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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von rita10 21.05.10 - 22:34 Uhr

Hallo Ihr Lieben,
au mann, jetzt bin ich echt panisch. Mein Schatz war heute beim Urologen. Schlechte Nachrichten. Hoden zu klein und Verkalkungen. Spermiogramm Untersuchung folgt am 03.06. Prognosen sind nicht gut. Drückt mir die Daumen, dass trotzdem noch etwas möglich ist. Ich krieg jetzt echt Angst. Auf normale Weise schwanger zu werden, die Hoffnung kann ich wohl aufgeben. Was kann man denn sonst noch machen, wie ist der weitere Weg. Künstliche Befruchtung - darüber hab ich noch gar nicht nachgedacht. Ich will eigentlich in Ruhe die Ergebnisse abwarten, aber mein Kopf macht sich gerade selbständig. Wer kann mir etwas positives erzählen, bei wem hat es trotzdem geklappt. Gebt mir ein wenig Hoffnung. Ich bin so traurig. Warum wir. Wir haben sowieso schon soviel durchmachen müssen. Tschuldigung, lass grad voll den Kopf hängen. Ich wäre euch für ein paar aufmunternde Worte sehr dankbar. Rita

Beitrag von evchen79 22.05.10 - 11:31 Uhr

Hallo Rita,

der erste Schock nach so einer Diagnose ist der Schlimmste.
Man gewöhnt sich an den Gedanke dass es eben ohne Hilfe nicht klappt.
Ich wurde wieder gelassener da ich ja nicht jeden Monat mit Warten beschäftigt war.
Wie es bei euch weitergeht wird erst das Ergebnis des SG zeigen, wenns nicht so schlecht ausfällt dann ist vielleicht eine Insemination möglich, das ist relativ günstig und auch nicht so aufwändig. Wenns sehr schlecht ausfällt bleibt eine IVF/ICSI.
Selbst wenn gar keine Spermien gefunden werden bleibt noch die Möglichkeit einer TESE.
Ich denke immer dass es nichts bringt den Kopf hängen zu lassen, klar hat man schon viele Tiefpunkte, aber ich sag mir dann immer dass wir mit unserer Diagnose vor ein paar Jahren gar nicht die Chance auf eine eigenes Kind gehabt hätten und bin dankbar für die Möglichkeiten die es inzwischen gibt.

Liebe Grüße und schönes Wochenende
Evchen