Garnicht so einfach ..

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von kueho 23.05.10 - 17:27 Uhr

Hallo zusammen. Also ich bin jetzt in der 17 SSW und erwarte im November Zwillinge. Jetzt habe ich mal ausgerechnet was ich ungefähr an Elterngeld bekommen würde. Bin da auf ca 1000 € + 300 € Mehrlingszuschlag gekommen (also 1300 € für 1 Jahr). Wenn ich aber 2 Jahre zu Hause bleiben würde, wären es ja dann ungefähr 650 € insgesamt im Monat + 2 x Kindergeld. Sind wir also bei ca. 1000 € im Monat, wenn ich 2 Jahre zu Hause bin. Jetzt meine eigentl. Frage. Da wir einen Umzug planen, ist noch nicht raus,ob mein Freund dann Arbeit findet. Wenn nicht, können wir da mit finanzieller Unterstützung rechnen?

Beitrag von wasteline 23.05.10 - 17:56 Uhr

Warum sucht Dein Freund nicht erst einen Job und Ihr zieht dann um? Das wäre für mich der richtige Weg.

Beitrag von kueho 23.05.10 - 17:58 Uhr

Na er sucht ja. Wir wohnen z.Zt. arbeitsbedingt in Leipzig. Und da wir hier keinen weiter kennen, und ich dann niemanden hier hätte (wenn die Zwillinge da sind), möchte ich schon gerne zurück, wo meine Familie und Freunde sind. Ansich hast du da vollkommen Recht ;)

Beitrag von windsbraut69 24.05.10 - 09:47 Uhr

Ihr habt jetzt aber nicht daran gedacht, zu kündigen, bevor er einen neuen Job hat, oder?

In dem Fall gäbe es erstmal eine Sperre.

Gruß,.

W

Beitrag von elsa345 23.05.10 - 17:57 Uhr

Hallo,
Ihr könnt doch nicht ernsthaft umziehen, ohne das Dein Partner einen Job hat, wenn Ihr gerade Kinder in die Welt setzt?! "Verantwortung übernehmen" heißen die Zauberwörter.

Beitrag von kueho 23.05.10 - 18:10 Uhr

Ehm, ich könnte mir vorstellen, dass ich bei Zwillingen Unterstützung bräuchte. Und die hätte ich auch gerne. Ich versteh nicht, wie man solche Aussagen treffen kann, wenn man nicht mal die Hintergründe kennt. Wir kennen hier niemanden weiter! Kann ja sein, dass ihr alles super händeln könnt, ich brauch aber sicher ne weitere helfende Hand.

Beitrag von arkti 23.05.10 - 18:13 Uhr

Wieso braucht man bei Zwillingen eine Unterstützung? #kratz

Beitrag von kueho 23.05.10 - 18:21 Uhr

Ist okay. Ich sehe hier bringt es nichts. Ja, man brauch keine Unterstützung. 2 Babys lassen sich schon von allein schaukeln. Also echt mal. Etwas Verständnis, aber nein, man wird hier dumm gemacht.

Sop, Thema abgehakt.

Beitrag von windsbraut69 24.05.10 - 09:49 Uhr

Ja, dann zieh DU doch die erste Zeit zu Deiner Familie.

Beitrag von nisivogel2604 23.05.10 - 19:38 Uhr

Wie viele kleinen Kinder hast du?

Beitrag von windsbraut69 24.05.10 - 09:50 Uhr

Du packst doch auch mehrere kleine Kinder und "Heimarbeit", obwohl Dein Mann kaum Zuhause ist.

Wenn sie mit den Zwillingen tatsächlich nicht zurecht kommen sollte, kann sie immer noch beim Jugendamt nach Hilfe fragen aber den Job kündigen, weil man Zwillinge erwartet, ist schon mehr als gewagt.

Beitrag von nisivogel2604 24.05.10 - 11:14 Uhr

Ich hab meine Kinder zum Glück auch alle hintereinander bekommen. Ich stell mri Zwillinge schon heftig vor. Wobei ich mehrere Zwillingsmütter kenne und die meinen sie wären da eben reingewachsen.

Kündigen weil man Zwillinge erwartet ist auf keinen Fall Ideal. Ideal wäre erst ein neuer Job, dann der Umzug.

lg

Beitrag von windsbraut69 24.05.10 - 12:11 Uhr

Keine Ahnung, ob jetzt Zwillinge schwieriger sind als Kinder mit relativ geringem Altersabstand, von denen dann eins schon "weg"laufen und Unsinn anstellen kann, ABER man sollte doch erst einmal davon ausgehen, in diese Aufgaben reinzuwachsen.

Hilfe kann man sich dann immer noch suchen, sollte es nicht funktionieren aber gleich vorsorglich den Job hinzuschmeißen, ist totaler Quatsch.
Wie gesagt, gibt es Partnermonate, Haushaltshilfen, Familienhilfen und und und.

LG

Beitrag von sammy7 23.05.10 - 21:09 Uhr

Hast du Zwillinge?

Beitrag von windsbraut69 24.05.10 - 09:51 Uhr

Sind Zwillinge ernsthaft ein Grund, zu kündigen????
Der Vater der Kinder kann die Partnermonate beim Elterngeld beanspruchen, in Elternzeit gehen und im Zweifel kann man danach versuchen, Unterstützung vom Jugendamt zu bekommen aber gleich kündigen???

