Zum nachdenken

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Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von blueskorpi 22.05.10 - 20:06 Uhr

Hi

Nachdem es ja jetzt wieder passiert ist und ein Kind getötet wurde von Hunden setzt ich Euch das mal rein.

Wir haben selber 2 Hunde und bekommen unser erstes Baby in ein paar Wochen. Wir gehen recht beruhigt an das Projekt Baby und Hunde ran. Eine Freundin hat mir den Text geschickt und mir kamen die Tränen. Ich denke es ist nicht selten genau so wie es in dem Text steht. Vielleicht nicht 1:1 aber ich denke ihr wisst was ich meine.


Ich heiße Rudi und bin ein Hund... das hier ist meine Geschichte:

Wir sind allein im Zimmer, deine Mutter ist in Obergeschoss des Hauses. Ich mag dich, habe dich von Anfang an sehr gern gehabt. Ich nehme es dir nicht übel, dass du oft grob zu mir bist, du bist ja noch klein. Plötzlich findest du diesen Bürotacker, beginnst damit zu spielen. Du bist ja noch so klein, so neugierig, willst alles ausprobieren. Du tackerst Papier zusammen, jauchzt vor Freude. Ganz selten beschäftigt sich jemand mit dir, armes Kind, das musst du meist selbst machen, sie wollen nur ihre Ruhe haben ...

Dann kommst du auf mich zu, mit dem Tacker in der Hand. Deine kleine Kinderhand greift nach meinem Schlappohr, und ... AU! Das hat weh getan! Ich jaule auf, doch du verstehst es nicht. Bist ja noch so klein, für dich ist es nur ein Spiel. Du greifst wieder nach meinem Ohr, ich will fliehen, doch wir sind in dem kleinen Zimmer eingesperrt. Du tust es wieder, wieder jaule ich laut auf, unter dem Schmerz. Du verstehst es nicht, denkst es wäre ein Spaß, ein lustiges Spiel. Ich bin dir nicht böse, du bist ja noch so klein. Du tust es wieder und wieder und wieder, ich kann dir nicht entkommen. Mein lautes Jaulen schallt durchs ganze Haus, doch niemand kümmert sich darum.

Wo ist deine Mutter? Warum läßt sie uns wieder so lange allein? Warum hört sie mein Jaulen, meine verzweifelten Hilfeschreie nicht? Du rennst hinter mir her, drängst mich in die Ecke, tust es wieder. Wieder jaule ich gequält auf, dieses Mal noch lauter als zuvor.

"Halt endlich die Schnauze du Scheißköter!", hallt die Stimme deiner Mutter durchs Treppenhaus. Sie nennt mich immer so, sie mag mich nicht besonders. Eigentlich hat sie mich nur gekauft, damit du etwas zum Spielen hast, und sie in Ruhe lässt. Sie will immer nur ihre Ruhe haben. Sie mag sich nicht um dich kümmern, und sie mag sich erst recht nicht um mich kümmern.

Mein Ohr schmerzt, doch du lässt nicht von mir ab. Was soll ich nur tun? Ich will dir nicht wehtun, weiß du meinst es nicht böse. Du verstehst es nicht, weil dir niemand beigebracht hat, dass man Tiere nicht zum Spaß quälen darf. Niemand hat dir je beigebracht, dass auch ich Schmerzen empfinde. Sie wollen nur ihre Ruhe haben ...

Wieder spüre ich diesen stechenden Schmerz, er macht mich rasend. Wieder versuche ich zu entkommen, doch es gelingt mir nicht. Ich will dir nicht wehtun, ich liebe dich doch! Du tust es wieder und immer wieder, der Schmerz wird unerträglich. Doch du hörst nicht auf, jagst mir eine Klammer nach der Anderen ins Ohr. Du kannst nichts dafür, du weißt nicht was du tust. Du bist ja noch so klein, verstehst es nicht. Schließlich kann ich nicht mehr, halte die Schmerzen nicht länger aus. Ich schnappe nach dir, mein Fangzahn streift dich an der Wange. Wir halten beide erschrocken inne, sehen uns einen Moment in die Augen. Ich wollte dich nicht verletzen, wollte nur dass es aufhört ...

