Beziehung mit sparsamen Mann eingehen?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von soll ich oder nicht 24.05.10 - 16:04 Uhr

Hallo,

ich habe einen super netten Mann kennengelernt, er ist ein Traum, aber seine Ziele weichen doch sehr von meinen ab.

Er möchte sparen und auf alle Fälle ein Haus, aber dann sehr schnell abbezahlen.

Ich bin mehr der am Ende des Monats ist nix, bis wenig übrig, Urlaub und Leben genießen.

Er genießt schon auch, aber anders eben.

Er möchte auch nicht, dass seine Frau in die Arbeit geht, sondern bei den Kindern zuhause bleibt und dafür ein bischen sparsamer ist.

Ich weiß nicht wo ist der Sinn vom Leben? Immer nur sparen um ein Polster zu schaffen für später? Später bin ich vielleicht tot.

Wie plant Ihr Euer Leben? Hat eine Beziehung mit so einem sparsamen Mann überhaupt Sinn? Würdet Ihr mitsparen und dann noch ca. 15 Jahre warten um einfach "unüberlegt" mal einkaufen gehen zu können oder größere Urlaube?

Dann vielleicht wieder sparen um den Kindern den Start zu erleichtern und dann wieder alles gesparte weitergeben?


LG
Snake

Beitrag von carrie23 24.05.10 - 16:12 Uhr

Also ich fühl mich auch nur mit einem gewissen Polster am kOnto wohl.
Außerdem gebe ich mein Gespartes gerne an meine Kinder weiter.
Was ich mir allerdings nicht vorstellen könnte ist eine beziehung mit einem Mann der mir praktisch das Arbeiten verbieten würde-nö ist nicht bin ja kein Kind.

Beitrag von soll ich oder nicht 24.05.10 - 16:25 Uhr

Verbieten, naja er fände es halt schön.

Beitrag von carrie23 24.05.10 - 16:50 Uhr

DAS kann er ja äußern solange er keinen Baum aufsellt wenn du dann doch wieder arbeiten gehst.

Beitrag von fraukef 24.05.10 - 19:05 Uhr

So seh ich es auch!

Wir sind auch eher von der sparsamen Sorte - ich komm damit gut klar! Das heißt ja nicht, dass wir uns nichts gönnen - aber vieles geht halt doch aufs Sparbuch oder ins Haus!

ABER
das Haus ist auch unsere Altersvorsorge - für später. Ja - später bin ich vielleicht tot - vielleicht werde ich aber doch auch älter als 65 - und ob ich dann nur von der gesetzlichen Rente leben möchte und dann gar nichts mehr hab - nö - möchte ich nicht.

ABER
ein Haus hat für uns auch jetzt schon VOrteile - keine blöden Nachbarn, die sich über Kinderlärm beschweren (das hören die gar nicht - 10 Meter ABstand zu jedem benachbarten Haus - das schaffen nicht mal unsere Kinder ;-)) einen schönen Garten, wo die Kinder unbeschwert spielen können - und ich weiß, dass ich die Raten für UNSER Eigentum bezahle und nicht Miete, damit wer anders die Raten für SEIN Eigentum abbezahlen kann.

Das einzige was mir extrem übel aufstossen würde, ist die Sache mit dem Arbeiten gehen. Ich gehe gerne arbeiten - nicht nur wegen des Geldes. Und das würde ich mir nicht verbieten lassen! Ich finde das solltet ihr auch klären bevor irgendwann mal Kinder da sind - sonst kommt es dann zum Streit...

LG
Frauke

Beitrag von fensterputzer 24.05.10 - 16:25 Uhr

Willkommen im Jahr 1950, heute ist es so das kein Mann dir verbieten kann zu arbeiten, gott sei dank , denn!! was passiert wenn er dich rauswirft und du nie gearbeitet hast....... willkommen alleinerziehend und ALG2

Hände weg von solchen Ich spare fürs Alter und meine Frau hat sich meinen Wünschen und Zielen zu beugen Typen

Beitrag von soll ich oder nicht 24.05.10 - 16:27 Uhr

Das Geld und das Haus würde ja geteilt werden.

Beitrag von fensterputzer 24.05.10 - 16:36 Uhr

das glaubst du auch nur!

Beitrag von fensterputzer 24.05.10 - 16:37 Uhr

Ich der Mann habe das Geld verdient , du die Frau hast ja nur den Haushalt gemacht dir steht gar Nichts zu...........

Beitrag von soll ich oder nicht 24.05.10 - 16:40 Uhr

Gut das wäre schon anders.

Beitrag von fensterputzer 24.05.10 - 16:55 Uhr

Wetten wir nen Braunen drauf das es genauso abgeht... ( achte mal auf den Ehevertrag in dem garantiert ein Unterhaltsverzicht für Ehegatten steht..............)

