"Wie bringe ich mein Kind zum Durchschlafen"

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von snoopfi 21.05.10 - 12:46 Uhr

Hallo zusammen,

ich denke, ich begebe mich mit meinem beitrag auf dünnes eis, aber ich wage den schritt dennoch ;-) ich möchte keinen maßregeln, keinen angreifen und möchte das gleiche auch entgegengebracht bekommen, sondern nett diskutieren. das vorweg!

etwas weiter unten fragte eine verzweifelte mama, wie sie ihr kind zum durchschlafen bringen könne.

viele antworten waren sinngemäß die: dein kind entscheidet selbst wann es durchschläft. ob mit 5 monaten oder 5 jahren. wenn kleine kinder selbst mit 1,5 jahren nachts noch wach regelmäßig wach werden, dann brauchen sie die milch und haben hunger.

ich persönlich bin da einer etwas anderen meinung.

wir sind gerade in einer ähnlichen situation wie die bereits oben genannte mama. till ist jetzt 6 monate alt und möchte nachts noch eine flasche. das nächtliche aufstehen kostet mich viel kraft. till braucht lange, bis er wieder schläft, ist morgens früh wach und macht tagsüber keinen langen schlaf.

mein großer sohn hat in diesem alter bereit 3 monate durchgeschlafen und wollte ab diesem zeitpunkt nachts keine mahlzeit mehr - wachstumsschübe oder krankheit ausgenommen -!

ich denke, der stoffwechsel eines kindes gewöhnt sich an die regelmäßige mahlzeit in der nacht. stellt euch vor, ihr stellt euch jede nacht zur gleichen zeit den wecker und esst etwas. ich wette es dauert keine 2 wochen, dann verlangt euer körper essen, ob der wecker klingelt oder nicht.

ich bin gegen gewaltsames entwöhnen, aber ich denke auch, mit spät. einem jahr wird till lernen müssen, nachts auch ohne essen auszukommen. denn ab februar 2011 gehe ich wieder arbeiten. das nächtliche aufstehen kostet mich sehr viel kraft.

sind denn all die mamas, die auf die entwicklung ihres kindes und die natur vertrauen, ihr kind schlafe irgendwann von alleine durch, nicht berufstätig? habt ihr keine weiteren kinder? wenn ja, wie schafft ihr das nur, euch selbst dabei nicht zu vergessen und an schlafmangel kläglilch einzugehen?

liebe grüße
snoopfi mit finn (*01.08.05) und till (*20.11.09)

Beitrag von sanniundmarco 21.05.10 - 12:54 Uhr

hi,

oh da werden sicher Steine hageln ;-)

Also mein Sohn scläft durch seit er ca.3 Monate alt war.Allerdings hat sich das mit 6/7 Monaten plötzlich wieder geändert,er wachte nachts häufig auf und weinte.Ich hab ihm dann Tee gegeben,da ist er meist wieder friedlich eingeschlafen.Mach ich jetzt auch noch so.und es klappt meist ganz gut.

allerdings würde ich ihm auch milch machen,wenn er wirklich hunger hätte!
er wacht aber nachts auf und will spielen,ist hellwach und es dauert manchmal über 1stunde bis er halbwegs wieder schläft.
das finde ich persönlich anstrengender als wenn er nur was trinken wollen würde.

die letzten wochen waren bei uns nachts auch sehr anstrengend,da er Zähne bekommen hat.da bin ich manche nacht alle std.aufgestanden!
oder ich hab mit ihm auf dem sofa geschlafen (wir haben ein wasserbett),damit ich wenigstens etwas schlaf bekomme.

ich bin mal gespannt wie es wird,wenn ich wieder arbeiten gehe.ich hoffe dann unterstützt mich mein mann etwas mehr....

lg
susanne und Jamie (fast 9Monate)

