Toilettengang; ab wann und wie?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von theda 25.05.10 - 12:11 Uhr

Hallo,

meine Gorße ist denke ich in dem Alter 2 1/2J. wo man beginnen könnte das Toilettenthema in Angriff zu nehmen.
So da sie gestern Abend und heute Morgen mehr oder weniger freiwillig zur Toiletten gegangen ist, haben wir heut Morgen erstmal Schlüpfer für sie gekauft. Sie war stolz wie Bolle, dass sie nun auch Unterhosen tragen darf.

Jetzt kommen wir gerade nachhaus und ich frage sie , musst Du zum Klo Pipi machen. Sie: Nein,ich hab doch gerade heute morgen Pipi gemacht! Gut, ich ihr erklärt, dass man auch öfter als einmal am Morgen Pipi machen muss und kann, aber sie meinte , nein, sie müsse nicht.

Eine Minute später steht sie breitbeinig in Ihrem Zimmer und heult: Mama ich hab Pipi gemacht.
Da war ich schon ein bisschen sauer weil ich eine Minute vorher gefragt habe, aber nun ich habe ihr ganz sachlich erklärt, dass ich das doof finde, aber es nicht soo schlimm ist... kann ja passieren gerade am Anfang!
Vorsichtshalber hab ich dann noch gefragt ob sie auch groß muss? Nein, muss sie nicht!
Okay, wir also nen neuen Schlüpfer an und nun ratet mal wer exakt eine Minute später in die Hose geschissen hat??
Nein, nicht ich !;-)
Ach, was und wie soll ich es machen? Ich weiß,dass sie zum Klo gehen kann, sie möchte nur nicht. Sie sagt immer : Mama ich bin doch noch soooo klein, oder die Brille ist hart wahlweise kalt.

Ich habe ihr einen Puppenwagen versprochen auf den sie sich riesig freut, aber auch dieser Anreiz scheint ihr egal zu sein.
Wie macht ihr das mit dem Toilettengang??

Danke für Eure Info´s

Beitrag von fbl772 25.05.10 - 12:17 Uhr

Dann ist sie wohl noch nicht so weit - und nur nicht meckern! Wir haben diese kleine Lerntoilette von Fisher Price - vielleicht findet sie die besser als das Riesenklo?

LG
B

Beitrag von theda 25.05.10 - 12:25 Uhr

Hab nicht gemeckert.#schmoll Ich hab mich ja innerlich schon darauf eingestellt ,dass ich nun erstmal wesentlich mehr waschen muss.

P.s. Pipitopf und Unterlegbrille f. die Toilette haben wir, doch möchte sie beides nicht..

Beitrag von fbl772 25.05.10 - 14:24 Uhr

Sorry, klang so als ob du es zu ihr gesagt hättest - wollt nicht böse sein!


Unser Kleiner will sich mit diesem Sitzverkleinerer für die große Toilette nicht hinsetzen - hat er irgendwie Angst und der Pipitopf ist ihm zu klein - da klemmt der Schniepi immer vorn dran :-)

Wir schwören auf diese Toilette, die man heruntergeklappt super als Hocker zum Sitzen oder zum Draufsteigen zum Händewaschen benutzen kann :-) Allerdings haben wir keine Batterien reingemacht.

VG
B

Beitrag von muffin357 25.05.10 - 12:17 Uhr

hi,

ich finde diesen Radikalschnitt bissi arg ...

wie wärs mit diesen Höschenwindeln udn erstmal ein paar Tage/Wochen regelmässig fragen + aufs KLo gehen, bevor man das Risiko eingeht, die Windel gleich ganz wegzulassen?

Du merkst ja dann die Häufigkeit und wie lange und wie oft die Höschenwindel trocken bleibt, ....

also Julian ist zwar noch viel kleiner aber er sagt seit Monaten immer mal wieder, dass er Pipi muss oder Groß, - aber eben weil er noch so klein ist, lass ich es laufen, erinnere ihn immer wieder und beobachte, wie er wirklich bewusst vorher alles wahrnimmt....

macht den übergang doch langsamer?

lg
tanja

Beitrag von muffin357 25.05.10 - 12:18 Uhr

achja: im spielzeugladen gibts diese gepolsterten Kinderklobrillen, die sind schön weich, bunt und nicht so kalt...

Beitrag von missvanderohe 25.05.10 - 12:20 Uhr

Wenn Sie selber sagt, dass sie sich dafür nich zu klein findet, dann würde ich es auf jeden Fall erstmal lassen! Warum das Kind so unter Druck setzen? Ich bin auch der Meinung: Frag sie lieber, obwohl sie noch eine Windel anhat, ob sie muss, oder ob sie Fir bescheid sagen kann. Ein Puppenwagen als Belohnung finde ich eher Erpressung. "Entweder Du gehst auf Klo, oder Du bekommst keinen Puppenwagen"... Nicht bös gemeint, nur ehrlich.

