er redet und redet und redet

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von nuckelspucker 25.05.10 - 21:19 Uhr

huhu,

heute war ich mit niclas bei der U9. ich möchte euch nun nicht nerven mit "er kann schon dies und weiß schon das", sondern hab ne frage bezüglich des quatschens:

auch der KiÄ ist aufgefallen, dass niclas klappe nicht still steht.

sie meinte, bis zur schule im nächsten jahr müsse er sich da etwas bremsen.

ich könnte jetzt sagen, seine großeltern waren lehrer und daher kommt das gerede von morgens bis abends :-p ...

inwiefern ist es denn normal, dass die kinder viel quatschen und wie kann ich ihm einhalt gebieten? ich freu mich, wenn er mich tausend sachen fragt, aber ich freu mich auch, wenn er abends im bett liegt und ruhe ist #schwitz

wenn freunde da sind, ist mir auch schon aufgefallen, dass er viel quatscht.

also sagt doch mal, wieviel reden ist normal und kann man das überhaupt begrenzen?

lieben dank

claudia + niclas 16/06/05 + lucas 18/08/09

Beitrag von sohnemann_max 25.05.10 - 21:31 Uhr

Hi,

ehrlich gesagt würde ich ihn nicht bremsen. Aus welchem Grund?!

Wir haben auch einen hier, er kommt im September in die Schule, der fängt früh das Quatschen an und hört auf, wenn er seine Augen zum Schlafen schließt :-p.

Ab und an denke ich mir auch: Kannst du nicht mal 5 Minuten den Mund halten?! Sage ich aber nicht.

Bremsen in dem Sinne tu ich nicht, es sei denn er fällt ins Wort, wenn ich mich z. B. mit meinem Mann kurz unterhalte. Ansonsten stellt er auch wahnsinnig viel Fragen, erzählt über Gott und die Welt. Finde ich alles normal.

Denke mal, das regelt sich schon von selbst. Spätestens, wenn er Mecker vom Lehrer kriegt #schwitz.

LG
Caro mit Max im August 6 Jahre und Lara 1 Jahr

Beitrag von nuckelspucker 25.05.10 - 21:34 Uhr

hey,

lieben dank.

ja eigentlich ist es schöner, er redet, als würde er nur still in der ecke sitzen.

aber wenn ich ihn zum beispiel was frage, dann gibts meistens nicht gleich ne antwort, weil er wieder mal am reden ist oder er sagt nur "ja", ohne über meine frage nachgedacht zu haben und beginnt zu reden...

ist euer max ein "kann-kind" oder ist bei euch der stichtag später als august, wenn ich mal fragen darf?

claudia

Beitrag von sohnemann_max 25.05.10 - 22:01 Uhr

Hi,

Stichtag ist bei uns 30. September. Er ist am 08.08. geboren und somit ein Muss-Kind. Kann-Kind wäre schön gewesen, da hätte ich ihn bestimmt nicht eingeschult :-p. Ich persönlich hätte ihm noch ein weiteres Jahr kindsein gegönnt.

Zurückstellen geht nicht - dazu ist er zu fitt drauf. Angeblich würde er sich nächstes Jahr im KiGa langweilen. Kann sein, sicher bin ich mir aber nicht. Pfiffig ist er allemal.

Naja, zum Ändern ist es eh zu spät, sämtliche Untersuchungen hat er toppfitt überstanden und an der Schule ist er auch angemeldet. Hortplatz steht auch und der praktische Shuttleservice früh und nachmittags ist auch inklusive #schwitz.

LG
Caro

Beitrag von kleine1102 25.05.10 - 21:42 Uhr

Hallo Claudia!

WARUM solltest Du Deinem Sohn "Einhalt gebieten" #kratz? Freu' Dich, dass er viel und gern spricht und sprechen kann :-). Ist leider nicht bei allen Kindern dieses Alters so- im Gegenteil :-(. Ich kenne (beruflich und privat) mehrere Vierjährige, die sich noch kaum artikulieren können.

Lina spricht auch viel und gern- und bereits seit sie ca. 1 3/4 Jahre alt war in vollständigen, oft "ellenlangen" und grammatikalisch korrekten Sätzen. Erst vorhin sagte sie, ins Playmobil-Spiel vertieft: "... sie gingen an den Rand des Wassers und schauten..."- ist für uns schon lange Alltag in der Art ;-).

Unsere jüngere Tochter ist jetzt 17 Monate alt und spricht seit zwei, drei Wochen in 3-4-Wort-Sätzen ("Papa ißt nißt da!", "Meiner iß das!", "Iß war das!", "Mag nißt haben!").

"Grenzen" sollte man dann setzen, wenn die Zwerge beispielsweise auch im Vorschulalter noch ständig dazwischen reden, "Jedem" "Alles" erzählen #schwitz, selbst beim Essen so überhaupt nicht aufhören können zu quasseln oder in Phasen, in denen sie nur Unsinn erzählen (um zu stören oder um etwas zu erzählen). Das sind dann die Situationen, in denen wir Lina auch mal "ausbremsen" ;-). Im Kiga hat sie sowohl die Möglichkeit, viel zu sprechen/zu erzählen, als auch zu lernen, wann sie (damit) an der Reihe ist, wo etwas "passt" oder auch mal nicht. Zum Delfin-Test brauch' ich Dir ja sicher nichts sagen ;-)- unsere Maus hat in ihrem Kiga als Jüngste am Besten abgeschnitten mit fast voller Punktzahl #hicks #schein #freu...

