Konfirmation ja oder nein? Nach Lust/Laune?

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von shopgirl68 23.05.10 - 10:20 Uhr

Hallo,

die Mutter des Sohnes meines Partners will den Sohn nicht konfirmieren.

Sie hat ihn soweit bearbeitet dass er selbst nun auch "nicht will"

Hintergrund: Sie hat sich mit allen Verwanten (vorallem ihren Eltern/bruder) seit Jahren verkracht, so dass sie keinen Menschen hat den sie einladen könnte.

Auch sieht die Mutter das Jahr des Konifunterrichtes nur als Stress in dem sie den Jungen da hinfahren "muss", das sicher auch genau in seinen Trainingszeiten wäre, er ja dann alle 14 Tage in die Kirche müsste uvm. Also an Ausreden mangelt es der Dame nicht.

Da es noch einen jüngeren Bruder gibt bin ich gespannt wie sie das in ein paar Jahren sieht, wenn der jüngere in das Alter dieser Frage Konfirmation ja oder nein kommt.

Wollte einfach mal eure Meinung dazu hören. Laßt ihr eure Kinder konfirmieren?

Beitrag von darleens-mom 23.05.10 - 11:41 Uhr

Hallo zusammen,

wir haben zwei Kids, die sich selbst entscheiden dürfen, ob sie sich konfirmieren lassen wollen oder nicht. Töchterchen (13) geht seit einem Monat in den den Konfirmandenunterricht und ihr macht es Spaß. Sie ist aber auch schon gern zum Kindergottesdienst gegangen. Sohnemann (11) findet Religionsunterricht und alles was damit zusammenhängt ätzend und äußert sich bislang gegen die Konfirmation.

Wir beeinflussen unsere Kinder nicht, sie können wirklich frei entscheiden. Warum sollten wir Sohnemann zum Konfi-Unterricht zwingen, wenn er nicht möchte? Das ist Stress für alle Beteiligten und Stress haben die Kids heute schon genug. Unsere Entscheidung hat nichts damit zu tun, dass wir unsere Kinder nicht dorthin fahren wollen, zudem sie dann alt genug sind, allein bzw. mit den Freunden zu gehen/fahren.

Grüße Tanja

Beitrag von elsa345 23.05.10 - 18:32 Uhr

Bei meinem Stiefkind, war die Argumentation der Mutter noch verschärfter. "WIR glauben nicht an Gott, also was willst Du da?" Super fand ich, das Kind wurde gar nicht erst gefragt, ob sie glaubt, es wurde festgelegt. Kannste nix machen. Diese Mütter sollten alles beten was sie wissen, daß es wirklich keinen Gott gibt, sonst gibbet mal ne böse Überraschung.:-p

Beitrag von schwarzbaer 26.05.10 - 14:13 Uhr

ja und? wenn mich meine Tochter (1. Klasse) fragt, warum ihre Freundin in die Kirche und zur Christenlehre und zum Religionsunterricht geht und sie nicht, erkläre ich ihr auch, daß es menschen gibt, die an gott glauben, das unsere Familie da aber nicht dazu gehört und so weiter.

wenn sie später für sich entscheidet, doch an Gott glauben zu wollen kann sie das gerne tun, wir werden es ihr aber definitiv NICHT vorleben und das ebenso definitiv in keiner Form unterstützen.

Beitrag von petra1982 23.05.10 - 13:52 Uhr

ICh durfte es mir aussuchen :-) Das sie es nicht will weil sie keine Lust hat find ich scheisse....

Beitrag von nisivogel2604 23.05.10 - 15:02 Uhr

Glaubt das Kind denn an Gott?

Beitrag von wasteline 23.05.10 - 19:00 Uhr

Die Frage sollte nicht sein "lasst ihr eure Kinder konfirmieren?". Die Entscheidung sollten die Kinder alleine treffen.

Beitrag von carrie23 24.05.10 - 16:25 Uhr

Wenn meine Kinder zur Konfirmation wollen dann ja, zwingen werde ich sie nicht.

Beitrag von stormkite 24.05.10 - 20:38 Uhr

NEIN, meine Kinder werden nicht konfirmiert.

Die Armen müssen als Heidenkinder aufwachsen, weil uns schlechten Eltern damals sogar die Taufe schon zu viel war.

Noch viel schlimmer, schon meine Eltern haben eine Taufe für unnötig gehalten ... und so bin ich auch nicht Konfirmiert worden.
---

Mal ehrlich, wenn man selber nichts mit Kirche am Hut hab, dann neigt man nicht gerade dazu, die Kinder im christlichen Sinne zu erziehen. Ich jedenfalls hätte auch keine Lust auf den "Stress in dem sie den Jungen da hinfahren "muss" - immerhin ein Jahr lang. Und der Sportunterricht meines Sohnes wär mir definitiv wichtiger.

Aber du und dein Mann, ihr könnt ja den gesamten Fahrdienst ein Jahr lang übernehmen, und die Konfirmation ausrichten, alle Verwandten einladen, teure Geschenke schenken und ein tolles Fest feiern.

