Frage zu Polypen-OP

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von schnuffel0101 25.05.10 - 15:43 Uhr

Mein grosser Sohn wird im September 5 und event. steht in Kürze eine Polypen-OP an. Ist allerdings noch nicht sicher.
Ich mache mir allerdings jetzt schon Gedanken darüber. Das ganze wird ja in Vollnarkose gemacht. Ihr könnt mich ruhig für verrückt erklären, ich habe totale Panik vor Vollnarkosen, egal ob bei mir oder jemand anderen. Ich denke immer, da passiert was bei.
Jetzt ist es ja wahrscheinlich so, dass ich bis zur Narkose bei ihm bleiben darf (sollte, müsste). Ich hab total schiss, dass ich dann noch in seiner Gegenwart anfange zu heulen vor lauter Angst. Dann kriegt er ja auch noch mehr Angst als er event. schon hat.
Wie war das bei Euch? Könnt Ihr mir vielleicht mal die Abläufe bei Euch schildern?

Danke und lG

Beitrag von bettina79 25.05.10 - 17:17 Uhr

Hallo,

unsere polypen op ist schon drei jahre her. Aber ich hatte auch sehr angst, und man ist vorm Kind so tapfer. Ich war auch dabei bis zur nakose und bin dann raus und hab geheult. Das mußte ich alles raus lassen, und die halbe stunde war so lang, bis ich sie wieder im arm hatte. Am mittag war sie wieder fit. war dort 3 jahre alt.

Jetzt am freitag hatte wir noch einen Mandelverkleinerung, die hat meine große sehr gut weggesteckt, sie war am mittag schon wieder fit.

Bin froh das wir alles rum haben.

gruß Bettina

Beitrag von lenabauch 25.05.10 - 18:19 Uhr

Hi,

bei uns ist die op im April gewesen und ich war überrascht wie super das abgelaufen ist.

Wir wurden in einen gemütlich/kinderfreundlichen raum gebracht und da hat isabell einen Saft bekommen, von dem sie bißchen benebelt wurde. Danach war sie nicht mehr sie selbst und lag im bett und hat irgendwas schönes an der weißen decke gesehen ;)
danach wurde sie zur narkose geschoben, aber da hat sie nicht wiklich was von mehr gemerkt weil sie so benebelt war. Naja aber ab dem zeitpunkt mußte ich auch heulen, als die narkose-maske kam. Ich sollte dann rausgehen und nach ca. 30min war alles überstanden. Sie hat das ganze auch super überstanden und auch keine schmerzen gehabt. Am nächsten tag war sie schon wieder top fit. Wir sind froh dass wir das gemacht haben, man merkt den unterschied sehr.

Alles gute für die op und mach dir nicht soviele sorgen.

gruß
magda

Beitrag von rain72 25.05.10 - 20:03 Uhr

Hallo,
mach Dir mal nicht zu viele Gedanken. Wir haben die OP auch hinter "uns" (also meine Tochter hat sie hinter sich ;-)) und ich hatte auch etwas Sorge wegen der Narkose. War aber bei uns überhaupt kein Problem. Vor der eigentlichen Narkose kriegen die Kurzen ja schon so einen Saft zur Beruhigung. Der führte bei uns dazu, dass meine Tochter schon ziemlich neben sich war und kichernd allerlei Blödsinn erzählt hat. Ich war dann noch dabei bis zur eigentlichen Narkose, aber ich denke, dass hat sie alles schon nicht mehr wirklich mitbekommen. Blöd ist nur hinterher das Aufwachen, weil die Kinder dann noch eine ganze Weile (war bei uns ca. eine Stunde) sehr quengelig und "leidend" sind. Aber auch das geht vorbei!
Davon abgesehen war die OP bei uns ein voller Erfolg - Dauerschnupfen und Paukenergüsse sind damit bei uns Geschichte!
Also: Nur Mut!
LG
rain72

Beitrag von nina-nelli 25.05.10 - 23:45 Uhr

Hey
unsere 4jährige hatte die Polypen-OP vor ca. 2 Wochen. Dass du dich da etwas bekloppt machst, ist doch völlig normal. Ich kenne auch keine Mutter, der es am Hintern vorbei geht/ging! Ich hab auch Rotz- und Wasser geheult!

Man muß aber wirklich sagen, dass es sich bei dieser OP, um eine Routine-OP handelt. Allein schon die Narkose muß ja nicht sonderlich hoch eingestellt werden, weil es wirklich in ca. 20 Minuten erledigt ist. Noch im Aufwachraum erzählte mir eine Schwester, dass ihre Tochter nach der OP abends schon wieder topfit war und ich wollte das gar nicht glauben. Aber es war auch bei unserer Tochter so. Ein paar Stunden später hätte man nicht meinen können, dass sie noch kurz vorher in einer Vollnarkose lag und operiert wurde.

Also versuch dich, nicht allzu bekloppt zu machen. Aber ganz wichtig ist, warte doch erstmal ab. Noch hat dein Sohn doch gar keinen Termin, noch steht doch nix fest. Wenn es kurz vorm Termin dann ist, dann kannste dich immer noch bekloppt machen...

Lieben Gruß
Melle

Beitrag von yamie 26.05.10 - 09:45 Uhr

hi,

hach ja, deine sorge versteh ich voll und ganz. ist aber völlig unnötig.
unsere kleine hatte mit 1 1/4 ihre polypen-op. (jetzt isse 3 j.)

das ganze war ambulant.
wir sind um 08.00 uhr hin, ca. 10 betten standen nebeneinander. von ganz jung (welches wir hatten) bis hin zu den großen kindern.
dann gabs einen schluck zu trinken. beruhigungsmittel. ich mußte ihr dann ein kleines op hemdchen anziehen und paar augenblicke später hatte sie eine L M A A - stimmung. ;-)

sie hatte auch eine vollnarkose.

wir durften nicht mit rein, verständlich. sollte was passieren wäre es unklug wenn die eltern dabei sind.
also hieß es ca. 1/2 std. warten. nervosität pur!

dann durften wir wieder zu ihr. sie schlief, wachte dann aber schnell auf und wir mußten zur beobachtung noch bis 13 uhr bleiben. klar war sie quengelig ohne ende, aber nach einem eingriff wäre wohl jeder so drauf.
gegen 14 uhr waren wir zu hause und, ehrlich, nach ca. 3 tagen war alles vergessen!

freitag op - montag schon wieder kita. ohne probleme!


die sorgen vorher wird dir keiner nehmen können, alles was hilft ist - du stehst das alles durch und freust dich hinterher wie gut alles verlaufen ist.

solche op´s macht doch fast der pförtner! #freu




daumen drückend,
lg
yamie




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dies ist KEINE signatur!

Beitrag von schnuffel0101 26.05.10 - 18:59 Uhr

Ich danke Euch allen für Eure aufmunternden Worte. Lassen wir uns mal überraschen, was der HNO sagt.