Kriegen Eure Kinder noch die Flasche?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von missvanderohe 25.05.10 - 10:35 Uhr

Mein Sohn ist fast zwei Jahre alt und kriegt seine Flasche mit Milch (Halb Wasser, halb Milch) zum Einschlafen, Mittags und Abends. Nachts will er meist noch eine, manchmal sogar zwei. Ich bin in meinem Freundeskreis ziemlich die einzige, die das so macht. Die meisten haben ihrem Kind nie eine Flasche gegeben, sondern dem Baby nach dem Abstillen (meist so nach einem Jahr) gar nichts mehr zum saugen gegeben. Ich bin davon überzeugt, dass es für die kleinen sehr gut ist, dieses Bedürfnis zu befriedigen. Frage mich aber, ob es jetzt nicht langsam reicht. Ich habe Angst, dass er Karies kriegen könnte. Wir putzen morgens und abends Zähne, aber was bringt es, wenn er danach eine Flache kriegt!? Wie ist das bei Euch? Was würdet Ihr mir raten? Über Tipps zum abgewöhnen wäre ich auch sehr dankbar.

Bin sehr gespannt auf Eure Antworten.

Liebe Grüße, M°

Beitrag von criseldis2006 25.05.10 - 10:39 Uhr

Hallo,

Laura war damals 16 Monate alt und bekam nur noch abends eine Flasche, dann war sie sehr krank und trank nichts. Danach wollte sie keine Flasche mehr.

Helena trinkt keine Flasche mehr seit sie 7 Monate alt ist.

LG Heike

Beitrag von annahoj 25.05.10 - 10:45 Uhr

emma (17 monate) trinkt auch nachts noch bis zu zwei flaschen. ich habe keine ahnung, wie ich ihr das abgewöhnen soll. sie lässt sich anders nicht beruhigen, lässt sich von mir nicht mal anfassen und stößt meine hände weg. da hilft dann nur die flasche :-(

Beitrag von flensburgerin 25.05.10 - 10:48 Uhr

hi, mach dir keine sorgen du bist nicht alleine. ich scheine in meinem freundeskreis auch die einzige zu sein die ihrem kind die flashe einfach nicht abgewöhnt bekommt. also nachts. echt ätzend.. nun haben oma und opa am we erdbeermilch reingetan... *pulver* :-[ joar und nu??? nu will er nachts erdbeermilch. aber nix is... ich find milch schon nich soooo toll. aber so einen süßkram gibt es eh vllt wenns hochkommt einmal am tag!

ich hab auch das gefühl das es nur von heut auf morgen nichts mehr geben wird. und es dann ein paar tage alarm gibt und es dann vllt mal gut ist?! ich weiss es nich.

mal abwarten ;)

glg

Beitrag von sumamaso 25.05.10 - 10:50 Uhr

Hallo,

ich persönlich finde es zuviel Milch was er noch bekommt. #kratz

Mein Sebastian ist jetzt 16. Monate alt und bekommt nur noch morgens 130ml Milch (mehr trinkt er nicht mehr).

Mittags bekommt Sebastian Mittagessen von unserem Tisch am WE und in der Woche bekommt er Mittagessen in der Krippe.

Abend´s bekommt er ein Brot mit Käse und wenn er noch mag einen Fruchtzwerg.

Sollte er Nachts mal wach werden bekommt er von uns Wasser zum trinken.

Gibt´s du ihn richtiges Mittagbrot und Abendbrot?????? Oder nur Flasche????

Vllt. probierst du abends ein Grießbrei wenn er kein Brot mag.

Mehr tipps kann ich dir auch nicht geben. Einfach anderes Essen anbieten und versuchen die Flasche weg zu lassen. Morgens kannst du ihm ja die Flasche geben mit der Milch oder aus einem Becher.

LG Susi + Marie 6 Jahre + Sebastian 16. Monate

Beitrag von missvanderohe 25.05.10 - 10:54 Uhr

Puuuh, also das Essen ist nochmal ein ganz anderes Thema. Er ist fast nichts ausser Brot und Obst. Aber er isst Abendbrot. Trotzdem will er eine Flasche. Nachts will er die dann zur Beruhigung. Und weil er sich eben dran gewöhnt hat... Wie gesagt, ich verdünne sie mit Milch... Vielleicht sollte ich immer mehr verdünnen, bis es irgendwann nur noch Wasser ist??