Du greifst dir mit deiner kleinen Hand an die Wange, und als du das Blut an ihr siehst, beginnst du zu schreien. Plötzlich geht alles ganz schnell. Deine Mutter kommt, reißt dich an sich. Dein Vater kommt, tritt brutal auf mich ein und schleift mich ins Auto. Er bringt mich zum Tierarzt. "Sofort einschläfern, die Töhle hat mein Kind gebissen!", brüllt er aufgebracht. Der Tierarzt kennt mich, er wundert sich, kann kaum glauben, dass ich das wirklich getan haben soll. Tränen schiessen ihm in die Augen, als er die annähernd 100 Heftlammern in meinem Ohr sieht. Er streichelt mir sanft über den Kopf, dann greift er zur Spritze. Er muss es tun, ist dazu verpflichtet ...

Morgen werde ich die Sonne nicht mehr aufgehen sehen. Aber ich werde berühmt sein. Auf den Titelblättern aller großen Zeitungen wird mein Foto stehen. Darüber wird in großen Buchstaben geschrieben sein: "HUND ZERFLEISCHT KIND!" In den Artikeln wird es heißen: "Schon wieder fiel ein vermeintlich braver Familienhund grundlos ein Kind an und verletzte es schwer im Gesicht..." Vielleicht wird die Geschichte sogar im Fernsehen diskutiert. Viele Menschen werden entsetzt aufschreien, hitzig diskutieren, einige werden fordern, dass alle Hunde für immer eingesperrt werden sollten.

Aber niemand wird sagen was genau geschah, denn das interessiert nur ganz wenige. Deine Eltern haben es den Medien so erzählt, und die waren sehr froh darüber. Die Menschen lieben Geschichten über wilde Bestien, das bringt gute Einschaltquoten. Gute Einschaltquoten bringen viel Geld, und das lieben die Menschen noch viel mehr. Ich habe die Menschen geliebt. Ich habe dich geliebt ...

Verfasser Unbekannt


ir kommen jedes mal wieder die Tränen wenn ich den Text lese.

Ganz LG
Inka

Beitrag von hoeppy 22.05.10 - 20:28 Uhr

Hallo,

nachdenken muss ich bei dem Text nicht. Im Gegenteil-ich finde es eine Frechheit immer den Kindern den schwarzen Peter zuzuschieben.

Bestimmt beißt ein Hund nur weil er vom Kind geärgert wurde...

Und bestimmt sind alle Frauchen und Herrchen SO zu ihren Tieren.

Wenn ich Dich richtig verstehe hast Du auch noch Mitleid mit den Viechern die kleine Kinder schwer verletzen oder gar töten...

Da könnt ihr mich hier steinigen wie ihr wollt aber ich bin froh dass die meisten dieser Hunde danach weg vom Fenster sind.

Ich habe mich vor kurzem mit meiner Nachbarin unterhalten. Sie ist Tierpsychologin! und Hundetrainerin. Sie hat selbst einige Hunde

Und sie meinte dass es NICHT normal ist dass ein Hund ein Kind beißt. Ein normal entwickelter Hund hat eine Beißhemmung-erst wenn er sie einmal überwunden hat beißt er immer wieder zu.

Daher finde ich es absolut richtig das diese Tiere eingeschläfert werden.

Mir tut es leid um jedes Kind das unter so einem Tier leiden muss.

So und nun könnt ihr Steine werfen...

Dein Beitrag ist ein Schlag ins Gesicht jedes Kindes das so ein schreckliches Erlebnis hatte. Ich könnte Kotzen!

Mona

Beitrag von blueskorpi 22.05.10 - 20:38 Uhr

Hi Mona

Hab ich kein Problem damit das Du das anders siehst. Jeder darf seine Meinung zu diesem Thema haben.

Ich denke es liegt einfach nicht immer am Hund wenn sowas passiert. Was soll denn Deiner Meinung nach ein gut sozialisierter Hund machen dem sowas passiert? Mir ist klar das das ein Extrembeispiel ist aber geb mal bei irgend einem Videoportal Hund und Kind ein. Wenn man da sieht was manche Hunde mitmachen müssen, da geht mir die Hutschnur gewaltig hoch. Mein Hund muß sich nicht in Ohren oder Augen rumfummeln lassen und ist auch für ein Kleinkind keine Lauflernhilfe.
Was denken sich diese Eltern bei solchen Aktionen???

Ich hab extra bei ner Hundeschule nen Kurs belegt "Kind und Hund" und wenn man da mal sieht wie Hunde mit allem was sie haben beschwichtigen und versuchen ihrem Besitzer zu zeigen das sie das ganze gefummel nicht wollen kommen mir die Tränen.

Sag mir einen Grund warum ein Hund das erleiden muß?

