Ambulant entbinden oder nicht?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von babylove01 23.05.10 - 22:24 Uhr

Hallo liebe Kugelmäuse :D

So da ich in 2 Tagen schon im 7. Monat bin mache ich mir gerade ein paar Gedanken zwecks der Geburt von Emilio...

Wir haben schon eine Tochter, sie wird dann im September 2 Jahre und 3 Monate alt sein und ich bin deswegen wirklich am überlegen ob ich nun ambulant entbinden soll oder doch eher normal und die 3 Tage dann im KH bleibe mit dem kleinen Da ich auch eine Wannengeburt vor habe, weiß ich auch nicht ob man das dann ambulant machen kann aber meine größte Sorge kommt nun:

Wenn alles gut geht, hat mein Mann Anfang Juni eine neue Arbeitsstelle und wäre dann wieder mehr als 14 Stunden arbeiten. Also er könne auf die kleine dann schon mal nicht aufpassen. Seine Mutter, will ich es irgendwie nicht aufdrängen, denn sie ist auch schwer krank und hat sehr viele Termine bei Ärzten - mehrmals die Woche! Und ich habe wirklich keine Ahnung wie ich das machen soll

Wie würdet ihr es Handhaben? Also eine neue Hebamme habe ich schon, Termin muss ich nur noch machen, ist eine sehr nette und man kann sie bis zum 1. Lebensjahr als Familienhebamme nutzen Neuen Kinderarzt müsste ich nun sowieso suchen die kleine hat bald U7.
Das wäre nicht das Thema.

Soviel ich weiß kommt die Hebamme 2x am Tag nach ambulanter Entbindung und ich habe wirklich Angst dass mir das in der ersten Zeit ein bisschen auf die Nerven geht #schein

Wie würdet ihr das machen? Vielleicht hat jemand das selbe Problem und kann mir Tipps geben ;-)


LG, babylove01 mit #stern 2006, #blume 2008 & #ei 24.SSW #verliebt

Beitrag von rotihex 23.05.10 - 23:22 Uhr

Hm, schwierige Situation!

Ich habe mein 2. Kind ambulant entbunden, ich wollte auf keinen Fall im KH bleiben.
Allerdings hatte ich auch Unterstützung von meinem Lebensgefährten, Kind Nr. 1 will ja auch beschäftigt werden. Kannst du sonst keine Unterstützung bekommen? Vielleicht kann SchwieMa ja tagsüber vorbeikommen und dir unter die Arme greifen?

Übrigens kam die Hebamme bei mir nicht 2 x am Tag, sondern alle zwei Tage 1 x.

Ich persönlich würde wieder ambulant entbinden, wenn alles glatt läuft (wobei ich vermutlich kein Kind mehr bekomme :-()

Hoffe geholfen zu haben,

rotihex

Beitrag von paankape 24.05.10 - 08:10 Uhr

Hallo.
Ich werde auch (wenn möglich) ambulant entbinden.
Unsere Tochter ist 3 1/2, geht Vormittags allerdings schon in den Kindergarten. Mein Mann hat auch eine neue Stelle und kann nicht frei nehmen.
Ich hoffe einfach, dass es mir nach dieser Geburt genauso gut geht wie nach der ersten, dann müste das zu schaffen sein.;-)

Meine Hebi kommt nur die ersten 2 oder 3 Tage 1 Mal kurz, mehr möchte ich nicht.

Auch nach einer Wassergeburt kann man ambulant entbinden, wenn alles ok ist. Ich hab sogar mit Einleitung ambulant entbunden.


Viel Glück

Beitrag von juju277 24.05.10 - 14:33 Uhr

Hi,

ich habe diesmal auch ambulant entbunden, wollte auch meinen 1. Sohn net so lang alleine lassen. Ich war aber auch echt topfit nach der Geburt, hätte mich im KH totgelangweilt :-).

Ob du ne Wannengeburt machst oder nicht spielt keine Rolle, wenn es dir und dem Kind gut geht kannst du natürlich nach paar Stunden wieder heim.

Die Hebamme kam bei mir nicht 2x am tag, sondern die ersten paar Tage 1x am Tag. Da alles gut lief und wir uns vom 1. Kind auch kannten, war alles locker undich hätte jederzeit sagen können, sie braucht mal nen Tag net kommen.

Wegen der Kinderbetreuung, habt ihr keine Krippe oder ne Tagesmutter in der Nähe?

LG juju

Beitrag von 1374 25.05.10 - 11:55 Uhr

Hallo!
Habe bei beiden Kindern ambulant entbunden und fand es total gut.
Hatte aber auch bei beiden die Unterstützung von meinem Mann!
Finde es schon schwer mit neugeboerenen und kleinkind im wochenbett alleine, egal wie fit man sich fühlt.
Aber Du kannst ja auch viel vorbereiten, wie z.B. vorkochen/essen einfreiren...

Allerdings gibt es auch die Möglichkeit einer haushaltshilfe.
Ich kenne ein paar die eine hilfe bekommen hatte, weil der Mann nicht freinehmen konnte, oder eben nicht länger.

Freunde von uns haben sie über so einen verein gebucht (da kennen sich die Hebammen und Ärzte meist auch aus), die waren so schlau die zeit, die man diese hilfe bezahlt bekommt nach bedarf zu verteilen.
Also mal ein paar stunden für's putzen, kochen oder Geschwister beschäftigen, etc. und so hat sich das dann über einen längeren zeitraum getreckt. keiner braucht eine 8 stunden permanentbetreuung am tag....

Erkundige dich doch in der richtung mal.
Und die hebamme kommt doch auch nach bedarf.
Beim ersten kind war unsere auch am anfang öfter da, beim zweiten eben nicht, das lief schon so rund.
alles eine frage der Absprache!

Lg,
1374

Beitrag von schnucki1977 25.05.10 - 15:35 Uhr

Hallo,
ich habe acht Kinder und alle ambulant zur welt gebracht. es ist dann schön,wenn man nach hause kommt und die anderen warten gespannt auf das baby. alle haben es auf dem arm gehabt und zusammen ins bett gebracht. Ich würde es immer wieder tun. Die hebamme kam bei mir 1 mal am tag und nur eine halbe stunde und dann ging sie wieder. sie kam dann jeden zweiten tag, weil ich es so wollte. Wenn etwas war konnte ich bei ihr tag und nacht anrufen.
lg schnucki1977#winke#huepf