Beitrag von sumamaso 25.05.10 - 11:11 Uhr

Schwierige Situation #kratz

Eine gute Freundin von mir gibt ihren zweijährigen Sohn auch noch eine Flasche mit Milch nach dem Brot (ist ihr 4. Kind) findet sie jetzt nicht so schlimm. Lass deinem Sohn die Abendflasche.

Aber ich würde versuchen nachts die Flasche immer dünner zu machen, dass es wirklich zum Schulß nur noch Wasser ist.

Immer eins nach dem anderen. Wenn die Nachtflasche nur noch Wasser ist dann kannst du ja versuchen die Flasche abends zuverdünnen.

Ich kann dir jetzt nicht wirklich viel helfen.

LG Susi

Beitrag von marinette 25.05.10 - 10:54 Uhr

Ich habe beide gestillt. Die Große hatte früher immer EInschlafprobleme, aber eine Milchflasche gab`s nie mit ins Bett. Zum einen wegen Karies, schiefe Zähne durch Dauernuckeln und weil es irgendwann auch nicht mehr so leicht ist sie wegzulassen.
SIe hatte allerdings nachts häufig Durst (nicht Hunger!). Daher bekam sie eine Flasche mit Wasser an den Rand gestellt. Sie nuckelte da nicht dauernd dran rum, nahm sie nur kurz zum Trinken und schlief dann weiter, aber wir hatten trotzdem Angst, dass es die Zahstellung beeinflussen könnte.... Ob dass nun berechtigt ist weiß ich nicht.
Weiß nicht mehr genau wann, aber so etwa mit 2 Jahren war sie weg.

Die Kleine brauchte so was nicht. Sie bekommt keine Flasche mehr (ist jetzt 16 Monate).

EIne Freundin konnte ihrem Sohn jetzt mit gut 4 Jahren unter Anstrengung die Abendflasche abgewöhnen.

Ich denke sattessen sollten die Kinder sich beim Abendessen.
Du hast Angst, dass das Saugbedürfniss zu kurz kommt. Nimmt er einen Schnuller?

Meine haben das denke ich durch den Schnuller kompensiert. Den gibt`s aber auch nur noch zum Schlafen! Und ich glaube so mit 2 oder 2 1/2 war er bei der Großen weg.

LG
Mari

Beitrag von missvanderohe 25.05.10 - 11:01 Uhr

Ich habe selber am Daumen genuckelt bis ich sechs war, und alle haben mich verrückt gemacht, ich soll damit aufhören, weil ich sonst ne Klammer brauchen würde. Aber nichts ist. Meine Zähne sind wirklich gerade. Davor habe ich also eher weniger Angst. Aber die Vorstellung, dass man ihm irgendwann Milchzähne ziehen müsste, ist der Horror!

Wie gesagt, er isst Abendbrot, da geht es nicht um Hinger.
Und einen Schnuller nimmt er leider (seit der ersten Flasche!!) nicht mehr...

Beitrag von schullek 25.05.10 - 10:54 Uhr

hallo,

was ist es denn für eine milch?
darüber würde ich mir eher gedanken machen, wenn es reine kuhmiolch ist, dann sxheint mir nämlich die menge für ein kidn in dem alter viel zu hoch.

ist es ie säuglingsnahrung, dann sehe ich da kein problem.
wie wäre es, wenn ihr statt flasche ganz abgewöhnen anfangt die flasche vor dem schlafen gehen zu geben? und dann zähne putzen und ins bett.

lg

Beitrag von missvanderohe 25.05.10 - 10:58 Uhr

Ich gebe ihm verdünnte Kuhmilch. Allergien haben wir alle keine, davor habe ich keine Angst. Er verträgt die Milch gut. Ich habe das komische Pulver abgesetzt, weil ich es viel zu unnatürlich finde...