Natürlich tut es mir leid um die Kinder denen sowas schlimmes passiert.Was wäre ich für ein Mensch wenn mich das kalt lassen würde?

ABER, ich liebe meine Hunde und sie müssen sich nicht vom Kind quälen oder ärgern lassen. DAS sehe ich übrigens als meinen Erziehungsauftrag mit an!!!

LG
Inka

Beitrag von biggi420-1 22.05.10 - 21:02 Uhr

>Hallo Inka,
im Grunde hast Du recht mit dem was Du schreibst, jedoch, man sollte niemals menschliches Denken mit dem Denken eines Hundes vergleichen.....
Unser Hund ist auch das liebste was ich mir vorstellen kann, jedoch würde ich im Leben nicht für ihn meine Hand ins Feuer legen......
Wir gehen mit ihm auch seid 2 Jahren 2x wöchentlich in die Hundeschule, er ist dort auch echt bisher nur positiv aufgefallen, aber, wenn mein Enkelchen hier auftaucht, bin ich immer dabei...das finde ich einfach auch wichtig........das soll auch mein Hund spüren, dass ich immer zugegen bin.....braucht Hundi eine auszeit,...sorge ich meinem Enkel gegenüber dafür.....ein Hund kann sich nun mal nicht menschlich äußern, aber ich als Besitzer muß meinen Hund lesen können....finde ich echt mega wichtig und muß meinen süßen Enkel entsprechend lenken können.....
Alles setzt dem eine vernünftige und kontinuierliche Erziehung voraus......
Trotzdem ist es traurig was dort passiert ist und es tut mir echt mega leid...
LG
Birgit

Beitrag von blueskorpi 22.05.10 - 21:12 Uhr

Danke Birgit

Genau das ist es was ich auch damit sagen will. Ich als Mensch habe die Aufgabe immer ein Auge drauf zu haben. Nie würden wir unser Kind mit den Hunden alleine lassen. Steht für uns ganz felsenfest.

Oft ist es eben leider bei solchen Fällen so, dass im nachhinein rauskommt, dass keiner sich um den Hund oder das Kind gekümmert hat. Bei der Huskymixgeschichte kam auch raus das die Eltern sich um alle Hunde nicht wirklich richtig gekümmert haben. Das soll keine Entschuldigung sein. Auch ich finde es sehr schlimm wenn sowas passiert. Ich denke nur das müsste ganz oft nicht sein wenn man beide, Kind und Hund, einfach im Auge behalten hätte.

Ganz toll finde ich Deine Aussage, dass Du dafür sorgst/sorgen musst das Dein Hund eine Auszeit bekommt wenn es ihm zuviel wird weil er selber dafür nicht sorgen kann. Das ist uns auch ganz wichtig weil ich der Meinung bin die Hunde müssen sich nicht alles gefallen lassen von einem Kind auch wenn es natürlich in der "Wichtigkeit" höher steht.

Wir haben ein Kindergitter in die Tür zum Flur gemacht. Wenn sie da hin wollen passt das und da hat der Kleine dann eben später keinen Zutritt.

Vielen Dank für Dein Post und LG
Inka

Beitrag von maddi2704 22.05.10 - 21:00 Uhr

Also ich finde es auch immer schrecklich,wenn Hunde Menschen/Kinder anfallen aber meist hat das auch seine hintergründe.Ein Hund beißt nicht einfach so,jedenfalls kenne ich keinen.

Es gibt ein Fall,da wurde ein Hund von der Frau seines Herrchens sehr schlecht behandelt.
Der Hund war das netteste Tier was ich je gesehen und kennengelernt habe.Hat niemanden was getan,aber was er erleben musste ging gar nicht.Er wurde geschlagen(von der Frau) bei jeder kleinigkeit und hatte kein schönes Leben mehr.
Eines Tages hat er sie gebissen als sie ihn wieder "misshandeln" wollte.
Er kam ins Tierheim und musste eine Therapie machen und heute lebt er bei einer neuen Familie und alle sind froh ihn zu haben.

Schade das niemand in ein Tier hinein schauen kann,denn Menschen können auch sehr grausam sein.Das sieht aber kaum einer!!!!!

Beitrag von dominiksmami 22.05.10 - 22:36 Uhr

>>Dein Beitrag ist ein Schlag ins Gesicht jedes Kindes das so ein schreckliches Erlebnis hatte. Ich könnte Kotzen! <<

Huhu,

deine Meinung in allen Ehren, da möchte ich sicher nicht dran wackeln.