Beitrag von sandra1702 21.05.10 - 16:30 Uhr

Hallo liebe Susanne,
wenn ich dir einen Tip geben darf:
Fange bitte nicht den gleichen Fehler an wie ich.
Mein Sohn Leon hat als er ca. 6 Monate alt war angefangen sehr unruhig zu schlafen. Ich bin dann jedesmal mit ihm aufgestanden und habe ihm Tee gegeben. Mittlerweile ist Leon 2 Jahre alt und wacht ständig auf und will Tee trinken. Das geht stündlich, manchmal auch alle halbe Stunde.
Du kannst dir wahrscheinlich vorstellen wie müde ich manchmal bin.
Ich bin ja selbst Schuld, weil ich ihm das Tee trinken angewöhnt habe und ich schaffe es einfach nicht, ihm das wieder abzugewöhnen.
Liebe Grüße
Sandra

Beitrag von mandy2103 21.05.10 - 12:55 Uhr

Hallo,

Niklas ist 20 Monate und hat bisher noch nie durchgeschlafen...naja vielleicht 1-2 mal ganze 5h.
Ich gehe auch arbeiten .... Niklas wird allerdings noch gestillt. Er trinkt dann nachts und ich kann dabei weiter schlafen,da er im Familienbett liegt.

Hab schon Einiges versucht (Gordon,schreien lassen-danach war ich fix und fertig und niklas immernoch munter...)

Ich hab mich damit abgefunden, irgendwann schläft er schon durch.

Das nächtliche aufstehen kostet dich viel Kraft sagst du,aber was ist wenn er dann nachts immer schreit? Da bist du doch morgens noch viel kaputter oder?

vlg

Beitrag von snoopfi 21.05.10 - 13:02 Uhr

Hi,

"aber wenn er nacht immer schreit?" ich hab ja gesagt, ich möchte kein gewaltsames entwöhnen, schreien lassen wäre für mich wenn dann überhaupt (!!!) nur die allerletzte alternative. sodass ich hoffe, dass er gar nicht schreit. sicher weiß ich, dass das entwöhnen mich eine zeit lang nachts wach halten wird. wenn der lohn dafür aber der ist, dass ich dann wieder 8 oder 10 stunden durchschlafen kann, nehme ich das kurzzeitig in kauf.

ich muss es auf mich zukommen lassen, und es mag jetzt vielleicht auch noch etwas leicht gesagt sein.

liebe grüße
snoopfi

Beitrag von perserkater 21.05.10 - 13:08 Uhr

"sind denn all die mamas, die auf die entwicklung ihres kindes und die natur vertrauen, ihr kind schlafe irgendwann von alleine durch, nicht berufstätig? habt ihr keine weiteren kinder? wenn ja, wie schafft ihr das nur, euch selbst dabei nicht zu vergessen und an schlafmangel kläglilch einzugehen?"

Natürlich sind viele berufstätig, ich habe auch noch einen Sohn und leide in keinster Weise unter Schlafmangel. Meine Tochter (1 Jahr geworden) stillt zwischen 3-6 mal die Nacht. Sie liegt neben mir und mein Sohn auch noch sehr oft. Im Familienbett muss man nicht aufstehen, dass hat schon mal einen wahnsinnig großen Vorteil. Dadurch wird weder mein Kind noch ich richtig wach. Einfach stillen und weiter schlafen.

Mein Kind bekommt so lange Nahrung nachts wie es diese verlangt. Es sind kleine Kinder, die wachsen enorm schnell in kurzer Zeit und brauchen viel Energie. Und niemand hat darüber zu bestimmen, ab wann ein Kind nachts nichts mehr braucht. Essen ist ein Bedürfniss, genauso wie schlafen. Nur der jenige selber weiß was er braucht und was nicht. Insbesondere Kinder sind noch Instinktgesteuert, die haben sich nichts angewöhnt oder machen etwas falsch.

Dir rate ich dein Baby bei dir schlafen zu lassen und die Flasche direkt am Bett zu machen (Thermoskanne). Denn es kann nichts dafür, dass du ihn in ein Gitterbett legst und bald wieder arbeiten gehst.

LG

Beitrag von lady_chainsaw 21.05.10 - 13:12 Uhr

Hallo Snoopfi,

ich persönlich denke, dass nächtliches Aufwachen nicht zwangsläufig auch etwas mit Hunger zu tun hat! Klar, wenn es noch kleine Babys sind auf jeden Fall, aber als Kind dann nicht mehr unbedingt.

