Ich brauche dringend Eure Hilfe:-(

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von perikizi2007 21.05.10 - 11:47 Uhr

Hallo Leute,

ich habe dieses Thema schon mehrmals hier angesprochen. Tut mir leid wenn ich mich wiederhole aber ich bin echt verzweifelt:-(
Mein Sohn 12 Wochen trinkt ssooooooooooo wenig. Er wiegt jetzt 5600g und sollte für sein Kilo ungefähr 920ml pro Tag trinken.
Er schafft noch nicht einmal 600ml:-( habe sämtliche Nahrungen ausprobiert keine Chance jetzt nehmen wir die Pre von Hipp auch das selbe spiel.
Seit drei Wochen geht das so oder sogar länger. Habe mit dem KA gesprochen und er meinte ich soll Appettitanreger geben (pflanzliche).
Das probieren wir auch schon seit 6 Tagen und immer noch kein Erfolg.
Am Dienstag haben wir einen Termin beim KA da werden wir paar sachen besprechen.

ICh bin echt verzweifelt:-) Habt Ihr paar Tipps die Ihr mir geben könnt?
Hat jemand auch das PROBLEM gehabt????????

Danke Peri

Beitrag von waffelchen 21.05.10 - 12:02 Uhr

Wie groß ist er denn?

Beitrag von perikizi2007 21.05.10 - 12:08 Uhr

Mein Kleiner ist 5600g und ist 61cm gross

Beitrag von waffelchen 21.05.10 - 13:19 Uhr

Na dann sind 600ml doch total normal
Manche trinken mehr, andere weniger

Beitrag von nadine1013 21.05.10 - 12:03 Uhr

Hallo,

nun mal immer langsam! Kaum irgendein Baby trinkt die Mengen, die da auf den Packungen stehen!

Meine Kleine hat in dem Alter auch nie über 600 ml in 24 Stunden getrunken. Das ist VÖLLIG IN ORDNUNG! Mit 3 Monaten hat sie auch "nur" 5400 g gewogen - mit 6 Monaten gerade mal 6600 g und jetzt mit 10 Monaten hat sie grad die 9 kg geknackt.

Klar ist sie im Vergleich zu manch anderen eher zierlich - aber putzmunter und völlig in der Norm.

Was dein KiA da mit Appetitanregern meint, finde ich völlig schwachsinnig, sorry. Dein Baby weiß am besten, was es braucht. Du kannst es nicht zum Essen zwingen, damit schadest du mehr als du hilfst.

Und meiner Meinung nach solltest du es lieber sein lassen, ständig die Nahrung zu wechseln. Das ist ganz sicher nicht hilfreich und belastet den kleinen Körper nur unnötig.

LG, Nadine

Beitrag von perikizi2007 21.05.10 - 12:07 Uhr

Liebe NAdine danke für Deine Antwort die hat mich jetzt bischen beruhigt:-)

Die Appettitanreger mag mein Kleiner auch net:-(

Vielen Dank ich mach mich jetzt erstmal nicht verrückt.

Hat Deine KLeine auch mal nur 90-100g in der Woche zugenommen?

Beitrag von yorks 21.05.10 - 12:16 Uhr

Hey du,

mache dich mal nicht verrückt. Das ist völlig in Ordnung.

Die Kleinen nehmen sich was sie brauchen. Du kannst deinem Kind da ruhig vertrauen.

Was den Arzt angeht, die haben meistens keine Ahnung wenn es um die Ernährung geht. Vertraue auf deinen Mutterinstinkt und deinem Baby.

Louis hat zu der Zeit auch nicht mehr getrunken.

LG yorks mit Louis (5 Monate)

Beitrag von -marina- 21.05.10 - 12:18 Uhr

Hallo!!
Lass diese Appetitanreger weg! Versteh nicht, wie ein Arzt so etwas für ein Baby empfehlen kann.
Geh nicht davon aus, was auf der Packung steht oder wieviel andere Babys trinken.
Mein Sohn ist jetzt 6 1/2 Monate alt. Er ist 160g Gemüse-Fleisch-Brei und trinkt etwa 500ml am Tag.
Bevor wir vor 3 Wochen mit Beikost gestartet haben hat er auch nicht mehr getrunken als 600ml/Tag. Hatte auch Angst, dass es viel zu wenig sei und habe unseren KiA darauf angesprochen. Aber er meinte, die Kleinen holen sich schon soviel wie sie brauchen. Und solange sie überhaupt an Gewicht zulegen, egal jetzt ob viel oder wenig, geht es ihnen gut!
Jezt ist Etienne 68cm groß und wiegt 6770g. Er ist halt etwas zierlicher als manch andere Babys.

