Ärger mit "gewaltfreier" Grundschule....Kind wird nicht ernstgenommen.

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von klumpfussindianer 21.05.10 - 07:31 Uhr

Hallo,

dioe Grundschule meines Sohnes treibt mich langsam aber sicher zur Weissglut. Und der Junge ist grad mal in der ersten Klasse und will jetzt schon nicht mehr auf diese Schule.

Er wird in seiner Klasse gemobbt und die Lehrer nehmen weder Kind noch mich ernst dem nachzugehen.

Sie haben in der Schule kostenpflichtigen Musikunterricht, der für geringverdiende kostenfrei ist. Eine solche bin ich und ich kann fünfmal meine Nachweise dahinschicken, die raffen es nicht und schicken mir Rechnungen und rennen zur Direktorin um zu erzählen ich zahle nicht.

In der Nachmittagsbetreeung wurde mein Kind von grösseren Verfolgt und regelmässig gewürgt und verprügelt bis er Würgemale am hals hatte. Die Konsequenzen??? Der Täter musste zehnmal schreiben das er das nicht darf!!!
Stattdessen sitzt mir die Direktorin nun im Nacken ich könne den Vertrag mit der Betreeung nicht einfach fristlos kündigen und nervt mich mit Breifen über Gesprächsterminen, nachdem zuvor völlig dicht gemacht wurde und ich und mein Kind ignoriert wurden!

Ich habe mehrfach betont das es für mich nichts mehr zu bereden gibt, das ich erwäge mein Kind zum Schuljahreswechsel auf eine andere Schule zu schicken auf Grund das es eben so lange ignoriert wurde. Ich habe auch erwägt das Schulamt eionzuschlaten. Keine Gute Sache für die, da sie sich als Annette langen partnerschule ja für gewaltprävention rühmen.....am Sonstwo, dort wird gemobbt vom feinsten.

Mein Kind hat mittlerweile solche Angst vor der Schule, das er regelmässig erbricht un dann nichtmal mehr zur Schule gehen kann!

Für mich gibt es keinen Grund mehr mit diesen Leuten auch nur ein weiteres Wort zu wechseln, zum SChuljahresende gebe ich meine Aufgaben in der Klassenpflegschaft ab und das Kind soll eine andere Grundschule besuchen. Punkt aus. Oder würdet ihr nochmal mit diesem Verein reden?




Beitrag von 3wichtel 21.05.10 - 08:12 Uhr

Man findet natürlich bei Beschwerden leichter Gehör, wenn man
- vernünftig und ruhig argumentiert,
- Verträge einhält (nicht die Betreuung fristlos kündigt)
- und auf Einladungen (Briefe) zu Gesprächsterminen auch adäquat reagiert (sprich: auch mal hingeht).

Wenn man das alles gemacht hat und sich DANN immer noch nichts ändert, kann man einen Schulwechsel in Erwägung ziehen.

Und bei Vorfällen, die bei meinem Kind Würgemale entstehen lassen, würde ich generell auch die Polizei einschalten.

Beitrag von klumpfussindianer 21.05.10 - 08:23 Uhr

1. Habe ich ruhig um Gesprächstermine gebeten und wochenlang keine bekommen.


2. Soll ich also mein Kind weiterhin in eine Betreuung schicken wo es verprügelt wird?
Ich habe zuvor mehrfach die Situation ruhig angesprochen, es wurde nichts unternommen, ich habe mehrfahch gesagt bitte ändern sie was an der Situation, sonst erwäge ich zu kündigen, es ist nichts passiert. Zuletzt hatte mein Sohn einen Hals voller Striemen und Schürfweunden und kriegte kaum Luftz so das wird im Krankenhaus waren. Aber sicher du würdest dort natürlich weiter fein beiträge zahlen und dein Kind dahin schicken.

3. Ich habe den ersten brief wahrgenommen und war dort. Und weisste was war? Die Rektorin hatte keine Zeit trotz das sie mich eingeladen hat! Irgendwann hat dann jeder mensch die Schnauze voll und kommt sich verarscht vor.

4. Die Polizei ist eingeschaltet, man bemüht sich plötzlich um Schadensbegrenzung und hat mich gebeten nicht an das landesschulamt heranzutreten, was mein letzter Ausweg war. Nur sind die Vorfälle so drastisch, das ich mich weigere mit diesen erst unkooperativen leuten weiter zu verhandeln.

Beitrag von 3wichtel 21.05.10 - 08:31 Uhr

Statt mich anzupöbeln (<<Aber sicher du würdest dort natürlich weiter fein beiträge zahlen und dein Kind dahin schicken.<<)
kannst Du ja mal versuchen, gleich den Ausgangsthread so zu schreiben, dass man die Fakten kennt.
Im Ausgangsthread stand nichts von Deiner mehrfachen Drohung, die Betreuung zu kündigen, bevor Du gekündigt hast.
Da stand auch nichts von Krankenhausbehandlung und eingeschalteter Polizei.
Da stand auch nichts von wahrgenommenen Gesprächsterminen.

Also: Ganze Geschichte aufschreiben, wenn man eine Meinung hören will, dann gibts auch keinen Streß.

Beitrag von klumpfussindianer 21.05.10 - 09:25 Uhr

Anpöbeln ist beleidigen......nur wenn im Ausgangsthread steht das ein Kind angegriffen wird in der Betreeung und das mehrfach, wunderst du dich das ich deine reaktion daneben finde?