Aber mit diesem Satz lehnst du dich verdammt weit aus dem Fenster.

Es ist zum Beispiel kein Schlag in mein Gesicht...und ich war erst 5, beinahe 6 also sehr wohl Kind, als ein Collie mir derart heftig ins Gesicht biss das es mich beinahe mein linkes Auge gekostet hätte und so das man die Narben bis heute fühlt, wenn auch nicht mehr besonders gut sieht ( nur wers weiß sieht sie noch, alle anderen denken ich würde einfach nicht gleichmäßig braun im Sommer).

Ich wußte sofort das ICH den Fehler gemacht habe und ich finde heute nichts schlimmer als den Gedanken das Kerry damals wegen meiner absoluten Dummheit getötet wurde. DAS ist die eigentliche Narbe, die ich von diesem Vorfall noch in mir habe und die niemals ganz verheilt.

>>Und sie meinte dass es NICHT normal ist dass ein Hund ein Kind beißt. Ein normal entwickelter Hund hat eine Beißhemmung-erst wenn er sie einmal überwunden hat beißt er immer wieder zu. <<

Komischer Weise habe ich so einen Spruch auch schonmal von einer sogenannten Tiertrainerin gehört...aber glaub mir meine eigenen 25 Jahre Hundeerfahrung und die 50 Jahre Hundeerfahrung ( davon viele, viele Jahre berufliche Erfahrung weil er Hunde ausgebildet und geführt hat) meines Vaters sprechen eine ganz andere Sprache.

liebe Grüße

Andrea

Beitrag von pizza-hawaii 22.05.10 - 22:39 Uhr

Ich glaub ich hab Dir das schon mal geschrieben, Du hast absolut keine Ahnung von Hunden und wenn man keine Ahnung hat, dann einfach mal ...

Du schreibst hier über Beisshemmung, hast Du überhaupt ne Ahnung was das ist? Der Hund im Text hat wegen der Schmerzen gebissen, was hat das denn mit der Beisshemmung zu tun?

Hast Du den Text überhaupt verstanden? Den Kindern den schwarzen Peter zuschieben? Hier wird ganz klar den Eltern der schwarze Peter zugeschoben, nicht dem Kind! Wie kann man nur so begriffsstutzig sein?

Aber vermutlich wirst Du mal wieder nicht antworten -aber auch das spricht für Dein Gehetze!

Beitrag von annetteingo 22.05.10 - 22:41 Uhr

Hallo,
in der Hundeschule lernen wir unsere Kinder NIE alleine mit dem Hund zu lassen. So eine Situation geht schnell, dass das Kind etwas macht und das Tier aus Angst oder Schmerz zu schnappt. Ich denke, man muss schon differenzieren. Man kann fremde Hunde, die mein Kind im Waldstück anrennen nicht mit Hunden vergleichen, die eigentlich zu meiner Familie gehören und die ich erzogen habe. Leider ist es so, dass die meisten, die einen lieben Familienhund besitzen, sich all zu sehr darauf verlassen, dass der ja garantiert nichts tut. Und nachdem das Kind dann zum 8. Mal drauf eingeschlagen hat und der Hund beißt, ist das Geschrei groß.
Mein Hund kriegt auch Ärger, wenn er nach den Kindern schnappt. Mein jüngster allerdings genauso, wenn er den Hund ärgert. Und wenn in dieser Situation mein Hund beißen würde, würde ich ihm nicht die Schuld geben, denn mal ganz ehrlich,wie soll sich denn der Hund sonst wehren, außer weg zu gehen und zu beschwichtigen? Irgenwann mal muss er sich ja zur Wehr setzen, wobei ich jetzt nicht blöde Beißattacken einiger Hunde gutheißen will. Aber es ist ja immer noch ein Hund, der ja nun nicht reden kann.

LG Annette

Beitrag von trollmama 23.05.10 - 07:37 Uhr

>>Ich habe mich vor kurzem mit meiner Nachbarin unterhalten. Sie ist Tierpsychologin! und Hundetrainerin.<<

Vorab: JEDER in Deutschland darf sich Tierpsychologe oder Hundetrainer nennen, weil es keine anerkannten Ausbildungsberufe sind. Soll heißen: Selbst die unterbelichtetste Puttchen Prammel darf sich ein Schild, auf dem 'Tierpychologie/Hundetrainerin' an die Tür nageln und ohne die geringste Ahnung von der Materie zu haben, solchen Schwachsinn wie

>>Ein normal entwickelter Hund hat eine Beißhemmung-erst wenn er sie einmal überwunden hat beißt er immer wieder zu.<<

von sich geben. Denn wenn die Frau auch nur den Funken einer Ahnung hätte, dann wüßte sie, daß man einem Hund die Beißhemmung erst antrainieren muß und daß sie nichts, aber auch gar nichts damit zu tun hat, daß der Hund nicht zubeißt!

