Hund + Baby - Wie macht ihr das?

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Beitrag von yasmin2101 22.05.10 - 21:49 Uhr

Hallo Mamis,

durch den tragischen Tod des 3 jährigen Mädchens, habe ich mir heute so meine Gedanken gemacht.

Hier nochmal ein Link zur Sache:

http://www.welt.de/vermischtes/article7745554/Toedliche-Kampfhunde-wurden-illegal-gehalten.html

Zu unserer Situation:
Meine Mausi ist jetzt 6 Monate alt und damit noch zu klein für den Umgang mit unserem 3 jährigen Amstaff Rüden, denn der ist ein echter Raudi!
Bis jetzt habe ich ihn auch so gut wie gar nicht an sie ran gelassen weil er wie so ein Flummi vor Freude durch die Gegend hüpft und sie dabei natürlich verletzen könnte.
Ich weiß nicht ob ich es damit in die falsche Richtung lenke, wenn ich die beiden trenne und ehrlich gesagt weiß ich auch nicht wie ich das hier managen soll wenn sie erstmal mobiler ist... Denn das was bei der oben genannten Sache passiert ist muss ja einen Grund haben...und meine Angst ist das ich so einen Vorfall damit provoziere aber ich weiß leider auch keine andere Lösung..Also wie macht ihr das mit euren Hundis? Egal welche Rasse oder Größe? Lasst ihr Kind und Hund zusammen oder nicht?

LG
Yasmin + Dina *023.11.2009

Beitrag von mel_p 22.05.10 - 21:58 Uhr

hallo,

also seit der geschichte mit dem baby was der hund aus dem kinderwagen geholt hat was die eltern draussen im garten stehen lassen haben im kinderwagen trenne ich baby und hund!!

Ich habe einen amerikanischen weissen schäferhund!! die eigentlich mega kinderlieb ist! mein 5 jähriger sohn macht echt alles mit ihr! Aber bei einem hund muss ja nur mal eine sicherung durch gehen und dann will ich nicht mit den konsiquenzen leben müssen! Auch selbst wenn der hund ein wesenstest gemacht hat! ein hund kann immer sich mal um 180 grad wenden! Ich gehe da lieber auf nummer sicher!! es sei denn ich bin mit im raum! da dürfen hund und baby zusammen sein!!


LG mel

Beitrag von yasmin2101 22.05.10 - 22:03 Uhr

Hey Mel,

habt ihr ne Wohnung oder ein Haus wo das baby in nem anderen Stockwerk ist? Oder wie trennst du die beiden genau? Wir wohnen in einer 3 Zimmer Wohnung und ich stelle mir es etwas schwer vor die beiden immer zu trennen. Ich habe bei ihr an der Zimmertür zwar ein Schutzgitter...aber sie wird ja auch nicht immer in ihrem Zimmer sein wollen...aaaach ich mach mir sooooo viele Gedanken um das Thema...schlimm echt..

Beitrag von mel_p 22.05.10 - 22:09 Uhr

ne wir wohen in einer 4 zimmer wohnung! haben aber einen sehr großen flur! Da habe ich das hundekörbchen stehen! wir haben zum glück in jedem raum eine tür dran! also shira darf nur ins wohnzimmer wenn ich auch dadrin bin!! da jermaine immer tags über im wohnzimmer liegt! shira hat auch absolutes kinderzimmer verbot! sie darf in keines von beiden kinderzimmern gehen!

Ich finde es gut wenn man sich da gedanken drum macht! habe mir auch sehr viele gedanken gemacht wo das mit dem 12 wochen altem baby war! wie gesagt shira ist mega kinderlieb!! aber würde auch icht die hand für sie ins feuer legen! denn hunde sind echt unberechenbar! so lieb sie auch sind!

Beitrag von mariana1606 22.05.10 - 22:01 Uhr

hallöchen,
ja ich lasse zusammen kommen , aber unser Hund ist ein Jack-Russel-Minschling, also eher von d. kleinen Sorte ; ))
Ana-Laura ist jetzt fast 10 Monate, aber sie lag auch schon als kleines Baby immer auf d. Bauch auf ihre Krabbeldecke auf d. Boden. Mia (unsere HÜndin) hat sie dann immer beschnuppert und auch mal die Hand geleckt. Mein Mann und ich waren bzw. sind ja immer dabei.
Natürlich muss man aufpassen, gerade jetzt, da unsere Kleine gerne an d. Ohren oder Schwanz von Mia zieht, da muss man das klar unterbinden.
Ansonsten ist echt kein Problem, Ana-Laura kann duch die Gegend krabbeln, Mia stört das überhaupt nicht.
Grüßle

Beitrag von tina4370 22.05.10 - 22:02 Uhr

Hallo, Yasmin!

