Wie kann ich es besser Ertragen?

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von krebs1985 24.05.10 - 22:08 Uhr

Hallo!

Meine geliebte Oma liegt im KH sie hat einen Tumor, der schon seit Ende April bekannt ist, doch keiner weiß wo er sitzt.
Sie ist schon voller Metastasen, es wird vermutet entweder Eierstock Krebs oder Darm.
Sie wird bekommt wohl morgen nen Bauchschnitt gemacht, um Proben zu entnehmen und alles was sie finden von dem Tumor oder so wird wohl rausgeschnitten.So genau weiß ich den Vorgang nicht.
Und 14 Tage nach der Op wird dann wohl mit der Chemo begonnen, sollten sie dann endlich wissen wod er herkommt.
Nun weiß ich langsam nicht mehr wie ich das noch ertragen soll,es ist so verdammt schlimm.
Ich kann den Anblick nichtmehr ertragen, sie ist so vollgepumpt mit starken Schmerzmitteln, das sie fast schon Aphatisch ist, sie kann keine Becher oder Tassen oder so alleine halten, dann verschüttet sie das, alleine triken geht auch alles daneben,alleine sitzen da fällt sie fast um, wenn sie mich anguckt könnte ich heulend zusammen brechen, doch vor ihr versuche ich möglichst stark zu bleiben, aber ich weiss nicht wie lange ichd as noch schaffe...
Jetzt sitze ich Zu Hause und bin fast nur noch am Heulen, ich kann nimmer, was kann ich nur tun damit ich das alles besser ertragen kann??

Ich musste das mal niederschreiben :-( #heul

Danke!

Traurige Grüße Jenny

Beitrag von myimmortal1977 24.05.10 - 22:24 Uhr

Liebe Jenny,

Krebs ist leider eine Krankheit, die wenige Freunde kennt.

Wie man es besser erträgt als Angehöriger? Nun, da gibt es leider kein Patentrezept.

Die Betroffenen sind oftmals schnell sehr gezeichnet von der Krankheit und von den Therapien. Da muss man versuchen stark zu sein und dem Betroffenen so gut wie es geht zur Seite stehen, auch wenn man in manchen Augenblicken selbst lieber weg rennen würde.

Ich kann Dir nur einen guten Rat mit auf den Weg geben. Frag Deine Oma, ob sie noch therapiert werden möchte! Wenn nein, akzeptiere es so wie es ist. Lass sie an allen Entscheidungen teilhaben!!!

Wenn es keine Rettung mehr geben sollte, versuche sie in ein Hospitz zu verlegen. Dort gibt es sehr gutes geschultes Fachpersonal, die Tag und Nacht dem Betroffenen und Angehörigen zur Seite stehen. Besser als jedes Pflegeheim!!!

Eine korrekte Schmerztherapie ist super wichtig!!!! Schmerzen und Krebs, das muss heute nicht mehr sein!!!!

Und auch, wenn Deine Oma dabei abwesend wirkt und nur schläft. Das wichtigste ist, dass die Krankheit erträglich wird!!!! Für sie erträglich wird.

Liegt Deine Oma auf einer richtigen onkologischen Station, oder auf einer normalen Inneren Station?

Auf den onkologischen Stationen sind die Schwestern und Ärzte speziell für diese Themen ausgebildet und stehen Dir mit Rat und Tat sehr gut zur Seite, auch als Angehöriger! Und wenn Du nicht mehr weiter weißt, können sie Dir Adressen geben, an wen Du Dich wenden kannst.

Sonst hat die Deutsche Krebshilfe auch für Angehörige eine Telefonnummer. Guck mal im Internet.

Dir alles Gute!

Janette



Beitrag von lisa886 24.05.10 - 22:58 Uhr

Liebe jenny.

Das tut mir total leid für dich.

ich kann mir vorstellen wie es dir geht denn meine oma hatte das selbe durch bis sie am 25.12.2006 gestroben ist :-(

Sei einfach für deine oma da und vorallem fang nicht an dich zu verkriechen daheim oder so sonst gehts dir noch schlimmer.
Das will deine oma bestimmt auch nicht.

wenn du mehr drüber schreibsen kannst du mich gerne privat anschreiben ich bin da :-)

lg lisa

Beitrag von krebs1985 24.05.10 - 23:05 Uhr

Hallo Lisa,

Dankeschön..

