Es macht mich so traurig...

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von jenx 25.05.10 - 22:13 Uhr

Unsere Mittlere (2) konnte heute nicht einschlafen und wollte gerne beim Großen (4) am Fußende schlafen. Ich habe ihn also gefragt, er wollte nicht und meinte er mag sie nicht aber wenns unbedingt sein müsse... Sie hat sich dann am Fußende zusammen geringelt und leise geschluchzt. Sofort hat er sie angefahren, sie solle aufhören, er könne das nicht haben! Als er sich dann in seine Höhle unterm Hochbett gelegt hat, hat sie bitterlich geweint, weil sie bei ihm sein wollte. Er hat sie angemotzt, dass sie aufhören soll, rumzuheulen.

Ich habe ihn dann gefragt, ob ihn das denn nicht stolz mache, dass seine kleine Schwester sich von ihm Trost holt und ob er nicht wieder hoch wolle: NEIN!

Also hab ich sie wieder aus seinem Bett geholt und ausnahmsweise in unser Bett gebracht. Prompt kam er hinterher und wollte auch bei uns schlafen. Da konnte ich ja der Fairness halber nicht nein sagen... Habe dann die Gelegenheit gleich mal genutzt, ihn zu fragen, was denn los sei und warum er so gemein war. Kam von ihm: Weil ich sie nicht lieb habe! Nur uns und seinen kleinen Bruder (3 Monate) und seine Freunde, aber seine Schwester eben nicht besonders. :-(

Habe ihn dann gefragt, wie er sich fühlen würde, wenn sie nicht da wäre. Meinte er: Gut! Da schaltete sich die Kleine ein und meinte: Jamie hat mich nich lieb! Weil ich weine! Darf ich nicht weinen! Entschuldigung! Mami, Jamie hört nich... Meinte ich: Doch, das hat er schon gehört. Meinte sie wieder: Hörst du Jamie? Entschuldigung! Er meinte dann nur: Ich hab das schon gehört...

Aber er wollte auch nicht weiter darüber reden. Er hat sich zwar im Endeffekt entschuldigt, dass er so gemein war, aber er blieb dabei, dass er sie nicht lieb hat. Mir tut das wirklich weh. Sie ist so lieb zu ihm, himmelt ihn an, bewundert ihn und tut alles für ihn und er ist so gemein zu ihr #heul

Ich weiß ja, dass er das sicher nicht so wirklich ernst meint, aber ich finde es so fies. Er spielt sehr ausdauernd und harmonisch mit ihr, wenn keiner seiner Freunde da ist, bzw. vereinnahmt sie total, wenn sie Besuch hat. Aber wenn seine Freunde da sind, darf sie nicht mitspielen und er schließt sie aus.

Wenn sie einen Bock hat und wir im Spaß sagen: Dann bleibt die Jule halt hier, wenn sie nicht mitwill, dann flippt er völlig aus und schreit rum, dass sie mitkommen solle und wir sie mitnehmen müssen. Er geht sie dann sogar holen. Also, es ist nicht so, dass sie sich nicht gut verstehen, ganz im Gegenteil. Dachte ich zumindest immer. Aber vielleicht ist das nur oberflächlich?!

Ich bin gerade sehr traurig und weiß nicht so recht, wie ich damit umgehen soll. Wenn es Eifersucht ist, dann mache ich es ja noch schlimmer, wenn ich sie hochlobe und ihn frage, warum er sie nicht lieb hat, wo sie doch so lieb zu ihm ist und außerdem seine Schwester ist #gruebel

Ich hatte ja vor kurzem schon mal geschrieben, dass er auch anderen gegenüber eher rücksichtslos ist...aber meist eher körperlich.

Wer kennt das von seinen Geschwisterkindern? Wie geht ihr mit solchen Aussagen um und wie ist so eine Aussage bei einem vierjährigen überhaupt zu bewerten?

Ach so, er macht auch Sachen alleine (Sport, bei Freunden spielen, etc), also es ist nicht so, dass sie immer dabei ist. Auch wir machen manchmal Sachen mit ihm alleine.

