Wie wollt ihr Entbinden!?!?

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Beitrag von 2010jana 21.05.10 - 01:19 Uhr

Wie wollt ihr Entbinden!?!?

Hallo an alle,

ich machen mir jetzt schon mal eine Kopf wie ich entbinden werde. Also ich habe ich entschieden für ein KH mit Kindrklinik ohne Schmerzmittel.
Wie habt ihr den euch so die Geburt vorgestellt?

Beitrag von blinki.bill 21.05.10 - 01:49 Uhr



hallo du,

naja krankenhaus, da hab ich mich noch nicht wirklich zu 100% entschieden.mhh...aber ich will eh auf alle fälle ambulant entbinden, natürlich nur wenn es unseren krümmel und mir gut geht...

schmerzmittel das entscheid ich wenn es soweit ist...hab doch großen schiß vor den schmerzen....oh mann...um so näher der et rückt um so mehr gedanken macht man sich...

lg

Beitrag von lilly7686 21.05.10 - 05:59 Uhr

Hallo!

Also ich würde wahnsinnig gerne im Wasser entbinden!
Meine Traumgeburt allerdings wäre zu Hause. Eine Hausgeburt wäre das Schönste für mich. Nur leider ist mein LG dagegen. Ist ihm zu unsicher :-(
Also werd ich im KH entbinden. Aber nicht ambulant. Wenn ich schon rein muss, dann will ich zumindest ein paar Tage zur Erholung drin bleiben ;-)

Demnach werd ich wohl im KH entbinden. Schmerzmittel will ich eigentlich keine haben. Am liebsten wärs mir halt im Wasser, falls das möglcih ist.

Lg

Beitrag von dunklerort 21.05.10 - 06:47 Uhr

Auch in einem KH mit Kinderklinik. Per KS.

LG

Beitrag von widowwadman 21.05.10 - 07:53 Uhr

Wart doch erst mal ab wie es laeuft bevor du dich gegen Schmerzmittel entscheidest. Ich hab auch gedacht ich mach das mit Links und hoechstens n bischen Lachgas, bis der Schmerz dann angefangen hat.

Beitrag von micha.ela 21.05.10 - 08:08 Uhr

Darüber hatte ich mir nie Gedanken gemacht.

Hatte so oder so Angst vor dem Ungewissen, aber als es dann so richtig losging, quasi von Null auf 100 mit dem Blasensprung, waren es echt schlimme Wehen, die erste Zeit gings gut, aber nach 2 Stunden war ich einfach nur am Ende, leider hat das Schmerzmittel bei mir dann schon nicht mehr geholfen.

Habe am Ende leider per KS enbinden müssen, aber generell sag ich dazu, jede Frau ist auch anders, nimm dir nicht zuviel vor, oder erwarte nicht zuviel.

Warte bis es soweit ist und entscheide in der Situation.

LG und alles Gute!

Beitrag von jayda2009 21.05.10 - 08:50 Uhr

hallo

bei uns ist es die 2te geburt und meistens kommt es ja eh anders als man denkt.

beim großen hat es 9 stunden gedauert. er war sehr groß und schwer mit einem ku von 37 cm. nach ca. 5 stunden konntei ch nicht mehr, weil die wehen so tierisch schnell hintereinander kamen, ich habe nach einer pda gebettelt, die ich auch bekommen habe. dann konnt ich ca. 3 stunden kräfte sammeln. als anschließend bei den presswehen die pda runtergedreht wurde hatte ich wieder kraft für den entspurt.

der einzige nachteil bei mir war, dass ich diese pda nicht vertragen hab und 24 stunden nicht aufstehen konnte. diesmal würdei ch gerne ohne pda entbinden. unsere tochter ist auch viel kleiner undi ch hoffe sie kommt schneller.

ansonsten habei ch einen "geburtsplan" gemacht, den ich der hebi bei der anmeldung im kh gegeben habe. es ist hier noch nicht so verbreitet, aber langsam im kommen. da steht alles drauf, wasdir bei der geburt wichtig ist, deine wünsche etc. klar, im notfall können sie natürlich nicht nach deinen wünschen gehen, aber ich fand das sehr hilfreich.

ansonsten lass einfach alles auf dich zukommen.

lg jayda

Beitrag von anom83 21.05.10 - 09:59 Uhr

Hallo,

also ich habe in einem KKH ohne Kinderklinik und ohne Schmerzmittel entbunden.

Eine Kinderklinik ist noch nicht mal 1km weit entfernt gewesen und laut meinem FA hat in der SS keine Veranlassung zur Sorge bestanden, deswegen meine Wahl auf das KKH ohne Kinderklinik.

Ich würde an deiner Stelle Schmerzmittel NICHT grundsätzlich ausschließen, man weiß schließlich nicht wie 1. man unter der Geburt reagiert und 2. lange die Geburt dauert.

Ich hatte wie gesagt keine PDA o. ä. aber die Geburt hat auch nur 4,5 Stunden gedauert und ich habe die Schmerzen nicht als unterträglich empfunden.

LG Mona

Beitrag von kati543 21.05.10 - 10:27 Uhr

Verplane dich nicht so. Du weißt ja gar nicht, was bei der Geburt auf dich zu kommt.
Ich habe meine beiden Söhne in KH mit Neugeborenenstation (ohne Kinderklinik) und ohne Schmerzmittel bekommen. Allerdings hatte ich 2 Sturzgeburten.

