Heut wars soweit...

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von bera2002 25.05.10 - 10:00 Uhr

Hallo zusammen,
ich bin grad ganz schön traurig..#schmoll
Heut is mein Grosser in den Kindergarten gekommen.
er hat sich gleich wohlgefühlt. Eine halbe Std. hat er mich noch gebraucht und dann hat er gesagt:" Mama, jetzt kannst du gehen."
Natürlich bin ich froh dass er nicht an meinem Rockzipfel hängt und auch mal allein klarkommt.
Aber jetzt isser schon so gross. Ich bin grad völlig deprimiert. Eben wars doch noch mein kleiners Baby..#verliebt
Ach, die Zeit geht so schnell vorbei.
Erlichgesagt kann ichs kaum erwarten ihn abzuholen.:-D
Gings euch auch so? Oder bin ich doch ne Riesenglucke?#zitter

LG Tina #winke

Beitrag von nakiki 25.05.10 - 10:21 Uhr

Hallo!

Ich frage mich immer bei solchen Threads, warum diese Frauen Kinder bekommen haben!? Weil sie sonst keinen Sinn im Leben sehen oder was war der Grund. Wie kann man deprimiert sein, nur weil das Kind größer wird?

Ich bin stolz auf jeden eigenständigen Schritt den meine Kinder machen! Ich würde nicht im Traum daran denken, meinem Kind das Gefühl geben zu wollen, dass es doch nur mit Mami klar kommt im Leben!

Genieße die Eigenständigkeit und damit die Freiräume, die dir entstehen. Lebe dein eigenes Leben und sei glücklich dabei und vermittel deinem Sohn bloß nicht, dass er dich jetzt unglücklich macht, nur weil er in den KiGa geht.

Natürlich ist es eine Umstellung, wenn das Kind nach langer Zeit auf einmal in den KiGa geht, aber deswegen muss man weder unglücklich und schon gar nicht deprimiert sein!

Gruß nakiki

Beitrag von bera2002 25.05.10 - 10:34 Uhr

Also ich hab meine Kinder nur wegen dem Kindergeld und dem Elterngeld bekommen.
Warum auch sonst? (Vorsicht, ironisch gemeint!!!)




Sorry, deine Antwort ist meines Erachtens sinnfrei!!!

Jede Mutter (auch ich) ist stolz auf jeden Fortschritt. Auch heute bin ich stolz auf mein Kind gewesen. Ich bin froh dass er es ohne mich packt und ich nicht tagelang mit muss. Auch dass solls ja geben.
Ich war auch nie eine Mutter die ihre Kinder nicht hergibt.
Trotzdem ist der KiGa ein einschneidendes Erlebnis für beide. Ein neuer Lebensabschnitt.

Das letzte was ich machen würde, wäre es ihm dass Gefühl zu vermitteln, dass er mich traurig macht wenn er in den KiGa geht.
Ich finde dennoch dass einer Mutter die überhaupt kein Gefühl von Traurigkeit verspürt wenn ihr Kind weg ist etwas fehlt.
Meine Meinung.

Beitrag von nakiki 25.05.10 - 11:06 Uhr

Von stolz sein hast du im Ausgangspost nichts geschrieben. Nur von Traurigkeit und deprimiert sein!

Du bist nicht die erste, die hier schreibt, dass sie traurig ist, das das Kind in die Kita geht. Es gab schon mehrere die sogar heulend nach Hause gelaufen sind! Naja und du verfällst in Depressionen!

Ich bin nicht traurig, weil mein Kind mal 4 Stunden weg ist. Mal ehrlich ich bin auch nicht traurig, wenn sie 5 Tage weg ist. Ich vermisse sie dann, aber wirlich traurig, nein. Mag dir jetzt natürlich hart vorkommen, aber ich habe nunmal eine andere Meinung.

Wenn Mütter gleich traurig sind, wenn die Kinder mal zum Spielen weg sind und gleich losheulen, wenn sie in den Kiga kommen oder sogar deprimiert sind, wenn sie größer werden, sollten sie sich mal fragen, was ihn ihrem eigenen Leben fehlt, damit man diese enstehende Leere füllen kann. Es gibt noch mehr im Leben als Mutter sein!

