Bellen kleine Hunde mehr als große?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von 1und1macht3 21.05.10 - 21:18 Uhr

Hallo!

Würde mich einfach nur mal interessieren, ob das Vorurteil stimmt, also her mit euren Erfahrungen!

Danke und LG

Beitrag von smr 21.05.10 - 21:23 Uhr

Ich denke nicht wirklich. Mir scheint dieses Phänomen eher so zu sein, daß es ein Erziehungsproblem der Leute mit kleineren Hunden ist. Bellt ein kleiner Hund, wirds belächelt, kurz an der Leine gezogen, wenn überhapt und weitergegangen. Erzieherisch wird nicht agiert. Dies passiert eher bei Besitzern von größeren Hunden, weil die ihre Hunde unter Umständen nicht einfach weiterzergeln können ( oder sich auch eher Gedanken über eine gute Erziehung machen).
Heute in der Fußgängerzone: Frau mit Pudel. Auf einmal (ohne Grund) fletscht dert Hund die Zähne und will auf einen Passanten los. Frau sagt: ach komm, der Mann tut dir doch nichts. Ein Ehepaar geht vorbei, lächelt und will Pudel noch streicheln.

Verkehrte Welt, oder?
LG Sandra

Beitrag von 1und1macht3 21.05.10 - 21:28 Uhr

Ja stimmt schon!

Bis vor 2 Jahren hatte ich einen Schäferhund-Mix und habe mich immer über die "kleinen Hackenbeißer" lustig gemacht, die meine Hündin regelrecht attakiert haben mit ihrem Gebell - als wenn die eine Chance gehabt hätten :-p

Aber weil wir nun über einen neuen Hund nachdenken und unsere Wohnsituation nicht mehr so ist wie damals (große Wohnung ohne Garten), käme nur ein kleinerer Hund infrage, aber der soll ja auch nicht die Nachbarn mit ständigem Bellterror belästigen (wurden diesbezgl. schon Bedenken angemeldet #augen) - daher die Umfrage!

Beitrag von smr 21.05.10 - 21:36 Uhr

Ich denke, den kannst Du genauso gut erziehen, daß er eben nicht bellt, wenn Du weg bist oder in anderen Situationen. Es gibt sicherlich "bellfreudigere" Rassen, aber da muß man halt sorgfältig aussuchen. Man sucht ja auch nach einem Hund, der zu einem selbst und dem Leben, was man führt, paßt. Zu was tendierst Du denn?
LG

Beitrag von 1und1macht3 21.05.10 - 21:42 Uhr

Meine Lieblingsrassen sind Border Collies und Australian Shepherds - aber die sind zu anspruchsvoll für uns, scheiden also aus.
Einen Cocker Spaniel will mein Mann nicht; eine französische Bulldogge will ich nicht ...
Die Rasse, auf die wir uns einigen könnten, ist diese hier:

http://www.google.de/images?hl=de&source=imghp&q=kooikerhondje&gbv=2&aq=0&aqi=g3&aql=&oq=kooi&gs_rfai=

#verliebt
aber da kann mir niemand konkrete Erfahrungen berichten, da diese Rasse noch nicht so verbreitet ist.

Beitrag von farina76 22.05.10 - 08:15 Uhr

Ich habe 2 Kooiker in meinem Bekanntenkreis.

Ich mag sie eigentlich ganz gerne, aber auch die brauchen viel Auslastung. Die ich kenne werden beide im Agility geführt. Aber ich denke die kann man auch anders auslasten. Mir kommen sie vor als wären sie gut in einer aktiven Familie aufgehoben und können gut als Allrounder benutzt werden.

Was wollt ihr denn mit eurem Hund machen?

Die 2 Kooiker die ich kenne sind aber auch 2 Mistgurken mit anderen Hunden, das kann aber auch Zufall sein. Bellfreudig sind sie aber beide nicht. Nur im extremen Trieb kläffen sie mal.

LG

Beitrag von 1und1macht3 22.05.10 - 15:02 Uhr

Also Agility würde ich auch gern machen!
Im Charakterprofil steht bei denen ja, dass sie "selten laut" bellen - vielleicht stimmst das ja, dann würde es passen!

Beitrag von smr 22.05.10 - 15:37 Uhr

Hübsch. Kenn ich aber leider gar nicht. Viel Spaß weiterhin bei der Suche und den Vorbereitungen.
LG

Beitrag von windsbraut69 22.05.10 - 07:18 Uhr

Man kann da schon einwirken. Ich hatte die Befürchtung bei unserer Franz. Bulldogge auch anfangs.
Du mußt ja auch keinen hyperaktiven hysterischen Jack Russell oder nen triebigen Jagdterrier halten.

LG

Beitrag von windsbraut69 22.05.10 - 07:16 Uhr

Ja, mit mittelgroßem bis großem dunklen Hund, der bedrohlicher aussieht als ein "Pudelchen", hat man ja auch beim kleinsten Knurren ein Problem mit den Passanten.