Beitrag von fraukef 24.05.10 - 20:32 Uhr

wer den unterschreibt, ist im Zweifelsfall doch selbst schuld...

Oder aber : So was kann nur passieren, wenn man die Verträge nicht liest, bevor man sie unterschreibt...

Und das fällt wieder in das Bild von der Frau, die Mann machen lässt und sich nicht selbst kümmert - klassischer Fall von SELBST SCHULD!

Beitrag von fraukef 24.05.10 - 20:30 Uhr

ich garantiere Dir - das würde mein Anwalt im Zweifelsfall anders sehen - und wenn mein Mann mir im Fall der Fälle so käme, würde ich zum Anwalt gehen...

Voraussetzung für einen gleichberechtigten Umgang diesbezüglich ist natürlich, dass frau (egal ob sie arbeitet oder nicht) über die Vermögensverhältnisse der Familie informiert ist. Ich kenne unsere Konten, unsere Rechnungen, unsere Steuererklärung, etc. pp. und das wahrhaftig nicht, weil ich auf ne Trennung spekuliere (ob sich das lohnen würde, wär eh noch die Frage ;-)), sondern weil ich es generell für wichtig halte!

Beitrag von fensterputzer 24.05.10 - 20:34 Uhr

logisch, gestandene Frauen tun so etwas, aber im Ernst kommt dir die TE gestanden vor?

Beitrag von fraukef 24.05.10 - 20:37 Uhr

gut - das ist ein berechtigter Einwand...

und mit den nicht gelesenen aber unterschriebenen Eheverträgen... das birgt Gefahren - da geb ich dir Recht!

Beitrag von babylove05 24.05.10 - 16:28 Uhr

Hallo

ich find es gibt sparsam und sparsam .... ich find es nicht falsch immer was jeden Monat auf die seite zulegen ( vorallem wenn man so Ziele wie ein Haus in Auge hat ) ABER.... ich wuerde nie an meiner Lebensqualitaet sparen ... also Teebeutel zweimal nutzen ... koennte auch mit keinen Mann zusammen sein der mir vorschreibt ob oder ob ich nicht arbeiten gehen "darf" .... und der vieleicht noch jeden euro den ich ausgebe vorgerechnet bekommen will .... NEE ... ich bin ein Mensch der wenn er es sich leisten kann auch mal essen geht , oder auch mal nicht auf die Preise beim Einkaufen schaut ... was nicht heisst das ich nicht jeden Monat was weglegen ( auch jetz mit Hartz 4 versuch ich immer noch ein bissel zusparen , aber noch so zuleben das mein kind nicht drunter Leide ..hoffe das ich da bald wieder raus bin )

Ich find es wichtig vorallem an Kinder nicht zusparen ... sprich wenn mein Sohn schwimmen gehen will , sollte des drin sein ... oder der Zoo oder so ....

Lg Martina

Beitrag von vwpassat 24.05.10 - 16:30 Uhr

Der mag noch so super nett sein - Du wirst mit ihm nie glücklich werden!

Beitrag von gh1954 24.05.10 - 16:40 Uhr

>>>Später bin ich vielleicht tot.<<<

Mit Sicherheit... :-)

Da eure Lebensanschauungen so weit auseinanderklaffen, würde ich die Finger davon lassen.

Ich bin zwar dafür, etwas vorausschauend zu planen, aber ein Mann, den ich gerade erst kenne und der sein Leben so starr plant (und für mich mitplant), wäre nichts für mich gewesen.

Beitrag von frieda05 24.05.10 - 16:59 Uhr

"seine Ziele weichen doch von meinen ab".....

das sollten sie grundsätzlich nicht tun. Dies wäre einer gemeinsamen entspannten Zukunft nicht unbedingt zuträglich, da sich einer von beiden verbiegen müßte.

Er hat Dir gegenüber seine Vorstellungen klar definiert. Immerhin. Es gibt ja Frauen, die sich damit gerne arrangieren würden. Du scheinbar nicht. Insofern erübrigt sich für Dich doch diese Frage, oder?

Jedesmal wenn Du über die Stränge schlägst und mit italienischen Schuhen nach Hause kommst, wird er die Augen verdrehen. Na Mahlzeit. Selbst erarbeiten dürftest Du sie vielleicht, aber gerne sehen würde er das auch nicht. Na Mahlzeit. Reichlich absehbares Konfliktpotential.

Was nützt einem schon ein Traummann, wenn man dauernd im Klinsch mit dem liegt. Da wird der Vogel schnell ein Albtraummann.