Wir haben eine Husky-Labrador-Mix-Hündin (mittlerweile 9,5 Jahre alt) und lassen nie Kind und Hund zusammen allein, obwohl wahrscheinlich nichts passieren würde, denn unsere Gina ist ein unglaublich liebes und geduldiges Tier.
Trotzdem: sie ist eben ein Tier und damit unberechenbar.

Wenn Maria auf dem Fußboden herumkrabbelt, ist immer einer von uns dabei (nicht nur wegen das Hundes - man weiß ja nie, auf was für Ideen so ein Baby kommt... auch unberechenbar ;-) ), und die beiden haben gegenseitiges "Ansabberverbot".
Klar kommt es mal vor, dass Maria Gina ins Fell packt oder dass Gina Maria kurz die Hand leckt (die Kleine lacht sich dann immer kringelig), aber wie gesagt: es ist immer einer von uns dabei.

Also, ich würde sagen: nicht wegsperren, aber auch nicht allein lassen. Wenn Dein Hund gut erzogen ist (wovon ich ausgehe), versuch doch mal eine vorsichtige Zusammenführung, vielleicht zusammen mit Deinem Mann (?) oder einem anderen Helfer, so dass einer das Kind hat und der andere den Hund.

Liebe Grüße!
Tina mit Maria Elisabeth *10.09.09

Beitrag von yasmin2101 22.05.10 - 22:09 Uhr

Hey Tina,

so wie du es beschreibst haben wir es schon paar Mal versucht..nur er freut sich dann immer so und wackelt dann echt mit allen Körperteilen..auch mit seinem dicken Bumsschädel ;-)
Und da ist dann halt doch ein Verletzungsrisiko welches ich nicht eingehen möchte...

Beitrag von sammy75 22.05.10 - 22:02 Uhr

Hallo Yasmin,
wir haben eine 5 jährige Goldie Hündin. Sie war bei unserem ersten Kind von Anfang an ganz nah bei ihm.Und das das genau das Falsche ist war mir nicht klar bis eine Hundetrainerin mich bei unserem zweiten Kind darauf aufmerksam machte. Eine Hündin in der Natur lässt in den ersten Monaten garkeinen an die Welpen! Und erst später dürfen dann die ersten Tanten die Welpen beschnuppern. Die Rüden wagen sich garnicht erst in die Nähe der Kleinen. Also kein schlechtes Gewissen haben, lass sie etwas größer werden und bleib immer dabei! Man kann seine Hand nie für seinen Hund ins Feuer legen, aber ganz ausschließen will man die Wauwis ja auch nicht..

LG Steffi mit Max(34 Monate ) und Jonathan(7 Monate)

Beitrag von yasmin2101 22.05.10 - 22:06 Uhr

das mit dem Rudelverhalten habe ich auch schon gelesen aber dann werden ja auch die Stimmen laut wegen der Eifersucht und da bin ich mir dann immer unschlüssig welcher der richtige Weg ist. :-(

Beitrag von caramaus 22.05.10 - 22:33 Uhr

Hallo!

Ich habe ein 6 Monate altes Baby und eine Hovawart-Hündin. Ich würde sagen, mein Hundi steht arg unterm Pantoffel, denn sie wagt sich nicht von alleine an mein Baby ran. Am Anfang ist sie sogar weggezuckt, wenn sie mal mit meiner Erlaubnis geschnüffelt hat und meine Maus hat gestrampelt oder gequietscht.
Weil mittlerweile das gegenseitige Interesse steigt, bringe ich ihr momentan bei, sich von meiner Maus anfassen zu lassen. Ich führe also die Hände von meinem Baby beim streicheln - damit sie nicht zu arg am Fell zieht und Lobe mein Hundi fürs stillhalten wie verrückt. Das klappt ganz gut.

