Hilfeee! Abnhemen, Stillen, Schilddrüse....

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Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von luap1510 24.05.10 - 21:46 Uhr

... das sind zur Zeit meine absoluten HASSWÖRTER!!! :-[

Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen. Vor der Geburt meines 1. Kindes wurde bei mir eine leichte SD-Unterfunktion festgestellt. Ich habe Tabletten genommen und alles war ok. Nach der Geburt habe ich (wahrsch. auch durchs stillen) alle Pfunde wieder loswerden können. Ohne Probleme oder Diäten. #ole

Leider sieht das jetzt beim 2. Kind ein bisschen anders aus. Mein Kleiner ist jetzt 10 Monate alt (ich stille noch abends und will demnächst ganz abstillen). Aber trotz normaler Ernährung habe ich immer noch 10 kg zu viel drauf. Ich verstehe das nicht, ich esse nicht anders als nach der Geburt meines 1. Kindes und trotzdem kleben die Kilos an mir. Ich mache Sport, bewege mich tagsüber ganz normal und liege nicht den ganzen Tag auf der Couch...#schwitz

Habe nen Termin zur SD-Kontrolle ausgemacht. Der ist aber erst im Juli-vorher war nichts mehr frei. Ich drehe noch durch. Hab hier schon oft gelesen, dass viele ihre Tabletten-Dosis die sie vom Arzt verschrieben bekommen haben selbst ändern, bis sie sich gut fühlen.

Meine Ärztin sagte auch, sie kann mir nur Empfehlungen geben, ich müsse mal ein bisschen probieren. Ich nehme z.Zt. L-Thyroxin 50.
Wäre es in meinem Fall nun besser weniger oder mehr zu nehmen???
Ich bin überfragt? #schock

Ist zufällig jemand hier der sich gut auskennt??

Danke! #blume

lgluap #sonne

Beitrag von melly21 24.05.10 - 22:13 Uhr

Hallo ich habe selber eine S-Unterfunktion.

Ich musste ca.6 Monate L-Thyroxin 50 nehmen und bin dann immer höher gestellt worden.

Z.z. nehme ich 150er.Ich persönlich lasse mich regelmässig durch einen Bluttest testen und mache da keine eigenden Experiemente.

Würde ich dir auch nicht raten zumal es sich um eine Krankheit handelt die z.m.bei mir beobachtet werden muss.

Vielleicht musst du auch höhere Tabletten nehmen damit es weiter geht?War ja bei mir auch so!

Lg Melly

Beitrag von muffin357 25.05.10 - 08:21 Uhr

ich find das der hammer, - normalerweise werden schilddrüsenpatienten alle 3 wochen kontrolliert (kurz hin, sich von der hilfe blut abnehmen lassen/fertig ist ja echt kein aufwand) , -- das dein hausarzt da nicht mal kurz blut abnimmt kurzfristig wär ein grund für mich, das mal zu hinterfragen ...

Beitrag von haruka80 25.05.10 - 09:29 Uhr

alle 3 WOchen? Das zahlt dem Arzt doch keiner...sowas geht doch übers Budget.
ich wurde zuletzt vor 9 Mo getestet, nach der SS. Ich müßte dringend mal wiede rhin, aber zum Blutabnehmen müsste ich morgens zwischen 8-9h hin, da schläft mein Sohn schon wieder und ich habe keinen babysitter, also keine Möglichkeit zum Arzt. Mein arzt sagte auch, ich sollte nach nem halben Jahr/ Jahr wiederkommen falls BEschwerden auftreten. Nach der SS wurde ich allerdings 2x in 3 Mo getestet, weil meine jahrelange Unterfunktion erst mit der SS festgestellt wurde.

Beitrag von muffin357 25.05.10 - 10:22 Uhr

hi, - also bei meinem doc ist das so und wird erst langsam weniger, wenn sich alles 100%ig eingespielt hat und die werte konstant top bleiben ... - tja, - da arbeitet halt jeder nach seiner eigenen philisophie...

Beitrag von baltrader 25.05.10 - 10:24 Uhr

Äähm, dann hast Du aber einen schlechten Hausarzt. Ich gehe regelmäßigziüber das Budget, deshalb würde aber eine Behandlung und Untersuchung nicht abgelehnt werden. Die Ärzte haben da auch ihre Tricks, gibt ja auch zahlreiche Patienten, die das Budget nicht erreichen. So gebe ich generell am Quartalsanfang die Karten der Kinder mit ab, die 2 x im Jahr Hustensaft o.ä. brauchen und somit weit unter der Grenze liegen, solange nichts außer der Reihe anfällt und selbst dann würden wir alle behandelt werden und die notwendigen Untersuchungen und Medikamente bekommen.

Lg,

Mimi

Beitrag von goldtaube 25.05.10 - 11:07 Uhr

Da hast du wirklich keinen guten Arzt. Ich gehe immer zu einem Endokrinologen. Am Anfang musste ich alle paar Wochen hin und das fast ein Jahr lang bis ich korrekt eingestellt war. Danach war es so , dass ich alle 3 Monate da hin musste und nun jedes halbe Jahr zur Kontrolle muss (u. a. wegen Knoten in der Schilddrüse und zur Kontrolle ob ich noch richtig eingestellt bin.).
Ich habe Hashimoto und das seit zig Jahren.

Beitrag von luap1510 25.05.10 - 13:47 Uhr

Danke für eure Antworten- ich habe den Termin im Juli bei meinem Endokrinologen. Und der ist immer total ausgebucht.
Werde es aber nochmal telefonisch versuchen und dran bleiben.

Danke nochmal!

LG luap#sonne

Beitrag von miau2 25.05.10 - 11:07 Uhr

Hi,
geh zum Hausarzt, lass Blut abnehmen. DAS sollte doch wirklich kein Ding sein. Ein Hausarzt, der mich darauf bis Juli warten lässt würde mich nie wieder sehen, dafür gibt es (hier zumindest) zu viele davon...

Einfach so die Dosis ändern, bis du dich wohlfühlst (oder abnimmst) würde ich nicht. Mal abgesehen davon, dass die Kilos zu viel gar nichts damit zu tun haben müssen ist eine Überfunktion, in die man sich damit durchaus bringen kann auch nichts, was harmlos wäre.

Was aber durchaus sein kann ist, dass eine Dosisänderung notwendig ist, das wäre nach einer Schwangerschaft nichts ungewöhnliches.

Also, Blut abnehmen lassen und die Werte überprüfen lassen. Alle anderen Untersuchungen können ja warten, aber DAS sollte eh in Schwangerschaft und Stillzeit regelmäßig passieren bzw. passiert sein.

Alle 3 Wochen ist eigentlich selbst in der Einstellungsphase nicht mal wirklich nötig, zumal die Standard-Medikamente bis zu 4 Wochen brauchen, bis sie ihre volle Wirkung erzielen. Aber 4-6 Wochen nach einer Änderung der Dosis sollte natürlich dann noch mal kontrolliert werden, ob es dann passt.

Ob es besser wäre, weniger oder mehr zu nehmen kann dir niemand beantworten außer einem Arzt, der deine Laborwerte hat.

Viele Grüße
Miau2