Das allein stört mich allerdings nicht. Weißt Du, was mich aber richtig ärgert? Daß sie solchen Schwachsinn weitererzählt (an Dich), Du das für bare Münze nimmst, damit losmarschierst und diesen Blödsinn als wahr weiterverkaufst! Wenn Du Glück hast, triffst Du vielleicht auf ein paar kundige Menschen, die sofort wissen, daß das nicht stimmt, aber ich befürchte, daß eher das Gegenteil der Fall ist. Und somit gehen auch diese Menschen mit dem Unsinn weiter hausieren und verbreiten Fakten, die nicht stimmen!

Ebenso schlimm ist, daß diese 'Hundetrainerin-/psychologin' Hunde und deren Menschen ausbildet, ohne irgendwelches Wissen zu haben. Und dann werden diese Hunde von ihren Menschen auf die Allgemeinheit losgelassen.....

Mein Rat an Dich: Halte Dich von dieser ominösen 'Hundetrainierin' fern und suche Dir Menschen, die wirklich etwas davon verstehen. Und vor allen Dingen: Erzähl bloß nicht weiter, was Dir die 'Dame' sagt!

Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von petra1982 23.05.10 - 11:13 Uhr

Mir tun die Kinder sehr leid die durch einen Hund zerfleischt werden, ganz klar. Nur ist es eben oft der fall, das Besitzer kleine Kinder alleine mit Ihren Hunden lassen, die machen ja nichts. Nur wenn ein Kind aus unwissenheit den Hund ärgert, stritzt oder schmerzen auf Dauer zufügt wehrt sich ein Tier eben. Und wie soll dieses Tier es bitte tun?`MIr tun auch die Kinder sowie die Tiere leid die unter solchen Besitzern/Eltern leiden müssen.

Beitrag von hexenwesen25 22.05.10 - 21:10 Uhr

Hallo,

ich kann dem Text garnichts abgewinnen. Der Verfasser dieser Geschichte hat absolut keine Ahnung von Hunden ansonsten würde er sie nicht so vermenschlichen.
Ich weiß nicht warum manche Hunde "plötzlich" zubeißen, kenne ja auch nicht deren Geschichte. Und selbst wenn ich sie kennen würde gäbe es sicher Beißvorfälle die ich nicht nachvollziehen kann, ebenso kann ich viele Dinge die manche Menschen manchen nicht nachvollziehen und das sind Wesen meiner Rasse.
Aber eins weiß ich der Text ist total überzogen und unrealistisch.
Bei mir kommt das ganze so an als wenn der Verfasser einfach nur auf die Tränendrüse drücken möchte und auch das hat meiner Meinung nach Bildzeitungniveau. Ich denke es müssten endlich vernünftige und nachvollziehbare Gesetze gemacht werden und die Hundezucht müsste kontrolliert stattfinden. Dann würden sich die Beißunfälle reduzieren und dann könnte man den Tieren helfen in ein besseres Licht zu stehen. Solche Texte werden das aber nie schaffen. Achja und die Tierheime würden endlich entlastet werden.
Lg Nicole

Beitrag von katel84 22.05.10 - 21:46 Uhr

nicht nur die hundezucht sollte man kontrollieren viel meh da wo sie hin kommen wie sie leben den das tier kann nix dazu wie es ist das liegt am anderem ende der leine und der text soll glaub sagen das man hund und kind nie alleine lassen sollte meine hündin ist total fixiert auf meinen sohn 2 jahre sie sind ein herz und eine sele die 2 doch alleine lassen würd ich sie nie man weiß nie was kinder machen und auch was der hund macht ,,,