Meine Tochter ist da ein Paradebeispiel ;-) Mit ca. 1,5 Jahren brauchte sie nachts nichts mehr zu trinken - und wachte trotzdem ständig auf: Schnuller verloren, Durst, Kuscheleinheiten von Mama, schlechte Träume.... später kam dann auch noch der Gang zum Klo dazu.

Es gibt einfach so viele Gründe, nachts wach zu werden - das kann man nicht pauschalisieren.

Meine Tochter schläft übrigens heute noch nicht wirklich durch (sie ist 6 Jahre alt!!!!) - denn sie wälzt sich, setzt sich hin, dreht sich um, trinkt etwas und und und....

Und auch viele Erwachsene schlafen nicht durch - und die wenigsten davon haben Hunger ;-), sondern haben die gleichen Schwierigkeiten wie die Kinder auch: Durst, Toilette, schlechte Träume, Kuscheln mit dem Partner....

Warum also sollten wir unseren Kindern dies alles absprechen, nur weil wir persönlich (also jeder für sich) vlt. nicht dieses Problem hat?

Ich habe übrigens bei meiner Tochter nach einem Jahr wieder angefangen zu arbeiten, bei meinem Sohn nach 6 Monaten - und der Kleine schläft jetzt mit 7 Monaten natürlich auch noch nicht durch. Aber es geht und ich schlafe hier nicht ein ;-)

Gruß

Karen

Beitrag von agrokate 21.05.10 - 14:26 Uhr

Hallo Snoopfi,

> stellt euch vor, ihr stellt euch jede nacht zur gleichen zeit den wecker und esst etwas. ich wette es dauert keine 2 wochen, dann verlangt euer körper essen, ob der wecker klingelt oder nicht. <

Das dauert wahrscheinlich nicht einmal 2 Wochen bis sich der Körper daran gewöhnt, da gebe ich Dir recht.
Und was meinst Du, wie schwer das ist, sich das wieder abzugewöhnen?
Ich hatte eine Zeitlang das Problem, daß ich immer um Punkt 2 Uhr wach geworden bin und Heißhunger auf ein Stück Schokolade hatte#wolke.
Wenn ich keines gegessen hatte, lag ich ewig wach und konnte nicht mehr einschlafen-nur mit eisernen Disziplin habe ich diesen Splin wieder weg bekommen.

Und das gleiche erwartest Du von Deinem 6 Monate alten SÄUGLING#zitter?

Nur weil Dein anderes Kind mit 3 Monaten durchgeschlafen hat, ist das kein Maßstab aller Dinge.

Kopfschüttelnde Grüße, agrokate!

Beitrag von ayshe 21.05.10 - 14:31 Uhr

hallo,

##
sind denn all die mamas, die auf die entwicklung ihres kindes und die natur vertrauen, ihr kind schlafe irgendwann von alleine durch, nicht berufstätig? habt ihr keine weiteren kinder? wenn ja, wie schafft ihr das nur, euch selbst dabei nicht zu vergessen und an schlafmangel kläglilch einzugehen?
##
doch, ich habe 5 monate nahc geburt schon voll gearbeitet.
ein weiteres kind habe ich allerdings nicht.
tja, der schlafmangel war teils schon recht heftig, das ist wahr.
ich bin eben auch früh ins bett gegangen, habe auch gelitten un des doch irgendwie überlebt.
wobei ich denke, daß mir das prolaktin durch das stillen auch geholfen hat.

es gibt ja so viele ursachen für das nichtduchschlafen, eben nicht nur das stillen oder eben hunger.

meine tochter schlief erst mit 3,5 durch, also es hatte nichts mit stillen zu tun.
es waren immer andere sachen.

Beitrag von nicole9981 21.05.10 - 14:54 Uhr

Hallo!

Nils wollte von selber die Flasche nicht mehr als er gerade ein Jahr alt geworden war. Wir haben noch einen großen Sohn. Arbeiten war ich zu der Zeit nicht weil Nils erst mit 2 in den Kiga kam.