Beitrag von schullek 25.05.10 - 11:08 Uhr

ich habe dazu eine andere meinung.
erstens ist es ja erwiesen, dass zuviel eriweiss schädlich für die nieren von so kleinen kindern ist. zweitens ist die säuglingsnahrung vielleicht künstlich in dem sinn, dass sie extra aufbereitet und hergestellt wird, aber im grund ist sie weitaus besser auf den menschen zugeschnitten, als kuhmilch.

wenn man es natürlioch will, sollte man muttermilch geben. wenn das aus irgendwelchen gründen nicht geht, dann die säuglingsnahrung. und die meiner meinung nach bis zum natürlichen abstillalter udn dann braucht kein mensch, der vollwertig ernöhrt wird, noch kuhmilch oder arteigene mutter milch um sich gesund zu ernähren.

es gibt mittlerweile sehr viele kritiker der kuhmilch für den menschen udn ich gehöre bedingt dazu. nur 30 % etwa der weltbevölkerung überhuapt kann kuhmilch verwerten udn das auf grund einer genmutattion vor einiger zeit. das war in zeiten von hungersnöten auch toll, denn da konnte ja die fette kuhmilch getrunken werden. aber heute haben wir keine hungersnöte und die kuhmilch tut uns menschen in den massen, in denen sie konsumiert wird, nicht gut.

oft wird auch osteoporose mit dem verzehr von zu viel kuhmilch in verbindung gebracht. in asien, wo die menschen kaum kuhmilch nutzen, da sie es schlicht nicht können, gibt es so gut wie keine osteoporose. die erklärungen dazu sind sehr vielschichtig udn würden hier den rahmen sprengen.

kurzum: ich rate immer dazu bis zum abstillalter die adaptierte milch zu geben, da sie besser auf den menschen abgestimmt ist.
zudem ist kuhmilch aus dem kühlregal alles andere als frisch, auch wenn frisch dransteht.

in versuchen, wo kälbchen von der mutter entwöhnt wurden und dann die milch zu trinken bekamen, die wir im supermarkt kaufen können, starben so gut wie alle kälbchen. finde ich bezeichnend...

lg

Beitrag von 19021982 25.05.10 - 13:54 Uhr

Meine Tochter bekommt auch Kuhmilch! Allerdings frisch bei uns aus dem Stall. Hab darüber mit mehren Ärzten gesprochen und alle finden es ok!

Denke es ist eine Frage was für eine Milch die Kinder bekommen.

Die H-Milch aus dem Supermarkt ist doch nimmer die Milch die aus der Kuh kommt. Das ist fast Wasser in Weiß!

LG

Simone, die für Milch kämpft!

Beitrag von schullek 25.05.10 - 14:09 Uhr

wieso für die milch kämpfen?
der punkt für mich ist: menschen bis zum abstillalter benötigen milch. danach nicht mehr. und das milchkonsum dann auch negative folgen haben kann, macht für mich durchaus sinn.

lg

Beitrag von 19021982 26.05.10 - 13:56 Uhr

Vielleicht gibt es auch Menschen die mit Milch ihr Geld verdienen. Und ich, wie einige andere auch sehen Milch als wichtigen Caliziumlieferanten an.

Milch ist ein hochwertiges Lebensmittel! Und dies benötigen die Menschen, ob jung ob alt!

LG

Beitrag von schullek 26.05.10 - 16:37 Uhr

liest du zeitung im internet? kaufst du online ein? nun, dann schadest du den beschäftigten im verlagswesen und einzelhändlern in den einzelnen läden;-)


"Milch als wichtigen Caliziumlieferanten "

milch enthält viel kalzium, das ist richtig. aber sie enthält zudem sehr viel Phosphor, welches wichtig ist

In der Milch, und ganz besonders im Käse, ist das Verhältnis von Phosphor zu Calcium sehr ungünstig. Das führt dazu, dass das Calcium in der Milch vom Körper nicht richtig aufgenommen werden kann.
Zu allem Überfluss werden häufig auch noch Phosphate als Stabilisatoren und Verdickungsmittel den Milchprodukten zugesetzt (Schmelzkäse), wodurch der Phosphorgehalt nochmals erhöht wird. Dadurch kommt es im Körper zu erheblichen Störungen im Calciumhaushalt.

