Schnell wieder schwanger - was haltet ihr davon

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von knutschkugel2210 25.05.10 - 09:15 Uhr

Hallo, meine Tochter ist nun 7 Monate alt und ich überlege ernsthaft, ob ich so schnell danach wieder ein kind bekommen sollte ?

Auf der einen seite war für uns immer klar, dass wir nur kurzen Abstand zwischen beiden Kindern haben möchten, andererseits weiß ich nun nicht (eigentlich spricht ja nix dagegen, denn meine Maus wäre dann ja mindestens 1,5 Jahre, wenn nicht schon älter). Blöd wäre es nur, dass ich schon bald wieder auf arbeit ausfallen würde, wo ich gerade erst wieder angefangen habe

Unsere Maus ist super einfach und Papa kommt auch super mit der Maus klar. Habe also ein sehr einfaches Leben mit den beiden.

Wer von euch hat auch in sehr kurzen Abständen zwei Mäuse bekommen? Habt ihr paar erfahrungen für mich?

Liebe Grüße ;-)

Beitrag von goejan 25.05.10 - 09:19 Uhr

:-) Es spricht sicher nichts dagegen...aber mit 2 Kleinkindern/Baby wird es sicher stressiger. Warum nicht noch`n Jahr warten bis die Kleine wenigstens 2 oder 3 ist? Dann sind sie immernoch nah beieinander. Oder könnt ihr euch so gut abwechseln und miteinander die Kinder betreuen? Überleg dir das gut...

Beitrag von schlumiluma 25.05.10 - 09:27 Uhr

Warum solltest du denn nicht wieder schnell schwanger werden?!!:-p
Ich entbinde im September mit dem 2. Kind und meine Kleine ist dann 1 3/4 Jahre alt. :-)

Klar, es wrid stressig, aber ein 3 Jähriges Kind kann dich genauso beanspruchen wie ein Kleineres...;-)
Ich glaube fest daran, dass es auch eine tolle Zeit wird und wenn Baby Nr. 2 erstmal aus dem Gröbsten raus ist, wird es noch toller:-)

Beitrag von akak 25.05.10 - 09:29 Uhr

Hallo,
dafür spräche, dass die Beiden dann sehr eng miteinander aufwachsen würden. Eine Freundin von mir hat so einen Abstand zwischen den Kindern und mein Mann war gerade mal ein Jahr alt, als sein Bruder geboren wurde. Mein Mann fand es gut so.

Es spräche aber auch nichts dagegen noch zu warten. Mein Sohn ist 3,5 Jahre alt gewesen, als ich wieder schwanger wurde und er erlebt jetzt gerade die Schwangerschaft (von sich aus - wir steuern das nicht und animieren ihn nicht, mir den Bauch zu streicheln oder sonstwas) recht nah mit. Das ist absolut süß, wie er sich Gedanken um das Baby macht, sich dafür interessiert und sich freut. Ein 1,5 Jahre altes Kind wird das nicht so bewußt miterleben. Da wird dann einfach das Geschwisterchen da sein.

Alles Gute, anke

Beitrag von snoopster 25.05.10 - 09:40 Uhr

Hallo,

meine Beiden sind 20 Monate auseinander, und ich finde den Abstand super. So super, dass Nr. 2 grad mal 21 Monate ist, wenn Nr. 3 kommt....

Ich finde es ehrlich gesagt besser, wenn die Beiden zusammen aufwachsen. Außerdem finde ich das mit der Arbeit auch einen "Grund". Ich kann nicht in die Arbeit zurück, und hoffe/denke/glaube, dass ichvielleicht eher wieder nen Job finde, wenn der AG weiß, dass meine Familienplanung abgeschlossen ist... Also alle in einem Aufwasch, und dann wirklich Ruhe.

Obs wirklich stressig wird kann Dir keiner sagen. Meine Große war immer sehr fordernd als Kind. Sie wollte viel getragen werden, viel kuscheln, hat schlecht geschlafen, lang gestillt. Wenn die Kleine auch so gewesen wär wärs sicherlich schlimmer gewesen, weil die Große ja nicht von einen auf den andern Tag ihre Stellung aufgeben sollte. Aber die Kleine war als Baby total zufrieden, hatte nen Stillrhythmus, sie holt jetzt alles nach, wo die Große schon ziemlich selbständig ist.

Ich hab immer gesagt, wenn ich die Wickelkommode mal wegräume, dann bleibt sie auch weg. :-) Mir ist das lieber. Andere wollen lieber selbständige große Kinder, wenn das zweite kommt, jedem seines.

LG Karin

Beitrag von nele27 25.05.10 - 09:51 Uhr

***Ich finde es ehrlich gesagt besser, wenn die Beiden zusammen aufwachsen. ***

Auch Geschwister mit größerem Abstand wachsen zusammen auf #kratz

Nele

Beitrag von snoopster 25.05.10 - 09:56 Uhr

Ja, wenn man will, kann man das falsch verstehen.
Muss ich das noch erklären??
Sie sind Beide daheim, wenn die Große schon in die Schule gehen würde, nachmittags Unterricht hat usw. dann andere Interessen und Freunde, dann "wachsen sie auch zusammen auf", aber eben anders.