Beitrag von hexenwesen25 22.05.10 - 22:09 Uhr

Ich sagte ja das vernünftige und nachvollziehbare Gesetzte gemacht werden müssten.
Meine Kinder lasse ich mit meinen Hund alleine. Der 9 Jährige darf auch mal für länger alleine mit dem Hund bleiben so das von uns keiner in Rufweite ist und der 4 jährige bleibt schon mal für einen Moment mit dem Hund alleine im Raum allerdings bin ich dann in Rufnähe. Nein ich nehme nicht meinen Hund oder wahlweise meine Kinder mit aufs Kloh und ich ruf auch nicht den ganzen Tag das Tier hinter mir her dann wird der ja bekloppt im Kopf.
Ich gehe wäsche Waschen und aufhängen und mache auch sonst meinen Haushalt ohne ständig zu gucken das Hund und Kinder auch ja getrennt sind. Nein ich kann nicht dafür garantieren das mein Hund nicht irgendwann mal durchdreht, ebenso wenig wie ich dafür garantieren kann das nicht irgendwann mein Partner, meine Kinder, meine Nachbarn, Freunde, meine Mutter oder Geschwister einfach so ausrasten. Ich gucke jedem Lebewesen nur vor dem Kopf aber dennoch kann ich vertrauen und genau das mache ich auch gegenüber meinen Hund.
Meine Kinder haben einen vernünftigen Umgang mit dem Hund beigebracht bekommen und sollten sie die ein oder andere Regel vergessen oder missachtet werden sie nochmal deutlich darauf hingewiesen. Meine Kinder kämen nie auf die Idee meinen Hund zu verletzten oder ihn richtig zu ärgern. Manchmal ist er genervt von den Kinder klar und dann ist es meine Aufgabe meine Kinder darauf hinzuweisen und ihnen zu zeigen woran sie sehen das der Hund seine ruhe braucht. Das ist erziehung und erziehung ist anstrengend und nervig aber das weiß ich bevor ich ein Kind bekomme und bevor ich mir einen Hund anschaffe.
Lg Nicole

Beitrag von unilein 22.05.10 - 23:00 Uhr

Sicher ist der Text total vermenschlicht und übertrieben. Würde er aber hündischer geschrieben sein, könnten viele Leser nicht nachvollziehen, warum der Hund zubeißt. Menschen, die sich ihr Leben lang wenig mit Hunden beschäftigt haben, brauchen so einen Text, um sich in den Hund hineinversetzen zu können ;-)

Beitrag von hexenwesen25 22.05.10 - 23:17 Uhr

Sorry aber der Text ist einfach Mist und soll nichts anderes bewirken als auf die Tränendrüse zu drücken. Der Text soll aussagen das die Eltern für Hund und Kind verantwortlich sind und für deren erziehung. Es ist nicht herrauszulesen wie alt das Kind ist aber ich kann von einem 3 jähring Kind das mit Hunden aufgewachsen ist erwarten das es soweit erzogen wurde das es weiß das es einen Hund keine schmerzen zufügen darf. Das ist erziehungssache und nicht nur gegenüber dem Hund sondern ebend auch gegenüber dem Kind.
Und das kann ich auch ganz klar sagen ohne dem Hund menschliche Gefühle zu verleihen und auf die Tränendrüse zu drücken.
Ich verstehe einfach nicht warum so viele Eltern ihren erziehungsauftrag nicht wahr nehmen und dann lieber so einen schwachsinn von sich geben wie man darf Hund und Kind nie alleine lassen. Logisch lasse ich ein 15 Monate altes Kind nicht 20 Minuten mit dem Hund alleine in einem Zimmer aber ich werde doch zB das Telefon aus einem anderen Zimmer holen können oder zur Haustür gehen oder sonst wie für 30 sek. das Zimmer verlassen können. Ich muss doch nicht wie eine Irre den ganzen Tag auf Hund und Kind starren und alles andere liegen lassen. Ich gehe seit mein Sohn 3 Jahre ist zum Wäsche aufhängen in die Waschküche und lasse Hund und Kind alleine, beide können jederzeit hinterher kommen, ist ebenerdig und Türen lasse ich offen und ich bin auch in Rufweite aber ich bin nicht mehr im gleichen Zimmerund das für circa 20 Minuten. Das gleiche gilt wenn ich aufs Kloh gehe dann schließe ich sogar die Tür #gruebel. Aber ich reiße doch nicht hundertmal am Tag meinen Hund aus den schlaf oder schleife mein Kind hinter mir her.
Lg Nicole

Beitrag von unilein 23.05.10 - 00:01 Uhr

Ich verstehe dein Problem gar nicht. Eltern sind für die Erziehung von Hund und Kind verantwortlich. Das ist deine Meinung und auch die Aussage des Textes, soweit ich dich verstanden habe. Inhaltlich gehst du also mit dem Text konform.

