Erfahrung mit Pfeifferschem Drüsenfieber bei Kleinkindern?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von milkasweet81 25.05.10 - 13:41 Uhr

Hallo zusammen,

Frage steht ja schon oben, hat jemand Erfahrung mit Pfeifferschem Drüsenfieber bei Kleinkindern? Wie lange hat es gedauert und wie hat es sich geäußert? #danke

LG
Milka

Beitrag von dani-79 25.05.10 - 14:16 Uhr

Matthias hatte dasletzten oktober, da war er 1 1/2!
Er hatte enormes Fieber, das wir nur mit viel Mühe um 40 Grad halten konnten, hat ganz viel gesabbert, hatte dicke Lymphknoten, wollte nicht essen und nur wenig trinken. Er ist dann aberinsKH gekommen weil er so hohe Entzündungswerte hatte und 3 Antibiotika bekommen musste die nicht anschlugen (war imNachhinein auch klar weil Virusinfektion), da er aber auch noch ne Lungenentzündung hatte haben wir dann gut ne Woche im KH verbracht.
Isoliert!
Die Bestätigung brachte eine Blutuntersuchung bei der auf den Erreger getestet wurde nachdem die Monozyten so hoch waren (daher auch der Fachbegriff Mononukleose).

LG dani

Beitrag von milkasweet81 25.05.10 - 14:19 Uhr

#danke

wie lange danach hat man die Krankheit noch gemerkt?
Isabel hat zwar kein Fieber mehr, aber sie ist soooooooooo müde.

LG
Milka

Beitrag von pechawa 25.05.10 - 15:01 Uhr

Du merkst das daran, dass die Kinder über einen längeren Zeitraum sehr schlapp und müde sind, Fieber kann, muss nicht sein, aber normalerweise sind die Lymphdrüsen am Hals sehr geschwollen. Meine 15 jährige Tochter hatte das vor kurzem und war 4 Wochen lang richtig krank, davon lag sie 2 Wochen im Bett.
Ich ging nach 1 Woche mit ihr zur Hausärztin, die diese Krankheit nicht erkannte, sondern Mandelentzündung diagnostizierte und ein Antibiotikum verschrieb. Ich gab meiner Tochter allerdings dieses Medikament nicht, weil ich eher an Pfeiff. Drüsenfieber dachte und da dies eine Virusinfektion ist, kann ein Antibiotikum nicht viel bringen - höchstens später, wenn eine bakterielle Folgeerkrankung auftritt. Das war aber bei uns nicht der Fall, ich zog nach weiteren 2 Tagen eine 2. Meinung von unserer "alten KiÄ" hinzu, die sofort das pfeiff. Drüsenfieber diagnostizierte. Meine Tochter sollte wegen der starken Halsschmerzen Paracetamol oder Iboprofen einnehmen, viel trinken. Ich gab ihr zusätzlich noch die Schüsslersalze 3,4 und 5 und ein VitaminB Präparat - Schüsslersalze sind für Kleinkinder auch geeignet, bei dem VitaminB musst du den Kinderarzt fragen. Bei kleineren Kindern soll diese Erkrankung nicht so schlimm sein, wie bei älteren oder Erwachsenen, aber trotzdem sollten sie sich nicht zu sehr anstrengen und toben,

gute Besserung + lG