... in diesem Sinne: freu' Dich drüber und "lenke" es nur, wenn nötig #pro!

Lieben Gruß #blume,

Kathrin & #huepf Lina Emilia *22.10.06 & #baby Antonia Maria *01.12.08

Beitrag von nuckelspucker 25.05.10 - 21:45 Uhr

huhu,

lieben dank! ja niclas hat auch sehr früh angefangen zu sprechen. lag sicher auch daran, dass er schon mit 14 monaten in der KITA war.

dieser test sagt mir leider nichts. hab zwar hier schon davon gelesen, aber im KIGA gabs das wohl noch nicht (?).

niclas wird demnächst 5, kommt nächstes jahr in die schule.

wenn wir reden, sagt er "ich will auch mal reden" und wartet, bis er "darf". das klappt ganz gut. er hat halt soooo viel mitzuteilen.

ich denke, er wird mal lehrer oder politiker :-p

lg claudia

Beitrag von kleine1102 25.05.10 - 22:19 Uhr

http://de.wikipedia.org/wiki/Delfin_4

Habe gerade fest gestellt, dass der Test bisher nur in NRW vorgeschrieben ist.


Ja, Lehrer, Politiker- oder Philosoph ;-). Bei uns liegt die "Redegewandtheit" irgendwie in der Familie #schein, Neffen und Nichten sind ebenfalls recht "begabt". Jedenfalls sagte einer unserer Neffen (damals im Grundschulalter) etwas ziemlich "Geniales" bezüglich des Begriffes "Normalität" und dessen Bedeutung (wer/was ist eigentlich "normal"). Darauf sein Cousin (1,5 Jahre älter), "Mensch, M., du wirst bestimmt mal Prophet- äh, Poet- nein, ich meine PHILOSOPH!" #rofl #verliebt #huepf.

Na ja- M. ist inzwischen 18 #cool, hatte nach der 11. Klasse plötzlich "keinen Bock mehr" auf Schule und Abi #schock #schwitz #schein, hat "eine Hand voll" Bewerbungen geschrieben- und gleich einen Ausbildungs-Platz bekommen als KFZ-Mechatroniker in einem recht "abgehobenen" Autohaus ;-)- und steht dort bereits jetzt "mit einem Bein im Verkauf"- denn "verkaufen" kann er sich schliesslich wunderbar ;-). Mal sehen, was er noch daraus machen wird- zurzeit ist er absolut glücklich und zufrieden, mal praktisch arbeiten zu können.

Lina möchte übrigens "Tierärztin" werden, das ist der erste von ihr geäusserte Berufswunsch ;-).


#stern Gute Nacht #winke #stern

Beitrag von cherry19.. 25.05.10 - 22:47 Uhr

hallo,

also mein zwerg ist drei und quatscht mir n schnitzel ans ohr jeden tag. is doch schön, wenn manchmal auch ein wenig nervig ;-).

wenn schule is, wird er schon merken, dass er da eben nicht ständig reden darf. das hat JEDES kind mehr oder weniger gelernt :-) bremsen würde ich ihn da gar nicht.

Beitrag von engelchen28 26.05.10 - 09:18 Uhr

hi claudia!

viel reden und großes interesse sind schon schön - aber nicht, wenn es gerade nicht angebracht ist. wenn ich mich z.b. unterhalte, möchte ich nicht, dass eins meiner kinder ständig dazwischen quasselt. ebenso erwarte ich, dass meine kinder ausreden können. mir ist auch wichtig, dass nicht ein kind permanent das geschehen und gespräch bestimmt, jeder sollte zu wort kommen in gleichem maße. in einer gruppe ist es wichtig, dass jeder etwas sagen kann und das nicht einer IMMER dominiert (ich denke da an morgenkreis im kiga oder später in der schule).

lg
julia

Beitrag von butzel0605 26.05.10 - 12:40 Uhr

Das sehe ich genau so.

Meine Tochter ist auch knapp 5 Jahre und hat inzwischen entdeckt, dass man, wenn man langer redet, auch lange die Aufmerksamkeit bei sich hat. Lange Monologe gibt es bei uns deshalb auch gerne, wenn es ans Schlafen gehen geht, ich mich mit ihrer kleine Schwester beschäftige oder mein Mann und ich gerade etwas besprechen wollen. Da schiebe ich dann auch einen Riegel vor.

LG, Babsi

Beitrag von sandramutti 26.05.10 - 12:32 Uhr

meine große ist auch so, sie redet, redet, redet. denke das ist eben in dem alter mit 4,5,6 jahren "normal". all ihre freundinnen sind ähnlich. warum denn bremsen?

ich sehe das etwas anders, denn meine kleine tochter (3,5 jahre) tut sich sehr schwer mit dem sprechen, hat probleme mit dem hören. ich wäre froh, sie würde reden, reden, reden... anstelle traurig dazusitzen und zuzugucken wenn andere kinder plappern...

also sei froh, dass dein kind gesund ist, wissbegierig und große lust hat sich mitzuteilen und dies auch kann...
so hätte ich auch dem kinderartzt geantwortet... von wegen einschränken...;-):-[