Warum darf der Text das denn nicht ausdrücken UND dabei auf die Tränendrüse drücken? Manche stehen eben auf Schnulzen und andere auf Horrorgeschichten oder Sachtexte oder was auch immer. Dass anderen ein Text gefällt und dir nicht wird doch schon häufiger mal vorgekommen sein?

Beitrag von hexenwesen25 23.05.10 - 08:41 Uhr

Es geht mir einfach darum das der Hund in diesem Text vermenschlicht wird und das finde ich nicht richtig.
>>Warum darf der Text das denn nicht ausdrücken UND dabei auf die Tränendrüse drücken? <<
Warum muss der Text um das auszudrücken auf so eine unrealistische weise auf die Tränendrüse drücken? Damit wird die ganze Aussage einfach unglaubwürdig.
>>Manche stehen eben auf Schnulzen und andere auf Horrorgeschichten oder Sachtexte oder was auch immer. Dass anderen ein Text gefällt und dir nicht wird doch schon häufiger mal vorgekommen sein? <<
Ja da hast du sicher recht aber der Hund steht nach diesen vielen Beißvorfällen einfach in ein sehr schlechtes Licht, solche Texte tragen aber nicht dazu bei damit es besser wird weil sie einfach total unrealistisch sind. Das ist einfach das Problem was ich mit diesem Text habe.
Lg Nicole

Beitrag von trollmama 23.05.10 - 09:02 Uhr

>>solche Texte tragen aber nicht dazu bei damit es besser wird weil sie einfach total unrealistisch sind.<<

Hier muß ich Dich korrigieren. Dieser Geschichte liegt einer wahrer Hintergrund zugrunde. Sie wurde nur in abgewandelter Form erzählt.
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von hexenwesen25 23.05.10 - 09:07 Uhr

Siehst du, dadurch das sie in dieser Form erzählt wird hätte ich nie angenommen das ein wahrer Hintergrund dahinter steckt. Damit behalte ich doch recht das die erzählweise dieser Geschichte einfach Mist ist. Man hat einen Hund nicht zu vermenschlichen und auf unrealistische weise auf die Tränendrüse zu drücken macht es auch nicht besser.
Lg Nicole

Beitrag von unilein 23.05.10 - 10:37 Uhr

Aber DASS der Hund in dem Text vermenschlicht wird, merkt doch nur jemand, der sich auch mit Hunden auskennt. Und der wird doch in der Regel sowieso von selbst darauf kommen, dass man einen Hund erziehen muss, um ihn gefahrlos mit Kindern zusammenlassen zu können und dass man verhindern muss, dass ein Kind dem Hund Schmerzen zufügt oder ihn bedrängt.

Nur wer wirklich keine Ahnung von Hunden hat, braucht doch überhaupt einen solchen Text, der ihm sagt, dass in manchen Situationen der Hund eben keinen anderen Ausweg sieht als sich zu wehren. Und wer so wenig Ahnung hat, findet doch vielleicht einen besseren Zugang zum Verständnis für den Hund, wenn der Hund vermenschlicht wird. In erster Linie will der Autor das doch erreichen, dass der Leser Verständnis für diesen und darüber hinaus auch für andere Hunde entwickelt, die in Beißvorfälle verwickelt sind. Wenn dieser der beste Weg ist, für Verständnis zu sorgen, finde ich das ok.

Ich habe auch einen Hund, mit dem ich auf Verständnis angewiesen bin. Sie leidet am Deprivationssyndrom. Will heißen, dass sie ihr erstes Lebensjahr sehr isoliert gelebt und wenig Umweltreize kennengelernt hat. Sie hat(te) deshalb vor allem Angst und nach einer Weile hat sie eine Angstaggression entwickelt. Es kommt also öfter mal vor, dass sie Passanten anbellt+knurrt, wenn diese ihr zu nah kommen. Viele Leute entwickeln sofort ihre eigenen Theorien zu ihrem Verhalten ("die riecht meinen Hund", "die ist wohl mal geschlagen worden?") und wenn ich die Leute eh nicht wieder sehe, dann stimme ich immer zu. Wenn ich versuche, ihnen die Wahrheit zu erklären, glauben mir die meisten Leute sowieso nicht ("die MUSS doch mal geschlagen worden sein, bei dem Verhalten!"). Sollen sie doch glauben, was sie wollen, solange sie Verständnis aufbringen.