Und Kinder sind sensibler als man denkt. Wenn du hier schon so schreibst, wird auch dein Sohn spüren, dass du traurig bist! Man kann Gefühle nicht wirklich verbergen.

Klar ist der Kitabeginn ein neuer Abschnitt, das schrieb ich ja auch. Ein bißchen Wehmut ist ja auch okay und normal, aber Trauer und Depressionen und auch Tränen sind fehl am Platz!

Und nochmal zu dem Thema warum diese Frauen Kinder bekommen. Es gibt soeinige Frauen, die darin ihre einzige Lebenserfüllung sehen und denken ihr Leben für die Kinder aufopfern zu müssen bzw. es wollen. Das ist für eine gut Mutter-Kind-Beziehung in meinen Augen Gift. Die Kinder werden massiv unbewußt wahrscheinlich unter Druck gesetzt.

Gruß nakiki

Beitrag von summersunny280 25.05.10 - 11:36 Uhr

#pro Solche Mütter machen mir angst und zum glück hatte ich so eine nie. Das ist wie in einem schlechten horror film.#zitter

Beitrag von bera2002 25.05.10 - 13:29 Uhr

Das ist deine Meinung und ich hab meine.
Ich finde es allerding gewagt jemanden zu beurteilen den man nicht kennt.
Aber na ja, so ist dass wenn man sonst keine Aufgaben hat!
Es soll Leute geben die wegenganz anderen Sachen deprimiert sind. Da bin ich ja noch direkt gut dran.
Findest du es nicht dreist zu sagen Tränen sinf fehl am Platz.
Ich habe zwar nicht geweint, aber besser ich weine weil mein Kind selbstständig wird und ich mich auf die Situation einstellen muss, als Tränen zu vergießen weil das Superhandtäschchen schon ausverkauft ist...
Verstehst du? Das sind meine Kinder, mein Fleisch und Blut.

Beitrag von jujo79 25.05.10 - 12:35 Uhr

Na, da frage ich mich doch aber, warum solche Leute wie du Kinder kriegen... Nur damit die Kinder schnell eigenständig werden und man möglichst früh wieder sein eigenes Ding machen kann?




Ja, so polemisch könnte man jetzt auch auf deinen Beitrag antworten!


Gruß JUJO

Beitrag von 17876 25.05.10 - 22:40 Uhr

Das frage ich mich auch immer! Stimme dir voll und ganz zu!;-)#pro

Beitrag von wort75 25.05.10 - 10:44 Uhr

ich kann dich verstehen!

Ich bin stolz auf meine kinder. sie können so viel schon alleine.
aber manchmal, wenn der grosse nach der krippe aus dem auto hupft, und ruft: "mami, ich geh dann noch auf den spielplatz - ruf wenn es essen gibt!" dann denke ich auch manchmal wehmütig an die babyzeit zurück. da freut man sich den ganzen tag während der arbeit, die kinder wieder holen zu können und der kleine kerl will erst noch seine spielplatz-freunde begrüssen. in der krippe waren ja andere kinder...

oder meine kleine: gerade noch lag sie mit käseschmiere im gesicht auf meiner brust - und heute zieht die sich die schuhe selber an und meint an der treppe "nein mami-hand. selber!".

ich glaube nicht, dass du eine glücke bist, diese nostalgie ist glaub legitim. wenns krampfhaft ist oder du ihn in der entwicklung hemmen würdest (in dem er zb gar nicht in den kindergarten darf) dann wäre es ungesund. aber es ist auch ungesund, wenn man die kinder durch die kinderzeit peitscht weil man sie so schnell wie möglich selbständig haben will. da ist dann ein rückfall ins einnässen oder eine mami-bett-phase schon ein herber rückfall... gibts auch. meine schwester war eher in die richtung. sie riss, als ihre jüngste 18 monate alt war die kinder-tapete im zimmer runter, warf den wickeltisch weg und die babywanne, die plüschtiere und rasseln und fand: "so, ich hab die babyzeit satt. ab jetzt seid ihr gross genug um normal zu funktionieren". ich fands traurig - aber eben, es gibt beides. und solange man innerhalb der gegenpools noch liebevoll miteinander umgeht ists ja okay so.

Beitrag von nicole9981 25.05.10 - 10:55 Uhr

Hallo!

Ich finde Deine Reaktion völlig normal. Lass Dich nicht von oben geschriebenen beirren.