Beitrag von sammy7 24.05.10 - 17:16 Uhr

Mir ging es nicht darum, das Zwillinge ein Kündigungsgrund sind. Nein, das sind sie nicht. Ich wollte nur mal eben erwähnen, dass Zwillinge nicht einfach 2 Kinder sind. Man muss jedes Kind für sich sehen und dann noch mal das Gesamtpaket. Daher ist es denke ich schon schwieriger, als 2 Kinder mit geringem Altersabstand. Ist aber nur meine Meinung.

Beitrag von windsbraut69 25.05.10 - 06:47 Uhr

Wie gesagt, bei Neugeborenen ist für mich die Frage, ob es einfacher ist, 2 Kinder mit gleichen Ansprüchen zu versorgen, oder einen Säugling und ein Kind mit deutlich anderen Ansprüchen und anderem Aktionsradius als einem Neugeborenen.

Beitrag von zatzematuse 25.05.10 - 09:15 Uhr

Es sind 2 Kinder und nur weil sie Zwillinge sind, haben sie nicht automatisch die gleichen Ansprüche. Neugeborene haben neben ihren Grundbedürfnissen auch schon eine Persönlichkeit. Es könnte ebenso einfacher sein wenn es 2 Kinder unterschiedlichen Alters wären, weil sie einen auch unterschiedlich stark fordern. Ich denke, die Frage ist hier ohnehin nicht von Belang, denn die TE schätzt ihre kommende Situation als hilfebedürftig ein und benötigt Unterstützung bei der Kinderpflege. Das ist eher eine charakterabhängige Entscheidung.

Beitrag von nele27 25.05.10 - 09:21 Uhr

**Das ist eher eine charakterabhängige Entscheidung. **

Naja, oder aus Unwissenheit, nicht wahr?? Ich denke, ein Gespräch mit einer Zwillingsmutter kann da Wunder wirken...

Wegen der bloßen Vermutung, dass sie es nicht schafft, 2 Jobs an den Nagel zu hängen (ihren wird sie ja nach der Elternzeit auch nicht mehr antreten können, wenn sie woanders wohnt), halte ich für Wahnsinn.

LG, Nele

Beitrag von zatzematuse 25.05.10 - 09:50 Uhr

Unwissenheit?! Wissen wird sie es ohnehin erst wirklich, wenn die Kinder da sind, da kann ein Gespräch mit einer Zwillingsmutter höchstens Mut machen. Es ist nur trotzdem eine charakterabhängige Einschätzung, wie man zukünftig den Alltag mit Zwillingen bewältigt und ich bezog mich auf die Frage, ob es einfacher ist Zwillinge zu pflegen als 2 Kinder unterschiedlichen Alters.
Die Jobaufgabe halte ich nicht für zwingend notwendig und vielleicht auch nicht gründlich durchdacht. Es gibt nicht da nicht nur diesen einen Ausweg.

Beitrag von windsbraut69 25.05.10 - 10:21 Uhr

Ja, ein bisschen Mut kann ja bei ihrer offensichtlichen Angst nicht schaden, oder?

Beitrag von nele27 25.05.10 - 10:43 Uhr

Ja, Mut machen, das meinte ich. Sie kann es natürlich nicht wissen wie es läuft, aber sie kann es sich ZUTRAUEN. Das ist noch wertvoller als ne helfende Hand (die kann man sich zur Not mieten :-))

Ich weiß ja nicht, wie die TE so drauf ist, aber gerade wenn ich Zwillinge erwarte, wäre ICH wesentlich gestresster, wenn ich auch noch weiß, dass Arbeitslosigkeit, Frust und Geldmangel evtl. dazu kommt...

Beitrag von zatzematuse 25.05.10 - 11:43 Uhr

Ja, Mut machen kann natürlich nicht schaden. Ob es ihre Entscheidung beeinflusst ist wieder eine andere Sache, je nachdem wie groß die Angst ist. Der Stress, den ihr Vorhaben mit sich bringt, ist bei der Entscheidungsfindung sicherlich nicht zu vernachlässigen, da gebe ich dir recht. Man muss mit Kindern auch nachhaltig Planen. Ich wünsch ihr jedenfalls eine wirklich gut überlegte Lösung der Situation.

Beitrag von windsbraut69 25.05.10 - 10:20 Uhr

#augen
Ich meine damit, dass ein Neugeborenes im Normalfall die gleichen Bedürfnisse hat wie das andere, mal davon abgesehen, dass das eine vielleicht einen anderen Rhythmus hat als das andere.
Es ging um den Vergleich zwischen einem SÄUGLING und Kindern, die schon mobiler sind und auf eigene Faust aktiv werden.

Klar ist es eine Charakterfrage, ob man sich schon im voraus verrückt macht bzw. geschlagen gibt.
Hier geht es aber um den existentiell nötigen Job und den sollte man nicht ohne tatsächlich vorhandenes schwerwiegendes Problem hinwerfen ohne eine Alternative.

Beitrag von ratzundruebe 23.05.10 - 18:35 Uhr

<<<Und die hätte ich auch gerne>>>

Und die finanzielle Unterstützung von Vater Staat hättest du auch gerne.

Kannst du auch alleine was schaffen?
Wie machen es andere Familien wo der Vater arbeiten geht?

Ich find du machst es dir etwas arg leicht #cool

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