Beitrag von coolmum 22.05.10 - 21:11 Uhr

hey,

also ich finde den text heftig und mir wird ganz anders wenn ich das lese.
aber ich finde ihn irgendwie wahr.

ich bin nicht der meinung dass man kindern immer den schwarzen peter zuschreiben muss, aber mit sicherheit ist nicht jeder fall der in den medien landet vollkommen unverschuldet von kindern passiert.

aber darüber kann man diskutieren soviel man will, man wird nie wissen wie welche situation wirklich entstanden ist.

folgende situationen kenne ich persönlich vom umgang zwischen meinem sohn und unseren oder fremden hunden:

mein sohn ist 4 1/2 jahre alt, wir haben selbst fünf hunde zuhause. mein sohn weiß eigentlich wie er mit den tieren umzugehen hat, aber manchmal geht halt doch der strolch mit ihm durch.
so hat er letztens ein stück wurst aus dem kühlschrank geholt und es jedem hund vor die nase gehalten. vier hunde haben gesagt "nö darf ich nicht" und der jüngste hat die chance ergriffen. die finger meines sohnes waren leider auch noch dazwischen. es ist gott sei dank nichts passiert, aber mein sohn hat sich das gemerkt. tat ja doch ein bisschen weh.
das ist eine situation in der ich sage, der hund kann hier nichts dafür.
klar, das war keine aggression, aber trotzdem hat der hund "gebissen".

die andere situation ist mir heute am hundeplatz passiert, mein sohn geht langsam neben mir entlang ohne laut zu sein oder ähnliches, wir gehen an einem hund vorbei und der hätte sofort nach meinem sohn geschnappt geschnappt. ich hab meinen sohn gerade noch weg bekommen.
hier hat eindeutig der hund einen knacks weg, ohne verschulden des kindes.

ich finde es gibt solche und solche situationen und die diskusionen darüber führen ins leere.

nichts desto trotz ist die geschichte echt traurig...

lg

Beitrag von sternenzauber24 22.05.10 - 21:55 Uhr

Hallo Coolmum,

So wie Du die Situation mit Deinem Sohn, und dem Fremden Hund am Platz beschreibst, so ähnlich ist es uns heute ergangen.
Wir waren nach der Arbeit mit der Familie am Wasser wo auch immer viele Hunde sind, aber alle vernünftig erzogen und unter Kontrolle.
Tja, bis ein Junges Paar von etwa 20 mit Zwei Großen unangeleinten Hunden kam, das war aber an der Straße- einer wollte direkt auf unseren angeleinten Hund- und ich bat doch bitte den Hund zurück zu rufen da er auch vor dem Kiwa zwischen den Kids rumsauste.
Da wurden die noch patzig.. sie hätten gar kein Bock auf Leine und die konnte den Hund kaum halten so sehr zog er sie weg.
Mein Mann wurde dann etwas direkter und dann nahm der Mann von ihr rasch den Hund und sie verkrümelten sich..
Auch wieder eine Sache wo Erwachsene die Lage nicht Ernst nehmen, wäre eine beißerei losgetreten wären die Kinder dazwischen gewesen und mal wieder hat der halter kein Bock die Hunde zu erziehen..
Da hieße es auch wieder: Hund biß zu.. ja ja weil Menschen nicht vernünftig handeln.

Toll das Du Fünf Hunde hast, alle Achtung #pro

LG

Beitrag von equus1977 22.05.10 - 21:16 Uhr

Sicher ist es nicht immer so wie in deinem Text, aber ich kenne tatsächlich so einen Fall.

Ein hochgradig aggressiver Hund wurde vor ein paar Jahren von meiner Freundin eingeschläfert. Leider wurde erst hinterher festgestellt, daß der Hund mit Heftklammern übersät war, sonst wäre die Sache sicher anders ausgegangen...

LG

Beitrag von blueskorpi 22.05.10 - 21:21 Uhr

Es gibt einfach Menschen die sowas von gestört sind das es einfach nicht in mein Hirn rein will #schmoll Wie kann man sowas machen ohne das einem das Herz zerreist, ich versteh es nicht :-(

Da muß man sich echt mal fragen wie hoch die Leidensfähigkeit bei manchen Hunden ist bevor sie einfach nicht mehr können und sich, in meinen Augen gerechtfertigter Weise, wehren.
Niemand hat das Recht ein Tier ungeschoren zu quälen!!!!!!

Die meißten Menschen würden viel früher ausrasten!!!

LG
Inka

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