Arzt in Vertretung... Darf er sowas? Beschwerde Sinnvoll?

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Beitrag von babydollbell 25.05.10 - 18:05 Uhr

Hallo!

Da ich seit Wochen Rückenschmerzen habe, bekomme ich im moment eine Schmerztherapie ( bekomme Diclac gespritzt )

Da mein Hausarzt jetzt aber in Urlaub ist, bin ich zur Vertretung.

Beim Vertretungsarzt bin ich früher NUR in Behandlung gewesen. Habe aus Privaten Gründen vor ca 2 Jahren den Arzt gewechselt.

Der Vertretungsarzt meinte dann heute zu mir:

Da sie ja anscheinend was gegen mich haben und MITTEN im Quatal damals den Arzt gewechselt haben, brauchen sie garnicht mehr zu mir kommen, auch nicht im Notfall oder zur Vertretung.
Seien sie Froh, das die Injektion schon aufgezogen wurde, ansonsten würde ich sie jetzt nicht Spritzen.

Mir ist echt alles aus dem Gesicht gefallen.

Er kann mir doch nicht die "Hilfe" verwehren und sich weigern, mich zu behandeln, oder?

LG Nadine

Beitrag von wurzelolm 25.05.10 - 18:16 Uhr

Das ist doch wohl eine absolute Unverschämtheit.

Ich würde mich mal bei der kassenärztlichen Vereinigung oder bei Deiner Krankenkasse erkundigen.

Bringen wird es wahrscheinlich nichts, aber ich würde es nicht einfach auf sich beruhen lassen.

LG

Silke

Beitrag von buzzfuzz 25.05.10 - 18:17 Uhr

ein arzt darf sowas gar nicht sagen geschweige denn vollziehen.
er hat damals einen EID abgelegt....unfassbar.

ich hötte mich längst bei der ärztekammmer beschwert!

Beitrag von anika.tomai 25.05.10 - 19:00 Uhr

das hätt ich auch schon längst getan, sowas is unmöglich...

Beitrag von mama2kinder 25.05.10 - 18:21 Uhr

Hm. Du kannst ihm das ja mal vorlegen:
http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/Genf.pdf
Insbesondere zu dem Notfall-Spruch: "Ich werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden."

Wenn du allerdings tatsächlich SO unzufrieden mit ihm warst (und jetzt sicher sein wirst), würde ich gar nicht mehr mit ihm umgehen wollen.

Beitrag von anika.tomai 25.05.10 - 18:59 Uhr

ich sag ja immer ab zur ärtztekammer!!!
bin bei sowas radikal wer sich nen fehler in dem sinne erlaubt hat definitiv den falschen job und ist in meinen augen kein arzt!!!
nummer raussuchen anrufen oder anschreiben!
unglaublich...

Beitrag von pizza-hawaii 25.05.10 - 19:56 Uhr

Wenn Du ein wirklicher Notfall bist darf er Dir seine Hilfe natürlich nicht verweigern, ansonsten darf er sich aber sehr wohl seine Patienten aussuchen!

pizza

Beitrag von biene81 25.05.10 - 20:02 Uhr

Nein, ein Kassenarzt darf das selbstverstaendlich nicht einfach so. WO hast Du Dein Wissen her?

Beitrag von pizza-hawaii 25.05.10 - 20:24 Uhr

Natürlich darf er das!

Wenn die Praxis keine Kapazitäten mehr hat muss er keine Patienten mehr aufnehmen!

pizza

Beitrag von biene81 25.05.10 - 20:38 Uhr

Ja, WENN!

Der Fall der TE ist ja wohl ein voellig anderer, von daher hast Du gerade Stuss erzaehlt. ;-)

Beitrag von pizza-hawaii 25.05.10 - 20:42 Uhr

Du erzählst doch das Gleiche hier im Thread und hier auch noch mal http://www.urbia.de/archiv/forum/th-2098953/Duerfen-Aerzte-Patienten-ablehnen.html

Davon mal ab ist hier das Vertrauensverhältnis gestört, also darf er doch:

http://www.curado.de/Psoriasis/Rechte-und-Pflichten-aus-dem-Arzt-Patient-Verhaeltnis-1783/

Beitrag von biene81 25.05.10 - 20:46 Uhr

Ich sage nur das gleiche wie in diesem Thread!
Mein Vater hat schon Patienten abgelehnt, aber deshalb DARF er das noch lange nicht. Nur ist er bisher damit durchgekommen. Riesen Unterschied.

