Nach einem Jahr plötzlich Theater im Kindergarten....H

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von bokatis 25.05.10 - 12:07 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist 3 und geht seit einem Jahr in den Kindergarten, im Januar hat er in die große Gruppe gewechselt (von der Krippe). Er geht sehr gerne hin, erzählt viel und ist ein fröhlicher, sozialer Junge.
Seit einigen Wochen aber macht er morgens im Kindergarten ein Riesentheater und heult Rotz und Wasser, dass er nicht dableiben will. Vorgefallen ist wohl nichts...und er ist auch sonst immer gut drauf dort, spielt laut Erzieherin schön mit allen usw...
Wenn ich ihn bringe, reiße ich mich (nach liebevollen Erklärungen) meist recht schnell los und lasse ihn manchmal auch noch weinend dort.
Mein Mann dagegen bringt ihn öfter mal, und der bleibt dann ne halbe Stunde da, versucht tausend Sachen und sagt: Ich lasse ihn nicht schreiend dort, das ist ein Vertrauensbruch, das will ich nicht.
Was meint ihr? Ich höre immer wieder, dass viele ihr Kinder schreiend da lassen. Schadet es dem Kind bzw. der Beziehung tatsächlich vielleicht? Ich bin unsicher. Mein Mann bleibt hart...meine Meinung: Das lange Bleiben verunsichert das Kind nur noch mehr, es wird noch zögerlicher....was denkt ihr?
K.

Beitrag von kleinerlevin 25.05.10 - 12:40 Uhr

Hi

Das hat mein Sohn nach 8 Monaten auch "abgezogen" ich habe ihn heulend da gelassen und nach 2 Wochen gings wieder ganz normal wie vorher.
Er hat immer nur solange den Aufstand geprobt wie ich in der Nähe war, sobald ich weg war, war auch wieder alles gut. Ich denke die probieren rum obs nicht klappt ;-) das sie wieder mit nach hause dürfen und so der Chef sind.

Gruß Annette

Beitrag von ivik 25.05.10 - 13:10 Uhr

Hallo,
meine Tochter macht das im Moment auch so. Nach fast zwei Jahren ohne Stress. Es weiß auch niemand, warum.
Ich bleibe einen Moment (höchenstens ein paar Minuten) und sage dann aber, dass ich arbeiten muss. Meist drücke ich sie einer Erzieherin in den Arm (bzw. es kommt jemand um sie abzulenken). Heute morgen macht sie die Baubesprechung mit. Sonst beaufsichtigt sie die Krippenkinder beim Frühstück oder muss Büroarbeiten machen ;-)
Meist legt sich die Traurigkeit schnell; bloß manchmal fängt sie mitten am Tag einfach zu weinen an.
Ich hoffe wirklich, dass es bald überstanden ist, weil mich das Ganze schon ganz schön belastet. Ich mache mir halt Gedanken, dass doch irgendetwas ist. Und sie nicht nur ein großes Nähebedürfnis hat.
Mal sehen, wie es morgen klappt. Da muss Papa sie hinbringen.

lg ivik

Beitrag von lenchen2002 25.05.10 - 14:26 Uhr

Hallo,

meine Kleine (3) weint leider auch manchmal frühs, und ich habe festgestellt, je länger man frühs mit "rumbummelt" im KiGa, um so schlimmer wirds.
Also wenn ich alles zügig mach, reingehen, schnell ausziehen, Hausschuhe an und rein, ein schnelles Tschüß und Küsschen - und weg, am besten es dauert keine 5 Minuten...

Diese Variante klappt, aber gefallen tut sie mir nicht... ;o(
Heut hab ich sie nach 2 Wochen wieder hin, und ich gebs zu, ich selbst konnte mich nicht so ganz leicht von ihr lösen, und hab noch kurz mit der Erzieherin gesprochen, da war die Kleine eigentlich schon drinne - kam sie prompt wieder zu mir und fing an zu weinen... Oh man, ich hab sie dann so halb beruhigt und sie überredet, dass sie mir nochmal am Fenster winkt... Dann bin ich schnell ab, und hab mich erstmal gefangen, dann zum Fenster und da hat sie schon fröhlich gewunken - da geht man dann auch leichter...

Probiers vielleicht mal, frühs alles zackzack zu machen, die Erzieherin sagte, dass wäre bei vielen so...

Viel Glück
LG Lenchen