Beitrag von andalucia05 21.05.10 - 10:52 Uhr

Hallo,

bei der nächsten Geburt möchte ich einfach nur meine Ruhe haben und mich auf mich selbst und mein Kind konzentrieren! Ich möchte selbst Entscheidungen treffen, und auf keinen Fall wie ein Krabbelkäfer, der auf den Rücken gefallen ist, auf dem Entbindungsbett gefesselt liegen! Ich möchte keine Flexüle haben und brauche niemanden, der wie bekloppt auf meinem Bauch rumdrückt und an der Plazenta zieht, nur weil er keine Zeit und Geduld hat und ggf. noch einen Dammschnitt macht, denn dann geht es ja noch schneller#aerger! Fazit: das nächste Mal möchte ich auf jeden Fall ganz weit weg von einem Krankenhaus (mit Kinderklinik) gebären (wenn es keine voraussehbaren Komplikationen gibt!), ob zu Hause oder Geburtshaus weiss ich noch nicht, ich tendiere eher zu meinen eigenen vier Wänden:-)!

LG, andalucia #sonne

Beitrag von kruemelchen.134 22.05.10 - 01:51 Uhr

hallo...also ich bin 22 Jahre und hatte mich eigendlich für eine Geburt im Geburtshaus entschieden...aber wie schon viele sagten, es kommt alles anders....im endeffekt habe ich es nicht mehr bis dahin geschafft und habe zu Hause entbunden...es war eine wunderschöne geburt, die ich jeden ans Herz legen will...so etwas schönes...kann man kaum beschreiben.....ohne schmerzmittel..ohne irgend welche übeflüssigen Geräte ...nur mein Mann und meine 2 Hebammen....ganz in ruhe ohne Hecktick...und schwupps nach 6 Stunden war alles erledigt...hatte kaum vorwehen...ging schnell in Presswehen über.....und dann ins eigene Bett buschen und Kuscheln mit dem neuen Erdenbürger7Erdenbürgerin.....Also nur mut...Liebe Grüße

Beitrag von karina711 22.05.10 - 18:17 Uhr

Meine erste GEburt war ambulant im KKH, war nach 12 Stunden wieder zuhause. War super!

Meine zweite GEburt war zuhause im Wasser. Das war wundervoll und ich würde es immer wieder so machen. Zuhause zu entbinden ist unglaublich toll!

Wir hatten bei der zweiten Geburt einen Geburtspool von der Hebamme geliehen, der kam dann auch zum Einsatz. Liam ist unter Wasser und tuhause geboren, so wie ich es mir gewünscht habe. Schmerzmittel hab ich bei beiden nicht gebraucht, hatte Glück und konnte ganz gut mit den Schmerzen umgehen. Hatte aber auch die beste Hebamme der WElt! Das ist auch wirklich wichtig, eine gute Begleitung. Die ambulante GEburt war auch mit Beleghebamme :-)

Viel Glück und eine tolle Geburt wünsche ich Dir, egal wo und wie :-)

Beitrag von bonneamie 22.05.10 - 21:33 Uhr

Vor der Entbindung habe ich immer groß getönt:

- keine Wassergeburt (mir wurde im Wasser in der SS immer schlecht)
- auf gar keinen Fall eine PDA
- die Hebamme soll mich ja total in Ruhe lassen


Mein Sohn kam im örtlichen Krankenhaus zur Welt nach Einleitung (es gibt in diesem Krankenhaus keine Kinderklinik, da die SS aber ansonsten problemlos verlaufen war, benötigte ich auch keine...).

Als die Wehen anfingen, haben die Hebammen mich gefragt, ob ich ein Bad zur Entspannung nehmen möchte. Es tat richtig gut. Als die Wehen später schlimmer wurden stand ich auch kurzzeitig am Seil, das konnte ich mir im Vorbereitungskurs auch nie vorstellen. Ebenso habe ich kurze Zeit im 4-Füßler verbracht.

Später habe ich die Schmerzen nicht mehr ausgehalten und auf die Frage der Hebamme, was wir denn jetzt machen sollten, habe zwischen 2 Wehen nur noch gebrüllt "PDA". Das Setzen war gar kein Problem, auch wenn ich unheimlich viel Angst davor hatte. Die Ärztin und ihr Assistent waren sehr lieb und haben mir alle Ängste genommen.

Die Hebamme, die erst Dienst hatte, war mir "zu ruhig". Sie hat sich lieb um mich gekümmert und war da, aber irgendwie hätte ich mir da mehr gewünscht. Die Zweite war auch sehr ruhig, aber unheimlich lieb und hat mich immer prima motiviert weiter zu pressen und auch als die Herztöne plötzlich rapide nach unten gegangen sind und ich mich schon geistig auf dem OP-Tisch für den Kaiserschnitt liegen sah, hat sie mich beruhigt und mir wieder die Angst genommen...

Wenn ich nochmal schwanger bin weiß ich ein paar Sachen sicher:

- ich möchte wieder in diesem KK entbinden (außer es bestehen med. Gründe, dass eine Kinderklinik von Nöten ist)
- ich möchte eine Beleggeburt bei unserer Nachsorge-Hebi

Ansonsten kann ich dir nur den Tipp geben - plan die Geburt nicht zu genau. Du bist sonst im Zweifelsfall selbst nur enttäuscht, weil gewisse Sachen anders gekommen sind... Evt. möchtest du bei der Geburt irgendwann eine PDA haben, weil dein Mäuschen sich Zeit lässt und du irgendwann kaum noch Kraft hast...

Ich wünsche dir noch eine schöne SS und eine schöne Geburt!

VLG



Beitrag von gslehrerin 23.05.10 - 13:26 Uhr

Du solltest dir Gedanken über den Geburtsort (welche Klinik, Geburtshaus oder zu Hause) machen, alles andere ist nicht planbar! Informieren kannst (und solltest) du dich natürlich.

LG
Susanne