Beitrag von shalom 21.05.10 - 08:49 Uhr

Ich würde die Schule nicht so einfach davon kommen lassen. Sie hatten lang genug Zeit, mit dir zusammenzuarbeiten.

Nimm dein Kind raus aus dieser Situation.

Hast du nicht die möglichkeit sofort die Schule zu wechseln? Jeder Tag ist ein Tag zu viel.

VG shalom

Beitrag von manavgat 21.05.10 - 09:59 Uhr

Ich wundere mich, dass Du keine Anzeige erstattet hast bei der Polizei. Die beraten übrigens auch sehr gut bei Gewalt in der Schule und gehen notfalls auch dort hin, um mit den Kindern zu sprechen. Du kannst übrigens Kinder, die älter sind als 7 zivilrechtlich auf Schmerzensgeld verklagen, auch wenn es strafrechtlich keine Konsequenzen hat, aber das Jugendamt wird auch eingeschaltet.

Da bei Euch jetzt die Situation so verfahren ist, würde ich auch die Schule wechseln. Ich muss Dir aber sagen, dass es Übergriff an jeder Schule gibt. Der Unterschied liegt darin, wie die zuständigen Erwachsenen damit umgehen.

Gruß und alles Gute

Manavgat

Beitrag von cashmere0815 21.05.10 - 18:34 Uhr

Die Entscheidung hast Du ja bereits gefällt, daß Dein Kind nach den Sommerferien die Schule wechselt. Dann ist es ja in Ordnung. Und ich bin mir mittlerweile sicher, daß es auf jeder Schule Gewalt gibt in welcher Form bzw. Sozialschicht auch immer.
Ich kann Dich verstehen, ich war in einer ähnlichen Situation. Mein Kind wurde auch von einem Mitschüler in der Klasse gemobbt bis zum geht nicht mehr. 3 Jahre lang wurde es von den Lehrern ignoriert bzw. ich habe mir angehört, daß mein Sohn aber auch empfindlich wäre....die Krönung war dann als er von einem älteren Mitschüler sexuell mißhandelt wurde. Ich habe alles in Bewegung gesetzt, Jugendamt, die Direktorin, Lehrer, Sonderpädagogin etc. Das Ende vom Lied war dann, daß entsprechender Junge einen Eintrag in die Schulakte bekäme (wow, was für eine Strafe!), damit war das Thema erledigt. Ach nein, der Junge wurde noch bemitleidet, weil er Angst hatte, er müsse ins Kinderheim, weil die alleinerziehende Mama so überfordert wäre, sie steckte mitten im Umzug. Ach so, wie es meinem Sohn erging....das war nicht so wichtig! Ich hatte hier dann noch im Forum gefragt, was ich machen soll....Anzeige bei der Polizei oder nicht oder was auch immer....na ich bin halt eine hysterische Mutter,die nicht damit klar kommt, daß ihr 7jähriger Junge seine ersten sexuellen Erfahrungen machen würde. (das das gegen seinen Willen stattfand, war uninteressant)
Helfen kann ich Dir nicht wirklich mit meinem Beitrag. Sorry! :-(
Aber die Erwachsenen setzen die Maßstäbe für die Kinder und anscheinend gehören wir zu den Müttern, die einige Sachen als nicht normal empfinden,die andere als normal und alltagsgerecht empfinden.

Ich wünsche Dir viel Kraft für Dein Kind, daß es noch die Zeit bis zu den Ferien schafft und der Start in der neuen Schule besser wird!

Lieben Gruß
Cashmere0815

Beitrag von matw 21.05.10 - 21:00 Uhr

Die anderen haben ja schon viel dazu gesagt. Mein Gedanke betrifft jetzt aber in erster Linie mal Deinen Sohn. Neben der Erleichterung, bald auf eine andere Schule gehen zu können, wird er es auch dort schwer haben, denn er kommt mit solchen Erfahrungen dort hin, dass er ganz klar Angst hat.
Dazu ist er neu, kommt in einen schon gewachsenen Klassenbestand, wo sich schon viele Freunde gefunden haben. Und ängstliche Kinder sind leider angreifbar. Hoffentlich rutscht er nicht wieder in eine Opferrolle!
Ich denke, Du solltest Dich mal beim Kinderschutzbund oder so beraten, wie man ihn etwas "stark" machen kann. Evl. braucht er nach diesen Erfahrungen ja auch eine Therapie, befrag Dich da mal beim Kinderarzt. Der kampf gegen die Zustände und deren Verantwortliche ist das eine, aber quasi vorbeugend Deinem Kind zu helfen, das ist noch die zweite wichtige Sache!
Alles Gute!
Gruß Silly

Beitrag von jono 25.05.10 - 11:04 Uhr

Hallo,

mein kleiner (noch 6) stand vor einem ähnlichem Problem. Wir haben es sehr früh gemerkt, leider aber nicht sofort die Schule gewechselt.
Früher war er nicht ängstlich und total integriert. Er hat an der vorigen Schule leider das "Fürchten" gelernt. Gott sei Dank hat er nun eine Klassenlehrerin, die ihn unterstützt wieder der Alte zu werden. Er wird nach und nach mutiger. Ich kann Dir nur raten ihn schnell die Schule wechseln zu lassen, lass ihn vorher eventuell ein paar Tage hospitieren (Du eventuell auch, damit Du die Klasse kennenlernst), damit er weiß was auf ihn zukommt. Bei meinem Sohn klappte der Schulwechsel innerhalb einer Woche.
Viel Erfolg
Jono