Mich schlaucht Schlafmangel sehr aber mit der Flasche damals nachts das störte mich nicht weil er wirklich sofort wieder eingeschlafen ist. Ich habe ihm seine Flasche gegeben und habe weitergeschlafen. Irgendwann gab es ein "pong" und dann hatte er seine Flasche von sich geworfen. Milch habe ich abends in eine Thermoskanne gefüllt. Durch das Familienbett musste ich auch nicht wirklich aufstehen.

Ich überlasse es jedem selbst, wie er es handhabt. Mich persönlich hätten nächtliche Schreiereien mehr Kraft gekostet als eben mal kurz Flasche voll machen und rüberreichen.

LG Nicole

Beitrag von lalal 21.05.10 - 16:08 Uhr

Hallo,

ich habe jetzt das erste mal seit 6 Jahren wieder durchschlafen können, dafür stehe ich aber jeden morgen um 4.00 Uhr auf#gaehn. Unsere jüngste Tochter schläft nämlich erst gute 4 Wochen Nachts durch. Vorher war immer was, eins der Kinder hat Hunger, Durst, muss zur Toilette oder will einfach zu uns ins Bett. Der Körper gewöhnt sich an wenig schlaf, irgendwann...
Ich bin der Meinung das ein Kind erst dann durchschläft wenn es reif ist, es vorher zwanghaft zu versuchen hat keinen Sinn und macht alles nur schlimmer. Wenn es Hunger oder Durst ist, ist das eben so ob mit 3 Wochen oder 3 Jahren. Ein Kind muss nicht lernen (zumindest nicht auf drängen der Eltern) ohne Essen durchzuschlafen. Das kommt von ganz alleine.

Das ein Kind mit 3 Monaten durchschläft ist sicher nicht die regel und das solltest du auch nicht auf alle Kinder projizieren.

Ich lebe also nach 6 Jahren immer noch und das auch sehr gut. Viele Nächte waren kurz und fast alle mit Unterbrechungen.

Mich selbst vergesse ich auch nicht, ich bin aber der Meinung das ich mich zumindest eine Zeitlang hinten anstellen kann was zb. meine Schlafbedürfnisse angeht.

Lg

Beitrag von plaume81 21.05.10 - 16:26 Uhr

Hallo,

ich habe vo einigen Tagen einen Beitrag geschrieben, dass Zwergi nun druchschfäft. ER ist 17 MOnate. Ich arbeite jetzt seit Mai wieder und habe keine Weiteren Kinder.
Ich gehöre zu den Mamas die das Kind entscheiden lassen haben, wann Sie druchschalfen. Und ich muss sagen, dass mich das nächtliche Aufstehen kein bisschen geschlaucht hat (natürlich als er noch klein war und ich 8-10 mal augestanden bin schon, aber das ist ja was anderes).
Ich bin aufgestanden, habe Zwergi gestillt und bin wieder ins Bett -> das war meist eine Angelegenheit auf 5- max. 10 MInuten. Wenn ich das ganze ohen stillen gemacht hätte, hätte das Ganze wesentlich länger gedauert und wäre mit Gebrüll verbunden gewesen. Warum hätte ich es uns also unnötig schwer machen sollen.

Und obwohl Zwergi es gewoghnt war/ist nachts immer gestillt zu werden wenn er das möchte, hat es jetzt einfach aufgehört.

Beitrag von monab1978 21.05.10 - 16:35 Uhr

"sind denn all die mamas, die auf die entwicklung ihres kindes und die natur vertrauen, ihr kind schlafe irgendwann von alleine durch, nicht berufstätig? habt ihr keine weiteren kinder? wenn ja, wie schafft ihr das nur, euch selbst dabei nicht zu vergessen und an schlafmangel kläglilch einzugehen? "

doch, zwei kinder, alle im familienbett, Vollzeit bis zum Mutterschutz des 2. Kindes... kind hat hunger, t-shirt hoch, andocken, milch fliesst und ich schlafe wieder. das kostet mich keine kraft ;-)

Beitrag von tragemama 21.05.10 - 16:41 Uhr

Ich habe 2 Kinder im Abstand von 2 Jahren, arbeite ca. 50 Stunden die Woche und wäre noch nie auf die Idee gekommen, einem Kind die nächtliche Flasche/das nächtliche Stillen zu verweigern. Warum? Wenn Du aufstehen musst: Selbst schuld. Meine Kinder schlafen bei mir, also muss ich nicht aufstehen. Ich kann stillen (bei der Großen war es eben die vorbereitete Flasche geben) und direkt weiterschlafen.