Beitrag von kugelblitzdsl 25.05.10 - 12:29 Uhr

Hallo,

wir haben diesen weichen Toilettenaufsitz von Rossmann gekauft.

Unser Kleiner wurde Ende januar grad 2 und ist somit auch langsam reif fuers Klo.

Er will auch staendig zur Toilette.
Also gehe ich mit ihm, sitze dann meist 10-15 Minuten auf einem Hocker vor ihm waehrend er sich freut, die Klospuelung betaetigt, am Klopapier rumfummelt, sich oefter mit dem papier abwischt oder einfach nur brabbelt. IM KLO IST NOCH NIX GELANDET ausser einem Pups. :-D

Vor ein paar Tagen machte er wohl ne Sitzpause u hat vors klo gestrullt.
Kommt vor ;-)

Ich finde es jedenfalls schon toll dass er so gern auf die Toilette geht, auch wenn nix kommt.

Ich koennte ihm alles Moegliche versprechen, er wuerde es eh nicht wirklich verstehen (JUNGE :-) )

Nun warten wir einfach ab was die Zeit bringt. Eines Tages gibt es einen Erfolg, bislang ist noch keiner in den Windeln geblieben ;-)

So wird es auch bei Deinem Huepfer sein

LG und Geduld

Mone

Beitrag von jeannine1981 25.05.10 - 12:42 Uhr

Hi,

bei meiner Tochter 2,2 J. fing es Ende November an, dass sie keine Windeln mehr tragen wollte und nur rumschrie wenn ich ihr am Tage damit zu nahe kam. Also habe ich zur ihr gesagt das sie wenn sie keine Windel mehr möchte aber auf die Toilette gehen muss und es klappt bis auf ein paar wenige ausrutscher wenn sie ins spielen vertieft ist, sehr gut.

Seit März gehen wir auch ohne Windel raus und das läuft auch gut.

Manko: Mausi hat es schon mehrfach fertig gebracht mitten auf der Straße kacka zu brüllen und da hieß es abhalten "toll"#huepf.

Naja jetzt haben wir halt immer ein Tütchen dabei.

MAch keinen Druck und erklär ihr halt das sie dann noch die Windel braucht.

Liebe Grüße

Beitrag von silbermond65 25.05.10 - 13:28 Uhr

Wie macht ihr das mit dem Toilettengang??

Abwarten.Du kannst doch nicht erwarten ,daß deine Tochter von jetzt auf gleich trocken ist.
Meine Kleine ist Ende April 3 geworden und ca. 3 Wochen vorher hat sie von sich aus angefangen aufs Klo zu gehen.
Hat prima geklappt und da seit WE auch das große Geschäft in die Toilette geht ,ist sie jetzt tagsüber komplett windelfrei.
Nur keinen Streß machen und nicht schimpfen.Und auch Versprechungen werden da nichts bringen,wenn dein Kind noch nicht soweit ist.

Beitrag von 19021982 25.05.10 - 13:50 Uhr

Hi,

Myriam geboren am 8.3.08 trägt als Unterwäsche die Trainingswindeln. Aber bis auf Morgens nach dem Aufstehen und vor und nachdem Mittagsschlaf geht Toilettenmäßig noch gar nichts. Ich lass sie wenn sie muss und will. Ansonsten soll sie in ihre Windel machen. Einen Tag geht es besser einen nicht so gut. Ist doch egal. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo.
Also gib deiner Kleinen noch Zeit!
LG

Simone

Beitrag von inajk 25.05.10 - 14:48 Uhr

Ich wunder mich immer ueber diese Formulierungen so in Richtung "ich finde es ist jetzt mal Zeit das in Angriff zu nehmen". Wer sind wir, das bestimmen zu wollen? Sagst du auch zu deinem Baby, es wird jetzt mal Zeit das Thema krabbeln in Angriff zu nehmen, also ab jetzt wird gekrabbelt, und wenn du das nicht machst, kriegst du deine Rassel nicht? Das Trockenwerden ist genau wie Krabbeln oder Laufen ein grosser Entwicklungsschritt, genau wie diese ist die Spannbreite gross was das Alter betrifft. Manche Kinder werden mit gerade mal 2 trocken, andere erst mit 3. Aber "machen" kann man da wenig. Genau wie beim Krabbeln oder Laufen vollzieht sich die Entwicklung am leichtesten, wenn man sich so wenig wie moeglich einmischt. Und ja, viele Muetter werden jetzt schwoeren, dass ihr Kind durch ihr fantastisches Training schon mit 22 Monaten trocken war... das ist leider Unsinn. Es war einfach Glueck. Andere Kinder werden mit 22 Monaten ohne jegliches Training trocken, wieder andere erst mit 31/2, obwohl Mama seit 11/2 mit dem Training beschaeftigt war. Das Training behindert die Entwicklung eher (durch den Druck der dabei ausgeuebt wird (schimpfen, strafen, belohnen). Im besten Fall stoert es die Entwicklung nicht. Oder erzeugt eine Art Dressureffekt, wordurch Mama stolz verkuendet das Kind sei jetzt sauber... bei Nachfrage erfaehrt man dann dass das Kind jede Stunde auf den Topf gesetzt wird: Das ist nicht saubersein. Saubersein ist die selbstaendige und bewusste Kontrolle ueber die Ausscheidungsfunktionen und nicht die Tatsache dass man bei jedem Pipi schnell einen Topf drunterschiebt :-)

Langer Rede kurzer Sinn: Lass es. Und warte darauf bis deine Tochter findet dass es jetzt Zeit ist fuer das Thema. Nicht du.

