Kaiserschnitt?!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von melly25746 25.05.10 - 19:10 Uhr

Hi ihr Lieben,

erwarte in 5 Wochen mein zweites Kind und bin mir echt nicht sicher, wie ich entbinden möchte...

Unser kleiner kam vor knapp drei Jahren knapp 4 Wochen zu früh durch einen Blasensprung uaf die Welt per Notkaiserschnitt. Hab eher nicht so gute Erinnerungen an die 6 Std. Wehen und dann ging alles ziemlich schnell...und ab in OP mit der Aussage: Gefahr für Mutter und Kind.

Das war irgendwie Horror pur, weil man nicht weiß was wird....

Nun bin ich am überlegen wie ich mich entscheide.....

Wie sind denn eure Erfahrungen so?

LG Melly

Beitrag von snoopy86 25.05.10 - 19:14 Uhr

Hallo.

Bloß weil die 1. Geburt so war, muss die 2. nicht auch gleich so enden.

Ich würde mich nie freiwillig für eine OPERATION entscheiden. Mich hinterher versorgen zu lassen und um mein Baby kann ich mich auch nicht kümmern.

Bei einer spontanen Entbindung kann man Schmerzmittel bekommen oder auch eine PDA (was ich auch nicht will!!!)

Entscheiden musst du.

glg Kristina mit Simon und Hannah im Bauch 32+2 (die spontan kommen wird)

Beitrag von babylove05 25.05.10 - 19:40 Uhr

Hallo

-Baby kann ich mich auch nicht kümmern-

Sorry kann die Aussagen leider absolut nicht verstehen .... woher weisst du den ob man sich um das Kind kuemmern kann oder nicht ????

Ich hab einen KS hinter mir , kaum Schmerzen , bin schnell wieder aufgestanden und hab mich ab der ersten Windel die frisch gemacht werden musst ALLEINE um mein Sohn gekuemmert....

DU kannst genaus Pech bei einer Normal geburt haben und dich kaum bewegen und nicht aufstehen koenne ... also wuerde ich mit solchen Ausagen einfach vorsichtig sein ...

Es ist ja schone das fuer dich eine "freiwillige" Op nie in frage kommt , aber du solltest erstmal dich richtig erkundigen ....


Lg Martina

Beitrag von baby-no-2 25.05.10 - 19:14 Uhr

Hallo Melly,

ich habe 2 Mädchen auf natürliche Weise zur welt gebracht, also normale Geburt.

Ich würds immer wieder machen.

Für mich persöhnlich käme ein Kaiserschnitt nicht in Frage, es sei denn, es ist wie bei Dir mediz. Notwenig.

Aber freiwillig würd ich es nicht machen lassen.

Aber das muß jeder für sich alleine entscheiden.

LG Antje mit Celine (8), Romy (21 Mon) und #ei (10.SSW)

Beitrag von mama781 25.05.10 - 19:23 Uhr

hallo

hatte bei meiner 1. ss einen (medizinisch geplanten) kaiserschnitt gehabt und war total zufrieden und hatte überhaupt keine probleme danach!

Werde dieses mal auch wieder einen kaiserschnitt machen lassen, da ich wahrscheinlich diesmal die selben probleme haben werde wie bei der 1.

Beitrag von klaerchen 25.05.10 - 19:19 Uhr

Ich kann auch nur sagen: Eine Sectio ist eine Operation! und kein Kindergeburtstag!

Beitrag von tascha82 25.05.10 - 19:20 Uhr

Hi Melly,

klingt ja nicht so toll die Erfahrung deiner ersten Geburt. Das heißt allerdings nicht, dass es diesmal genauso kommen wird :-)

Also ich hatte bisher zwei KS und ich kann sagen, dass alle Vorurteile, die ich mir bis dahin anhören musste totaler Quatsch sind.

Ich konnte mich bereits am 1. Tag nach dem KS um meinen Sohn kümmern. Es kommt immer darauf an, wie unkompliziert die OP gelaufen ist und wie schnell sich die Frau aufraffen kann...
Ausserdem haben mein kleiner und ich eine super intensive Beziehung zueinander, obwohl es ja immer heißt, dass die Bindung nach einem KS fehlt!

Ich kam leider noch nicht in den "Genuss" der Spontangeburt, kann aber auf jeden Fall sagen, das ein KS nicht immer schlecht ist!

LG,
Tascha #winke

Beitrag von andrea87 25.05.10 - 19:22 Uhr

Hallo Melly,

mein 1. Sohn kam auch per KS zur Welt, nach 15 Stunden Wehen und der Diagnose Mißverhältnis. Wir haben jetzt auch viel geredet und nachgedacht wie es diesmal wird/werden sollte. Ich habe mich für eine Normale Geburt entschlossen - einfach weil es immernoch das beste fürs Kind und die Mutter ist und ich ehrlich gesagt nach dem 1. KS sehr viele Seelische Probleme hatte (um mit dem KS klar zu kommen).