Ich hatte bisher noch sehr selten Schlafmangel und das war wg. Nachtschreck, anderes Thema.

Andrea

Beitrag von ninici 21.05.10 - 17:58 Uhr

HI,

mein kleiner ist nun fast 6 monate alt und schläft auch noch nicht durch. vor kurzem wurde er ständig so halb wach und aktiv. ich hielt ihm die arme leicht fest so dass er wieder in den schlaf finden konnte. er schläft im beistellbett und das ging ganz gut. war nur leider auch deshalb sehr oft wach und konnte eine zeitlang schlecht einschlafen. nun sind wir bei zwei mal stillen in der nacht.

ich würde sagen, nicht immer ist es hunger, probier einfach mal beruhigen aus.


lg ninici.

Beitrag von 221170 21.05.10 - 21:12 Uhr

Ich fand das nächtliche Wachsein furchtbar.

Es dauerte so lange, 2-4 Stunden, ich war in einem furchtbaren Zustand. Immer krank, sah aus wie ein Zombie, gereizt und ständig den Tränen nahe....

Aber:
Ich konnte nichts dran machen. Sie schlief einfach nicht und das hatte NICHTS mit Hunger oder Durst zu tun.

Es erledigte sich von alleine.

Jetzt, mit fast 4, hat sie wieder eine schreckliche Zeit nachts. Sie wacht auf, hat Angst, hat dies und das.....sie hat, seit sie nachts keine Flasche mehr nimmt (das war mit ca. 1,5 Jahren), nachts nie mehr Hunger oder Durst gehabt.
Sie wacht einfach so auf.

Ich habe leider viel Erfahrung mit nächtlichem Aufwachen und ich sage dir, du kannst es nicht beeinflussen. Meine Tochter wachte nachts immer zur gleichen Zeit auf. Auch daran gewöhnt sich der Körper.
Was sollte ich daran ändern können? Sie wachte eben auf. Diesen Kreis kann sie nur selbst durchbrechen, in dem sie eben aufwacht, dann aber schnell wieder einschläft. Ich kann das nicht beeinflussen.

Ich gehe wieder arbeiten und war nachts Stunden wach. Es ist schrecklich.
Ich schlafe nun vor ihrem Bett auf einer Matratze, ich mache es wie früher und sitze es aus.

Beitrag von engel7.3 21.05.10 - 21:53 Uhr

Mein Kleiner ist 20 Monate und schläft keine Nacht durch.
Bei ihm ist es allerdings KEIN Hunger, sondern meistens schlechte Träume oder er bekommt, wie gerade jetzt, Backenzähne.

Ich nehme ihn, nachdem er das 2.x wach geworden ist ( meist gegen 1 Uhr) mit zu mir ins Bett und nehme ihn ganz fest in den Arm. Da schläft er dann friedlich weiter bis morgens um 7 Uhr.
Wenn ich ihn immer wieder in sein Bettchen lege, wird er 2-stündlich wach und weint. Das ersprare ich ihm und mir.

Gehe übrigens auch 5 Tage die Woche arbeiten. ABer mit Familienbett ( bin seit kurzem auch Alleinerziehend) geht das alles viel viel einfacher, weil er viiieeelll ruhiger schläft.

Lg

Beitrag von woelkchen1 21.05.10 - 22:01 Uhr

Jo, im Prinzip hast du Recht. Was mich an solchen Themen immer stört (egal auf welcher Seite man steht), ist das Verallgemeinern!

Sicher sind viele Kinder einfach daran gewöhnt, zu essen/trinken, und brauchen es nicht. Eben soviele brauchen es.

Ich hab Scarlett jetzt 20 Monate gestillt, hat mich nicht gestört, auch wenn ich arbeiten bin. Denn irgendwann ist dein Körper so daran gewöhnt, dass du den Schlafentzug nicht merkst. So ging es mir- manchen möge es anders gehen.

