Ausbildung? Studieren? Ich weiss nicht weiter

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von tahiti 24.05.10 - 17:18 Uhr

Hallo,

ich bin derzeit 23 Jahre alt, hab mein Abi gemacht und letztes Jahr eine Ausbildung zur Physiotherapeutin abgeschlossen. Ich arbeite auch als Physiotherapeutin, aber fühle mich nicht so wohl. Wollte schon während der Ausbildung abbrechen, aber ein Berufsabschluss war mir auch wichtig. Das Hauptptoblem ist aber, dass ich als Physio sehr, sehr wenig verdiene. Ich überlege, ob ich nicht noch eine Ausbildung oder ein Studium dranhänge. Was meint ihr, was ist besser? Bin mi auch nicht sicher, was genau ich da gerne machen würde. Die medizinische Richtung gefällt mir, aber ein Medizinstudium ist ja mit das Schwierigste was es gibt. Sozialpädagogik ist auch schön, aber werden da zurzeit welche gesucht?

Was würdet ihr mir raten?

Liebe Grüße

Tahiti

Beitrag von schnucki3 24.05.10 - 18:07 Uhr

Hallo
Bei uns gibt es auch die Möglichkeit Physiotheraie als FH Studium zu absolvieren, vielleicht wäre das eine Alternative.
Sicherlich ein Medizinstudium ist wahrscheinlich echt hart, vorallem sollte man es aus vollem Herzen wollen, denn sonst ist es sicherlich nicht schaffbar.
Mit Sozialpädagogik kenne ich mich nicht so gut aus, aber da verdient man, glaube ich, auch nicht wirklich gut.
Ich habe Lehramt auf Gymnasium studiert.
Ich liebe diesen Beruf, ist super gesucht und man hat einen sicheren Job, bei dem man gut verdient und den man später auch gut mit Kindern vereinbaren kann.
Ich bin total glücklich damit.
LG
Schnucki 3

Beitrag von manavgat 24.05.10 - 19:11 Uhr

Wer sagt, Medizin sei so schwierig? Du kommst doch aus der Richtung! Trau Dich doch einfach.

Gruß

manavgat

Beitrag von knusperfisch 24.05.10 - 22:12 Uhr

Hallo!

Mit einer medizinischen Ausbildung ist ein Lehramtsstudium Berufsschule in der Richtung Medizinpädagogik (heißt überall etwas anders) eine gute Möglichkeit und dazu ein gymnasiales Zweitfach. Dann könntest du an Berufsschulen angehendes medizinisches Personal unterrichten.

Gruß
Knusperfisch

Beitrag von knusperfisch 24.05.10 - 22:18 Uhr

... ach ja, von Sozialpädagogik würde ich mich fernhalten.

Die Einstiegsgehälter- und oft nicht nur die- sind relativ gering und die festen Arbeitsverhältnisse rar. Ohne eine genaue Vorstellung, in welcher Richtung man arbeiten möchte, würde ich mich nicht auf dieses Abenteuer einlassen (in deinem "Alter").

Beitrag von jeannylie 25.05.10 - 07:19 Uhr

Hi,
du solltest auf jeden Fall studieren!
Als ehemalige Krankenschwester weiß ich, dass Du als Physio auf Dauer keinen Blumenpott gewinnen kannst.
Was hindert Dich am Medizin Studium? Schwierig würde ich nicht gelten lassen, alle Studiengänge sind schwierig auf Ihre Art und Weise.
Du solltest nur für Dich ausloten ob DIr das liegt.
Von Sozialpädagogik würde ich persönlich abraten, schwierig da eine gtue Stelle zu bekommen, und - wie immer im sozialen Bereich - meist schlecht bezahlt.
Liegt Dir eine käufmännische Ausbildung? Dann würde ich in Richtung Gesundheitsmanagement gehen, da ist m.E. noch richtig etwas zu holen und qualifizierte Leute werden gesucht.

LG

Beitrag von knutschka 25.05.10 - 08:22 Uhr

Hallo,

ein Medizinstudium ist nicht schwierig an sich. Es erfordert viel Disziplin und Durchhaltevermögen. Du wirst vieles auswendig lernen müssen. Wenn dir das liegt und du den NC erfüllst, warum nicht?

Sozialpädagogen werden derzeit verheizt. Davon würde ich dir abraten. Aber letztlich dauert so ein Studium ja eine gewisse Zeit und wie die Welt danach aussehen wird, kann wohl keiner sagen.

Wenn du in deiner jetzigen Ausbildung eine Neigung gefunden hast und dich nur das Gehalt stört, solltest du versuchen ein Studium zu wählen, das dich in dieser Richtung weiterbringt.

LG Berna

Beitrag von paulfort35 25.05.10 - 09:09 Uhr

Auf jeden Fall ein Studium! Erkundige Dich doch mal auf den Homepages der Unis in deiner Nähe, welche Studiengänge angeboten werden. Oder besuche die Studienberatung.