Darüber hinaus wird die Nebenschilddrüse angeregt, vermehrt Hormone zu produzieren. Diese Hormone bewirken, dass Calcium aus den Knochen gelöst wird, damit der Calciumspiegel im Blut konstant gehalten werden kann. Auf diese Weise kommt es zu einem verstärkten Abbau der Knochensubstanz. Dies wiederum begünstigt Osteoporose - das ist das Gegenteil dessen, was die Milchindustrie uns suggeriert.

so sehe ich das, wie auch viele andere.

calcium ist in vielen nahrungsmitteln bedeutend besser verwertbar und in hohen mengen enthalten. also warum sollte der mensch sich nicht von diesen ernähren?

"Milch ist ein hochwertiges Lebensmittel! Und dies benötigen die Menschen, ob jung ob alt! "

wie ich schon geschrieben habe, können nur 30 % der weltbevölkerung überhaupt milchprodukte verwerten. wegen einer genmutation. der rest lebt munter und gesund ohne.

und zuletzt: woher nehmen die kühe das ganze calcium, dass dann in ihre milch für ihre kälbchen wandert? richtig, artgerecht ernährt aus gräsern, baumrinde etc.
wieso also sollten wir, um an dieses schlevht verwertbare calsium zu kommen ihre milch trinken? warum nicht gleich das ausgangsprodukt?

lg

Beitrag von mamab5 25.05.10 - 10:54 Uhr

Gib ihm die Flasche solange er sie braucht.

Die Langzeitstillmamas finden es doch auch okay, ihren Kindern mit 4 Jahren noch die Brust zu geben.

Also sollten wir Flaschenmamas doch das gleiche Recht haben, und unseren Kinder die Flasche geben, solange sie es wollen.

Beitrag von missvanderohe 25.05.10 - 10:56 Uhr

Das Ding ist nur, dass Muttermilch ja nicht schädlich für die Zähne ist...

Beitrag von mamab5 25.05.10 - 11:05 Uhr

Ist Pre-Milch auch nicht.

Die Beba Pre-Milch hat den gleichen Zucker-Gehalt wie Muttermilch.

Das Flasche-Geben ist nicht das Problem. Viel wichtiger ist die Milchsorte, die in der Flasche ist.

Beitrag von missvanderohe 25.05.10 - 11:07 Uhr

Du meinst, Pre-Milch ist wirklich weniger gefährlich für die Zähen als Kuhmilch?

Beitrag von mamab5 25.05.10 - 11:15 Uhr

ich glaube das Problem bei der Kuhmilch ist eher die hohe Eiweißmenge in der Kuhmilch. Zuviel Eiweiß ist schlecht für die Nieren.

Beitrag von missvanderohe 25.05.10 - 11:19 Uhr

Wie gesagt, ich verdünne sie... Mir geht es gerade um die Frage nach Karies.

Beitrag von elli2803 25.05.10 - 11:22 Uhr

Gib doch lieber Säuglingsmilch. 1. ist sie gesünder und 2. sättigt sie besser als verdünnte Milch die vorher eh schon fast nur aus Wasser bestand.
Um Karies brauchst d dir wenn er tatsächlich trinkt keine Srgen zu machen.

Beitrag von missvanderohe 25.05.10 - 11:24 Uhr

Ich weiß nicht... Mein Gefühl sagt mir, dass sie nicht gesünder ist. Ich finde dass so unnatürlich...

Wieso meinst Du, dass er keine Karies bekommt, wenn er trinkt?

Beitrag von elli2803 25.05.10 - 11:31 Uhr

Weil er dann ja dann gleich schluckt und nicht tröpfchenweise in den Mund bekommt.

Kuhmilch aus dem Laden ist nicht viel weniger behandelt als Säuglingsmilch, nur wurda da zsätzlich noch das Wasser entzogen.
Hast du mal Milch "frisch aus der Kuh" getrunken? Da erkt man das richtig it dem behandeltem. #zitter