Nun hab ich aber schon bemerkt, dass ich in der letzten Zeit nicht mehr mit Leidenschaft gestillt hab, es war die Luft raus. Hätte ich keine Stirnhöhlenvereiterung gehabt, würd ich wohl immernoch stillen. Aber ich konnte einfach nicht, ich war fix und fertig vor Schmerzen, und mir ging das Stillen auf den Geist- mir ging es echt mies. Also hab ich gesagt, dass die Brust alle ist, nix mehr drin.
Kind hat kurz (keine 30 Sek.) gejammert und ist dabei eingeschlafen. In der nächsten Nacht war sie 2x wach. Hab wieder gesagt, Brust alle, da hat sie beide Male genickt und eingeschlafen, seitdem ist das Thema durch.
Sie brauchte es also wirklich nicht mehr, obwohl sie noch 1-3 x in der Nacht gekommen ist vorher.

Aber ich würde mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, und sagen, dass es überall das Gleiche ist!

Viele Kinder wollen einfach Nähe, da sie bei uns im Bett pennt, bekommt sie die ja so oder so!

Beitrag von angelinchen 21.05.10 - 22:24 Uhr

Hallo
Man schafft das dadurch, dass man diese schlaflose Zeit als das sieht, was sie definitiv ist---als begrenzt!
Ich habe mit meiner Tochter ganz ganz schlimme Zeiten durch, habe auch mit ihrem älteren Bruder zur Zeit ihrer Geburt viel Schlafprobleme gehabt. Ich bin, muss ich zugeben, auch oft wirklich wirklich fertig gewesen und habe die Welt verflucht. Das lag aber daran, dass meine Tochter ein Schreikind war, was wirklich kaum zur Ruhe kam, sie hinderte sich selber am schlafen. sie schlief auch im Kiwa und im Auto fast nie, im Gegenteil, sie hasste es.
Ich habe auch an JKKSL gedacht, habe es sogar 2 Mal ausprobiert, aber das ging gar nicht, ich habe nach 10 - 20 Minuten wirklich verzweifeltem Gebrüll aufgehört. gebracht hätte es eh nix, da bin ich mir sicher! und stell dir vor, dieses kleine Mädel hat wirklich und tatsächlich GANZ ALLEIN gelernt allein einzuschlafen und durchzuschlafen. Sicher hat es bei ihr lang gedauert, aber es ist gelungen. Ohne sie schreien zu lassen oder ihr "Regeln und Grenzen" zu setzen.

was ich nicht begreife, ist die Tatsache, dass man es nicht schafft, sich innerlich soweit darauf einzustellen, dass ein Kind nunmal nicht so schläft wie ein Erwachsener, dass man diese paar Monate aushält. Das Kind wird noch etwa 80-100 Jahre (so Gott will) Zeit haben, so zu schlafen wie es für normal und gut befunden wird. warum geht denn niemand so an die Sache?
Ich verstehe auch nicht, wie man nach 2,3,4 oder 6 Monaten schon dermassen ausgelaugt sein kann, dass man die schreien-lassen-Methode anwendet. Das scheint vielen leider die einzige Methode. Und warum??? weil das Kind 1-2 mal nachts aufwacht! Für mich waren Nächte mit 1-2 Mal aufwachen erst ab etwa 18 Monate drin...Und??? ich lebe noch, meinem Kind geht es prächtig, und mit ein bisschen innerer Motivation wird das jeder hinkriegen...

ach, ich könnt noch ewig weiter schreiben, nur interessiert das ohnehin niemand, der diese Methode so toll findet, insofern ende ich hier mal!

LG Anja mit Arian (12/04) und Adelina (10/07)---die erst seit etwa 1 Monat durchschläft, naja, seit 3 Nächten nicht mehr :-p so what?

Beitrag von muehlie 21.05.10 - 23:45 Uhr

Hallo snoopfi,

deine Gedanken und deine Meinung zu diesem Thema sind ja gut und schön, beruhen aber lediglich auf deinen Erfahrungen, und das sind nun mal nicht viele. Gegen deine Theorien spricht übrigens so einiges.