Meine Freundin züchtet Hunde und hat ein ziemlich großes Rudel (8Hunde). Es ist tatsächlich so, dass die Hündinnen nicht jeden an ihre Welpen ranlassen. Die Mutter von meiner Hündin konnte den anderen Hunden im Rudel gegenüber ziemlich grantig werden und hat ordentlich geknurrt, wenn die zu forsch an ihre Babies rangegangen sind. Also von daher - vielleicht hat meine Hündin gedacht - ich mach sie auch so zur Schnecke und hat sich nicht getraut...


Caramaus mit #schrei und#hund

Beitrag von belebice 22.05.10 - 22:07 Uhr

Hallihallo

Ich habe hier sogar 2 Hunde rumflitzen. nen Bordercolliemix (also recht groß) und nen Jack Russel (also recht klein). Ich lasse Leni zu beiden Hunden, allerdings bin ich ohne Unterbrechung mit von der Partie und habe Augen und Ohren wie ein Luchs... NIEMALS würde ich Leni mit den beiden auch nur kurz in einem Raum alleine lassen... NIEMALS. Ich entferne mich niecht einmal raumintern weit von Leni, wenn die Hunde mit im Zimmer sind. Ich finde es sehr wichtig, den Kontakt ganz früh zustande zu bringen, da nur so Vertrauen beiderseits entstehen kann. Leni darf die Hunde anfassen, anders herum dürfen die Hunde auch schnuppern an Leni, aber niemals daran rumlecken *bäh*. Unsere große ist in dem Kontakt zu Leni auch eher n bissel zurückhaltender. Sie geht dann weg... Bei ihr merkt man, dass sie noch nicht so recht weiß, wie sie mit sonem Mini umgehen soll. Die kleene ist das recht offen und liebt Leni...., also... für uns als Mamis ist es denke ich essentiell auf die Signale des Tieres zu achten. Zum BEispiel, wenn Aisha (Bordercollie) zeigt, sie mag jetzt nicht, muß Leni lernen, dass zu tolerieren. Just im Moment ist das natürlich noch zu früh, aber da komme ich ja ins Spiel..., ich nehme sie dann beiseite....

Du machst sicherlich als Mutter instinktiv das richtige. Finde es toll, dass du dich so intensiv damit auseinandersetzt, aber achte darauf, dass du die beiden nicht konsequent auseinander hälst, das kann für ein *gesundes Miteinander* MEINER MEINUNG nach nicht förderlich sein. Ich denke, hier werden die unterschiedlichsten Meinungen aufeinander treffen. Bin gespannt


GlG Bianca mit Leni, die sich immer krabbelnd im Raum bewegt und schon laut *wauwau* scheppert, wenn sie die beiden gerade entdeckt#rofl

Beitrag von yasmin2101 22.05.10 - 22:18 Uhr

Ich denke sehr ähnlich wie du, was den Umgang betrifft und finde es auch gut wie du das machst. Nur bei mir ist irgendwie immer bissi Angst mit bei, das bei im mal ne "Leitung durchbrennt" und er einfach mal schnappt, was bei einem baby fatal wäre..(ich wurde selber von einem Jackrussel ins Gesicht gebissen als ich 12 war...der war auch immer gaaanz lieb ;-) ) Vielleicht kommt daher meine Angst... naja wie auch immer.. denkst du auch so oder vertraust du in dem Punkt deinen Hunden, das sie nicht so einen Aussetzer mal haben könnten?

Beitrag von belebice 22.05.10 - 22:58 Uhr

Uiuiui,..., neee, vertrauen würde ich nem Tier nie zu 100%. deswegen auch alles nur in meinem DIREKTEN Beisein. Das dich n Russel mal gebissen hat finde ich natürlich echt übel. Das prägt negativ, das kann ich mir echt gut vorstellen...

LG

Beitrag von chilli-68 22.05.10 - 22:15 Uhr

Hi Yasmin,

ich habe eine 7 jährige Deutsch Kurzhaar Hündin ( Jagdhund) und einen 4 jährigen Mischling ( schaut aus wie Schrumpfschäferhund mit Ringelschwanz) mein Sohn ist 8 Mon alt.
Beide Hunde sind nett zu Kindern, der Mischling findet Kinder richtig toll.
Wir waren mal in einem Kindergartenprojekt Richtiger Umgang mit Hunden..dh die beiden sind "kampferprobt" und sehr geduldig, ich würde Sie aber trotzdem nie alleine mit meinem Sohn lassen.
Sie dürfen gucken, schnüffeln und gemeinsam mit mir mit dem Kleinen spielen aber nur unter meiner Aufsicht.
Noch ist es einfach die 3 zu "trennen" ( Laufgitter) mal schauen wie es sich entwickelt wenn Alexander anfängt zu krabbeln und zu laufen, da wird es schwierig obwohl beide die Tendenz haben dem Kleinen aus dem Weg zu gehen, da er Ihnen noch zu tapsig ist.
Grundsätzlich würde ich Kinder und Hunde (egal welche Rasse) niemals unbeaufsichtigt zusammen lassen.

