Hausfrau und Mutter ...

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Beitrag von lunasxx 23.05.10 - 21:03 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

noch eine Woche und ich bin offiziell arbeitslos (willentlich). Nachdem ich Anfang November 2010 mein zweites Kind erwarte (Renée ist 2,5) habe ich mich entschlossen das Abfindungsmodell meiner Firma wahrzunehmen und nun frag ich mich "Oh Gott, was hab ich getan ...".

Gibt es hier Frauen, die Hausfrau und Mutter und nicht berufstätig sind? Wie geht Ihr damit um? Woraus zieht Ihr eure Bestätigung? Hab totale Panik, daß ich zukünftig wenn abends mein Mann nach Hause kommt nur noch von vollgemachten Windeln und den neuesten Kochrezepten reden kann. Mein Kopf ist irgendwie total leer.

Wie sieht euer Alltag aus, womit füllt Ihr euren Durst nach Wissen und Erfolg. Wo bleibt der Ehrgeiz?

Oh oh was soll nur werden ...

Vielleicht mag mir jemand antworten.

Viele Grüsse

Kerstin

P.S. Hab keine Finanzsorgen ...

Beitrag von theda 23.05.10 - 21:19 Uhr

Hallo,

nein, man redet nicht über den Stuhlgang des Kindes oder was man gekocht hat oder neues bei DM im Regal entdeckt hat ;-)

Ich finde es toll Hausfrau und Mama zu sein,denn man bekommt ganz viel mit . Entwicklungschritte, wie sprechen, laufen etc.
Allerdings wird es auf die Dauer echt anstrengend und ich würde mir nen Halbtagsjob wünschen, um einfach mal raus zu kommen:-D

Mittwoch hab ich ein Vorstellungsgespräch allerdings für eine ganz Stelle, aber mal sehen viell. läßt sich ja darüber verhandeln.

Also Fazit: Mama u. Hausfrau sein ist toll, aber auch ein wenig öde und anstrengend. Wenn keine anderen Mütter da sind fehlt schnell ein sozialer Asugleich...
Ps. genieß es ;-)

Beitrag von dudelhexe 23.05.10 - 21:24 Uhr

Ich gehe absolut auf in meinem Dasein als Mutter, dass ich liebend gern zu Hause bleiben würde! Aber das geht finanziell leider nicht. Ein Trost ist, dass ich meine Tochter mit zur Arbeit nehmen kann, da ich Erzieherin bin.

Beitrag von haseundmaus 23.05.10 - 21:35 Uhr

Hallo!

Also ich bin sehr gerne Hausfrau und Mutter. Ich ziehe daraus sehr viel Bestätigung, mein Kind ist klasse und entwickelt sich super, den Haushalt bekomme ich nebenher besser hin als ich dachte und meinem Freund kann ich auch noch den Hintern nachtragen. ;-) Nö, also ich bin alles andere als unzufrieden so wie es ist. Ich hab mich noch nie im Leben so bestätigt gefühlt wie jetzt!

Manja mit Lisa Marie #verliebt 8 Monate

Beitrag von gnoemchen 23.05.10 - 22:10 Uhr

Hi ich bekomme meine Bestätigung, wenn ich abends mit meinen Töchtern im Bett liege und mit ihnen darüber rede was wir alle zusammen den Tag über untrenommen haben, was wir alles erlebt haben, was meinen Kindern Freude gemacht hat. Ich möchte die Tage mit meinen Kindern verbringen und soviel wie möglich von ihnen mitkriegen.
Ich bin Kinderpflegerin, also vermisse ich meinn Beruf auch nicht so, denn es wäre nicht so viel anders als das was ich jetzt tue. Aber ich bin lieber bei meinen eigenen Kindern.
Im Moment bin ich froh, dass nur mein Freund arbeitet (er ist auch ITLer).
Und du kannst ja trotzdem noch einmal in der Woche oder so ausgehen und abends die Tagesschau kucken und dich mit Freunden ohne Kinder treffen. So dass du auch noch andere Gesprächsthemen außer volle Windel und Kochrezepte hast.
Grüße Anna

Beitrag von susannea 24.05.10 - 08:45 Uhr

Ich denke auch gerade, "oh Gott, was hat sie getan!"
Meine Arbeit ist mein Ausgleich, die würde ich nie aufgeben. UNd dann freiwillig auf soviel Geld verzichten egal ob Geldprobleme oder nicht. Ich würde es nicht tun. Alleine die fehlende eigenen KK für 3 Jahre, die wäre es mir anders Wert gewesen!

Aber gut, muss jeder selber Wissen!

MIt dem Zuhause bleiben habe ich auch mal anders gedacht!

Beitrag von natalia73 26.05.10 - 11:50 Uhr

Ich sehe das genauso wie du. Niemals würde ich meinen Beruf freiwillig aufgeben.

LG,
Natalia

Beitrag von mukmukk 24.05.10 - 11:00 Uhr

Hallo Kerstin!

Ich habe zwar nicht gekündigt, werde aber auch erstmal noch daheim bleiben. In meinen alten Job kann ich nicht wirklich zurück, weil ich definitiv nicht mehr Vollzeit arbeiten möchte und mit Teilzeit ist es eben nicht mehr "mein" Job! :-( Daher bin ich noch am Überlegen, was ich nach den drei Jahren mache. Hängt auch davon ab, wohin es meinen Mann bis dahin "verschlagen" hat oder ob dort alles konstant bleibt...

Ich bin im Bekanntenkreis die "Exotin" mit 3 Jahren Elternzeit und danach "mal sehen". Man muss sich rechtzeitig nach anderen Müttern umsehen, die auch daheim sind sonst wird es sicher schnell langweilig tagsüber. Ich suche daher jetzt schon neue Kontakte, da die Mütter, mit denen ich bisher unterwegs war, so langsam alle wieder anfangen zu arbeiten. Wenn man keine Geldsorgen hat, kann man sich gut beschäftigen finde ich: Babyschwimmen, div. andere "Kinderkurse" oder Krabbelgruppen, selbst zum Fitness (mit Kinderbetreuung) gehen, Spaziergänge oder Schwimmbad mit anderen Müttern...

Wichtig finde ich, dass man nicht nur noch Mutter ist, sondern auch Frau. Das bedeutet für mich, dass ich auch mal wieder abends mit meinem Mann ausgehen möchte (und die Großeltern aufs Kind aufpassen) oder mich auch mal allein mit Freundinnen zum Ausgehen, Shoppen etc. treffe. Sonst würde mir sicher auch die Decke auf den Kopf fallen! Bestätigung habe ich aus meinem Beruf eigentlich nie gezogen und damit man nicht "verblödet" kann man z.B. einen Volkshochschulkurs besuchen und das Englisch auffrischen, eine neue Fremdsprache lernen oder etwas anderes das einen interessiert und Bücher lesen etc.

Bei mir ist es so, dass ich eigentlich nur wieder arbeiten gehen würde, um krankenversichert zu sein (mein Mann ist privat versichert), es also auf ein Minimum beschränken würde. Dennoch soll Finja auf jeden Fall im Herbst 2011 für ein paar Stunden täglich in die KiTa, damit sie regelmässig andere Kinder um sich hat und weil ich als Mutter nicht all das leisten kann, was die KiTa tut in Sachen Basteln etc.

Ich freue mich auf die nächsten Jahre daheim! :-)

LG,
Steffi mit Finja, die morgen schon ein Jahr alt wird #verliebt