Beispiel:
"ich denke, der stoffwechsel eines kindes gewöhnt sich an die regelmäßige mahlzeit in der nacht. stellt euch vor, ihr stellt euch jede nacht zur gleichen zeit den wecker und esst etwas. ich wette es dauert keine 2 wochen, dann verlangt euer körper essen, ob der wecker klingelt oder nicht."

Meine Kinder wachen eben NICHT immer zur selben Zeit auf. Ihr Wunsch nach Milch/Nähe war/ist im Laufe der Zeit sehr stark geschwankt (von 11 Stunden am Stück Durchschlafen bis alle 2 Stunden wach). Von Gewöhnung des Stoffwechsels oder so kann hier also absolut keine Rede sein.

Gegen deine Theorie mit dem Gewöhnen spricht auch die Tatsache, dass man hier viele, viele Berichte lesen kann von Kindern, die bereits durchgeschlafen hatten und es dann plötzlich von einem Tag auf den anderen nicht mehr können. Sie haben also nichts "gelernt", sie haben im Laufe ihrer Entwicklung einfach nur andere Bedürfnisse.

Ich leide übrigens auch keineswegs unter Schlafmangel, denn auch meine Tochter schläft bei mir im/am Bett (Gitterbett mit offener Seite an meinem) und wird nachts bei Bedarf einfach gestillt. :-)


LG
Claudia

Beitrag von hedda.gabler 21.05.10 - 23:48 Uhr

Hallo.

Ich habe mir jetzt nicht den ganzen Thread durchgelesen ...

... will nur dazu was sagen (hatte für mein Empfinden einen ziemlich bissigen und diskriminierenden Unterton):

>>> sind denn all die mamas, die auf die entwicklung ihres kindes und die natur vertrauen, ihr kind schlafe irgendwann von alleine durch, nicht berufstätig? <<<

Von Beginn an Familienbett ... andocken und dabei weiterschlafen ... war immer eine ausgeschlafene Mutter ...
... als meine Kleine 15 Monate alt war, beruflich wieder eingestiegen ... nachts nach Bedarf gestillt ... manchmal gefühlte 20x ... andocken, dabei weiter schlafen und gut ...
... mit ca. 18 Monaten das nächtliche Stillen nach der Gordn-Methode abgewöhnt (nach Bedarf weiter bis zum 2. Lebensjahr gestillt) ...
... Tochter wurde nachts wach, um von ihrem Bett (sie wurde irgendwann aus Sicherheitsgründen abends ins eigene Bett gelegt, da es alleine im Familienbett zu gefährlich war, da sie alle Barrieren überklettert hat) ins Familienbett umzuziehen ...
... habe ich sogar im Halbschlaf hinbekommen ... konnte mich manchmal morgens gar nicht erinnern, wann ich sie geholt habe ...
... und inzwischen zieht sie um, wenn ich noch wach bin oder kommt nächtens allein zu mir.

Ich fand das alles echt easy-peasy ... und obwohl ich berufstätig war und bin.

Gruß von der Hedda, deren Kind NICHT durchschlafen muss ... tue ich ja selber auch manch eine Nacht nicht.