Lg Chilli

Beitrag von andrea761 22.05.10 - 22:36 Uhr

Hallo Yasmin
Wir haben gleich zwei große Hunde (Schäferhund und Dobermann) und ich lasse Lia niemals alleine mit den Hunden! Ganz am Anfang durften sie auch nicht schnuppern (wie Sammy schon geschrieben hat)-wir hatten vor der Geburt eine Hundetrainerin von D.O.G.S. (Martin Rütter von VOX leitet diese Schule) hier. Und sie sagte auch wir sollen die Hunde erstmal gar nicht ans Baby ran lassen-ich solle mich für 4 Wochen quasi mit dem Baby zurückziehen (wie auch die Hundemama das im Rudel macht. Sie durften nach 4 Wochen mal schnüffeln, aber auch jetzt nicht ohne meine erlaubnis ans Baby ran. Man sollte auch auf gar keinen Fall Windeln zum schnüffeln geben (wie oft falsch geraten wird). Lia`s Zimmer und auch Spielsachen KiWa usw. sind absolut Tabu für die Hunde!
Ebenso mußt du deinem Kind beibringen, daß die Hundebetten und Hundespielzeug absolut Tabu für dein Kind sind (Hunde brauchen auch ihre Rückzugmöglichkeit).
Ich lasse meine Hunde und Lia niemals zusammen alleine-auch wenn ich nicht denke, daß etwas passieren würde-letzendlich weiß man es nie!
Wenn Lia auf dem Boden krabbelt, dann haben die Hunde nichts an ihr zu suchen und das wissen sie auch (bin auch immer dabei)
Falls du noch fragen hast kannst du gerne fragen!
Ich fühle mich mit Kind und Hund sicher, dank der wirklich tollen Trainerin!
Lg
Andrea

Beitrag von yasmin2101 22.05.10 - 22:50 Uhr

Hey Andrea,

ein Bekannter (der selber 2 Staffordshire Terrier hat) meinte zu mir das wenn ich meinen Hund immer von der Kleinen fern halte und alles getrennt halte, er es hinter meinem Rücken versuchen würde an sie ranzukommen und das dann natürlich nicht gut enden würde!
Was hälst du davon bzw. hat dir deine Trainerin dazu was gesagt?

LG

Beitrag von andrea761 22.05.10 - 23:10 Uhr

Ja man solle eben nur die ersten 4Wochen die Hunde absolut nicht an das <Kind ranlassen, danach dürfen sie schnüffeln, aber eben nur wenn ich es ihnen erlaube. Lia ist ja mittlerweile schon fast 7 Monate und hat nun auch Kontakt zu den Hunden, wenn ich dabei bin.
Bei uns hat diese Weise sehr gut funktioniert-meine Hunde interessieren sich nicht für Lia und sie gehen noch nichtmal an das Essen, welches Lia aus ihren Hochstuhl raus wirft-das fressen sie erst, wenn Lia aus dem Stuhl und nicht mehr in der Nähe ist!
Also das nicht ran lassen gilt wirklich nur für die ersten 4 Wochen-andernfalls könnte ich mir auch vorstellen, daß die Hunde zu neugierig werden und es doch versuchen würden an das Baby ran zu kommen.
Lg
Andrea

Beitrag von caramaus 22.05.10 - 22:52 Uhr

Das finde ich spannend: wieso darf man denn keine Windel zum Schnüffeln geben?