Mein Mann steht voll hinter mir und sogar der FA und meine Hebi sind der Meinung das wir eine normale Geburt hinbekommen werden. Wir gehen da jetzt ganz positiv dran, klar sollte es dennoch ein KS werden weil es eben wieder nicht anders gehen sollte, so weiß ich wenigstens das ich alles versucht habe.

Denk genau drüber nach was du möchtest. Die Wehen hat man, wenn man sein Kind später in den Armen hält eh wieder vergessen ;-)

LG Andrea

Beitrag von miau2 25.05.10 - 19:23 Uhr

Hi,
meine erste Geburt verlief nicht wirklich planmäßig.

Blasensprung beim Wehenbelastungstest, heftigste "künstliche" Wehen dank Wehentropf, mit PDA dann irgendwann offener MuMu, aber das wars auch schon. Geburtsstillstand, dem Kleinen ging es immer schlechter, grünes Fruchtwasser (und eine Hebammenschülerin, die den Umgang mit werdenden Mamas noch nicht wirklich gut drauf hatte) - all das hat mir einfach nur Angst gemacht.

Die Entscheidung zum KS (kein Not-KS mit Vollnarkose, sondern ein sekundärer mit hochgespritzter PDA) war in der Situation schon irgendwie eine Erleichterung, aber natürlich hatte das alles nichts damit zu tun, wie ich mir die Geburt vom ersten Kind vorgestellt hatte.

Beim zweiten stand ich vor der Wahl. Mit meiner Vorgeschichte hätte auch meine nicht-kaiserschnitfanatische Geburtsklinik sofort einem KS zugestimmt. Der kleine, feine Unterschied: sie haben ihn mir nicht nahegelegt, sahen keinen Grund, es nicht noch mal spontan zu probieren. Und in einer Klinik mit knapp 2.500 Geburten im Jahr und einer Spezialisierung auf Risikoschwangerschaften (in meinem MuPa stand drei mal unterstrichen "Hochrisikoschwanger") erwarte ich da schon ein gewisses Urteilsvermögen.

Wieder Wehenbelastungstest, wieder Blasensprung, aber dann ganz anders: ich habe auch ohne Tropf weiter Wehen entwickelt, hat zwar eine Weile gedauert, bis die MuMu-wirksam wurden, aber da ich dieses Mal kein grünes Fruchtwasser hatte wurde nichts forciert. Die Geburt war anstrengend, aber eigentlich problemlos, ca. 20 Stunden nach der ersten stärkeren Wehe beim Belastungstest kam unser zweites Kind spontan auf die Welt.

Ich würde jederzeit wieder so entscheiden, wenn es keinen anderen Grund für einen direkten KS geben würde.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von mava 25.05.10 - 19:29 Uhr

Hallo Melly

Ich kann dich verstehen!
Ich bekomme im Nov. mein zweites Kind und überlege auch schon.
Da meine Tochter (5) zu groß für ein Becken war wurde auch ein Notkaiserschnitt gemacht. Und jetzt überlege ich ob ich das noch mal durchmachen soll? (Weil warum soll denn das zweite so viel kleiner sein???)

Aber eine Antwort weiß ich auch nicht #kratz


LG Mandy

Beitrag von sweet-mama01 25.05.10 - 20:26 Uhr

hi,

es könnte diesmal besser klappen da muß der kopf oder körper nihct unbedingt kleiner sein.

aber dein körper wurde ja schon mal gedehnt also dein becken ist besser vorbereitet.

ich habe ein kaiserschnitt hinter mir da ich nach 12 std immer noch nur ein mumu von 3 cm hatte ( geburtsstillstand ) und mein fruchtwasser war nicht ok und dann bekam ich auch noch fieber. ( notkaiserschnitt)

mir wurde gesagt das wenn man schon einmal ein geburtsstillstand hatte die wahrscheinlichkeit sehr hoch ist bei einer weiteren entbindung wieder einen zu haben.

trotzdem werde ich es auf natürlichem weg versuchen weil ich finde das man dieses erlebnis einfach erlebt haben muß.

wenn es dann leider doch zu einem kaiserschnitt kommen sollte habe ich es wenigstens versucht.

lg sonja + max 33. ssw#verliebt



Beitrag von miau2 26.05.10 - 09:08 Uhr

Hi,
wenn es dich beruhigt - DAS (also das mit der hohen Wahrscheinlichkeit) wurde mir nicht gesagt.