Ob das Vetrauensverhaeltnis durch einen Arztwechsel gestoert ist, hat nicht der Arzt zu entscheiden, sondern ganz andere Instanzen.
Das scheinst Du nicht verstanden zu haben.
Ein Kassenarzt hat einen Vertag mit den Krankenkassen, diesen hat er einzuhalten und kann Patienten nur unter bestimmten Vorraussetzungen ablehnen.
Ein Arztwechsel ist fuer einen Vertretungsarzt KEIN Grund einem Patienten eine Schmerzspritze zu verweigern.

Beitrag von pizza-hawaii 25.05.10 - 20:53 Uhr

Ja, Du hast Recht und ich meine Ruhe #augen

Ach übrigens, schreib doch etwas differenzierter, dann kommt es auch nicht zu Missverständnissen!
Ich sehe in Deinem Thread nämlich keinen Unterschied!

Beitrag von anika.tomai 25.05.10 - 21:31 Uhr

#rofl
das ist wie mit meinen teuren schuhen und dem billigen bett;-):-p
lg#winke

Beitrag von biene81 25.05.10 - 22:05 Uhr

>>Ich sehe in Deinem Thread nämlich keinen Unterschied<<

Was? Wo siehst Du keinen Unterschied?

Und ja, ich habe recht ;-)

Beitrag von rienchen77 26.05.10 - 06:35 Uhr

nein ein Arzt darf sich seine Patienten nicht aussuchen....!!!

Beitrag von pizza-hawaii 26.05.10 - 10:35 Uhr

Komisch, in dem Link steht was anderes!

Beitrag von rienchen77 26.05.10 - 11:56 Uhr

welcher Link?

Beitrag von alpenbaby711 25.05.10 - 20:00 Uhr

Dem hätte ich dann noch geantwortet: Da sie so unverschämt sind wissen sie ja wieso ich gewechselt habe oder?
Dann hätte ich ihm noch die Wahl gelassen er spritzt mich jetzt oder ich werde ihn bei der Ärztekammer anzeigen wegen sowas. Also beschweren würde ich mich auf jeden Fall. Oder darf er nur die Patienten behandeln die ihm sympatisch sind?
Ela

Beitrag von schneckerl_1 25.05.10 - 21:06 Uhr

#pro

Beitrag von alpenbaby711 26.05.10 - 07:12 Uhr

Halte uns doch mal auf dem laufenden was rauskam wenn du magst.
Ela

Beitrag von biene81 25.05.10 - 20:00 Uhr

Hallo Nadine,

der Spruch des Arztes ist natuerlich generell eine Frechheit, sowas geht einfach nicht.
Allerdings wirst Du mit einer Beschwerde bei der KV nicht viel ausrichten koennen.
Mein Vater ist Arzt und hat schon einige Patienten aus den verschiedensten Gruenden rausgeworfen und abgelehnt.
Weil der Patient zum wiederholten Male stinkend zu ihm gekommen ist, weil der Patient frech war, weil der Patient die Behandlung vorschreiben wollte und auch, weil er den Patienten einfach nicht mochte, warum auch immer.
Ich stimme mit meinem Vater und seinen Entscheidungen nicht immer ueberein, aber letztendlich ist es seine Sache.
Es haben sich viele der Patienten bei der KV beschwert, gebracht hat es ihnen nichts und meinem Vater ist nichts "passiert".

LG

Biene

Beitrag von manavgat 25.05.10 - 20:25 Uhr

Ich würde mich umgehend mit einer Schilderung des Vorfalls bei der Ärztekammer und der Krankenkasse beschweren!

Gruß

Manavgat

Beitrag von frauke131 26.05.10 - 09:37 Uhr

Wenn er sich von Dir verunglimpft gefühlt hat, kann er Dich ablehnen! Ärzte müssen auch keine Patienten behandeln, von denen sie bedroht, angezeigt oder anderweitig geschädigt wurden. Ein Notfall ist aber etwas anderes, aber bei Dir war es kein Notfall!

Ich würde als Arzt auch niemanden behandeln wollen, der gewechselt hat und womöglich noch überall erzählt hat, ich sei ein schlechter Arzt.

Beitrag von babydollbell 26.05.10 - 20:45 Uhr

Nein, ich habe niemals gesagt, das er ein schlechter arzt ist, im gegenteil! Er ist toll, auch als Mensch, dachte ich zumindest.

Er scheint wohl "Sauer" zu sein, das ich gewechselt habe.

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