LG
Jenny, die heute Abend völlig niedergeschlagen ist

Beitrag von dominiksmami 25.05.10 - 23:19 Uhr

Huhu,

ich denke du verlangst ein bisschen zuviel von dem Kleinen und klein ist er allemal...auch wenn er euer Großer ist.

Ein 4 jähriger wird sich schlicht überfordert fühlen wenn seine kleine Schwestern an seinem Fußende Trost sucht. Zum Trösten...sind Eltern da. Macht er das mal von sich aus, ist das ok...aber niemals sollte man ihn dazu auffordern.

Eben, je mehr du drin rumbohrst desto schlimmer machst du die Situation für die Kinder. Lass ihn, er zeigt dir ja ansonsten das er sie sehr wohl mag. Aber auch ein Kind hat ein Recht darauf nicht immer parat stehen zu müssen, seine Privatspähre zu haben und ein Recht auf seine Ruhe, wenn es die haben möchte.

lg

Andrea

Beitrag von jenx 25.05.10 - 23:37 Uhr

Huhu,

natürlich sollte er sie nicht "trösten" im aktiven Sinne...klar, das überfordert ihn völlig. Aber ich habe einen Bruder und wir haben bis auf ein paar Tage den gleichen Altersunterschied wie die Kids. Wir haben auch oft in einem Bett geschlafen, weils zu zweit einfach lustiger war. Und das hatte ich mir auch irgendwie für die beiden gewünscht... Deshalb war mir der kurze Altersunterschied so wichtig...weil man eben nie alleine ist, man hat immer jemanden, der da ist. Fast wie ein Zwilling...

Sie empfindet das offensichtlich auch so - er eben nicht. Daran kann ich nichts ändern. Vielleicht projeziere ich da einfach meine Wünsche und damaligen Bedürfnisse zu sehr auf ihn...

MEIN Bruder fands jedenfalls immer total cool ;-)

Viele Grüße und danke dir für deinen Beitrag
Jenny

Beitrag von jenx 25.05.10 - 23:45 Uhr

Oh Gott, ich tausche ein e gegen ein i und mache ein "projizieren" draus #augen

Ist schon spät...

Beitrag von petra1982 26.05.10 - 09:50 Uhr

Dein Sohn ist eben nicht dein Bruder. Und so ein Verhältniss kannst du nicht erzwingen und das versuchst du gerade. Behandel doch deine Kinder individuell und nicht wie Zwillinge, die man auch nicht gleich behandeln sollte ausserdem ;-)

Beitrag von hippogreif 26.05.10 - 15:20 Uhr

Du kannst doch nicht von Deinem Sohn erwarten, dass er sich genauso verhält wie Dein Bruder!
Übrigens: Meine eine Schwester hat zu mir das beste Verhältnis (bei 8!!!!! Jahren Altersunterschied) - mit ihrer anderen Schwester (nur 2 Jahre Altersunterschied) hat und hatte sie dagegen nie ein besonders gutes Verhältnis.
Ich finde, der Altersunterschied wird völlig überbewertet! Entweder man mag sich, oder man mag sich eben nicht. Da spielt das Alter eine eher untergeordnete Rolle!
Wichtig: erwarte nicht von Geschwistern, dass sie sich automatisch mögen. Sie suchen sich schon ganz allein die Personen aus, mit denen sie gern zusammensein wollen!

Beitrag von rosaundblau 26.05.10 - 07:01 Uhr

Zuneigung läßt sich nicht erzwingen. Wenn er seine Schwester nicht in seinem Bett haben will müsst Ihr das wohl akzeptieren.

Unser Sohn kann seinen Cousin nicht ausstehen und hat das bei jeder Gelegenheit gezeigt. Wir haben immer und immer wieder versucht auf Ihn einzuwirken, bis uns klar wurde so wird es nur noch schlimmer.