Ich bin keine Glucke, ich behüte mein Kind nicht ständig, fotwährend und überall. Ich bin sehr sehr froh über alles was er alleine kann und das ist auch das was er im Kiga vermittelt bekommt (Montessori). Aber auch ich war etwas traurig als Nils in den Kiga kam. Ich habe ihm das nicht vermittelt (was seine tolle Eingewöhnung zeigt) und ich war auch nicht wirklich deprimiert. Ich war stolz auf ihn, aber es ist trotzdem mit etwas Wehmut verbunden gewesen.

Heute (9 Monate später) ist es auch für mich völlig normal. Nils geht gerne dahin und ich habe mich entschieden noch bis einschl. Juli daheim zu bleiben. Ich hatte dann fast ein ganzes Jahr viel Zeit für mich.

LG Nicole

Beitrag von bine3002 25.05.10 - 11:00 Uhr

Also traurig war ich nicht wirklich. Aber es war schon ungewohnt, dass meine Tochter plötzlich nicht mehr IMMER da war.

Wir haben aber eindeutig etwas gewonnen. Wir UNTERHALTEN uns mehr wie vorher. Um herauszufinden, was sie den Vormittag über gemacht hat, müssen wir reden. Ich frage sie, wie ihr Tag war und sie erzählt. Und das ist echt schön, ein Gewinn in meinen Augen. Natürlich haben wir vorher auch geredet, aber nicht so intensiv.

Beitrag von jules75 25.05.10 - 11:45 Uhr

Hallo!

Ganz ehrlich: ich hab auch ein paar Tränchen verdrückt, als meine Große (damals gerade 3 geworden) am ersten Tag im Kindergarten nach 10 minuten sagte: Kannst gehen Mama, und mich nachher wieder abholen...

Genau genommen: ich saß heulend im Auto, im 7. Monat schwanger und so was von DERMASSEN gerührt...das meine kleine jetzt auf einmal meine große ist...

und ich bin bestimmt keine Glucke! (Arbeite 50%, die Kinder sind von Anfang an tageweise bei Oma und Papa ohne mich)


Grüßle

Jules mit Jda (4 Jahre) und Jan (1,5 Jahre)

Beitrag von engelchen28 25.05.10 - 11:56 Uhr

hi tina!
ich habe die ersten tage auch gedacht, hoffentlich ist es bald 12.30 uhr! seitdem sind die vormittage im flug vorbei und ich denke, waaaas, ist es schon wieder so spät #;-)!
es hat auch vorteile, wenn die kleinen groß werden #:-).
lg
julia

Beitrag von bera2002 25.05.10 - 13:32 Uhr

Danke an alle die geantwortet haben. Ob so oder so.
Einige haben auch tatsächlich verstanden was ich damit sagen wollte.:-D

#winke

Beitrag von puffen 25.05.10 - 14:50 Uhr

Hallo,

auf wenn die Diskussion jetzt zum Glück beendet ist, wollte ich dir trotzdem noch sage, dass ich mich auf so ne blöde Diskussion gar nicht einlassen würde. Ich hab mich gerade echt darüber geärgert.:-[ Ich kann das gut verstehen wie du dich gefühlt hast, mir ging es nicht anders... Ich war so stolz auf meinen Schlumpf und dachte auch, oh mann jetzt ist er schon so groß und gar nicht mehr Mama's Baby und selbstverständlich hab ich das Luca auch nicht spüren lassen. Das sind ja zwei paar Schuhe... Und ich denke, da hat jemand das wort depremiert etws zu wörtlich genommen. Also lass dich mal nicht ärgern, es gibt scheinbar Mütter die die Zeit mit ihren Baby's nicht rund um die Uhr genießen.

Alles Liebe wünscht dir
Michaela#winke

Beitrag von schnuffel0101 25.05.10 - 15:51 Uhr

Kann ich nicht ganz verstehen. Der Gang in den Kindergarten ist für ein Kind ein wichtiger Entwicklungsschritt und ich finde es super, wenn die Kinder von anfang an gut klar kommen und nicht jeden Morgen weinen. Man sollte die Kids darin unterstützen.
Aber Du wirst Dich dran gewöhnen und Dich irgendwann auch an den Dingen erfreuen können, die Dein Sohn im Kindergarten malt, bastelt o.ä.