Wenn per Gespräch bereits absehbar ist, daß seine Toleranzgrenze hier begrenzt ist, würde ich das Ganze mit absoluter Skepsis betrachten und mich weiter umsehen. In den meisten Partnerschaften geht es bei Differenzen um monetäre Angelegenheiten - mit Ansage, wie bei Euch, würde ich mir das wohl nicht zwingend geben.


GzG
Irmi

Beitrag von fensterputzer 24.05.10 - 17:04 Uhr

Gemeinsame Vorstellungen vom weiteren Lebensweg sind das A und O, differiert das schon in so frühem Stadium ist das Ende mittelfristig abzusehen.

Nochmal, ich wette auf einen richtig knackigen Ehevertrag!!!

Beitrag von manavgat 24.05.10 - 18:48 Uhr

was macht er dann, wenn sie ein BMW Cabrio gekauft hat. Ist das dann das Mordmotiv?

#zitter#schock

Gruß

manavgat

Beitrag von cinderella2008 24.05.10 - 18:07 Uhr

Hallo,

etwas Sparsamkeit, um ein finanzielles Polster zu schaffen, in die Zukunft zu investieren, finde ich nicht verkehrt. Man muss nur eine Schiene finden, auf der beide Partner glücklich werden können. In Geiz sollte diese Sparsamkeit nicht ausarten.

Was mich viel mehr stören würde, ist, wenn mein Partner nicht wollte, dass ich arbeiten gehe. Ich bin ein eigenständiger Mensch und möchte das auch bleiben. Dazu gehört für mich auf die finanzielle Unanbhängigkeit. Ich möchte nicht jeden Euro, den ich ausgegebe begründen müssen. Bei einem sehr sparsamen Partner ist damit zu rechnen, dass er seiner Frau das Geld zuteilt.

Zudem ist mir die finanzielle Unabhängigkeit immer wichtig gewesen, um ggf. auch einfach gehen zu können, wenn die Beziehung für mich nicht mehr tragbar ist, aus welchen Gründen auch immer. Nichts ist schlimmer, als sich in eine finanzielle Abhängigkeit zum Partner zu begeben und bei einer Trennung ins finanzielle Aus zu rutschen.

LG, Cinderella

Beitrag von luka22 24.05.10 - 18:28 Uhr

Das eine ist es Ziele zu haben und sparsam zu sein das andere ist Geiz. Geiz und Sparsamkeit sind 2 unterschiedliche Dinge. Geiz ist ein Krankhaftes nicht Geld ausgeben wollen.
Für eine andere Frau wäre dein Mann wohl der Traummann schlechthin. Er weiß, was er will, ist realistisch und hat Sinn für Familie. Ich denke nicht, dass er dir das Arbeiten verbieten will. Ihm gefällt die Vorstellung eine Frau zu Hause zu wissen, die alles managt. Ich denke du hättest auch in der Rolle als Hausfrau ein Mann an deiner Seite, der dich und deine Arbeit wertschätzt.
So doof finde ich das alles nicht. Die Frage ist nur: ist das auch deine Idealvorstellung? Wenn du als Lebefrau das glatte Gegenteil deines Partners bist, sind Streitigkeiten schon vorprogrammiert. Auch solltest du wissen, inwieweit er auch deine Wünsche respektiert oder ob es NUR so laufen kann, wie er das möchte.
Ich denke, wenn ihr zusammen zieht, werdet ihr schon bald herausfinden, ob es funktioniert. Mir persönlich wäre so ein verantwortungsbewusster Mann lieber als einer, der ständig über seine Verhältnisse lebt. Nur muss sich alles in gewissen normalen Grenzen bewegen. Geizmentalität finde ich furchtbar.

Liebe Grüße
Luka

Beitrag von prometheus 24.05.10 - 18:34 Uhr

Ja, vielleicht bist du später tot. ( wobei derSpruch unmöglich ist! )

Aber viellecht nicht?

Dann wirst du froh sein um ein wenig erspartes.
Solange Er nicht geizig ist, dürfte alles kein Problem sein.

Lg.

Beitrag von manavgat 24.05.10 - 18:45 Uhr

Er möchte auch nicht, dass seine Frau in die Arbeit geht, sondern bei den Kindern zuhause bleibt und dafür ein bischen sparsamer ist.


Wo hast Du denn diesen Neanderthaler aufgegabelt?


Es sind im übrigen genau diese Kerle, die dann nach 20 Jahren Ehe, wenn die Kinder aus dem Haus sind, nicht gewillt sind "ihr" Haus, Rentenansprüche und Geld zu teilen.

Finger weg, wenn Du einen Rat haben willst.

Mit sparsam hat das nichts zu tun.

Gruß

Manavgat

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