Beitrag von andrea761 22.05.10 - 23:19 Uhr

Die Hundeschule basiert ihr wissen, auf das natürliche Rudelverhalten und im Rudel darf nur das Alphatier Babys (WElpen) bekommen. Sobald die Geburt ansteht, verzieht sich das Alphatier für eine gewisse Zeit in eine Höhle und kommt dort erst wieder raus, sobald die Welpen etwas robuster und selbstständiger geworden sind-dann dürfen auch die anderen Rudelmitglieder die Welpen beschnüffeln und kommen erstmalig in Kontakt mit den Welpen. In der Zeit wo die Hundemama mit ihren Welpen in der Höhle ist, frißt sie die hinterlassenschaften der Welpen auf, damit es sauber in der Höhle bleibt-sprich die anderen Rudelmitglieder kommen niemals mit den Vekalien der Welpen in Kontakt.
Wenn man nun eine volle Windel dem Hund zum schnüffeln hinhält, könnte der Hund die Mama des Babys für unfähig halten und sich somit fürs Baby zuständig fühlen und auf seine Art und Weise reagieren-für ihn heißt es, daß du als Alphatier deine Aufgabe dich ums Baby kümmern, auf ihn abwälzt.
Ich hoffe du konntest mir folgen und es war nicht ganz so durcheinander geschrieben.
Lg
Andrea

Beitrag von caramaus 22.05.10 - 23:34 Uhr

Nein, war ganz verständlich geschrieben.

Ich habe meine Hündin zwar an einer Windel schnüffeln lassen und als wir auch aus dem Krankenhaus kamen durfte sie auch das neue Familienmitglied beschnuppern. Aber ich denke, dass meine Hündin von sich aus respektiert, dass das Baby meine Angelegenheit ist und nicht ihre. Denn erst jetzt nach einem halben Jahr interessiert sie sich mehr für mein Baby. Aber sie geht immer noch nicht von alleine auf die Kleine zu (bin ich auch ganz froh drum) - sie schnüffelt nur mit Erlaubnis. Aber wie gesagt, sie steht ganz schön unterm Pantoffel...

Bei den Hunden meiner Freundin (Züchterin mit 8Hunden) ist das nicht ganz so krass wie von dir beschrieben. Bestimmte Hunde dürfen auch an die neugeborenen Welpen ran zum schnüffeln - aber nicht alle. Die, die nicht das Privileg haben werden ordentlich weggeknurrt.

C.

Beitrag von andrea761 23.05.10 - 07:41 Uhr

Ich glaube auch nicht, daß jeder Hund der an einer Windel schnüffelt ein aufälliges Verhalten zeigen muß, aber die Gefahr besteht dann eben.
Ich wollte unbedingt auf Nummer Sicher gehen, weil die Dobermann Hündin aus extrem schlechten Verhältnissen gekommen ist und auch immernoch in manchen Situationen sehr ängstlich und aufbrausend reagiert (ich hatte Angst,daß sie vielleicht zur Angstbeißerin wird). Unterm Pantoffel stehen meine zwei auch-allerdings war mir wohler dabei, vor der Geburt eine Trainerin kommen zu lassen-speziell auf Thema Baby und Hund!
Wir hatten auch vor, die Windeln aus dem KH mitzunehmen (mein Mann), aber sie riet uns aus den vorher genannten Gründen dringend ab. Ich muß dazu sagen, daß die Dobermannhündin auch aufälliges Verhalten an den Tag lag, daß ihr meine SS nicht paßte-sie hatte seitdem ich SS war immer ins Haus gepieselt und immer nur, wenn ich mit ihr alleine war! Gott sei dank hat sie sich mit der Situation angefreundet und verhält sich wieder normal-dank training!
Mit unserem Schäferhund haben und hatten wir diesbezüglich auch nie Probleme und hätten wir nur ihn gehabt, hätten wir die Trainerin wahrscheinlich nicht kommen lassen.
Lg
Andrea

Beitrag von caramaus 23.05.10 - 11:39 Uhr

Ok, das verstehe ich gut. Ich habe meine Hündin ja von anfang an - ich durfte sogar bei der Geburt dabei sein, weil meine Freundin die Züchterin ist (und auch Hundtrainerin - bildet Therapiebegleithunde aus).

In deiner Situation hätte ich auch Hilfe beim Profi gesucht. Besser so, als wenn man denkt passiert schon nix und dann geht es schief. Wenn jetzt alles gut läuft - ist doch prima.

c.#pro

P.S.: beim nächsten Baby lass ich die Windel im Krankenhaus - man lernt ja nie aus:-D

Beitrag von andrea761 23.05.10 - 12:37 Uhr

Ja es ist etwas anderes, wenn man den Hund von klein auf hat, dann hat man natürlich ein ganz anderes Vertrauen zu dem HUnd.
Richtig man lernt nie aus ;-) das trifft wohl in allen Lebenslagen zu!
Schöne Pfingsttage noch
Lg
Andrea

Beitrag von jimmytheguitar 22.05.10 - 22:40 Uhr

Titus (mein Sohn) und Polly (mein Zwergdackelweibchen) kennen sich schon gut, Titus kräht immer Polly und versucht sie zu streicheln (was aber meist in Hauen und an den Ohren ziehen endet so das ich die beiden trennen muß). Polly ist ein Lamm, sie läßt alles mit sich machen, aber sie ist auch kein richtiger Hund, vielleicht mehr wie eine dumme Katze.