Heute darf er ihn links liegen lassen, nachdem er ihn vernünftig begrüßt hat. Unser Sohn weiß, er muss ihn nicht mögen aber akzeptieren. Das funktioniert soweit ganz gut. Hin und wieder passiert es das die beiden nach ein paar Stunden sogar miteinander spielen.

Deine Kinder sind noch recht jung, warte doch erst einmal ab wie sich die Kids noch entwickeln. Kein Grund um niedergeschlagen zu sein!

Beitrag von wort75 26.05.10 - 09:10 Uhr

diese ganze diskussion "liebt dich / liebt dich nicht" hättest du nicht im bett gemeinsam mit der zweijährigen führen dürfen. die weiss ja noch nicht, dass der grosse nur trotzt. diese verhandlung darüber, ob sie nun geliebt wird oder nicht muss für sie ja die reinste grausamkeit gewesen sein.

du kannst den grossen auch nicht zwingen, sie zu lieben. nur, sie fair zu behandeln. aber wenn er sie nicht im bett will, muss sie das auch respektieren und dann hättest du ja eher anbieten können, sie zu dir zu nehmen, als sie ihm quasi aufzudrängen. er hat doch das recht, sich abzugrenzen, wenn es ihm zu viel wird. und es war ihm zu viel und er hat es gesagt. und du hast seine grenzen verletzt, was eifersucht oder ähnliches ja noch viel eher fördert.

verstehe ich jetzt irgendwie nicht.

nur weil du ein happy-end mit "ja, ich liebe sie" wolltest...? aber das kann er nun mal nicht sagen.

gibt übrigens ein schönes buch für grosse brüder und kleine schwestern:
http://www.bol.ch/shop/boc_start_startseite/typhoonartikel/ID17470417.html;jsessionid=fdc-a6q31pub9t4.tc3
mit dinos. also absolut altersgerecht...

Beitrag von frauke131 26.05.10 - 09:26 Uhr

Du machst ein Problem, wo eigentlich keines ist! Geschwister lieben sich nunmal nicht jeden Tag gleich innig. Geschwister fühlen sich oft ungerecht behandelt. Das ist ganz normal!

Ich denke, Du baust einen Riesendruck auf. Der Große soll seine Kleine heiß und innig lieben, sie betütteln und Verständnis haben- er ist 4!!! Du verlangst zuviel und musst dich nicht wundern, wenn er so schimpft. Statt zusammenzubrechen, sollte Deine Tochter lernen, die Grenzen des Bruders zu akzeptieren. Wenn er keine Nähe möchte, kann sie nicht trotzdem bei ihm schlafen. Wenn er allein sein will, muss sie das hinnehmen. Oder schläfst Du mit Deinem Mann, wenn du eigentlich nicht willst?

Auch Dein Denken, dass die Nähe oberflächlich sei, ist Schwachsinn. kinder sind ehrlich, GsD. Er teilt euch mehr als deutlich seine Gefühlslage mit, ohne Hintergedanken, die es nur bei Erwachsenen gibt.

Wenn ihr weiter ignoriert, dass er Momente hat, wo er Abstand will, wird er sie irgendwann sicher ablehnen. Meine Kinder lieben sich auch sejhr, aber sie müssen nicht zusammenschlafen, wenn einer nicht will und sie müssen nicht zusammenspielen. Überdenke Deine Vorstellung von Geschwisterliebe.

Beitrag von petra1982 26.05.10 - 09:49 Uhr

Dein kleiner ist auch erst 4 und in dem Alter sagt man solche dinge, ich denke nicht das es auch so gemeint ist.

Beitrag von marion2 26.05.10 - 11:14 Uhr

Hallo,

seit wir geklärt haben, dass Schwestern keine Freunde sein müssen, sagen unsere Kinder nicht mehr: "Ich bin nicht mehr dein Freund" sondern "Du bist nicht mehr meine Schwester"

Mach nicht so ein Drama draus.