LG
Ina

Beitrag von kugelblitzdsl 25.05.10 - 19:20 Uhr

Supergut geschrieben!

Ich nenne es allerdings auch:" Wir nehmen das jetzt in Angriff!"

passend zu dem Satz habe ich mir den Toilettenaufsitz gekauft, Toepfchen und nen Plastikaufsitz.

Das Toepfchen hat er zerdeppert. Allerdings nicht weil ich ihn gezwungen habe darauf zu sitzen, nein, weil es in seinem zimmer steht.

Ich habe ihm auch alle Artikel sozusagen an ihm vorgefuehrt.

Er ist derjenige der mir staendig sagt dass er Wee Wee machen moechte und ich bin die, die dann abwartet ob was kommt.

Aber ich setz ihn nicht rauf weil ich es will, sondern weil er danach verlangt.

Bislang kam noch nix... aber im Sommer wird dann erstmal der Rasen geduengt ;-)

LG Mone

Beitrag von sinope 25.05.10 - 14:52 Uhr

hallo theda,

ich glaube das dir meine antwort wird dir nicht viel weiter helfen weil wir anders da ran sind, aber ich schreibs tortzdem mal.
unser sohnemann ist jetzt 21 monate.
wir haben unser spatz auf das töpfchen gesetzt sobald er sitzten konnte - WEIL: er mich beim windeln wechseln zu 99% immer vollgepullert hat.
somit haben wir das immer abgefangen und er hat sich dran gewöhnt das er täglich ein paar mal drauf sitzt und hat dabei immer etwas gespielt.

das große geschäft macht er zu hause schon seit (ich schätze mal) 3 oder 4 monaten nicht mehr in die windel (mit ausnahmen wenn alles drüber und drunter läuft).
seit gut einem monat geht er überwiegend nur noch auf die toilette (mit aufsatz) - außer die ist mal besetzt da tuts auch das töpfchen. ansonsten läuft er bei uns nur mit vlieseinlage rum oder hat garnichs an was etwas aufsaugen könnte.
somit hat er schon ne zeitlang das gefühl bekommen, wie es sich pipi anfühlt.

irgendwann hat er es gemerkt das es nass war (wenn auch zu spät). aber der nächste schritt setze letzten freitag ein als er die hose runterzog und pipi gesagt hat. :-)
geht halt alles von einem ins andere über.
aber wie gesagt wir haben recht bald damit angefangen seine geschäfte abzufangen.
bücher lesen und quatsch machen gefällt ihm immer - da vertreibt sie zeit. und das spülen erst ...

lg
siope

Beitrag von shorty23 25.05.10 - 19:31 Uhr

Hallo,

also erstmal vorweg, meine Tochter ist noch lange nicht so weit, deshalb ist mein Rat hier rein hypothetisch!! Ich würde sagen, lass ihr doch einfach noch Zeit, ich denke, es ist normal, dass am Anfang öfter mal was daneben geht und dass sie es noch nicht so gut einschätzen kann, sei deshalb nicht sauer oder schimpf nicht mit ihr!!

Hier noch ein Auszug aus den Elternbriefen, finde ich ganz gut:
"Von guten Erfahrungen berichten Eltern, die gar nicht viel Aufhebens um die ganze Geschichte mit dem Geschäftchen machen. Leichter lernt es sich, wenn es nebenbei geschieht. Klar, dass Anna stolz auf jede Pfütze im Topf ist und dafür auch gelobt wird. Auch Annas Mutter freut sich jedes Mal, wenn’s geklappt hat. Aber ohne großes Theater. Übertriebenes Lob oder gar Belohnung können genauso wie Drängen und Drohen den Widerstand wecken – und dann zieht sich das Thema Töpfchen endlos. [...] Bleiben Sie gelassen bei den Rückfällen – Leistungsdruck erzeugt Angst zu versagen, und vor lauter Angst macht man schnell die Hosen voll. Wenn Ihr Kind noch keine Lust hat, aus den Windeln zu steigen – lassen Sie ihm Zeit! Die Hälfte aller Kinder schafft es bis zum dritten Geburtstag, die anderen folgen bald danach." Elternbrief für 26 Monate hier nachzulesen http://www.ane.de/elternbriefe/nach-alter/19.html

LG