Meine sind ständig beieinander, und ich finde das toll.

Beitrag von nele27 25.05.10 - 10:10 Uhr

Das kommt aber nicht nur auf das Alter an, sondern was sie machen - wenn das ältere in der Betreuung ist und das jüngere z.H. zum Beispiel.

Außerdem hat doch auch ein Kind, was nur 1 oder 1,5 Jahre älter ist andere Interessen und darf diese im Idealfall auch ausleben, oder nicht. In dem Alter sind doch schon ein paar Monate ein riesen Unterschied.

Und es kommt eben auf die Gesamtsituation an. Mein Großer ist 3, wenn das Kleine kommt und sie werden viel zusammen sein, da ich die Betreuung verkürze im 1. Jahr und danach beide in derselben Betreuung sein werden. Trotzdem sind beide natürlich auf einem anderen Entwickungsstand und haben tw. andere Interessen. Wie ALLE Geschwister außer evtl. Zwillinge.

Beitrag von melete 25.05.10 - 10:19 Uhr

Es ist schon ein Unterschied, ob man einen Dreijährigen und einen Vierjährigen hat oder einen Dreijährigen und einen fast Sechsjährigen, der eingeschult wird.

Klar wachsen die meisten Geschwister zusammen auf; ganz unabhängig vom Altersabstand.

Und logisch ist auch, dass ein neugeborenes und ein einjähriges Kind NICHT dieselben Interessen haben. Es geht hier eher um die Zeit nach dem ersten bzw. zweiten Geburtstag, denke ich.

Beste Grüße!

Beitrag von nele27 25.05.10 - 10:26 Uhr

Das ist mir bei der pauschalen Aussage aber nicht klar gewesen :-)

Es soll ja Leute geben (hab ich schon öfters gelesen), die meinen, Kinder mit geringem Altersabstand spielen automatisch friedlich zusammen :-) Da habe ich leider anderes mitbekommen und weiß nun, dass man NICHT vorher weiß, wie es wird...

Naja und haben denn ein 2- und ein 3-Jähriges Kind wirklich dieselben Interessen?? Mein Sohn ist noch in der U3-Betreuung und findet 2-Jährige im Moment voll doof und langweilig ;-)

Beitrag von snoopster 25.05.10 - 10:48 Uhr

Vielleicht findet Dein Sohn die aber auch nur doof, weil die für ihn doof sind, und das wären die mit 3 vielleicht auch noch.

Und ja, meine spielen miteinander. Ob friedlich oder nicht, ich finde, sie sind sehr eng, sie schauen aufeinander, sie gehen aufeinander ein. Das kommt natürlich auch dadurch, dass die Kleine ja schon lang laufen kann und daher einfach immer "mitmischt", auch wenn die Großen miteinander spielen (wenn Freunde da sind). Da habens die anderen Geschwister ihrer Freunde, die nen größeren Abstand haben (auch keinen großen, aber über zwei Jahre halt) schon schwerer. Sie kommen ja auch einfach nicht mit.

Ich habe aber auch schon von Geschwistern gehört, die 15 Jahre auseinander sind, und wo der große Bruder den kleinen zum kuscheln ins Bett holt, weil er ihn zuerst schreien gehört hat... Man kann es nie pauschal sagen, ich kann nur sagen, dass ICH für MICH einen geringen Abstand am besten finde.

Beitrag von nele27 25.05.10 - 11:03 Uhr

Es sollte auch kein Angriff sein :-)

Ich fand die Aussage nur sehr pauschal (das hätte ich auch geschrieben, wenn jemand unseren Abstand gelobt hätte). Ich bin der Meinung, dass es mit jedem Abstand total toll und total blöd laufen kann... das wollte ich verdeutlichen.

Mein Bruder ist übrigens 11 Jahre älter als ich und ich war im Kiga der Held, weil ich eben den größten Bruder von allen hatte und er immer mit mir gespielt hat (während meine Kumpels von ihren genervten Geschwistern aus dem Zimmer geworfen wurden :-))

Beitrag von melete 25.05.10 - 14:11 Uhr

Hallo!

Ich denke, dass man bei "Interessenkonflikten" nicht nur die Spielsachen oder Interessen der Kinder (was sie im Moment interessiert) sehen sollte. Es geht hier doch auch organisatorisch um dieselben Interessen. Also um Dinge wie: Machen beide noch einen Mittagsschlaf? Gehen beide in dieselbe Betreuungseinrichtung (Krippe, Kindergarten oder Schule). Kommen beide ungefähr um dieselbe Uhrzeit nach Hause? Haben beide einfach gleichzeitig dieselben Kinderkrankheiten oder muss man da nacheinander durch?