Da könnt sich mein Exgatte nebst Neufrau gerne ausleben - ich schätze es sehr, wenn der Vater Verantwortung übernimmt.

Kite







Beitrag von shopgirl68 24.05.10 - 20:50 Uhr

Hallo,
ich danke euch für eure Reaktionen.

Auf der andere Seite sagt sie dem Kind "wenn du nicht konfimiert bist kannst du nicht heiraten" Einfach ohne Worte sowas!

Leider läßt die Mutter dem Vater nicht die Verantwortung zu übernehmen.
Sie sagt wo es langgeht und das wird gemacht.
Er darf den Kindern nicht mal die Unterhose anziehe die er für richtig hält. egal was Papa macht - es ist einfach immer alles falsch.................

Möchte das hier nicht weiter ausführen.

Noch mal Dickes Danke für euer Reaktionen

Beitrag von yvonnechen72 25.05.10 - 15:05 Uhr

Meine Töchter sind beide nicht getauft, ich bin nicht getauft und demzufolge auch nicht konfirmiert. Meine Kinder wachsen auchin einem Heidenhaushalt auf. und soll ich dir etwas verraten? Unsere Große geht seit einem guten viertel Jahr zum Konfi-Unterricht!

Yvonne

Beitrag von sassi31 25.05.10 - 02:18 Uhr

Mal eine andere Frage:
Dauert der Konfirmandenunterricht wirklich nur 1 Jahr? Ich musste 2 Jahre zum Konfirmandenunterricht und meine Freundin, die der ev.-reformierten Kirche angehört, sogar 3 Jahre.

Zu deiner Frage:
Ich finde es ok, wenn der Junge nicht konfirmiert wird. Mit 14 Jahren darf man doch eh selber entscheiden, welcher Konfession man angehören möchte. Er kann auch zum Unterricht gehen und zwei Tage vor der Konfirmation plötzlich sagen, dass er doch nicht konfirmiert werden will. Und keiner kann ihn zwingen. Also akzeptiert seine Entscheidung doch einfach.

Beitrag von dominiksmami 25.05.10 - 12:18 Uhr

Hallo,

da kommt ganz allein auf den Wunsch des "Kindes" an!! Kinder "lässt" man nicht konfirmieren sie gehen zur Konfirmation weil sie das so möchten.



lg

Andrea

Beitrag von eklis1974 26.05.10 - 22:11 Uhr

Mein Sohn würde auch dieses Jahr mit zur Konfirmation gehen- würde er, wenn er wollte ;)

Der Unterricht findet immer dienstags statt und das in der Zeit, wo er Handballtraining hat.
Also hat er sich gegen die Konfirmation entschieden und für sein Handball.

Für uns ist das okay. Wir hätten aber auch hinter ihm gestanden, wenn er sich für die Konfirmation entschieden hätte.

Wer weiß, was in 2-3 Jahren ist.

Beitrag von badguy 27.05.10 - 08:47 Uhr

Die entscheidende Frage sollte lauten, ob das Kind in einem Glauben an Gott leben möchte. Dies beantwortet u. a. die Frage nach einer Konfirmation. Mit 14 kann man dies sehr wohl schon entscheiden.

Beitrag von cajamarca 28.05.10 - 21:42 Uhr

Meine Kinder sind nicht getauft, aber ab einem gewissen Alter ist das ihre eigene Entscheidung.

Meine Eltern haben mir damals gesagt, ich solle zwar an allen Vorbereitungen teilnehmen, aber egal wie danach meine Entscheidung ausfalle, eine Feier würde es trotzdem geben. Ich habe mich nicht konfirmieren lassen, wir sind ins Restaurant gegangen und ich habe Geschenke bekommen. Die Entscheidung dagegen wurde genauso gewürdigt wie die Entscheidung dafür. Ich fand das gut.

LG Anke

Beitrag von maike.171 28.05.10 - 22:55 Uhr

also ich sag mal wie es bei mir war!(firmung)
lust hatte ich keine!aber da ich ja mit freunden hin gegangen bin war es nicht so schlimm!
anders rum muss man so denken das man echt eingeschränkt ist wenn man es nicht machen lässt!ich bin danach zb auf ne kath.schule gegangen!ohne firmung wäre das nicht gegangen!oder mein cousin hat religton auf lehramt studieren wollen und war nicht gefirmt er musste das nachholen!(auch doof ein hast 30 jähriger unter den kiddis!
ich denke das es bei der konfirmation genau so sein wird!
oder wie ist es mit kirchlicher hochzeit???muss man das nicht auch dafür haben???
mensch einmal durch und gut is!

Beitrag von shopgirl68 31.05.10 - 09:47 Uhr

Hallo,

ich weiß nicht ob man es für eine kirchl. Hochzeit braucht.
Kann schon sein.

Aber wenn man sich nícht komfirmieren läßt aus dem Grund man glaubt nicht an Gott, dann brauch man auch seinen Segen nicht für die kirchl. Hochzeit zu wollen, oder.

Danke euch für eure vielen Beispiele.