Rücklastschriftgebühr? QVC und andere Betrüger...

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von lillilou 23.05.10 - 08:47 Uhr

Hallo und einen schönen Feiertag,

eine Freundin von mir hat da so ein Problem, ...
also sie hat einen Arikel für ca. 80 Euro bei QVC oder so einen anderen Fernsehshop#augen bestellt. Der Artikel war nicht so wie beschrieben und die im Kaufpreis enthaltenen Zusatzartikel (irgendwelche Bürsten für einen Dampfbesen) haben ALLE#aerger gefehlt. Sie hat das Teil innerhalb der 14-tägigien Rückgabefrist an den Shop rückgesandt. Nun ist das schon eine Weile her, sie wurde (telefon.) immer nur vertröstet, musste teure Nummern anrufen, auch nach Österreich. Ich habe dann einen Brief aufgesetzt und nun haben die sich prompt gemeldet. Ich hatte denen eine Frist eingeräumt, und darum gebeten den vollen Betrag anzuweisen. Sie hatte ja Versandkosten und Nachnahmegebühren. Nun haben die aber geschreiben, dass sie von den knapp 80 Euro, um die 14 Euro abziehen wollen wegen einer RÜCKLASTSCHRIFTGEBÜHR??? Was soll das denn bitte sein? Ist das jetzt Mode?

Über ein wenig aufklärung wäre ich sehr dankbar.

:-)LG

Beitrag von lebelauter 23.05.10 - 09:09 Uhr

RÜCKLASTSCHRIFTGEBÜHR = gebühr, die die bank von demjenigen haben will, der eine lastschrift zurückbucht.#

wie hat deine freundin denn gezahlt und wie lief die rückerstattung des kaufpreises?

Beitrag von nick71 23.05.10 - 09:37 Uhr

Bei Versand per Nachnahme kann keine Rücklastschriftgebühr angefallen sein.

Das wäre nur der Fall, wenn deine Freundin den Kaufpreis von ihrem Konto hätte einziehen lassen (wollen) und das Konto keine ausreichende Deckung aufwies.

Ich würde da an eurer Stelle noch mal hinschreiben und auf die Auszahlung des VOLLEN Betrages bestehen. Und in dem Zuge vielleicht auch direkt mit der Einschaltung eines Anwalts drohen, sollte die Firma irgendwas abziehen.

Ob man wegen 14,00 Euro letztendlich tatsächlich einen Anwalt einschaltet, steht wieder auf einem anderen Blatt. Lohnt sich wahrscheinlich nur dann, wenn deine Freundin entsprechend rechtschutzversichert ist.

Beitrag von manavgat 23.05.10 - 11:34 Uhr

Ich würde das unter Erfahrung verbuchen und dort nichts mehr kaufen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von hexlein77 23.05.10 - 22:37 Uhr

Genau! #augen

Und auf alles verzichten und schön die schnute halten! #klatsch

Sehr konstruktiv!!!! Wie immer!

Beitrag von manavgat 24.05.10 - 12:25 Uhr

Wie sinnvoll ist es, bei 14 Euro, weiterhin kostenpflichtige Hotlines anzurufen, Arbeitszeit zu investieren, Kosten für Einschreiben, Mahnbescheid und womöglich noch Anwalt?

Das ist doch Mumpitz.

Ich hatte das mit Flexstrom, da ging es um 18 Euro. Ich hab einen Haken dahintergemacht. Ehrlich gesagt ist jeder Streitwert unter 100 Euro es nicht mal wert, dass man sich darüber aufregt.

Gruß

Manavgat

Beitrag von vwpassat 23.05.10 - 11:43 Uhr

Es handelt sich doch bestimmt nicht um QVC, sondern um Teleshop:


http://www.ciao.de/Erfahrungsberichte/Tele_Shop__464765

Beitrag von jeannylie 23.05.10 - 12:34 Uhr

Rücklastschrift kann ja eigentlich nicht sein.
Wie hat sie denn bezahlt?
Wenn sie den Artikel reklamiert hat, dann dürfen ie überhaupt nichts abziehen. Also noch mal anschreiben.

LG

Beitrag von hexlein77 23.05.10 - 22:40 Uhr

Nochmal ein SChreiben Aufsetzten und evtl. mit dem Verbraucherschutz drohen. Das kostet nicht ganz soviel wie ein Anwalt! ;-)

So eine Rücklastschriftgebühr gibt es, wie hier schon geschrieben wurde, bei Banken wenn das Konto nicht gedeckt war. Aber doch nicht so.

Würde auch nochmal auf die Nachnahme hinweisen. Und dann erstmal schauen was von denen kommt!
Und evtl auch ein letztes mal anrufen und sagen, das jetzt letzmalig ein Schreiben rausgeht und nett darauf hinweisen, das sie wohl auf dem Holzweg sind und was passiert, wenn sie nicht reagieren! :-)

greetzle

Beitrag von sassi31 24.05.10 - 03:55 Uhr

Mit den Rücklastschriftgebühren belasten viele Firmen ihre Kunden, wenn diese tatsächlich eine Rücklastschrift verursacht haben. Z. B. wenn das Konto nicht gedeckt war, als die Firma einziehen wollte. Immer vorausgesetzt natürlich, dass die Banklastschrift berechtigt war, kann eine Firma das Geld vom Kunden verlangen. Sofern in den AGB darauf hingewiesen wird.

Da du allerdings schreibst, deine Freundin hätte per Nachnahme bezahlt, kann eine Rücklastschriftgebühr nicht angefallen sein.

Ich würde auf die Erstattung des kompletten Warenwerts bestehen. Nicht erstattungsfähig sind jedoch Nachnahmegebühr und Versandkosten. Dabei sollte deine Freundin aber im Auge behalten, dass ein reger Briefwechsel auch schnell sehr teuer werden kann (Zeitaufwand, Porto, Papier, Briefumschlag usw.). Je nach Aufwand ist der Tipp von Manavgat evtl. die bessere (günstigere) Lösung.

Gruß
Sassi

Beitrag von snowy 24.05.10 - 09:31 Uhr

Ich an deiner Stelle würde mal den Betreff sowie einen Teil des Inhalts ändern lassen.

Du weiss ja nicht mal welche Firma es war:

"bei QVC oder so einen anderen Fernsehshop bestellt."

Was meinst du könnte passieren wenn QVC es nicht wäre und sie sich angegriffen fühlen, denn hier wird QVC erwähnt doch genauso könnte es auch ein anderer Versand gewesen sein.

Schon mal etwas von Mitstörerhaftung gehört?

#snowy


Ich hab mit QVC noch nie Probleme behabt!

Beitrag von vwpassat 24.05.10 - 13:45 Uhr

QVC ist m.E. der seriöseste der Teleshoppinganbieter!