine Freundschaft zwischen Mensch und Tier lässt sich nicht erzwingen, aber du musst auch die Oma verstehen, die möchte, dass euer Kind von Anfang an an diesen Hund gewöhnt wird. Vielleicht reicht es für den Anfang, dass sie den Dingen freien Lauf lässt und immer, wenn der Kleine sich interessiert zeigt, wird etwas vom Hund erklärt, mit einfachen Worten und evtl. immer, wenn ihr kommt, darf das Kind dem Hund ein Leckerlie geben - Hunde sind bestechlich ;-)

Zum Abschluss was von unserer Katze: die mag keine Kinder, ist aber mittlerweile ganz zutraulich zu meinem Enkel, weil es seine Aufgabe ist, sie zu füttern an den Tagen, an denen er bei mir ist :-)

LG