Gruß marion

Beitrag von juniorette 26.05.10 - 11:18 Uhr

Hallo,

ich hätte beiden Kindern Grenzen gesetzt:
der 2Jährigen, dass sie akzeptieren muss, dass ihr großer Bruder sein Bett für sich alleine will, und dem 4Jährigen, dass es ja wohl nicht sein kann, dass er zuerst Ruhe vor seiner Schwester haben will, aber ihr dann "hinterher läuft", und zu ihr (und zu euch) ins Elternbett kommt.

Und euer Gespräch im Elternbett empfinde ich als eher grausam in Gegenwart deiner Tochter. Schön noch weiter in der Wunde bohren, dass der große Bruder seine Schwester nicht so sehr mag :-(

Da wäre ein Gespräch unter 4 Augen wesentlich besser gewesen, um herauszufinden, was mit dem großen Bruder los ist.

Aber all das wäre nicht passiert, wenn du von vornherein dafür gesorgt hättest, dass deine Mittlere ihren großen Bruder nicht "nervt". So hättest du den Großen beschützt und gleichzeitig die Mittlere vor der barschen Reaktion ihres Bruders.

Und wie die anderen schon geschrieben haben:
Zuneigung lässt sich nicht erzwingen.

Ach ja, und dass der Große mitmischt, wenn die Mittlere Besuch hat, er sie aber ausschließt, wenn er selbst Besuch hat, geht überhaupt nicht. Entweder dürfen beide mitmischen, wenn einer Besuch hat, oder aber beide haben sich rauszuhalten, wenn der jeweils andere Besuch hat. So macht die Mittlere ja nur das nach, was der Große ihr vormacht: Mitmischen, wenn Besuch da ist, und das musst du dem Großen begreiflich machen.

Meiner Erfahrung nach begreifen schon 2Jährige sehr viel, 4Jährige natürlich erst Recht.

LG,
J.

Beitrag von josili0208 26.05.10 - 13:03 Uhr

Wie immer: #pro#danke

Beitrag von dani.m. 26.05.10 - 13:51 Uhr

Gleiches Recht für alle. Sehe ich auch so. Und solche einfachen Grenzen sollten Kinder in dem Alter eigentlich lernen.

Beitrag von anna_lucas 26.05.10 - 20:06 Uhr

Kann ich voll und ganz unterschreiben. Hätte ich auch so gemacht.

LG

Beitrag von sternenzauber24 26.05.10 - 11:59 Uhr

Nicht die Kinder sind das Problem, sondern eindeutig Du, weil du es total hochbauschst und überbewertest! Es sind noch Kinder und all das wird sich noch geben..

Meine Große hatte früher auch den Kleineren Bruder gehasst sozusagen, heute sind die ein Herz, und eine Seele.

Das Gespräch VOR der Kleineren Schwester spricht nicht für eine groß erlangte Reife Deinerseits, Sorry!

Beitrag von cajamarca 26.05.10 - 12:25 Uhr

Hallo Jenny

Deine Kinder sind ers 2 und 4, und somit noch gar nicht dazu in der Lage, nicht ichbezogen zu lieben. Du kannst in dem Alter vielleicht selbstloses Verhalten andressieren, aber richtig lieben lernt man, wenn überhaupt, erst viel später. Wenn meine Große (5,5) mal sagt, dass sie ihren kleinen Bruder (3,5) nicht liebhat, dann nehm ich das ungefähr so tragisch, wie wenn meine Kinder mir androhen, mich nicht zu ihrem Geburtstag einzuladen. Genau wie bei deinen, besteht zwischen ihnen ein ganz großes Zusammengehörigkeitsgefühl, sie spielen oft wunderbar miteinander, und manchmal haben sie voneinander die Nase voll und drücken das aus wie sie können. Und das ist in Ordnung. Ich finde es furchtbar, auf seine Kinder Druck auszuüben und ihnen Schuldgefühle einzureden, weil sie noch nicht zu selbstloser reifer Liebe fähig sind (das sind ja meistens nicht mal wir Erwachsenen). Um Himmelswillen, seine Geschwister muss man nicht lieben, man sucht sich seine Familie nicht aus, und indem du deinen Sohn zu geschwisterlicher Liebe sozusagen zwingen willst, wird er sich innerlich umso mehr dagegen wehren. Die Sache mit dem Bett hätte ich niemals so dramatisch werden lassen: jeder bestimmt selber, wen er im Bett haben will, und damit ist die Sache geregelt.
Vielleicht werden unsere Kinder sich später gut verstehen, vielleicht werden sie sich innig lieben, vielleicht werden sie nichts miteinander anfangen können. Aber je mehr man sich in ihre Gefühle einmischt, Partei ergreift und Probleme schafft, die (noch) nicht bestehen, umso mehr besteht die Wahrscheinlichkeit, dass keine normales und gesundes Zusammengehörigkeitsgefühl wachsen kann.