Mach dich unnötig verrückt!

LG Marina

Beitrag von flipsa 21.05.10 - 12:26 Uhr

Die kleinen holen sich das was sie brauchen.
Alles andere ist blödsinn. Du isst und trinkst doch auch nicht mehr als wie du HUnger oder Durst hast!
Egal wieviel er wiegt!

Unsere Tochter wogg mit 3,5 Monaten etwa 5600g und sie war da schon 62cm groß. Heute ist sie 11,5 Monate alt und wiegt grad mal 8400g bei einer Größe von 77cm.

Sie war nie der große Esser und Trinker. Ist aber völlig normal entwickelt. Sie ist halt groß und schlank ....kommt nach meinem Mann :)

Bloß keine Appetitanreger geben....das ist absoluter Mist. Dein Kind entwickelt womöglich noch ein gestörtes Essverhalten und wird später übergewichtig.

Mach dir bitte keine Sorgen. Wenn er eine gesunde Hautfarbe hat und sonst ganz vergnügt ist alles bestens!

LG

Beitrag von katrin.-s 21.05.10 - 12:55 Uhr

UND WENN DU DIE DICKER MACHST UND MIT LÖFFEL GIBST; VIELLEICHT MAG ER DIE FLASCHE EINFACH NICHT MEHR, BEI MIR WAR DAS SO.
LG KATRIN

Beitrag von hope001 21.05.10 - 15:42 Uhr

Hallo,

fühl dich erstmal gedrückt#liebdrueck

Lass dich nicht verrückt machen, meiner war mit 12,5 Wochen 5030g schwer und 58,5 cm (Geburt 3020g - 51cm) und mit etwa 6 Monaten 6970g.

Es gab auch mal Phasen, wo er nur 60g pro Woche zugenommen hat, was auch normal ist und dann wieder 250g in einer Woche.

Wie schwer war er bei der Geburt und nimmt er kontinuirlich zu, dass ist wichtig.

Solange er zunimmt ist alles ok.

Jedes Kind ist anders, das eine Kind isst mehr, das andere Kind weniger. Es sind immer nur ungefähre Angaben auf den Packungen. Wir haben auch nicht immer gleich viel Hunger.

LG, Hope mit Finn 27 Wochen (6 Monate+ 1 Woche)

Beitrag von hebigabi 21.05.10 - 21:19 Uhr

Wie schwer war dein Sohn bei der Geburt - bis wieivel hat er abgenommen?

LG

Gabi

Beitrag von perikizi2007 21.05.10 - 21:43 Uhr

Mein Sohn kam mit 3345g zur welt und 48cm.Bei der Entlassung wog er aber 3050g weil er viel abgenommen hatte weil ich kein Milcheinschuss bekommen habe er wurde nicht satt.

Beitrag von hebigabi 21.05.10 - 21:47 Uhr

Dann hast du nicht mal ansatzweise Grund dir Sorgen zu machen- wenn man vom tiefsten Gewicht ausgeht hat dein Sohn im Schnitt ca 210 gr die Woche zugenommen und das ist SUPER!

Gewöhn dir eins an - schau NICHT auf die Trinkmenge , sondern darauf wie er drauf ist und wenn es ihm gutgeht und er sichtlich gedeiht dann ist alles bestens in Ordnung.

Ich sag meinen Nachsorgen immer, dass es gute Verstoffwechsler gibt- die viel essen, aber auch viel wieder wegbringen und andere, die nicht viel essen und trotzdem zunehmen - so wie dein Sohn.

Für mich hört es sich mehr als normal an und wenn du jetzt mal diesen "Essensdruck" rausnimmst kannst du dein Kind vielleicht mal genießen.

Oberste Regel: Es verhungert keiner am vollen Tisch und solange er isst (und da ist die Menge echt wurscht) geht es ihm gut.

LG

Gabi

Beitrag von perikizi2007 21.05.10 - 21:58 Uhr

Liebe GAbi vielen Dank für Deinen Beitrag das hat mich echt beruhigt:-)
Ich werde mir echt mal angewöhnen nicht darüber nachzudenken ich geniesse den Kleinen ertsmal richtig:-)