MIR wurde gesagt, dass es überhaupt keinen Grund geben muss, warum die zweite Entbindung wieder so verläuft wie die erste...

Und es war ja dann auch ganz anders.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von babylove05 25.05.10 - 19:43 Uhr

Hallo

wie du ja weisst kann dir keiner die Entschiedung abnehmen ... Aber ich glaub nicht das die jemand verurteilen wuerde wenn du dich fuer ein Geplanten KS ( undamit entspannteren KS als deine damalige Notsectio )entscheidest.

Besprech es mit den Aerzten in deinen Wunsch KH .... lass dich von deiner Hebi beraten ...

Nur weil deine erste geburt horro war heisst es nicht die 2 wird auch so ....

Ich hatte einen KS und habe mich bewusst wieder fuer einen entschieden ... aber das war alleine meine entscheidung , und keiner konnte sie mir abnehmen , ausser meine Tcohter sollte es sich ueberlegen und jetz auf der couch auf die Welt kommen ...lol

Lg Martina

Beitrag von sweet-mama01 25.05.10 - 20:34 Uhr

hi,

ich hatte vor fast 9 jahren ein kaiserschnitt hinter mir, da ich nach 12 std immer noch nur ein mumu von 3 cm hatte ( geburtsstillstand ) und mein fruchtwasser war drün und dann bekam ich auch noch fieber. ( notkaiserschnitt)

mir wurde gesagt das wenn man schon einmal ein geburtsstillstand hatte die wahrscheinlichkeit sehr hoch ist bei einer weiteren entbindung wieder einen zu haben.

trotzdem werde ich es auf natürlichem weg versuchen weil ich finde das man dieses erlebnis einfach erlebt haben muß.

wenn es dann leider doch zu einem kaiserschnitt kommen sollte habe ich es wenigstens versucht.

aber jeder muß wissen was für einen am besten ist da von jedem die körperliche und psychische verfassund anders ist.
für manch einen ist das erlebte wenn es dramatisch war auch fast wie ein trauma.

mein mann würde es auch begrüßen wenn ich ein geplanten KS hätte da er damals total fix und fertig war.
er könnrte sich mit einem KS besser abfinden.

ich möchte erst noch mal ein gespräch um zu wissen in wievielen fällen das bei einer 2. entbindung wieder vorkam.

dann werde ich mich entgültig entscheiden.

aber bis jetzt bin ich fest entschlossen es auf dem natülichen weg zu versuchen ( es wäre mein großer wunsch da die familienplanung dann auch abgeschlossen wäre :-( )

sorry für das viele#bla aber das ist halt auch ein thema was mich gerade viel beschäftigt.

du wirst das beste für dich finden ;-);-)

lg sonja + max 33. ssw

Beitrag von alocin1970 25.05.10 - 23:10 Uhr

Liebe Melly,

ich würde es normal versuchen - ich hatte 3 KS (2 Not-KS, 1 geplanten) und kann niemanden verstehen, der sich das freiwillig antut. Ich kenne persönlich niemanden aus meinem Freundeskreis, der nach dem KS nicht ebenso wie ich höllische Schmerzen hatte. Natürlich kann man sein Kind versorgen, aber unter höllischen Schmerzen. Jedes Aufstehen, jedes Baby-aus-dem-Bett-heben, jedes Stillen, jedes Umdrehen im Bett, Lachen, Husten, Niesen tut weh. Nach einer Woche oder so ging es dann langsam besser, aber bis die Schmerzen ganz weg waren, hat es mehrere Monate gedauert. Und beim Bauchtraining im Fitness merke ich es auch jetzt, nach 18 Monaten, noch. Das war bei allen meinen Kindern so.

Dabei sind die OPs alle super verlaufen, die Narben sind schnell zugewachsen, keine Entzündung, nichts. Also daran liegt es nicht. Es ist einfach eine große OP - die auch Folgen haben kann. Nach meinem 1. KS entwickelten sich Verwachsungen im Bauchraum, die in einer erneuten OP (Ausschabung) entfernt werden mussten.

Ich kann mich nur einer meiner Vorrednerinnen anschließen: Ich hatte mit dem 1. KS seelisch lange zu kämpfen, weil ich das Gefühl hatte, der KS wurde zu schnell gemacht, wir alle haben zu schnell aufgegeben. Deshalb wollte ich beim 2. Kind unbedingt eine spontane Geburt. Diese verlief aber so wie die erste, d.h. es dauerte ewig und die Herztöne wurden schlechter. Daher nach 19 Stunden doch wieder KS - aber diesmal war ich auch innerlich bereit dazu und dachte: ja, so soll es jetzt wohl sein.

Der 3. musste dann ein geplanter KS sein, da keine Klinik hier bei mir es noch mal spontan versichen wollte.

LG Nicola