Da muß ich schon mehr Sorgen bei meiner Katze haben (die ist genauso groß wie Polly), das ist ein hinterlistiges Vieh. Und seit dem eine Katze das Auge des Hundes meiner Schwester rausgekratzt hat trenne ich Kind und Katze strikt!

Allerdings: Bei größeren Hunden habe ich extrem Schiß, grade bei meinen Schwiegereltern/ Schwester/Schwager laufen vier Stück davon rum. Wobei ich dreien davon absolut nicht über den Weg traue (einer hat auch schonmal unvermittelt meinem Großen in die Wange geschnappt!:-[). Ich habe meinen Sohn dann nur auf dem Arm und lasse ihn nicht unbeaufsichtigt. Ich würde auch keinen großen Hund haben wollen bei Kindern, weiß nicht, ist so ein ungutes Gefühl!

lg

Beitrag von teufelchen1512 22.05.10 - 22:48 Uhr

Hallo Yasmin!

Ich habe einen 'kleinen' Hund, einen Shih Tzu der aber leider, ne echte Macke hat.
Er hat mir gegenüber einen extremen Beschützerinstink, z.B. wenn mir jemand Fremdes zu nahe kommt, obwohl er so klein ist, dass ich ihm was Kinder angeht auch nicht zu 100% vertrauen würde.
Ich sage auch grundsätzlich, wenn Kinder ihn streichel wollen, dass das leider nicht geht, weil ich NICHT die Verantwortung übernehmen möchte.
Mein Sohn ist jetzt 18 Monate alt und im Babyalter war alles gut. Hundi hat auch ihn beschützt und sich immer riesig gefreut, wenn ich mit ihm nach Hause kam.
Die Wende kam, als der Kleine "mobil" wurde. Das scheint ihn extrem irritiert zu haben, speziell als es ans Laufen ging. Habe zu der Zeit auch Kontakt zu einem Hundetrainer gesucht.
Ich wollte die beiden aber auch nie direkt trenne, weil ich eben auch nicht wollte das beide den Umgang miteinander nicht lernen.
Seitdem das Laufen richtig sicher klappt, ist das 'misstrauische' Verhalten vom Hund auch weg.

Nun halte ich es so:
Bin ich nicht gerade Beschäftigt und kann aufpassen, achte ich darauf, das mein Sohn beispielweise nicht auf den schlafenden Hund tritt oder ähnliches, mache ihn dann darauf aufmerksam, dass er z.B. anders herum um den Tisch muss.
Kinderzimmer und Spielzeug ist für Hundi tabu. Anders herum durfte der Kleine von Anfang an nicht in die Hundeecke, wo das Körbchen steht- damit der Hund nen festen Rückzugsort hat. Daran halten sich beide.
Habe ich was zu tun, geht der Hund entweder in die Küche oder ins Schlafzimmer auf seine Decke (wo er eh am häufigsten schlummert) und ich mache die Tür zu.

Mein Sohn hat einen gesunden Respekt vor unserem Hund entwickelt denke ich, weil sich beide eigentlich aus dem Weg gehen, es sei denn es findet ein bewußter Kontakt statt. Dann klappt es auch schon mit dem Streicheln.

Generell hatte ich aber auch die Überlegung - hätte sich die Sache nicht wieder gelegt, mit nem Maulkorb zu arbeiten, um die beiden nicht zu trennen, damit Hundi lernt, dem kann ich eh nix. (Natürlich sollte das nicht heißen, das er dem Kind dabei "ausgeliefert" gewesen wäre!) Dachte da an das von mir kontrollierte Aufeinandertreffen, mit der Sichertheit, dass der Hund ihn nicht verletzten kann.

Ich könnte mir nie verzeihen, wenn da was passieren würde und hab deshalb meine Augen immer überall. Ist manchmal etwas nervig, aber es ist ja nicht so, dass wir unserern Hund nicht lieb haben :-)

LG
Julia