Vielen lieben Dank

Beitrag von miss-sheep 21.05.10 - 22:09 Uhr

Hallo Peri,
Du hast ja schon viele Antworten bekommen, die ja auch sehr beruhigend sind.
Eines wollte ich noch sagen:
Ich habe in dieser Zeit meinen Sohn voll gestillt. KEINER kam auf die Idee zu sagen, ich solle mal messen wieviel er trinkt, denn man müsste dann ja abpumpen und so....
Warum kommt Dein Arzt dann darauf das von Dir zu verlangen, vor allem weil Dein Baby ja zufrieden scheint, oder??
An Deiner Stelle würde ich mal den KIA wechseln.
Ich kann Dir auch ein schönes Buch zu dem Thema empfehlen, es heißt:
Mein Kind will nicht essen.
http://www.amazon.de/Mein-Kind-will-nicht-essen/dp/3932022122/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1274472323&sr=8-1
Ich habs gelesen, weil mein Sohn keinen Brei wollte. Seit dem bin ich wirklich viel gelassener in Ernährungsfragen#cool
Lass Dich nicht verrückt machen.
Die Tochter meiner Freundin hat auch nicht so schnell zugenommen, sie ist einfach zierlicher. Sie ist jetzt 14 Monate und wiegt 8kg. Ist auch ok...
lg isa

Beitrag von ficus 22.05.10 - 03:34 Uhr

Hallo Peri,

das Buch, welches "miss-sheep" empfohlen hat, kann ich dir auch nur empfehlen. Mein Kind isst auch "wie ein Spatz". Aber das ist eben von Kind zu Kind unterschiedlich.
Es gibt zwei Typen, was die Ernährung betrifft. Die einen essen und essen und essen und werden nicht dick - weil der Körper mehr oder weniger nicht in der Lage ist, die komplette Nahrung zu verwerten, sondern nur Teile davon. Sie MÜSSEN mehr zu sich nehmen.
Und dann gibt es die, bei denen der Körper die Nahrung einfach besser verwerten kann, diejenigen müssen einfach nicht so viel Nahrung zu sich nehmen, nehmen dann aber - wenn sie "vollgestopft" und zum Essen "gezwungen" werden oder aus Frust essen, essen, essen, auch entsprechend schnell zu, weil der Körper einfach in der Lage ist, alles besser zu verwerten.
Und Ärzte lernen im Studium, sich um KRANKE Kinder zu kümmern. Sie lernen nicht, wie die "normale" Versorgung eines gesunden Kindes ist. Sie lernen nicht, wieviel ein Kind essen muss (das sagt nur die Statistik - und: Wenn der Jäger einmal rechts und einmal links am Hasen vorbeischießt, ist er - statistisch gesehen - auch tod). In einer Statistik werden die Daten von wer weiß wie vielen Kindern zusammengefasst. Kein Kind wird da dem sich daraus ergebenen Mittelwert entsprechen, sondern 50% liegen drüber und 50% liegen drunter.
Mein Kind hat mit 15 Wochen 6.000 g gewogen und war nicht zu leicht.
Bitte nimm dir und deinem Kind zuliebe den Druck vom Thema essen weg. Das führt zu nichts, außer zu Spannungen und einem gestörten Mutter-Kind-Verhältnis.
Eine Bekannte von mir ist sehr sehr sehr dick. Wir haben uns mal darüber unterhalten. Ergebnis: "Meine Mutter ist daran schuld, dass ich so dick bin. Ich musste immer essen und jetzt kann ich nicht mehr anders."
Willst du das deinem Kind zumuten? Willst du deinem Kind so eine Zukunft bieten?
Dem Essen bzw. den Essenmassen wird viel zu viel Bedeutung beigefügt. Wenn es deinem Kind augenscheinlich gut geht, dann geht es ihm auch gut. Jedes Baby weiß instinktiv (Überlebensinstinkt), wann und wieviel Nahrung es braucht. Da braucht es keinen Arzt (der sich mit kranken Kindern auskennt) der ihm das sagt. Das weiß ein Baby einfach. Ein Baby kann sich noch nicht verstellen - das lernt es erst weitaus später und aus vorgelebten Beispielen.
LG mit dem Wunsch auf mehr Entspannung für dich und dein Baby
ficus
P.S. Vielleicht ist ja wirklich der Wechsel des Kinderarztes die Problemlösung.

Beitrag von schnabel2009 22.05.10 - 13:12 Uhr

Huhu,

Tipp Nr. 1: Wechsel den KiA. So einen Quark habe ich ja noch nie gehört.

Ich habe noch nie ausgerechnet wieviel mein Sohn trinken muss, bei meinen andren Söhnen habe ich es noch nicht einmal gewusst, da ich gestillt habe.
Mein Junior trinkt ca. 800 ml pro Tag mit knapp 21 Wochen. Er ist propper und sieht gesund aus--passt also.
Macht Euch bitte bitte nicht so einen Stress, Dein Kind holt sich was es braucht.

LG schnabel

Beitrag von kerstin.53721 22.05.10 - 22:08 Uhr

Hallo, weiss nicht wieviel mein "Still-Kind" trinkt, aber er ist jetzt auch 12 Wochen alt und wiegt 5,5kg, alles ok:-))