Beitrag von ficus 22.05.10 - 04:21 Uhr

Hallo snoopfi,
da ich jetzt um diese Uhrzeit antworte: nein, ich selber schlafe auch noch nicht durch ;-) #rofl
Spaß beiseite: ich bin der Meinung, dass dies vom Kind abhängt und nicht pauschaliet werden sollte und kann.
Ich selber habe es als Kind gehasst, mit meinen Geschwistern verglichen zu werden - ich war doch so anders und wollte auch anders sein.
Deshalb: wieso fängst du jetzt schon an, deine Kinder miteinander zu vergleichen? Eigentlich weißt du doch als Mutter am besten, dass deine Kinder eben nicht gleich sind und sich (ggf. sehr stark) voneinander unterscheiden?
Ich gehe auch wieder arbeiten, seit mein Kind 9 Monate alt ist. Dann gibts eben am Wochenende eine Familienmittagsschläfchen, und? Andere bei uns im Haus machen das auch so, da brauch ich um die Mittagszeit gar nicht vorbei zu kommen, wenn meine Kleine schläft. Also machen wir das jetzt auch und alle sind ausgeruhter ;-)
Natürlich schlaucht das nächtliche aufstehen bzw. ich stille nachts im Familienbett um die "Unannehmlichkeiten" so gering wie möglich zu halten, soviel wie möglich Schlaf zu bekommen und meinem Kind auch soviel wie möglich Schlaf zu geben. Es ist von der Zeit her begrenzt und irgendwann schlafen die Kleinen auch durch, wenn sie reif genug dafür sind.
Es gibt sicher Kinder, bei denen JKKSL DIE Lösung des Problems ist. Aber in dem Alter, in dem dein Kind ist, ist dies keine Lösung. Das Buch "Schlafen und Wachen" ist da eine bessere Alternative um gelassener mit der ganzen Thematik umzugehen.
So, jetzt geh ich wieder ins Bett und schlaf weiter.
Gute Nacht
ficus

Beitrag von under30 22.05.10 - 11:23 Uhr

Hallo,

ja, kinder brauchen teilweise noch mit 2 jahren nachts nahrung. Kinder wachsen nunmal Naturgemäß nachts, vor allem auch das Gehirn. Und dieses brauch fürs Wachtstum bestimmte Fettsäuren und die sind in der Muttermilch verstärkt nachts vorhanden. Das Kind verlangt nicht aus Gewöhnung nach Milch sonder weil es das Wachtstumsbeding brauch.

Meine hat bis vor 4 Monaten nie durchgeschlafen und es kam von ganz alleine, die meiste Zeit schläft sie mittlerweile durch. Sie ist jetzt 2 J. 8 M.

Das erste Jahr war ok, sie hat angedockt und ich hab einfach weitergeschlafen. Dann mit 13 M. hats angefangen, stundenlanges Wachsein wg. Zähne. Ich war fix und alle, habs ausgestanden bis die nächsten Zähne kamen. Dann wars besser bis letzten Herbst. Wieder stundenlanges Wachsein. Da hab ich alles versucht zb. wecken, Mittagsschlaf streichen, nur schreienlassen nicht. Es wurde von Tag zu Tag schlimmer, auf den Rat eines Entwicklungspsychologen hin, hab ichs einfach wieder ausgestanden und jetzt ist alles super.


Kinder wachen nicht aus Gewohnheit oder bösen Willen auf nur aus einem Bedürfnis raus, wegen Schmerzen, schlechter Träume usw. .Sie müssen gar nichts, auch nicht durchschlafen, schon gar nicht durch schreienlassen.

Irgendwann schlafen sie alle durch, zumindest teilweise, manche früher (dein Sohn) manche später (meine Tochter) und keines dieser beiden Kinder ist ein Maßstab für andere Kinder. Selber brauch man nur Geduld.

LG
Theresa

Beitrag von steffilove 22.05.10 - 13:26 Uhr

Hallo,

ich bin so eine Mami, die meint, dass das Kind selbst entscheidet.

Mein Kleiner ist jetzt fast 11 Monate alt und ich stille nachts alle 2h.
Allerdings wird dabei keiner von uns richtig wach und da auch Alfred nicht richtig aufwacht, braucht er auch nicht lange um wieder zu schlafen. Fast würde ich sogar sagen, er schläft durch und trinkt während des Schlafens halt etwas.
Ich schlafe eigentlich nie mehr als 5-6 h die Nacht und das mit Unterbrechungen. Ich fühle mich wirklich nur sehr selten müde tagsüber (beim Zahnen z.b.). Sonst bin ich echt fit und könnte sicher auch arbeiten gehen (ich studiere nur). Aber ich hab auch schön oft von den "verwöhnten" Mamis gehört, dass sie denken, sie wären morgens fitter, wenn sie durchschlafen könnten. Viele sagen später dann, dass das Durchschlafen nichts an ihrer erschöpfung geändert hat. Aber das ist sicher von Fall zu Fall verschieden.

Gruß, Steffi

Beitrag von kikiy 22.05.10 - 14:14 Uhr

ganz schlecht#contra#contra#contra

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