Und, ob sie zusammen friedlich spielen oder nicht ist tatsächlich Glückssache. Obwohl man daran ja arbeiten kann. Das trifft allerdings auf jedes Alter zu.

Viele Grüße!

Beitrag von maxi4188 25.05.10 - 09:43 Uhr

also ich bin auch realtiv schnell wieder ss geworden da wurde der große gerade 1 jahr alt

jetzt ist er 20 monate und unsere maus seit 6 tagen auf der welt ich finde es noch schöner als ich gedacht habe der große liebt seine schwester über alles auch wenn er etwas zurück stecken muss aber er merckt ja auch das er sachen darf die sie nicht darf


also wenn du und dein partner einverstanden seit und es euch zutraut weil stressiger ist es natürlich dann versucht es einfach


ich würde es immer wieder so machen


lg maxi mit maurice 20M. + kira 6 tage

Beitrag von tm270275 25.05.10 - 09:55 Uhr

Hi Du,
mein kleiner ist 14 1/2 Monate alt und in zwei Monaten kommt die Nr. 2 #huepf#huepf Für uns war auch klar, dass wir gerne mind. 2 Kinder hätten und wenn möglich, mit nicht allzugrossem Altersabstand. Nun hats perfekt gepasst und wir freuen uns sehr....

Nr. 1 ist auch sehr, sehr pflegeleicht, von daher hatten wir da auch keinen Grund, noch abzuwarten. Für uns passt es so perfekt. Ich hab auch - dank Home Office Arbeitsplatz - die Möglichkeit, mit 2 Kindern recht bald wieder in die Arbeit einzusteigen, halt für ein paar Stunden/Woche....

lg tessa

Beitrag von melete 25.05.10 - 10:00 Uhr

Hallo!

Ich war sechs Monate nach der Geburt unserer "Großen" wieder schwanger. Es gibt viele Dinge, die dafür sprechen, aber auch einige, die dagegen sprechen. Ich zähle dir mal ein paar auf:

PRO
- zweite Schwangerschaft vergeht super schnell, da man durch das andere Kleine so abgelenkt ist
- Geburt wird aller Voraussicht nach leichter und schneller, da noch nicht alles komplett zurückgebildet war
- beim Stillen des Babys gibt es keine Eifersucht, da das größere Kind noch zu klein ist
- man macht in Job oder Uni nur eine große Unterbrechung, muss sich nicht erst wieder einarbeiten um dann kurze Zeit später wieder in Elternzeit zu gehen
- die Kleinen sind so nah zusammen, dass es später weniger Interessenkonflikte gibt (sie spielen also mit den gleichen Sachen etc.)...


CONTRA
- der Beckenboden ist im Eimer
- man macht sich ständig Vorwürfe, dass man dem "großen" Kind während der Schwnagerschaft nicht gerecht werden kann
- zwei Wickelkinder #zitter
- zwei noch sehr unselbständige Kinder (wickeln, füttern, laufen etc.)
- Rückenschmerzen in der zweiten Schwangerschaft, da das große Kind noch ständig getragen werden will...

Ich gleube, wenn man das erste Jahr mit dem zweiten "überlebt" hat, dann hat es sooo viele Vorteile.

Im Urbia Magazin gibt es auch einen Artikel zum Thema:

http://www.urbia.de/magazin/baby/zwei-kinder-unter-zwei


Alles Gute! #klee

melete + lilith (13 Monate) + #ei (37. SSW)

Beitrag von knutschkugel2210 25.05.10 - 10:05 Uhr

vielen dank für eure ehrlichen antworten. das hat mich schon sehr bestärkt in meiner meinung...

ich werde einfach alles auf mich zu kommen lassen und wenn es passiert dann ist gut, ansonsten ist das auch in ordnung

Beitrag von nadinefri 25.05.10 - 10:57 Uhr

Hallo!

Also bei uns wird es so sein, das die kleinen 15 Monate auseinander sind.
Bin ungeplant wieder recht schnell schwanger geworden. Wir freuen uns aber ;-)

Denke das es die erste Zeit schwer wird, aber sicher wird es dann irgendwann ganz toll für die Kinder sein!

LG

Beitrag von madel80 25.05.10 - 11:10 Uhr

#eiHallo,

also meine Kleine ist jetzt 14 Monate und im September wird sie große Schwester. Dann ist sie etwa 18-19 Monate. Wir wollten eigentlich einen Abstand von zwei Jahren aber dann ist es so gekommen.
Jetzt freuen wir uns riesig.
Sie ist auch eine sehr liebe und einfache deshalb hab ich auch keine Angst wie es sein wird mit zwei Kleinen. Mein Mann unterstützt mich auch toll.

Wenn dein Mann auch Lust hat dann lasst es einfach auf euch zukommen.

LG Madel mit Jule 14 Monate und #ei Maya 22+4