LG Anke

Beitrag von bibuba1977 29.05.10 - 09:34 Uhr

"...wie wenn meine Kinder mir androhen, mich nicht zu ihrem Geburtstag einzuladen."

#huepf#rofl#huepf#rofl#huepf#rofl#huepf#rofl

Und schon freu ich mich wieder einmal sehr bewusst auf all das, was mit unseren Kindern noch kommen wird. :-)

Dank Dir!
LG
Barbara

Beitrag von schnabel2009 27.05.10 - 12:00 Uhr

Ich denke, dass man von seinen Kindern keine bestimmten Gefühle und Verhaltensweisen erwarten sollte.
Und man sollte nicht 100 % alles so ernst nehmen was Kinder sagen--vieles ist unreflektiert aus einer Momentaufnahme heraus. Morgen könntest Du die gleiche Frage stellen und uU eine andere Antwort bekommen.
Hier will unser Mittlerer auch mal beim Großen schlafen und wenn der Große nicht will, dann ist es eben so, dann bedränge ich ihn auch nicht, es ist sein gutes Recht nein zu sagen!
Ich würde solche Gespräche wie "Hast Du Jule denn nicht lieb" auch nicht unbedingt vor Jule führen.....was soll die Kleine denn denken, wenn sie dann hört, dass nur das Baby und die Eltern vom großen Bruder geliebt werden? Ihre Position als "Mittelkind" ist eh schon problematisch genug, grade in dem Alter.
Also--nimm die Gefühle wie sie kommen, erzwingen kann man da nichts. Zumal meine Söhne Mädchen grottendoof finden und auch nicht mit denen spielen wollen--vielleicht ist das bei Deinem Sohn auch grade so eine Phase?

LG schnabel

Beitrag von sneakypie 27.05.10 - 20:57 Uhr

Ach du liebe Güte.

Als ich etwa 5 war, hab ich meine Mutter gefragt, ob wir meinen kleinen Bruder - damals 4 - nicht zur Adoption freigeben könnten. Die olle Kröte.

Das ist NORMAL! Man liebt sich, man hasst sich, man spielt miteinander, man streitet miteinander. Mal mag man sich und mal hat man die Schnauze gestrichen voll.

Aber man ist sich immer! nah.

Mach kein Drama draus. Lass deinem Jungen seinen Freiraum, wenn er keinen Bock auf seine Schwester hat. Es kommen auch wieder andere Zeiten.

Gruß
Sneak
die ihr Bruderherz inzwischen so cool findet, dass sie sich eine WG mit ihm teilt.

Beitrag von lisamey 28.05.10 - 18:20 Uhr

Habe gestern von einer Kinderpsychologin gehört....Kinder dürfen nie eine Rolle übernehmen dürfen die eine Erwachsenenrolle ist...dann sind sie überfordert.

Vielleicht hilft es ein wenig

alles Gute Lieschen

Beitrag von marion2 28.05.10 - 18:46 Uhr

Hallo Lieschen,

"nie" ist aber ganz falsch ;-) Sie MÜSSEN auch - in gewissem Rahmen - Erwachsenenrollen übernehmen, damit sie sich entwickeln können.

Kinder wachsen an ihren Aufgaben.

LG Marion