Was hatte deine Oma ? Das tut mir leid das sie gestorben ist.
Wie lange ging es bei ihr noch nach Der Diagnose bsi sie gestorben ist?

Traurige Grüße Jenny

Beitrag von lisa886 27.05.10 - 21:28 Uhr

Sie hatte insgesamt 4 mal krebs.

1 mal niere,gebärmutter(soweit ich weiß) dann 2 mal lunge :-(

so etwas knapp über 1 jahr.

Beitrag von krebs1985 24.05.10 - 23:01 Uhr

Hallo Janette,

nein sie liegt auf der Frauensation, sie bekommt wohl ne gute Schmerztherapie, denn sie hat kaum mehr Schmerzen, und seitdemn wirkt sie wie dus chreibst wirklich total abwesend, vergesslich und hat kaum kräfte zu reden, also man muss sie mehrmals fragen as sie gerade sagte das man es versteht.
Sie möchte Therapiert werden, sie hat unterschrieben das sie alles mit sich amchen lässt was zur linderung oder auch Lebenserhaltung beitaren könnte.
Denn was anderes kann man nicht mehr tun, alles wa sman jetzt macht wird nur noch zur Lebenserhaltung beigetragen, Heilen?Geht nicht mehr dafür ist es zu weit voran.
Das steht ja wie gesgat noch nicht richtig fest ob es gar ekine rettung mehr gibt oder doch.
Das zeigt wie die Chemo in ca. 2 Wochen anschlagen wird.
Und ich weiss auch nicht ob sie mit der Verlegung in ein Hospitz einverstanden wäre, denn fragen möcht ich nicht, da sie hofft noch einw enig zu leben auch wenn es nur hinausgezögerrt werden kann it Chemo..

Hach, es ist einfach so verdammt schwer und total hart für alle #heul#heul

Danke für deine ausfürhlriche Antwort!

Traurige Grüße Jenny

Beitrag von schullek 25.05.10 - 09:18 Uhr

hallo,

versuch einfach jeden tag so zu nehmen, wie er kommt und nimm dir nicht zuviel vor. du kannst nicht planen, ab jetzt so und so stark zu sein. versuch in dieser unsicheren schweren zeit viel schönes um dich zu haben, sieh die schönen dinge im leben. wenn du kinder hast, einen freund, gut freunde, schau, wie die blumen draussen aufblühen, bringt ihr davon welche mit, wenn es geht. igel dich nicht ein udn vergioss nicht dein leben, das würde deine oma sicher nicht wollen.

als mein opa krebs hatte, wurde er die letzten monate zu hause von meiner oma und seinen kindern gepflegt. es war klar, dass er nicht merh lange leben würde, aber wir haben ihn regelmäßig besucht, mit unseren kindern, waren einfach dort. und ehrlich gesagt, war die stimmung selten wirklich gedrückt. er hatte sein bett im wohnzimmer, wo er immer mitten im geschehen war. er hat sich immer gefreut, wenn ich mein baby zu ihm aufs bett gelegt habe. wir saßen dann zusammen, haben ganz normal erzählt und gelacht. und das war für ihn auch wichtig so. als es frühling wurde und er nochmal sein letztes hoch hatte, sind wir draussen mit ihm im rollstuhl spatzieren gewesen, ich habe noch ein bild davon udn es ist eines meiner schönsten von ihm! ich kann nicht aagem, wie es für die anderen war, aber für mich war es ein langsames abschied nehmen, aber nicht schmerzhaft. auch zu seiner beerdigung hatte ich dann nicht das gefühl voller trauer zu sein, einfach weil die letzten monate so ruhig und schön waren.

lg

Beitrag von krebs1985 25.05.10 - 18:37 Uhr

Hallo!

Ich danke euch für eure Antworten.

Wie gesagt kam sie heut Morgen in den OP und es sollte alles rausgeschnitten werden was sie in Tumorrichtung finden..
Allerdings bekam ich vorhin die nachrricht das sie noch immer nicht aus dem OP ist.
Wenn sie wirklich heut morgen die erste war, wie es gesagt wurde, warum dauert das so lange???
Das macht mir grade richtig Angst....

Ich weiss nicht ob das eher gut oder schlecht ist....

Ich glaub mir wird grad schlecht , oh man... #heul

Danke!

Traurige Grüße Jenny

Beitrag von arkti 25.05.10 - 22:35 Uhr

OP Termine verschieben sich schonmal, da brauch nur ein Notfall zwischen kommen.