Am verrücktesten finde ich Hundehalter, die mit dauerkläffendem Hund an der Leine unterwegs sind und das gar nicht mehr hören...Sowas kann man doch noch leichter im Keim ersticken als z. B. Gekläffe im Garten, wenn Passanten angemotzt werden z.B.

LG

Beitrag von smr 22.05.10 - 15:51 Uhr

Ja, genau. Das mit den dunklen Hunden ist z.B. auch so, daß im Tierheim meist die dunklen Hunde kaum eine Chance haben, weil selbst Leute, die einen Hund haben wollen, dran vorbeigehen...

Ich denke, bei kleineren Hunden sind die Leute einfach fauler oder nachlässiger, etwas, was ich nicht nachvollziehen kann, weil Hund Hund bleibt.
LG

Beitrag von 1und1macht3 22.05.10 - 21:06 Uhr

Ich mag schwarze Hunde lieber als helle - unsere Schäferhündin (Mix) war hauptsächlich schwarz und auch aus dem Tierheim!

Beitrag von jessi273 21.05.10 - 21:58 Uhr

hey,

nöö. kann ich nicht bestätigen und wir treffen hier in berlin wirklich, wirklich viele hunde. unsere hündin (shih tzu) bellt eh nur, wenn es an der tür klingelt, oder sich ein rüde nun echt nicht benehmen kann und einfach nicht locker lässt;-)
meistens sind es eher die großen die bellen, gerade um die kleinen in die schranken zu weisen. für die vielen hunde die hier meistens frei rum laufen, geht es aber echt harmonisch zu#rofl die leute sind entspannt und das überträgt sich auf die tiere;-)
also dafür, dass berlin die stadt der hunde ist, bellt es hier echt wenig.

*lg*

Beitrag von krumel-hummel 21.05.10 - 22:24 Uhr

Nein. Mein Großer hat unsere Kleine schon im Welpenalter in Grund und Boden gekläfft. Muss dazu sagen, dass unsere Kleine fast nie gebellt hat, unser großer sah das mal eine Weile als Volkssport an.

Gruß
Hummel

PS: Die Hunde unseres Nachbarn kläffen grundsätzlich alles und jeden an, selbst, wenn nur ein Blatt vorbeiweht. Sind kleine und große dabei.

Beitrag von sternenzauber24 21.05.10 - 22:36 Uhr

Hallo,

Nein, ich sehe das als ein Vorurteil, unser Hund ist knappe 30cm und bellt selten mal Hunde an die er nicht mag, oder kurz an der Türe wenn es klingelt.
Ansonsten bellt sie nie, und ist auch Super erzogen..
Was ich immer Furchtbar finde sind die Leute mit Kleinen Bellzwergen die dann stehen bleiben und " ach Waldi, is ja jut" #augen

LG, Julia

Beitrag von maddi2704 22.05.10 - 00:23 Uhr

Also meiner bellt auch wenn es an der Tür klingelt oder er mal einen Hund sieht.Ich unterbinde das dann aber immer gleich,weil es für mich ja auch teilweise nervig ist.Ist jetzt nicht mehr so schlimm wie am Anfang weil er sich kaum für andere Hunde interessiert.Wenn meiner spielen will und der andere Hund nicht dann wird er (der andere Hund) schonmal minuten lang angebellt und das geht auf die Ohren.

P.S. Ich habe einen kleinen Wuffi

Beitrag von ratatouille 22.05.10 - 02:44 Uhr

Wenn du tendenziell gerne eher einen größeren Hund hättest, der nicht kläfft, kann ich dir nur zu einem Windhund raten. #verliebt

Wenn die ausreichend Bewegung haben, sind die sehr pflegeleicht, sind Langschläfer#gaehn und allgemein toll.

Und JA! Kleine Hunde kläffen definitiv mehr als große!#augen
Ich bin mit Dackeln groß geworden, mein Vater hat wieder 2...früher ist mir nie so aufgefallen, WIE VIEL die kläffen, seit ich meinen Windhund habe!;-)

Eine Freundin von mir hat auch so 2 "dauerkläffende Fußhupen"...einfach nervtötend...#augen

LG

Beitrag von windsbraut69 22.05.10 - 07:13 Uhr

Moin!

Nein, nicht grundsätzlich.
Es hängt wohl vom Temperament, Charakter und nicht zuletzt der Erziehung und den Haltungsbedingungen ab.

Es gibt ja auch sehr leicht erregbare große Hunderassen.

Wir hatten schon alle möglichen Rassen und das waren alles keine Kläffer, den Dackel eingeschlossen.
Unsere Nachbarn hatten sowohl einen dauerkläffenden Dt. Schäferhund als auch dauerkläffende hysterische Yorkies...sie sind schon älter, nicht mehr so gut zu Fuß und die Hunde haben wenig Auslauf und sind viel auf dem kleinen Hof.

LG